Der Kanzler hat gehandelt und gewonnen.


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ruhrpottzocker:

Der Kanzler hat gehandelt und gewonnen.

3
16.11.01 13:06
Die Kanzlermehrheit aus SPD und Grünen setzt den Antrag auf Bereitstellung der Bundeswehr gegen den internationalen Terrorismus gegen den geschlossenen PDS / CDU / FDP - Block durch.

Die einst staatstragenden Parteien CDU und FDP werden es schwer haben, im Ausland ihre Ablehnung zu begründen.

Letztendlich haben Vernunft und Einsicht ins Notwendige über pure Parteitaktik gesiegt.



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ottifant:

Hallo Moderatoren

 
16.11.01 13:09
Wo bleiben die grünen Sternchen
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borgling:

Wofür??? o.T.

 
16.11.01 13:10
Antworten
sir charles:

Gehts im Board jetzt nur mehr um grüne oder

 
16.11.01 13:11
schwarze Sterne, wieviel Postings man hat und um Politik???
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ottifant:

Dankeschön!!!!

 
16.11.01 13:28
Hatte den grünen aber nicht für mich gefordert.
Aber jetzt behalte ich ihn auch.
Danke
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Jessyca:

Otti, mach ich für Dich doch gerne! o.T.

 
16.11.01 13:31
Antworten
antoinette:

Kanzler hat erpresst und gewonnen o.T.

 
16.11.01 13:35
Antworten
Anarch:

Regierung ist regierungsunfähig ...

 
16.11.01 13:36
...und hat gewonnen
Antworten
ruhrpottzocker:

Der Kanzler hat nicht erpresst, sondern eine

 
16.11.01 13:38
eindeutige Entscheidung gefordert.

Vorher hat er sich selbst öffentlich eindeutig entschieden.

Haben wir uns eigentlich schon so sehr an die Aussitzerei und Taktierei gewöhnt, dass wir eine solche Vorgehensweise als Erpressung empfinden ?
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antoinette:

ich kann doch nicht sagen: das

 
16.11.01 13:40
kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, aber stimme für Gerhard mit ja.

Nächste Woche bei Grünen-Parteitag fliegen die Fetzen (Wollschale).

Danach küßt man die Sonnenblumen und freut sich, daß man noch auf der Gehaltsliste steht.
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Herrero:

Diese ganze Vorstellung war für alle Beteiligten

 
16.11.01 13:40
doch einfach nur peinlich!!!
Armes Deutschland!

ein enttäuschter

Herrero
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ruhrpottzocker:

Nicht die Regierung ist regierungsunfähig,

 
16.11.01 13:40
sondern die vereinte Opposition aus PDS, CDU und FDP ist regierungsunfähig. Sie hat sich aus purer Parteitaktik gegen die Solidargemeinschaft gegen den internationalen Terrorismus gestellt.


Antworten
antoinette:

übrigens:

 
16.11.01 13:41
CDU ist für Militäreinsatz, aber nicht für so eine linke Koppelungsabstimmung vo
Schröder
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Anarch:

Die Vertrauensfrage (oder was sie bisher war):

 
16.11.01 13:43
16. November 2001, 07:49.17 Uhr

Stichwort: Vertrauensfrage


Berlin (dpa) - Mit der Vertrauensfrage hat das Grundgesetz einem bedrängten Bundeskanzler ein Mittel an die Hand gegeben, politisch wieder in die Offensive zu kommen.

Mit dem Antrag verlangt der Kanzler von der Parlaments-Mehrheit die Erklärung, ihm weiterhin Gefolgschaft zu leisten. Das Votum ist nicht die Bekundung eines tatsächlichen Vertrauensverhältnisses. Die Abgeordneten drückten vielmehr lediglich ihre Bereitschaft aus, den Kanzler »in seinem Amt zu belassen und ... mit ihm parlamentarisch zusammenzuarbeiten«, wie der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog in einem Grundgesetz-Kommentar nüchtern schreibt.

Erforderlich ist nach Artikel 68 des Grundgesetzes, dass die Mehrheit der Mitglieder des Bundestags den Kanzler tragen will. Bei 666 derzeitigen Mitgliedern des Bundestags müssten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) damit 334 Abgeordnete das »Ja-Wort« geben. Der Antrag kann mit einer Sachentscheidung verbunden werden, muss aber nicht.

Scheitert der Antrag, kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Kanzlers »binnen 21 Tagen den Bundestag auflösen«. Diesen Vorstoß muss der Kanzler aber nicht machen. Er könnte auch als Chef einer Minderheitsregierung weiter regieren oder auch - was er jederzeit kann - zurücktreten.

In der Geschichte des Bundestages hat vor Schröder drei Mal ein Bundeskanzler die Vertrauensfrage gestellt: Die beiden Sozialdemokraten Willy Brandt (September 1972) und Helmut Schmidt (Februar 1982) sowie Helmut Kohl (CDU) im Dezember 1982.

©  dpa
Antworten
I Know:

@ruhrpottzocker

 
16.11.01 13:44
genau und Parteien die aus purer Parteitaktik handeln können wir nicht gebrauchen. Kein vernünftiger Mensch wird die jetzt noch wählen (alles wäre viel einfacher, wenn jeder wählen würde was er für richtig hält und nicht nur auf die nächsten Wahlen spekuliert würde).

Mfg

I Know

Schröder Rulez

Antworten
Anarch:

Fragt sich: Wer bedrängt Gerd? o.T.

 
16.11.01 13:45
Antworten
antoinette:

ruhrpottzocker

 
16.11.01 13:46
Opposition PDS/CDU/FDP...bist Du noch nüchtern?

wäre Schröder gekippt worden, hätte er die PDS bei Neuwahlen doch noch stärker gemacht und die Grünen würden wie früher die FDP über 5 % jubeln...

du hast keine Ahnung von dieser Abstimmung; wahrscheinlich noch garnicht wahlberechtigt, also 16-17 Jahre?
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antoinette:

Hallo Schatz (I KNOW)

 
16.11.01 13:48
meldest Du Dich auch zu Wort? Habe keine Nachricht von Dir bekommen?
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VicMac:

Armes Deutschland

 
16.11.01 13:51
Wer nach dieser Komödie ( Spagat der Grünen, um an der Macht zu bleiben und Erpressung der eigenen Leute bei der SPD) der CDU/FDP Parteipolitik vorwirft kehrt die Verhältnisse um.
Schröder zurueck in seinen Porzellanladen !
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blindfish:

@RZ

 
16.11.01 13:53
...da bin ich anderer Meinung - die Verknüpfung der zwei Fragen war NICHT demokratisch!! Dann hätte er die Mehrheit für den Bundeswehreinssatz halt mit den Stimmen der Opposition gewonnen... na und!?!

Und Schöder hat den ersten Schritt gemacht, denn er wußte, daß CDU und FDP nicht für seine Innenpolitik stimmen würden! Das war eine m.E. eine SAUEREI, so kann man das nicht machen!

Gruß, blindfish :-))

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antoinette:

passt gut in diesen Thread

 
16.11.01 13:54
Dann ist eben in 2 Wochen Ende, dann ist  DarkKnight  16.11.01 13:37  
 
nämlich Parteitag der Grünen ... das überlebt die Partei nicht, die werden die Koalition aufkündigen müssen.

Mit diesem 4:4 Ergebnis haben sie die letzte Chance wahrgenommen, ihr Gesicht nicht zu verlieren. Das nenne ich Machtinstinkt.

Aber den Basis-Müslis kann man nicht mit Entzug von Listenplätzen (und damit von Einkommen) drohen, das wird die Partei zerreißen.    

 


Rurpottzocker Nach meiner Auffassung sind  Borgling  16.11.01 13:51  
 
Abgeordente nur ihrem eigenen freien Willen und Gewissen unterworfen. So steht es zumindest im Gesetz. Dass dies keiner Beachtet, bzw. danach handeln darf, ist heute jawohl eindeutigst bewiesen worden. Denn kein Abgeordneter ist die Stimme des Parteilandesverbandes, sondern wenn überhaupt, des Wahlkreises seiner Wähler verpflichtet. Ein doch ein nicht zu verachtender Unterschied. Die Diskriminierung sich Gedanken machender Bundestagsabgeordneter ist eine Frechheit, aber eben politscher Alltag.

Insofern ist ja auch gleichgültig wer an der Macht ist, denn bei der CDU, sind wir doch einmal ehlich, geht das genauso zu. Alles ein riesengroßer Haufen Lügenbeutel die unter notorischem Profilierungswahn leiden.

Gruß

P.S. Ich freue mich schon auf die nächst Bundestagswahl, denn dort passiert...

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MJJK:

Das grenzt schon an Erpressung!

 
16.11.01 13:58
Wie ich schon woanders gesagt habe, ist der Parlamentarier seinem Gewissen verpflichtet, und nicht seinem Fraktionsvorsitzenden! Wenn also eine Hand voll Grüne diesen Einsatz nicht mittragen wollen, sollen sie es eben lassen. Man sollte eben weg von diesem Fraktionszwang bei solchen schwerwiegenden Fragen. Die Regierung hätte ja eine Mehrheit für den Einsatz bekommen, wenn sie einfach danach gefragt hätten. Dann eben mit Stimmen aus der Opposition. Aber es mußte ja mal wieder polarisiert werden hier in Deutschland!

Ergebnis:
- Die nie gefährdete Entscheidung ist getroffen.
- Die Regierung hatte ewigen Aufwand und einen gewissen Gesichtsverlust.
- Die SPD hat eine Parlamentarierin weniger.
- Die Grüne haben Probleme mit der Basis.
- Die CDU, CSU und FDP müssen erklären, warum sie nicht für den Einsatz sind.
- Deutschland steht nach außen komisch da.

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ruhrpottzocker:

Hi blindfish; Als CDU'ler hätte ich mit Ja

 
16.11.01 14:08
gestimmt.

Im Vordergrund steht nämlich die Sachfrage. Wenn ich Ja meine, sage ich dann auch Ja. Die Vertrauensfrage würde ich ausdrücklich auf diese eine Sachfrage beschränken und das unzeifelhaft klar stellen. Dem Kanzler würde ich einen solchen Triumph nicht gönnen.

Natürlich hat sich Schröder darauf verlassen können, dass die sich für Nein entscheiden. Die Führungs- und Strategielosigkeit der CDU ist doch hinlänglich bekannt. Das auszunutzen, ist doch legitim.

Die Entscheidung über die Sachfrage ist von existentieller Wichtigkeit für die betroffenen Menschen. Ich kann dem Kanzler nicht das Recht absprechen, festzustellen, ob die seine Regierung tragenden Parteien mehrheitlich in dieser wichtigen Frage hinter ihm stehen. Auf die Opposition ist - wie man sieht - in wichtigen Fragen kein Verlass.

So - ich werde mich jetzt zu diesem Thema nicht mehr äussern, da ich mich nur wiederholen würde. Natürlich respektiere ich jede andere Meinung. Die Entscheidung war ja auch nicht leicht.
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Reila:

Nur Schröder hat gewonnen.

 
16.11.01 14:10
Die Grünen sind vorgeführt worden (wir sind zwar gegen Kriegseinsatz, aber damit wir nicht aus der Regierung fliegen, stimmen wir dafür.)

Deutschland wirkt aus internationaler Sicht wie ein Weichei (Die Opposition mußte dagegen stimmen, da sie dem Kanzler schlecht ihr Vertrauen aussprechen konnte.)

Da Schröder ohne Kopplung beider Abstimmungen rund 90 % Zustimmung zum Kriegseinsatz bekommen hätte, hat seine Handlungsfähigkeit nie wirklich in Zweifel gestanden. Warum also der ganze Zirkus? Ich sehe nur zwei Gründe: Disziplinierung der Grünen und Vorbereitung für eine neue Koalition. Schröder denkt vermutlich strategisch: Nach der nächsten Wahl hat rot-grün keine Chance. Dann eben rot-gelb. Machtspiele.

Was heißt eigentlich Demokratie?
Und was bedeutet es, daß Abgeordnete nur ihrem Gewissen gehorchen sollen? Vielleicht lebt sich's ja ohne Gewissen komfortabler. "Ich bin zwar gegen etwas, aber ich stimme dafür" ist die neue opportunistische Botschaft aus unserem hohen Hause.

Prost Bundestag!

R.  
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Anarch:

Akute Verwechslungsgefahr:

 
16.11.01 14:11
Heute wurde nicht über den Bundeswehreinsatz abgestimmt, sondern (wie der Name schon sagt) darüber, ob die Mehrheit des Parlaments der Regierung das Vertrauen ausspricht.

Da jedoch eben diese Regierung in der Frage um den Bundeswehreinsatz nicht regierungsfähig erscheint, kann man ihr auch kein Vertrauen entgegenbringen.

Oder sehe ich etwas falsch?
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vega2000:

So so

 
16.11.01 14:13
Statt sich über den "angerichteten Schaden" den Kopf zu zerbrechen, sollte lieber einmal darüber nachgedacht werden, was passiert wäre wenn Schröder das Vertrauen verloren hätte.
Das hätten wir ja fast schon italiensche Verhältnisse, wo jeder seinen Senf dazu gibt, aber bei anstehenden Entscheidungen mit einem deutlichen Jein antwortet.
In Zeiten wirtschaftlicher & politischer Unsicherheit gehören Leute ans Ruder die das Heft in die Hand nehmen. Schröder hat genau das erkannt (Machterhalt hin, Machterhalt her), -wenn ich mir unsere poliitsche Landschaft so anschaue,  sehe ich viele Theoretiker(Weicheier) & wenige Pragmatiker (Ja oder Nein mit allen Konsequenzen)
Da sich im Augenblick  keine "Alternative" zu Schröder bietet, war es vom BK richtig den Machteinfluss seiner Person zu stärken. Stärke bedeutet ja auch Stabilität.    
Antworten
blindfish:

ok, RZ, damit...

 
16.11.01 14:17
...hast Du nicht unrecht - hätten sie so machen können! Bin halt einfach gegen so machtpolitische Spielchen. "Abstimmen - Demokratie - fertig" hätte es auch getan.

Grundsätzlich (nicht bezogen auf die aktuelle Abstimmung): Was ist denn so schlimm, wenn man als Regierung nicht IMMER die Mehrheit hat!? In den meisten Fragen sollte das natürlich so sein, klar, aber immer...?!? Dann geht aus einer Frage halt mal ein anderes Ergebnis hervor, that's democracy!

Gruß, blindfish

P.S.: Bin ab jetzt einige Tage nicht da, deshalb kann ich erstmal nicht mehr antworten.
Antworten
ottifant:

Rege Dich doch nicht so auf RZ

 
16.11.01 14:20
Die Frage wie man es hätte besser machen können muß erlaubt
sein. Der Kanzler hat sich dadurch innerhalb der Partei
keine neue Freunde gemacht, ist für diese wichtige Abstimmung auch nicht nötig. Er hat es geschaft die Mehrheit des deut. Bundestages hinter sich zu bringen, er ist Handlungsberechtigt und nur das zählt für Ihn. Machtpolitiker.  Aber in solch Zeiten, braucht man diese Art von Staatsmänner, die Macher, die die Führung übernehmen.
Die Frage ist aber eine andere, wie geht es weiter mit der
Rot-Grünen Koalition, werden die Grünen weitermachen wollen, wird es auf dem Grünen Parteitag eine Überraschung geben.
Oder läuft es weiter wie bisher.
Antworten
Reila:

vega2000, das ist doch nicht Dein Ernst?

 
16.11.01 14:24
Was wäre passiert, wenn Schröder...

1. keine Vertrauensabstimmung gemacht hätte? 90 % Zustimmung zum Krieg.

2. separat abgestimmt hätte? a) Krieg 90 % b) Vertrauen vier Stimmen mehr.

Da er auf anderem Wege sogar vier Stimmen mehr bekommen hätte, ist Deine Argumentation unlogisch. Frag Dich mal, in welchem Augenblick Schröder die Idee mit der Vertrauensfrage hatte. Hier ging es um eine Entscheidung der Regierung. Und bis zur Vertrauensfrage stand die Opposition zu 100 % (CDU/CSU, FDP) hinter seiner Afghanistan-Politik.

R.
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dutchy:

Vielleicht wollte Schröder klar stellen das

 
16.11.01 14:36
irgendwann der Verstand mal eingeschaltet werden soll.
Das es schön ist Idealen  zu haben aber irgendwann mal die Realität
in die Augen schauen soll.

Und wenn man der Meinung ist das es nicht anders geht, hat man NICHTS
in einer Regierung verloren.

Denn gerade für diesen issue ist es eminent wichtig als Regierung zu zeigen
was Sache ist.

Gruß

Dutchy
Antworten
Cephalon:

An Ruhrpottzocker: Du verwechselst hier einiges

 
16.11.01 14:49

Hätte die Opposition bei der Vertrauensfrage für Schröder gestimmt, hätte sie die gesamte Politik seit Machtübernahme der SPD legitimiert und für gut geheissen. Den Schuldigen in der Opposition zu suchen ist hier völlig falsch am Platz. Schröder hat einen brillianten Schachzug gemacht, der ihm bestimmt nicht selbst eingefallen ist. Ich hätte gerne einen solchen Berater im Hintergrund gehabt.

Wäre die Vertrauensfrage in die Hose gegangen hätte CDU und FDP 5 Minuten später einen gleichlautenden Entschließungsantrag für die Entsendung der Deutschen Truppen gestellt, der dann nach 1 Stunde mit der Mehrheit der Stimmen durchgegangen wäre. Auch das wußte Schröder bereits. Gestern in "Berlin Mitte" im ZDF (21:10) haben Glos und Westerwelle in der Diskussion mit Ströbele und Müntfering auch nichts anderes gesagt. Nur Ströbele ruderte da schon mit allen Armen rückwärts: das Ganze wäre ja so garnicht gemeint gewesen (...) HaHaHa !!!

Also nicht verwechseln:
Die Frage nach dem Vertrauen hatte hier überhaupt nichts mit der Terrorbekämpfung zu tun. die Terrorbekämfung wäre eben eine Stunde später beschlossen worden. Dank dem politischen Instrument des Entschließungsantrages.

Das sich die Grünen genötigt fühlen müssen, ist bedauerlich aber ebenso lustig. Auf die nächsten "Kröten zum Schlucken" für die Grünen bin ich mehr als gespannt.

Cephalon.
Antworten
prom:

Alles paletti, sonst noch Sorgen? o.T.

 
16.11.01 14:50
Antworten
Brrrrrrrrrr:

Ich bin der Meinung,dass die Entscheidung richtig

 
16.11.01 14:58
war!

Das wäre doch für die Schwarzen das gefundene Fressen gewesen:zu verhöhnen,zu verspotten und lächerlich zu machen!!

Das war die bessere Alternative!

ICH bin zufrieden!

Und ich bin übrigens auch der Meinung,dass die Koalition halten wird.
Antworten
vega2000:

@Reila

 
16.11.01 14:59
Zur politischen handlungsfreiheit braucht Schröder die Mehrheit der Regierung, -der Schachzug, die Abstimmung über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr mit einer Vertrauensabstimmung zu verbinden, zeugt in hohen Masse von Machtinstinkt.
Einen Antrag der Bundesregierung mit den Stimmen der Opposition durchzusetzen, wäre für die Regierung Schröder ein Pyrrhussieg gewesen & hätte die Qualition geschwächt.
Antworten
Ramses II:

brrrrrr = jessyca ----> alles klar du idiot o.T.

 
16.11.01 15:01
Antworten
Reila:

Die Handlungsfreiheit hätte er doch gehabt.

 
16.11.01 15:03
Aber hinsichtlich Machtinstinkt muß ich Dir uneingeschrännkt zustimmen.

R.
Antworten
Brrrrrrrrrr:

@,halt dich bitte zurück!!

2
16.11.01 15:07
Hast du auch schon Leute bei Verdacht gelyncht?:-((((((((((((

Dir würde ich es zutrauen,Du Oberarschloch!!!
Antworten
Ramses II:

brrr, ehrlich, ich find dich auch scheiße

 
16.11.01 15:09
beste grüße
Antworten
DarkKnight:

Lehrstück: wie lasse ich einen Thread verkommen?

 
16.11.01 15:21
Man nehme:

ein interessantes Thema und eine interessante Eingangsmeinung
eine blinde Mehrfach-ID mit anderer Meinung
1 l kaltgestelltes Vorurteil
eine Portion Idiot, eine Prise Arschloch
mindestens zwei Köche

und schon kanns losgehen:

zuerst die Meinung auf leiser Hitze hochschmoren, dann eiskalt ablöschen mit Vorurteilen, eine Prtion "Idiot" hinzugeben und dann mischt der 2. Koch mit. Das "Arschloch" läßt nicht lange auf sich warten und die Flamme hochgedreht. Leider ist der Mehrfach-ID Koch schon besoffen vom ewigen herumprobieren an diversen Vorurteilen, womit er nicht merkt, daß er ertappt wurde. Aber immer noch schön den Beleidigten spielen. Bitte noch einige Prisen, der Thread ist noch nicht scharf genug.
Antworten
vega2000:

DK Polizisten gibt es schon genug

 
16.11.01 15:40
Für Rezepte empfehle ich dir ein Kochstudio :-)
Der Kanzler hat gehandelt und gewonnen. 477802
Antworten
Reila:

DK: Volltreffer. o.T.

 
16.11.01 15:43
Antworten
Brrrrrrrrrr:

Das "Lehrstück" gibt es bei ARIVA(fast) täglich,

 
16.11.01 15:56
öfter auch mal mit Beteiligung der ID DarkKnight!

Beispiel gestern Abend:

Zutaten und Zubereitung wie gehabt,falls keine Prise Arschloch vorrätig,kann auch gerne eine Prise Kindergartenwichser genommen werden.
Besonders scharf wird das Gericht dann mit einer guten Prise Drohung an die Betreiber!

Hier zur Erinnerung:

"An Ariva: Ziemlich LEIDENSCHAFTSLOS:  DarkKnight  15.11.01 23:29  
 
wenn bis morgen abend dieser Schwarze von irgendeinem Kindergartenwichser nicht entfernt ist, war das mein letztes Posting ... dann könnt Ihr wahrscheinlich nochmals 15% weniger Klicks registrieren.

Ich bitte um sofortige Erledigung."  
Antworten
Reila:

Und hat ihn niemand erledigt? o.T.

 
16.11.01 15:58
Antworten
SchwarzerLor.:

Das Ende der Grünen naht.

 
16.11.01 16:06
Sie hatten die Chance, zumindest die Stammwählerschaft zu besänftigen und nicht die FDP als Umfallerpartei zu überholen. Chance vertan, angesichts konjunktureller Probleme sowie eines Berges voll ungelöster Projekte wie Altersvorsorge, Bildung, Gesundheit, Wehrpflicht etc. wird es nächstes Jahr für die Grünen Hiebe geben, die sie wahrscheinlich unter die 5% drücken werden bundesweit. Das ist die Chance für die FDP. Sollten sich die Grünen knapp über der 5%-Hürde behaupten und die PDS ebenfalls wie zur Zeit zu erwarten, 5-6% der Stimmen bekommen, dann läuft es zwangsläufig auf die Große Koalition hinaus, die von der Mehrheit wahrscheinlich schon anno 1998 gewünscht wurde. Dort ist die Chance der CDU/CSU, dann einen geeigneten Kandidaten für 2006 aufzubauen, denn selbst bei einem Stoiber-Szenario ist ein Sieg wg. zu erwartender schwacher Ergebnisse im Osten und Norden eher uwnahrscheinlich. Einzig und allein die FDP kann entspannt aufs nächste Wahljahr schauen.
Antworten
prom:

Beten

 
16.11.01 16:10
hilft oft! *ggg*

Der Kanzler hat gehandelt und gewonnen. 477863
Antworten
zombi17:

In der Politik geht es genauso zu.....

 
16.11.01 16:11
.....wie im Arivaboard = Kasperletheater.
G Z

Antworten
Schnorrer:

Das Ende der Schwarzen naht.

 
11.09.02 22:26
Sie hatten die Chance, zumindest die Stammwählerschaft zu besänftigen und nicht die FDP als Umfallerpartei zu benutzen. Chance vertan, angesichts konjunktureller Probleme sowie eines Berges voll ungelöster Projekte wie Altersvorsorge, Bildung, Gesundheit, Wehrpflicht etc., die sie selbst veranstaltet haben, wird es dieses Jahr für die Schwarzen Hiebe geben, die sie wahrscheinlich unter die 35% drücken werden bundesweit. Das ist die Chance für die Vernunft. Sollten sich die Grünen knapp über der 5%-Hürde behaupten und die PDS ebenfalls wie zur Zeit zu erwarten, 5-6% der Stimmen bekommen, dann läuft es zwangsläufig auf die Große Koalition hinaus, die von der Mehrheit wahrscheinlich schon anno 1998 gewünscht wurde. Dort ist die Chance der SPD, dann einen geeigneten Kandidaten für 2006 aufzubauen, denn selbst bei einem Schröder-Szenario ist ein Sieg wg. zu erwartender schwacher Ergebnisse im Osten und Norden eher unwahrscheinlich. Einzig und allein die Grünen können entspannt aufs Wahljahr schauen.  
Antworten
Karlchen_I:

@Schnorrer: Willste mich mit solchen Perspektiven.

 
11.09.02 22:28
erschrecken. Der absolute Mief soll sich übers Land legen?
Antworten
Schnorrer:

Die BRD ist wie das Land von König Artus:

 
11.09.02 22:30
einst blühend, und jetzt darnieder. das Schwert Excalibur ist verschwunden ... und die Zeit der Not ist unausweichlich .. wir werden bald nur noch Legende sein
Antworten
flamingoe:

am Ende siegen immer die Erbseninnewandpolierer

 
11.09.02 22:33

Der Kanzler hat gehandelt und gewonnen. 781043heritage.stsci.edu/1998/29/oldsaturn/saturnsm.jpg" style="max-width:560px" >
Grüsse flamingoe
Antworten
D O R I S:

Regen und fallende Kurse

 
12.01.04 13:31
und das am Montag.
Antworten
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