ich denke nach wie vor, dass die unheimliche Geldmenge das kranke System am Leben hält und es so unberechenbar macht.
Anderseits bleibt nichts Anderes übrig als ein Herbeiführen einer gezielten Geldentwertung, um die Karten neu zu mischen. Es ist doch krank, wenn 62 Milliardäre ca. 99 % des gesamten Weltvermögens haben. Die Wirtschaft kann auch nicht mehr vernünftig funktionieren, geschweige denn wachsen, wenn sie nicht ordentlich geölt wird. Das Geld muss einfach zirkulieren. Wenn aber eine kleine Mehrheit alles zurückhält, dann ist es auch nachvollziehbar, dass es letztlich zu einer Deflation kommen muss. Dazu heißt es nur überall sparen, den Mitarbeitern immer schlechtere Löhne und Gehältern zahlen, was ja noch mehr die Kaufkraft abwürgt. Das gibt den Rest...
Draghi sollte wirklich aggressiv die Märkte fluten, allerdings das gepumpte Geld direkt den Konsumenten geben. Vielleicht jedem eine Gutschrift von 50.000 € aufs Konto und bald geht es rund. Dann hat er sein Inflationsziel erreicht und die Reichen verlieren ein wenig Vermögen. Was soll's, keiner wird mit einem Multimilliardär Mitleid haben, wenn er "nur" noch 20 Mrd. € statt 30 Mrd. € hat, oder?