Ein Mann und seine Mission sind nicht zu stoppen:
OBAMA EINE WOCHE IM AMT
Von Gregor Peter Schmitz, Washington
Riesige Konjunkturhilfen und neue Militärstrategien, die Schließung von Guantanamo und Friedenssignale an Muslime: Noch nie ist ein US-Präsident so furios gestartet wie Barack Obama. Binnen einer Woche hat er die Politik seines Landes umgekrempelt - und die Bürger auf ernste Zeiten vorbereitet.
@Gernsbeck: Damit wäre eine Seite der Bilanz bereinigt, die andere würde aber die selbe Summe aufzeigen. Also kein Nullsummenspiel - es ist eher so, dass die Passivseite durch Kapitalerhöhungen über längeren Zeitraum gefüllt werden muß, weil die Abschreibungen auf die Auslagerung die EK-Basis senkt. Im Grunde genommen hilft die FED, dass die Abschreibungen nicht gleich mit 100% einschlagen, sondern auf längere Zeit verteilt werden. Ähnlicher Fall waren Freddie Mac und Fannie Mae, mit den man als Aktionär zeitweise noch Geld verdienen konnte.
@AL: Inflation ja, aber wo? Oder glaubst Du wirklich, dass Daimler 1 Mio. Fahrzeuge für USD sofort per Handschlag zustimmen würde. Ich denke, die Inflation wird nicht nur den Dollar bzw. die Ammis treffen, sondern diejenigen, die ihre Wirtschaft mit dem Prädikat Exportweltmeister gepriesen haben.
Man werfe einen Blick auf den Jahres – Chart des DAX. Damit dürfte alles klar sein: „abwärtstrendiger“ geht es nicht. Und solange die Wirtschaft nichts „Gescheites“ zu vermelden hat, wird es dabei bleiben.
An der Börse gibt die Psychologie den Takt vor. Oder zumindest lassen sich Vorgänge, die fundamental unlogisch scheinen, mit psychologischen Erklärungen zurechtrücken. Eines dieser Phänomene ist: Extremer Pessimismus unter Investoren ist gut für die Börse. Die Aktienmärkte könnten dann wieder steigen. Oder zumindest sind keine großen Abstürze zu erwarten
http://www.ariva.de/...ED_starren_und_t348181?pnr=5368567#jump5368567
Ich habe meinen Schein DAX Put zu 1,73 € veräußert. Das reicht mir in diesem Fall.
Nun warte ich auf eine Gelegenheit zum Einstieg in einen Short auf den BUFU.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang das quasi grüne Licht für den Aufkauf von Tres. durch die FED. Die Preise sind somit manipulierpar oder können sogar auf einen gewünschten Punkt gefixt werden.
Gruß
Permanent
Lieber Wieland,
bitte verzeihe, dass ich ein wenig in deinem Posting rummale.
Aber da waren einige Kleinigkeiten, die ich gerne erläutert hätte...
Und ich kann ja nicht immer nur psychologischen Qark schreiben.
Grüße
Gernsback
Der Bail-out ist KEINE keynesianische Politik, sondern auf Freedmans Mist gewachsen.
Das ist falsch - ich vermute, Du meinst Milton Friedman, der war Monetarist, also einer, der die Finanzpolitik als Instrument der Nachfragesteuerung ablehnt. Dies darum, weil Keynes nicht funktioniert hat. Ausserdem ist Friedman schon ein paar Jahre tot.
Keynes hat keine Verstaatlichung oder Rettung von Betrieben gefordert, sondern nur gesagt, in wirtschaftlich schlechten Zeiten, sollte der Staat als Auftraggeber einspringen. Das Konjunkturpacket Obamas entspricht seiner Theorie. Ebenso hat Keynes keine Schuldenpolitik vertreten, sondern gefordert, dass in guten Zeiten der Staat sparen sollte. Nur macht das kein Politiker. Wahlen werden unter anderem dadurch gewonnen, dass die Politiker den Leuten mehr versprechen.
Das stimmt - war übrigens der Grund warum die Burschen um Friedman plötzlich angesagt waren...
Nun meinen einige, man muss die rießigen Schulden abbauen. Nur in der globalen Buchhaltung entspricht jeder Eintrag auf der Habenseite, einer entsprechenden Buchung auf der Sollseite.
Das ist richtig: Soll an Haben wird gebucht...
Nicht ganz - hatte mal eine Mitarbeiterin, die Haben an Soll gebucht hat: "Habenposition 1.000 gegen Sollpositionen 300, 200, 400, 100).
Schuldenabbau bedeutet Vermögenabbau.
Das ist falsch. Wenn ich heute zur Bank renne und meinen Überziehungskredit bar ausgleiche, werde ich nicht ärmer.
Buchungssatz: Bank an Kasse.
Vermögen ist die Summe aller Aktiva minus Verbindiichkeiten - was kleiner wurde, ist die Länge meiner Bilanz.
Eines geht nicht ohne das andere. Der Bail-out bewirkt im Wesentlichen, dass die Vermögen der Besitzenden Klasse erhalten bleiben und auf der Schuldenseite umgebucht wird.
Bail-Out bedeutet die Übernahme einer Verbindlichkeit durch einen Dritten.
Mehr nicht.
Wenn dafür einen Preis gezahlt wird, muss man sehen, ob der Preis größer, kleiner oder gleich dem Gegenwert der Summe aller Zuflüsse ist.
Eine Bad-Bank bringt nichts. Ebensowenig, wie ich Forderungsausfälle in einer Bilanz nicht ewig auf die lange Bank schieben kann.
Das auf die Lange-Bank schieben sehen wir doch - das macht doch alle fertig.
Bail-Out bedeutet ein Weitergeben des Risikos an einen anderen, der Zeit hat, dem es nicht ausmacht, wenn er fünf Jahre warten muss, bis das Geld eintrudelt.
Irgendwann werde ich dann zwar eine rießige Bilanzsumme und gewaltiges Vermögen haben, aber leider kein Geld mehr.
Nein, wenn ich jetzt eine Verbindlichkeit in den Büchern habe zu 40%, sie an die Bad-Bank zu 30% Verkaufe, dann habe ich Aufwand in Höhe der 10%. Und der Aufwand fliesst in die GuV und reduziert die Bilanzsumme.
Ich buche:
(1) Abschreibung an Wertpapierbestand (Bilanzverkürzung)
(2) Forderung Bad-Bank an Wertpapierbestand(Aktivtausch)
Wenn man schon eine Bad-Bank gründen will, dann aber nur wenns zur Finanzierung eine Zwangsanleihe gibt. D.h. ich mache dann auf beiden Seiten der Bilanz etwas.
Derzeit haben etwa 90 Prozent der befragten Hedge-Fonds weniger als 25% ihrer Vermögenswerte in schwer zu vermarktenden Wertpapieren, ergab die Umfrage von Alpha Search. Ein Drittel hält zwischen 25 und 50 Prozent ihrer Gelder in bar.
Die börsennotierte Man Group aus London schrieb im Dezember in einer Studie, dass sich die Barpositionen bei den Hedge-Fonds auf über 300 Milliarden Dollar belaufen.
Von den befragten Hedge-Fonds verwaltet ein Viertel mehr als 8 Milliarden Dollar und über 55 Prozent bezeichneten sich als Multi- Strategy-Hedge-Fonds, die alles Mögliche handeln, von Aktien über Anleihen bis zu Währungen.
Ich gehe daher davon aus, dass viele Hedge-Fonds etws Gold gekauft haben und Staatsanleihen. Immerhin sind 25% in schwer zu vermarktenden Wertpapieren. Dann stockt man seinen Bestand an sicheren Werten auf. Wobei ich Gold nie als sicher gesehen habe und Staatsanleihen es auch nicht sind, aber sind in diesen Zeiten ein sichererer Hafen als viele andere Optionen. Gold ist aber die Gegenpsotion zum Dollar.
Der "Hope Slope" ist das Bärenmarkt-Gegenstück zum "Wall of worry" aus Bullenmärkten.
Climbing the Hope Slope
By Rev Shark
street.com Contributor
1/28/2009 4:29 PM EST
For now, the market is celebrating the various government actions that are being taken to save us. I'm not sure that market players are all that confident that these are going to be effective solutions to our economic ills, but the fact that many want to believe it is enough to get us moving to the upside. We are climbing the slope of hope of today but it's likely to become very slippery very fast.
News that the Obama administration is considering a "bad bank" program caught many market players by surprise and caused a sharp gap higher to start the day. With a FOMC interest rate announcement pending and a lot of trapped shorts, the bulls kept the pressure on all day. The Fed announcement offered nothing new, but the bears attempt to turn us back down was thwarted by some of the typical late buying we have seen lately.
Financials obviously lead to the upside but breadth was excellent with only gold and bonds to the downside. Volume was mediocre but still sufficient to give us a technical "accumulation" day. The problem we have is that we are now a bit overbought and the bearish wedge I discussed yesterday is even more pronounced. We did clear some technical resistance in the major indices at the 50-day simple moving average, but this was not a particularly impressive breakout move. I suspect many shorts were squeezed out today and will be looking to reposition themselves fairly fast.
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