Ich hab mal wieder Infos für euch!
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EURO / langlaufender CALL auf den EURO aussichtsreich
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HISTORIE
Der Euro - spiegelbildlicher Indikator des auslaendischen Anle-
gervertrauens in Euroland - erholt sich sukzessive. Einst weit
ueber 1,2 notierend und umjubelt startete der Euro zunaechst in
eine ungewisse Zukunft. Die damals erdrueckend starke US-Wirt-
schaft sowie politisch fuer auslaendische Investoren kaum ueber-
schaubaren Risiken (bspw. die radikalen Ansichten Lafontaines)
vor allem in Deutschland zogen eine grossangelegte Rueckkehr
auslaendischer Investoren aus dem Euroraum nach sich, was neben
dem Euro auch die Aktienmaerkte belastete.
Hinzu kam die sich langsam manifestierende Erkenntnis, dass der
Euro nicht nur die vormals stabile Deutsche Mark repraesentiert,
sondern auch die Lire, den Escudo oder die Pesete etc. Zusaetz-
lich die Ost-Erweiterung der EU vor Augen, schlugen sich weitere
Bedenken in einem kontinuierlich abbroeckelnden Euro nieder. Da-
von abgesehen trat die EZB kein leichtes Amt an und sah sich
abrupt mit einer voellig neuen Situation konfrontiert, so dass
sich anfaenglich eine etwas zweifelhafte Art der Marktkommunika-
tion ergab, die die Unsicherheit der Investoren noch vergroes-
serte. Auch Politiker waren hieran nicht ganz unschuldig.
So kommentierte Bundeskanzler Schroeder die Entscheidung Duisen-
bergs, den Aussenwert des Euros durch Interventionen zu stuet-
zen, zunaechst mit der Aussage, dass man sich doch keine Sorgen
machen solle, da der niedrige Euro die Exportwirtschaft stark
beguenstige. Er dokumentierte hiermit einen unglaublich kurzen
Zeithorizont seiner wirtschaftlichen Sichtweise, was auch noch
die letzten in Euro investierten Anleger zum Verkauf veranlass-
te. Somit misslangen die Interventionen zunaechst und der Euro
sank weiter auf knapp 0,82.
Das Zinsinstrumentarium war weitgehend ausgeschoepft, da weitere
Zinserhoehungen den Euro auf kurze Sicht unterstuetzt, auf lange
Sicht die dadurch zu erwartende Konjunkturbelastung dem Euro je-
doch mehr geschadet haetten. So schrieben wir bereits 6 Wochen
vor der ersten Waehrungsintervention der EZB an dieser Stelle,
dass die einzig dauerhafte Moeglichkeit, den Euro zu stuetzen,
mehrere aufeinanderfolgende Interventionen waeren. Dies geschah
dann auch unter anderem mit Unterstuetzung der Japanischen und
US-Notenbanken.
Die EZB schlug hiermit zwei Fliegen mit einer Klappe: So konnte
man zusaetzlich die nach dem Zusammenschluss ineffektiv hohen
Fremdwaehrungsreserven etwas reduzieren. Um die Dimension zu
verdeutlichen, koennte die EZB rund 400 weitere Interventionen
von der Groesse der ersten durchfuehren, bis sich die Devisenre-
serven langsam dem Ende neigen. Anfangs halfen die Interventio-
nen dem Euro jeweils nur kurzfristig, der Abwaertstrend wurde
ein oder zwei Tage spaeter stets wieder aufgenommen.
BODENBILDUNG
Viel wichtiger als das realwirtschaftliche Prinzip von Angebot
und Nachfrage war jedoch das Signal der EZB, nunmehr nicht mehr
untaetig dem Euroverfall zuzusehen. Dies bedingte viele Short-
eindeckungen, der Boden war gefunden. Von seinem Tief bei knapp
0,82 konnte sich der Euro deutlich erholen und notiert derzeit
kurz unter der 0,90-Marke.
AUSSICHTEN
Die Stabilisierung der politischen Lage in Deutschland, das
weitgehend robuste Wirtschaftswachstum und das langsam aber
kontinuierlich voranschreitende EU-Bewusstsein mit den daraus
erwachsenden Vorteilen halfen dem Euro, einen Boden auszubilden.
Darueber hinaus wird 2001e seit langer Zeit wieder das erste
Jahr sein, in dem die Wirtschaft in Euroland deutlich staerker
zulegt als die US-Konjunktur.
So manifestieren sich in den USA zunehmend Befuerchtungen vor
einer schweren Rezession, denn die juengsten Konjunkturdaten
belegen deutlich, dass sich das US-Wirtschaftswachstum wesent-
lich schneller als erwartet abkuehlt. Deutlich laesst sich dies
ebenfalls an den Unternehmensgewinnen ablesen, wobei die US-
Maerkte zunehmend unter der Last einer Reihe von Gewinnwarnungen
leiden.
Rezessionsbedenken und eine deutlich ruecklaeufige Konjunktur in
den USA stehen einem robusten Wirtschaftswachstum in Euroland
gegenueber, wobei sich zudem die ersten Auswirkungen der drin-
gend benoetigten Steuerreform bereits in 01/02e positiv bemerk-
bar machen werden. Als Ausweichsmoeglichkeit fuer strategische
Investoren kommt der Yen ebenfalls nicht infrage, die Aufarbei-
tung der Krise wird in Japan noch einige Jahre in Anspruch neh-
men. Die juengsten Schwierigkeiten im Finanzsektor dokumentieren
deutlich, dass die Probleme noch tiefer sitzen als bisher ange-
nommen, waehrend sich die transparente Umsetzung der Reformen
hinzieht.
So offenbart die Inter-Market-Analyse unter Beruecksichtigung
des Chancen-/Risiken-Verhaeltnisses deutlich, dass der Euro der-
zeit die aussichtsreichste der drei weltweit massgeblichen Waeh-
rungen ist. Die Paritaet halten wir bis Herbst 2001 durchaus er-
reichbar. Vor diesem Hintergrund halten wir einen langlaufenden
Call auf den Euro fuer aussichtsreich.
Falls die Paritaet wie von uns erwartet zum Herbst 2001 erreicht
werden sollte, besaesse bspw. der Call Euro/USD mit der WKN
767249 (Faelligkeit 18.03.2002) in etwa Verdopplungspotential.
Der Handel mit Optionsscheinen ist jedoch aufgrund der erhebli-
chen Risiken (Totalverlust) lediglich versierten, erfahrenen An-
legern zu empfehlen. Informieren Sie sich zuvor entsprechend
ueber die speziellen Risiken (Termingeschaeftsfaehigkeit).
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EURO / langlaufender CALL auf den EURO aussichtsreich
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HISTORIE
Der Euro - spiegelbildlicher Indikator des auslaendischen Anle-
gervertrauens in Euroland - erholt sich sukzessive. Einst weit
ueber 1,2 notierend und umjubelt startete der Euro zunaechst in
eine ungewisse Zukunft. Die damals erdrueckend starke US-Wirt-
schaft sowie politisch fuer auslaendische Investoren kaum ueber-
schaubaren Risiken (bspw. die radikalen Ansichten Lafontaines)
vor allem in Deutschland zogen eine grossangelegte Rueckkehr
auslaendischer Investoren aus dem Euroraum nach sich, was neben
dem Euro auch die Aktienmaerkte belastete.
Hinzu kam die sich langsam manifestierende Erkenntnis, dass der
Euro nicht nur die vormals stabile Deutsche Mark repraesentiert,
sondern auch die Lire, den Escudo oder die Pesete etc. Zusaetz-
lich die Ost-Erweiterung der EU vor Augen, schlugen sich weitere
Bedenken in einem kontinuierlich abbroeckelnden Euro nieder. Da-
von abgesehen trat die EZB kein leichtes Amt an und sah sich
abrupt mit einer voellig neuen Situation konfrontiert, so dass
sich anfaenglich eine etwas zweifelhafte Art der Marktkommunika-
tion ergab, die die Unsicherheit der Investoren noch vergroes-
serte. Auch Politiker waren hieran nicht ganz unschuldig.
So kommentierte Bundeskanzler Schroeder die Entscheidung Duisen-
bergs, den Aussenwert des Euros durch Interventionen zu stuet-
zen, zunaechst mit der Aussage, dass man sich doch keine Sorgen
machen solle, da der niedrige Euro die Exportwirtschaft stark
beguenstige. Er dokumentierte hiermit einen unglaublich kurzen
Zeithorizont seiner wirtschaftlichen Sichtweise, was auch noch
die letzten in Euro investierten Anleger zum Verkauf veranlass-
te. Somit misslangen die Interventionen zunaechst und der Euro
sank weiter auf knapp 0,82.
Das Zinsinstrumentarium war weitgehend ausgeschoepft, da weitere
Zinserhoehungen den Euro auf kurze Sicht unterstuetzt, auf lange
Sicht die dadurch zu erwartende Konjunkturbelastung dem Euro je-
doch mehr geschadet haetten. So schrieben wir bereits 6 Wochen
vor der ersten Waehrungsintervention der EZB an dieser Stelle,
dass die einzig dauerhafte Moeglichkeit, den Euro zu stuetzen,
mehrere aufeinanderfolgende Interventionen waeren. Dies geschah
dann auch unter anderem mit Unterstuetzung der Japanischen und
US-Notenbanken.
Die EZB schlug hiermit zwei Fliegen mit einer Klappe: So konnte
man zusaetzlich die nach dem Zusammenschluss ineffektiv hohen
Fremdwaehrungsreserven etwas reduzieren. Um die Dimension zu
verdeutlichen, koennte die EZB rund 400 weitere Interventionen
von der Groesse der ersten durchfuehren, bis sich die Devisenre-
serven langsam dem Ende neigen. Anfangs halfen die Interventio-
nen dem Euro jeweils nur kurzfristig, der Abwaertstrend wurde
ein oder zwei Tage spaeter stets wieder aufgenommen.
BODENBILDUNG
Viel wichtiger als das realwirtschaftliche Prinzip von Angebot
und Nachfrage war jedoch das Signal der EZB, nunmehr nicht mehr
untaetig dem Euroverfall zuzusehen. Dies bedingte viele Short-
eindeckungen, der Boden war gefunden. Von seinem Tief bei knapp
0,82 konnte sich der Euro deutlich erholen und notiert derzeit
kurz unter der 0,90-Marke.
AUSSICHTEN
Die Stabilisierung der politischen Lage in Deutschland, das
weitgehend robuste Wirtschaftswachstum und das langsam aber
kontinuierlich voranschreitende EU-Bewusstsein mit den daraus
erwachsenden Vorteilen halfen dem Euro, einen Boden auszubilden.
Darueber hinaus wird 2001e seit langer Zeit wieder das erste
Jahr sein, in dem die Wirtschaft in Euroland deutlich staerker
zulegt als die US-Konjunktur.
So manifestieren sich in den USA zunehmend Befuerchtungen vor
einer schweren Rezession, denn die juengsten Konjunkturdaten
belegen deutlich, dass sich das US-Wirtschaftswachstum wesent-
lich schneller als erwartet abkuehlt. Deutlich laesst sich dies
ebenfalls an den Unternehmensgewinnen ablesen, wobei die US-
Maerkte zunehmend unter der Last einer Reihe von Gewinnwarnungen
leiden.
Rezessionsbedenken und eine deutlich ruecklaeufige Konjunktur in
den USA stehen einem robusten Wirtschaftswachstum in Euroland
gegenueber, wobei sich zudem die ersten Auswirkungen der drin-
gend benoetigten Steuerreform bereits in 01/02e positiv bemerk-
bar machen werden. Als Ausweichsmoeglichkeit fuer strategische
Investoren kommt der Yen ebenfalls nicht infrage, die Aufarbei-
tung der Krise wird in Japan noch einige Jahre in Anspruch neh-
men. Die juengsten Schwierigkeiten im Finanzsektor dokumentieren
deutlich, dass die Probleme noch tiefer sitzen als bisher ange-
nommen, waehrend sich die transparente Umsetzung der Reformen
hinzieht.
So offenbart die Inter-Market-Analyse unter Beruecksichtigung
des Chancen-/Risiken-Verhaeltnisses deutlich, dass der Euro der-
zeit die aussichtsreichste der drei weltweit massgeblichen Waeh-
rungen ist. Die Paritaet halten wir bis Herbst 2001 durchaus er-
reichbar. Vor diesem Hintergrund halten wir einen langlaufenden
Call auf den Euro fuer aussichtsreich.
Falls die Paritaet wie von uns erwartet zum Herbst 2001 erreicht
werden sollte, besaesse bspw. der Call Euro/USD mit der WKN
767249 (Faelligkeit 18.03.2002) in etwa Verdopplungspotential.
Der Handel mit Optionsscheinen ist jedoch aufgrund der erhebli-
chen Risiken (Totalverlust) lediglich versierten, erfahrenen An-
legern zu empfehlen. Informieren Sie sich zuvor entsprechend
ueber die speziellen Risiken (Termingeschaeftsfaehigkeit).