Der größte Wunsch an den Weihnachtsmann: Einen neuen Busen
Gutscheine für Schönheitsoperationen stehen ganz oben auf der Hitliste der Weihnachtsgeschenke.
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WIEN (apa). Ein neuer Busen, ein faltenfreies Gesicht, eine korrigierte Nase oder eine Fettabsaugung: Geschenke dieser Art finden sich immer häufiger auf dem weihnachtlichen Gabentisch. Vor allem Ehemänner sind es, die der Dame ihres Herzens einmal etwas "Besonderes" schenken wollen und dabei auf die Angebote der ästhetischen Chirurgie zurück greifen.
Etliche der heimischen Schönheits-Mediziner berichten von einer stärkeren Nachfrage in den Wochen vor Weihnachten. Vor allem Frauen um die 50 sind es, die von ihren Männern einen Gutschein fürs "Nachbessern" der Natur erhalten, wobei es in diesen Fällen häufig um ein Facelifting geht. Der Linzer Facharzt für Plastische Chirurgie, Universitätsprofessor Wolfgang Metka, berichtet aber auch von Mädchen und jungen Frauen, die von ihren Freunden oder auch von Verwandten eine Brustvergrößerung zu Weihnachten geschenkt bekommen.
"Ich hatte aber auch schon Fälle, wo eine Frau ihrem Mann ein Facelifting geschenkt hat und dieser es auch machen ließ", sagt Metka. Generell seien die Männer, was "ästhetische Maßnahmen" am eigenen Körper anlangt, eher zurückhaltend. Ein heikler Punkt bei einer Schönheitsoperation als Weihnachtsgeschenk ist die Frage, wie weit die Frau damit überrascht wird. Dazu der Facharzt für Ästhetische Chirurgie, Damian Urban, aus Linz: "Damit es bei einer echten Überraschung bleibt, haben Männer die Möglichkeit, schon vor den Feiertagen Gutscheine für diverse Operationen zu kaufen, sie können diese Gutscheine dann unter den Baum legen."
Probleme, daß das Geschenk nicht mit den Vorstellungen der Beschenkten konform geht, gebe es eigentlich nicht, da die neu zu "modellierenden" Körperstellen meist Problemzonen seien, über die die Frauen oft jahrelang klagten, erklärt Urban.
Gefragte "Natürlichkeit"
Der Trend bei "Verschönerungen" durch Chirurgenhände gehe wieder mehr in Richtung "Natürlichkeit", die Zeiten der überproportional operierten "Baywatch-Nixen" sei vorbei, berichten die Ärzte. Ziel des Eingriffes sei es, daß man später möglichst wenig merkt, wo "Mutter Natur" unterstützend mit Skalpell und Implantat "nachgeholfen" worden ist.
Die vorweihnachtlich gestimmten Ehemänner lassen sich die Schönheit ihrer Gefährtinnen einiges kosten. War es im vorigen Jahr ein Ring oder eine Perlenkette, so ist es diesmal ein "ästhetischer Eingriff", für den man - je nach Art und Umfang - bis zu 30.000 Schilling (2180 Euro) hin blättert.
Gutscheine für Schönheitsoperationen stehen ganz oben auf der Hitliste der Weihnachtsgeschenke.
WIEN (apa). Ein neuer Busen, ein faltenfreies Gesicht, eine korrigierte Nase oder eine Fettabsaugung: Geschenke dieser Art finden sich immer häufiger auf dem weihnachtlichen Gabentisch. Vor allem Ehemänner sind es, die der Dame ihres Herzens einmal etwas "Besonderes" schenken wollen und dabei auf die Angebote der ästhetischen Chirurgie zurück greifen.
Etliche der heimischen Schönheits-Mediziner berichten von einer stärkeren Nachfrage in den Wochen vor Weihnachten. Vor allem Frauen um die 50 sind es, die von ihren Männern einen Gutschein fürs "Nachbessern" der Natur erhalten, wobei es in diesen Fällen häufig um ein Facelifting geht. Der Linzer Facharzt für Plastische Chirurgie, Universitätsprofessor Wolfgang Metka, berichtet aber auch von Mädchen und jungen Frauen, die von ihren Freunden oder auch von Verwandten eine Brustvergrößerung zu Weihnachten geschenkt bekommen.
"Ich hatte aber auch schon Fälle, wo eine Frau ihrem Mann ein Facelifting geschenkt hat und dieser es auch machen ließ", sagt Metka. Generell seien die Männer, was "ästhetische Maßnahmen" am eigenen Körper anlangt, eher zurückhaltend. Ein heikler Punkt bei einer Schönheitsoperation als Weihnachtsgeschenk ist die Frage, wie weit die Frau damit überrascht wird. Dazu der Facharzt für Ästhetische Chirurgie, Damian Urban, aus Linz: "Damit es bei einer echten Überraschung bleibt, haben Männer die Möglichkeit, schon vor den Feiertagen Gutscheine für diverse Operationen zu kaufen, sie können diese Gutscheine dann unter den Baum legen."
Probleme, daß das Geschenk nicht mit den Vorstellungen der Beschenkten konform geht, gebe es eigentlich nicht, da die neu zu "modellierenden" Körperstellen meist Problemzonen seien, über die die Frauen oft jahrelang klagten, erklärt Urban.
Gefragte "Natürlichkeit"
Der Trend bei "Verschönerungen" durch Chirurgenhände gehe wieder mehr in Richtung "Natürlichkeit", die Zeiten der überproportional operierten "Baywatch-Nixen" sei vorbei, berichten die Ärzte. Ziel des Eingriffes sei es, daß man später möglichst wenig merkt, wo "Mutter Natur" unterstützend mit Skalpell und Implantat "nachgeholfen" worden ist.
Die vorweihnachtlich gestimmten Ehemänner lassen sich die Schönheit ihrer Gefährtinnen einiges kosten. War es im vorigen Jahr ein Ring oder eine Perlenkette, so ist es diesmal ein "ästhetischer Eingriff", für den man - je nach Art und Umfang - bis zu 30.000 Schilling (2180 Euro) hin blättert.