Der Euro steigt viel, viel zu schnell ... ich


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MaMoe:

Der Euro steigt viel, viel zu schnell ... ich

 
20.06.02 22:57
bekomme bald richtig grosse Bauchschmerzen ...
Parität bis Dez. wäre ja i.O., aber das ist ZU SCHNELL !!!!!! VIEL ZU SCHNELL !!!!

Ich hoffe, ihr habt eure US-Aktien, Dollarbonds, Dollarfonds, etc.... aus den Depots geräumt ...
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MaMoe:

Das schmeckt mir nicht: 0,97.- da haben wir dann

 
21.06.02 21:47
nächste Woche Parität erreicht, oder ??

Die neuen US-Handels- und Leistungsbilanzzahlen waren beeindruckend ... besonders den Euro-Kurs haben sie beeindruckt ...

Im Grunde könnte es mir recht sein, da ich mein Gehalt in US$ bekomme, kaufe ich zwangsweise entsprechend jeden Monat zur Gehalts-Kurssicherung Euro-Calls über einen Fixbetrag ... die liegen sagenhaft im Plus, (nach fast 2 Jahren bösen Minus und Totalverlusten ... Sicherheit kostet ;-)...), aber diese Geschwindigkeit gefällt mir nicht, nein, das gefällt mir nicht ...

Aber egal ... das Leben ist hart ... oder weich ... kommt auf den Standpunkt an ...

MaMoe ...

P.S.: In Deutschland gehandelte US-Aktien sind heute durch die Kursverluste wieder 0,6% weniger Wert geworden ...
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R.A.P.:

Quelle??? o.T.

 
21.06.02 22:02
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R.A.P.:

Wenn

 
21.06.02 22:04
Deine Meinung zutrifft, geht´s aufwärts mit EURO  
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hjw2:

was suchste ne quelle rap, steht ne

 
21.06.02 22:04
fusswaschung an?
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MaMoe:

Na ja, aufwärts ist gut ... jeden Tag +0,65% ...

 
21.06.02 22:12
für Devisen ist das kein "aufwärts", dass sind Raketenschüsse direkt in den Himmel ...

Gestern Aussage der US-Regierung vor G8-Treffen: "...keine Besorgnis über die Wechselkursentwicklung (...) vielmehr sei diese "Normalisierung" sehr positiv zu sehen ... "

Die sich anschliessenden Fragen sollte lauten: "Für WEN ?" und "Aus Wessen Sicht ?" und "Für Welche Absichten ?" ...

Dass der Euro total unterbewertet ist, ist allseits bekannt ... 20-25% müsste er prinzipiell zulegen, aber das Problem ist nicht, dass er zulegt, sondern die Geschwindigkeit 20-25% in 1-2 Jahren ist i.O., das selbe in 1-2 Monaten könnte komische Gefühle auslösen...

Aber für´n Bezinpreis in Deutschland ist´s gut ... Benzin müsste theoretisch billiger werden ;-)) (kleiner Scherz ...)
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R.A.P.:

@hjw :-) o.T.

 
21.06.02 22:26
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hjw2:

Was schmeckt dir nicht daran MaMoe?

 
23.06.02 01:27
Einfache Überlegung:

die amiwirtschaft ist im eimer,
die zinssenkungen gingen ins leere

was bleibt ist dollarabwertung als rettungsanker

verbilligt  exporte, verteuert importe

stärkt also die us-wirtschaft, boeing und andere wird es freuen.

bleibt nur noch die frage wieviel prozente die abwertung und wie schnell?

10 %, 20%?

die inselaffen werten das pfund auch ab, ca 20%

mit den passenden optis sollte uns das freuen.

gruss
hjw
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hjw2:

sharper schreibt

 
23.06.02 15:48

  21.06.2002  18:33 Uhr

 
FOKUS 2-Euro klettert erstmals seit April 2000 über 0,97 Dollar  

(Neu: aktuelle Kurse, Börseneröffnung New York)

New York, 21. Jun (Reuters) - Der Euro hat am Freitag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und sich bis auf weniger als drei US-Cent der Parität zum Dollar angenähert. Mit Kursen von 0,9722 Dollar erreichte die Gemeinschaftswährung zeitweise das höchste Niveau seit Anfang April 2000. Händler sagten, ein baldiges Erreichen der Parität sei wahrscheinlich.

Händler sprachen unverändert von einer Dollar-Schwäche angesichts der Kursrückschläge an der Wall Street und den andauernden Zweifeln am Tempo der US-Konjunkturerholung. Die USA seien derzeit für Anleger nicht attraktiv, was den Kapitalstrom in Richtung Euro-Zone lenke. In diesem Jahr hat der Euro, der seit seinem Start von 1,17 Dollar 1999 mehr oder weniger kontinuierlich auf Talfahrt gewesen war, fast neun Prozent an Wert gewonnen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag noch mit 0,9636 (Vortag 0,9592) Dollar deutlich unter dem in New York erreichten Niveau festgelegt. Technisch orientierte Analysten erwarten einen baldigen Test der 0,9750-Dollar-Marke. Die historische Zwei-Mark-Hürde wäre bei einem Sprung des Euro über Kurse um 0,9779 Dollar überwunden. Zum Yen rutschte der Dollar zeitweise um mehr als zwei Prozent auf 120,83 Yen und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte November 2001. Die japanische Notenbank hatte Anfang Juni bereits bei Kursen knapp unter 124 Yen mehrfach mit Yen-Verkäufen am Markt eingegriffen. Japans Finanzminister Masajuro Shiokawa betonte am Freitag jedoch, das Ministerium habe keine Macht, den Devisenmarkt zu dominieren, und könne Trends nur genau beobachten. Zuvor hatte das Ministerium mitgeteilt, es habe im Tagesverlauf keine Interventionen zu Gunsten des Dollar gegeben.

Zum britischen Pfund fiel die US-Währung auf ein 17-Monats-Tief bei Kursen um 1,5017 Dollar und zum Schweizer Franken auf ein Zweieinhalbjahrestief bei Kursen um 1,5092 Franken.

IM OKTOBER 2000 WAR DER EURO NUR NOCH 0,8225 DOLLAR WERT
"So wie die Dinge stehen, kann die Parität in den nächsten paar Wochen erreicht werden", erklärte Steve Wesiak, technischer Analyst bei ABN Amro in Amsterdam. "Das ist eine große Trendwende, und der Euro befindet sich in seinem neuen Super-Zyklus." Andere Analysten sehen nur noch wenige Hürden für den Euro auf dem Weg zur Dollar-Parität. Robin Wilkin, technischer Analyst bei J.P. Morgan in London hält die 0,9750 Dollar-Marke mittelfristig für entscheidend.

Kurzfristig könnte der Euro, den einige Händler nun für überkauft halten, freilich auch wieder in eine Spanne von 0,9350 Dollar bis 0,9450 Dollar zurückfallen, warnte Steve Miley, technischer Analyst bei Merrill Lynch.

Doch auch stärker an den Fundamentaldaten orientierte Händler trauen dem Euro derzeit Einiges zu. "Wir sehen immer mehr Hinweise darauf, dass sich die Stimmung zum Dollar verändert hat. Wir erwarten bis zum Ende des Jahres die Parität", sagte BankOne-Volkswirt Ryan Shea.

Auslöser des jüngsten Aufwärtstrend des Euro war die am Vortag vorgelegte Leistungsbilanz für das erste Quartal, die ein Defizit in noch nie dagewesener Größe auswies. Um diesen Fehlbetrag zu finanzieren, muss reichlich Kapital in die USA fließen. Angesichts der Talfahrt der US-Börsen erscheint Händlern zufolge vielen Investoren aber eine Anlage in den USA derzeit als unattraktiv.

"Alles wird jetzt mit Blick auf die Aktien entschieden", sagte Jesper Dannesboe, Devisenanalyst bei Dresdner Kleinwort Wasserstein. "Europäische Anleger kaufen weniger US-Anlagen, und das reicht aus, um den Dollar angesichts des Leistungsbilanzdefizits unter Druck zu setzen." Am Freitag gab ein Blick auf die Aktienmärkte den Händlern aber wenig Orientierung. Zwar gaben die meisten Kurse an der Wall Street und an der Nasdaq nach, doch war die Kursentwicklung durch den dreifachen Verfallstermin an der Terminbörse verzerrt.

Die Gemeinschaftswährung, die bereits an ihrem ersten Handelstag 1999 ein Rekordhoch von knapp über 1,19 Dollar erreichte, hat seither in der Spitze fast 30 Prozent an Wert verloren. Ihr Allzeittief erreichte die Gemeinschaftswährung im Oktober 2000, als sie nur noch 0,8225 Dollar kostete. Beim Start des Euro hatten die meisten Analysten noch Kurse von 1,20 Dollar und mehr vorausgesagt. Schon im Premieren-Jahr - im November 1999 - rutschte der Euro aber sogar unter die Ein-Dollar-Marke, was seinerzeit mit den unterschiedlichen Wachstumsraten in den USA und in der Euro-Zone begründet wurde.

ale/phi





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hjw2:

MaMoe, glaube du willst schonend

 
23.06.02 16:39
auf einen nun doch wahrscheinlicher werdenden crash hinweisen,
nichts mehr mit crash auf Raten.

Ich rechne mit einem Eingreifen der Notenbanken um den worst case zu verhindern.
Man kann es sich nicht leisten die Amis derartig absaufen zu lassen
und schliesslich stehen wir auch ohne Rettungsringe da.

schaun mer mal

gruss
hjw





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