faire Bewertung von Gold: Die Produktionskosten für die teuersten Gold-Minen der Welt bestimmen letztlich das primäre Goldangebot. Momentan haben die teuersten Goldminen Gesamtkosten von rund 800$ pro geförderter Unze, der Durchschnitt liegt bei gut 500$ pro Unze (siehe unten). Somit herrscht bei Goldpreisen von deutlich über 800$ eine wahre Goldgräberstimmung in der Minenindustrie. Die "Irrenprämie" liegt schon bei über 50% (1250$ vs. 800$), selbst bei starker Nachfrage sollten es eigentlich nicht mehr als 20-30% sein. Da gibt es nur 2 Möglichkeiten: entweder herrscht Nachfragehysterie im Zuge der Griechenlandkrise oder das Goldangebot (Goldminen + Recycling-Gold) ist insgesamt zu knapp.
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"Verstärktes Anlegerinteresse an börsennotierten Goldfonds hat die Nachfrage nach dem Edelmetall im zweiten Quartal um 36 Prozent in die Höhe getrieben.
Wie der in London ansässige Branchenverband World Gold Council am Mittwoch mitteilte, wurden in den Monaten April bis Juni 1.050,3 Tonnen Gold nachgefragt. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es 769,6 Tonnen. Über börsennotierte Fonds (ETFs) kauften Anleger 291,3 Tonnen Gold - das zweithöchste je verzeichnete Quartalsergebnis für diese Kennziffer. Die Goldkäufe von Notenbanken übertrafen das fünfte Quartal in Folge ihre Verkäufe.
Die Unze Gold wurde in New York im Quartal zum Durchschnittspreis von 1.198,05 Dollar gehandelt und damit 30 Prozent höher als im Vorjahr. Am 21. Juni wurde der Rekordpreis von 1.266,50 Dollar erreicht; auch in Euro, Pfund und Schweizer Franken verzeichnete das Edelmetall Rekordnotierungen.
“Angesichts anhaltender Ungewissheit bezüglich hoher Schuldenstände, mangelnden Vertrauens in die Finanzmärkte und die noch schwache konjunkturelle Erholung beobachten wir bei der Nachfrage der Investoren einen neuen Anreiz”, kommentierte Eily Ong, Research-Manager beim World Gold Council in London.
Der Goldpreis in New York hat in diesem Jahr um 13 Prozent angezogen. Das Edelmetall wird sich 2010 voraussichtlich das zehnte Jahr in Folge verteuern.
Nach den Angaben des von den Goldproduzenten finanzierten World Gold Council hat sich die Nachfrage der Anleger von 245,4 Tonnen auf 534,4 Tonnen mehr als verdoppelt. Dabei sind Barren und Münzen berücksichtigt. Die Nachfrage nach Schmuckgold fiel um 5,1 Prozent auf 408,7 Tonnen. Die Gesamtnachfrage aus Indien, dem Land, das am meisten Gold verbraucht, blieb mit 164,5 Tonnen gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert.
Das Angebot stieg im Quartal von 963 Tonnen im Vorjahr um knapp 18 Prozent auf 1.131,6 Tonnen, teilte der World Gold Council mit. Notenbanken kauften 7,7 Tonnen Gold."
www.foonds.com/article/7969
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