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UN-Hilfskoordinator prangert Milliardenkosten des Iran-Kriegs an

GENF (dpa-AFX) - Die Milliarden-Kosten des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten sind aus Sicht des UN-Nothilfekoordinators Tom Fletcher beschämend hoch im Vergleich zu den globalen humanitären Spenden. Der Krieg koste eine Milliarde US-Dollar (864 Millionen Euro) pro Tag, sagte der Chef der humanitären UN-Helfer in Genf.

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Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
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Er empfinde Scham angesichts dieser Geldmenge, mit der man auch Millionen Leben retten könnte. "Die Entwicklungen der letzten zwei Wochen sind ein weiterer Beweis, dass wir in einer Zeit der Brutalität, Straflosigkeit und Gleichgültigkeit leben", sagte er.

UN-Nothelfer brauchen dieses Jahr weltweit 23 Milliarden Dollar

Das UN-Nothilfebüro OCHA benötigt nach eigenen Angaben dieses Jahr 23 Milliarden Dollar (Dollarkurs), um 87 Millionen äußert hilfsbedürftige Menschen in Krisenherden in aller Welt zu unterstützen. Bislang haben Geberländer erst ein gutes Drittel dieser Summe zur Verfügung gestellt oder zugesagt.

Die New York Times hatte zuletzt berichtet, dass der Iran-Konflikt den Vereinigten Staaten in der ersten Kriegswoche rund 6 Milliarden Dollar gekostet habe. Die US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies geht laut einem Bericht des Senders CNN von ähnlichen Zahlen aus./al/DP/mis

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