auch ein guter Punkt.
Ich fand die Aktien jenseits von 11.500 als absolut abenteuerlich überbewertet. Da hatten aber immer noch einige "Experten" von Banken uns weismachen wollen, dass die Aktien angeblich billig sind. Die Kursentwicklungen spiegelten weder den Wert noch die Prognosen vieler Unternehmen wider.
Tatsächlich ist aber seit 2009 die Wirtschaft auch gewachsen, sei es durch China oder eine insgesamt steigende Weltnachfrage. Nun stagniert die reale Wirtschaft, was jedoch nicht bedeutet, dass sie völlig zusammenbricht. Da sind wir noch Welten davon entfernt. Deshalb sind für mich fundamental betrachtet viele Dax Werte durchaus mit einem vernünftigen KGV bewertet:
Quelle: www.finanzen.net/aktien/KGV
Nur von Aktien mit einem KGV >20 würde ich die Finger weglassen.
Die großen Spieler gucken da eher auf die Fundamentaldaten und nicht auf kurzfristige Zuckungen. Danach gibt es keinen Grund, massiv Werte aus dem Dax abzustoßen, ohne eine wirklich vernünftige Alternative zu haben.
Ich denke, das Platzen der Geldblase ist abgearbeitet. Man darf nicht vergessen, so richtig ging das Geldfluten erst Anfang 2015 los und führte zu 12.400 im Dax, und das nur in ein paar Wochen...Das sagt alles. Nun sind wir wieder am Ausgangspunkt (bei rd. 9.300-10.000), d.h. bevor das Geldfluten losging, ALLERDINGS mit dem Unterschied, dass diese Geldmenge immer noch irgendwo im Markt vorhanden ist.
Solange diese Geldmenge den großen Jongleuren nicht nachhaltig entzogen wird, kann ein Crash Richtung 8.000 nicht kommen. Erst wenn die Zentralbanken einen radikalen Schwenk machen, können die Indizes weltweit korrigieren. Aber aus dem Grund, dass das Geld weltweit ungleich verteilt ist, wird erst recht alles getan, um die Inflation anzuheizen. Ich sehe keine Wende in der Geldpolitik und zwar weltweit.
Dazu kommen noch viele Strukturveränderungen in der Wirtschaft, die zunächst Geld kosten werden, aber langfristig wieder ein Wachstum sichern werden. Wie du sagst, danach geht das Leben immer weiter.