er hat wieder ein neues Buch geschrieben wurde 12. 08 . 2009 rausgebracht und davon handelt mein Posting.
Es ist dieses hier:
Produktinformation
* Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
* Verlag: Börsenmedien; Auflage: 1 (12. August 2009)
* Sprache: Deutsch
* ISBN-10: 3941493000
* ISBN-13: 978-3941493001
*The great depression
Produktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Ihr Geld ist in Gefahr! Der Grund: Etwa alle 40 Jahre erlebt die Börse ein bedeutendes Hoch - zuletzt 1929 und 1968. Ungefähr alle 30 Jahre erklimmen die Rohstoffpreise einen Gipfel - zuletzt 1920, 1951 und 1980. Der nächste Zeitpunkt ist in beiden Reihen der gleiche: jetzt! Der Mann hinter dieser Warnung: Börsenguru und Bestsellerautor Harry S. Dent. Seine Prognose: Noch in diesem oder spätestens im nächsten Jahr werden Aktien und Rohstoffe gleichzeitig ein wichtiges Hoch markieren - und anschließend simultan abstürzen. Die Konsequenz: Jeder Börsianer sollte seine Strategie für die nächsten Jahre drastisch überdenken. Harry Dents neuer Bestseller zeigt, wie man der drohenden Geldvernichtung an den Börsen nicht nur entkommen, sondern in der Krise sogar den Grundstein für sein Vermögen legen kann. Oder, wie Dent sagt: Man kann die Windrichtung nicht ändern, aber man kann die Segel richtig setzen!
Über den Autor
Harry S. Dent hat Erfahrung mit gewagten Prognosen. Der erfolgreiche US-Börsenanalyst und Buchautor sagte sowohl die Rezession Anfang der 1990er-Jahre als auch das darauf folgende Wirtschaftswachstum und den unglaublichen Börsenboom 1998 bis 2000 richtig voraus.
Und hier eine gute Kundenrezension zu diesem Buch:
Wichtige Einsichten in die Wirtschaft, jedoch mit viel Vorsicht zu geniesen, 13. August 2009
Von Jochen Gruber - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
H.S. Dent ist ein erfolgreicher Investor, der als einer der wenigen die aktuelle Krise sehr genau voraussagte. In diesem Buch, geschrieben vor dem ersten Höhepunkt der aktuellen Krise im letzten Herbst (in einigen Teilen offensichtlich nachredigiert um diese wichtigen Ereignisse noch zu berücksichtigen) beschreibt er den, aus seiner Sicht zu erwartenden, weiteren Verlauf der Krise.
Wie der Titel schon andeutet, erwartet Dent eine echte Depression, die bis weit ins nächste Jahrzehnt hineinreichen wird, und erst Anfang der 20er Jahre wirklich überwunden werden wird. Im Gegensatz zu den meisten Tageskommentatoren nimmt er dabei einen weiteren historischen, Standpunkt ein: die zentrale Aussage ist, dass wirtschaftliche Abläufe wesentlich von unterschiedlichen Zyklen bestimmt werden, in der aktuellen Krise ist dies vor allem der zu Ende gehende demographische Zyklus der Nachkriegsgeneration, die überall in den Industrieländern sich der Rente nähert und damit das Ende des größten, 20 jährigen, Booms der Nachkriegsgeschichte (den er im Gegensatz zu den meisten Ökonomen ebenfalls schon vor dessen Beginn voraussagte), einläutet. Das Ende dieses Zyklus fällt mit anderen wichtigen Zyklen zusammen, etwa des Rohstoffzyklus als des nächst wichtigen, welcher als Kontratieff Zyklus schon seit einigen Jahrzehnten in der Ökonomie diskutiert wird. Die Kombination dieser Zyklen ergibt den seit 80 Jahren schwersten Abschwung, der noch weit über das aktuelle Maß hinausgehen wird.
Dents Analyse vor allem des Demographiezyklus verdient auf jeden Fall Berücksichtigung bei jedem, der über seine privaten Investitionen langfristig nachdenkt. Wie der Kontratieff Zyklus ist er historisch belegbar, vor allem jedoch unterliegt ihm eine rationale, auf EMPIRISCH BELEGBAREN Beobachtungen beruhende Erklärung, aus der sich handfeste Folgerungen ableiten lassen... was man von vielen Analysemethoden der Finanz- und Wirtschaftswissenschaften bis heute nicht sagen kann.
Allerdings schießt der Autor weit über sein Ziel hinaus, wenn er von weiteren Zyklen über 500 und gar 5000 Jahren zu reden beginnt, denen genau diese empirisch belegbare Grundlage naturgemäß fehlen muß. Dies ist umso wesentlicher, als dass er selbst auf der Wissenschaftlichkeit seiner Methoden pocht. Ähnlich werden sehr kurzfristige Zyklen beschrieben, zum Teil lediglich aufgrund statistischer Beobachtungen definiert, jedoch ohne erklärendes Modell.
Hier ist wohl das Phänomen zu beobachten, dass ein erfolgreiches Vorgehen (die Erklärung öknomomischer Entwicklungen mit Hilfe wohl defnierter Zyklen) weit über seine Anwendbarkeit hinaus verwendet wird, einerseits in den Bereich empirisch nicht mehr überprüfbarer Zeitspannen oder der rational nicht erklärbaren statistischen Beobachtungen.
Liest man das Buch mit einer entsprechend großen Dosis Skepsis, so enthält es sehr wertvolle Einsichten, die unbedingt in die persönliche Finanz- und Lebensplanung einfließen sollten! Für die nächste Zukunft ist dabei besonders interessant, dass Dent schon Mitte 2008 die aktuelle Situation der sich bessernden Aussichten voraussah, die viele Ökonomen und Politiker das Ende der Rezession voraussagen lassen, Aktienkurse steigen lassen, die seiner Meinung nach jedoch vom eigentlichen, noch viel deutlicheren Abschwung gefolgt werden.
Grüße