Die Stimmung in den Medien ist erschreckend positiv. Dirk Müller, der meines Erachtens die Lage immer realistisch eingeschätzt hat, ist mittlerweile in das Bullenlager gewechselt. Womöglich weil er bald seinen Fonds platziert?! Als der Dax im Oktober bei 8500 stand hatte er das negativste Szenario an die Wand gemalt und zum Verkaufen geraten. Jetzt wo der DAX bein 12000 steht soll alles anders sein?!
Negative Realzinsen gab es schon seit einigen Jahren, womit auch die "Alternativlosigkeit" seit einigen Jahren bestehen müsste. Aber nichts ist alternativlos, auch nicht der politisch wichtige Euro...
Andererseits kann ich auch die Seite verstehen, die sagt dass Aktien noch "günstig" im Vergleich zu anderen Assetklassen ist. Eine BMW ist beispielsweise mit aktuell unter KGV 13 bewertet, wenngleich das ein Ausbruch nach oben aus dem langjährigen Durchschnitt und erheblich höheres Risiko bedeutet. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen das wir jetzt noch mal 5 Jahre Hausse an die jetzige anschließen werden. Ich bin mir sicher, dass wir uns in der Endphase befinden. Doch wie lange es dauert bis der Gr(Exit) kommt- keine Ahnung
Viele führen ja an, dass in vergangenen Krisen immer die Zinsen auf 3/4/5 Prozent waren. Ja das stimmt, aber die Notenbanken haben den "normalen" Zyklus mit ihren QE Programmen verzerrt. Das zögert die Währungsreform noch ein wenig hinaus, aber ich glaube dass die nächste Krise nicht eine Bankenkrise wird, sondern in einer Systemkrise münden wird, die eine Währungsreform nach sich zieht und auch die Aktien ihre Luft rauslassen werden, sodass Gold Anlageobjekt Nummer 1 ist.
Eine für mich sinnvolle Variante ist es, Aktien abzubauen und Positionen in Gold aufzubauen. Wenn ich mir die Verschuldung der westlichen Länder anschaue, dann muss bald eine Währungsreform kommen und da ist Geldvermögen vom Totalverlust bedroht.