200 Tage Linie:
Die 200-Tage Linie muss bei einem Crash schon aus reiner Logik heraus unterschritten werden. Wie sollte es sonst zu einem Crash kommen, wenn die Kurse nicht niedriger als vorher sind.
Da die 200-Tage Linie auch zwischenzeitlich häufiger unterschrieden wird, ist sie kein perfekter Indikator.
Aktien-Alternativen:
Immobilien als Aktienalternativen? Weiß ich nicht, die Preise in Städten sind schon ganz schön angezogen.
Und ich persönlich suche einen kleinen Resthof oder ein Bauernhaus. Das ist aber tatsächlich wohl eher Luxus als Geldanlage.
Und auch die normale eigengenutze Immobilie ist nur in den seltesten Fällen eine echte Geldanlage. Nämlich dann, wenn man nur das kauft, was man unbedingt benötigt. Bauherren neigen aber dazu, größer zu bauen, als es notwendig ist.
Und bei der deutschen Demografie könnte es mit Immobilien als Wertanlage zukünftig schlecht aussehen, zumal die Wirtschaft zukünftig eher in Asien spielt.
Aber: Immobilienbesitzer sparen häufig sehr konsequent, während Mieter häufig mehr konsumieren. Deshalb stehen Immobilienbesitzer als fleißige Sparer häufig besser da.
Zinsen als Alternativen ist aktuell auch wohl ein schlechter Scherz. Ein Sparbuch mag für kurze Zeiträume eine Alternative sein. Auf längere Zeiträume ist es aber eine garantierte Geldvernichtung.
Höhere Zinsen hingegen gehen nur mit einem erhöhten Risiko einher.
Ich kann natürlich keinen Crash ausschließen. Aber die Argumente für einen Crash oder gegen Aktien haben auch keinen Boden unter den Füßen.
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