Der 22. September war ein denkwürdiger Tag.


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1st_baseman:

Der 22. September war ein denkwürdiger Tag.

 
26.09.02 17:22
An diesem Tag haben wir unterschrieben, einer Regierung weitere 4 Jahre unser Vertrauen zu schenken, eine Regierung welche uns wie jede andere belogen hat und uns weiterhin belügen wird.

um eins klar zu stellen: dies ist kein thread vom format "Die UNION ist besser als die SPD", denn die UNION, genauso wie GRÜNE, PDS, FDP etc., alle lügen Sie, alle laufen sie davon und niemand stellt sich der bitteren wahrheit.

im grunde genommen ist es egal wer am 22. september gewonnen hat, denn ich denke dass keine regierung der welt dazu fähig ist deutschlands probleme von heute auf morgen zu lösen. hierfür liegen viel zu komplizierte volkswirtschaftliche prinzipien zugrunde.

eines davon könnte man nennen:

"Machst du auf der einen Seite ein Plus, folgt auf der anderen ein Minus, ganz egal was Du tust"

Ich finde es nur feige von einer "sozial gerechten Volkspartei der Mitte und des kleinen Mannes" durch Unterschlagung von Tatsachen den Wähler so zu täuschen nur um an der Macht zu bleiben.

Was ist denn nun mit Irak?? ich erinnere mich an fernsehduelle in denen Schröder gefragt wurde: "was ist nach der wahl mit Irak?" und er vehement antwortete: "es ist 100%ig, mit mir als kanzler gibt es keinen Irak-Krieg!!!!"

Doch was ist nun gerhard? heute muss ich lesen dass die rot-grüne regierung doch überlegt an einem militärschlag teilzunehmen???

Wo sind Deine "100 % NEIN" Gerhard???


Auch musste ich heute feststellen dass das Staatsdefizit 2,9 % beträgt und dass Eichel sich in der Süddeutschen geäussert hat dass Deutschland an einem mehr an Neuschulden nicht vorbeikommt.

Lieber Hans, ich höre Dich noch in öffentlichen Debatten reden "Deutschland am Aufschwung", "Mit mir als Finanzminister 100% keine höhere Neuverschuldung".

Wo sind Deine 100% Herr Eichel?? oder hast du nur 100%ig vor der wahl alles mal kurz "schöngerechnet" um die wähler zu täuschen???


Ich finde es schade dass solch eine Regierung nun wieder an der Macht ist, doch genauso schade ist dass uns die UNION genauso behandelt hätte, wäre sie an die macht gekommen!!!


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1st_baseman:

tja. o.T.

 
26.09.02 17:35
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TD714788:

Scheiße....

 
26.09.02 17:36
...und ich habe den Ketchup Song schon in einem anderen Thread verbraten, dabei würde er doch hier so gut hin passen.

Grüsse,
Tyler Durdan

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Reila:

Naja, die Regierung hat doch schon 2 Themen:

 
26.09.02 17:42
- Ökosteuererhöhung,
- Auslandseinsatz der Bundeswehr.
Ist doch ein schöner Start?!

Vielleicht sollte man denen mal ein Wahlprogramm der SPD schenken.

R.
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lutzhutzlefutz:

nicht weinen 1stbase

 
26.09.02 17:43
geht auch wieder vorbei! Solange es noch den Freund aus der Flasche gibt...
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hjw2:

was interessiert mich mein geschwätz von gestern

 
26.09.02 17:44


Flexibilität ist angesagt !

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1st_baseman:

meinst du den??

 
26.09.02 17:46
Der 22. September war ein denkwürdiger Tag. 798976


oder den:

Der 22. September war ein denkwürdiger Tag. 798976
Antworten
lutzhutzlefutz:

genau den, aber meine

 
26.09.02 17:48
heißen entweder Johnny W., Maria C., Glen G., Jack D. etc. pp.
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Antichrist:

Wo steht denn,

 
26.09.02 17:49
dass die Rot/Grüne Regierung überlegt an einem Militärschlag teilzunehmen ?
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1st_baseman:

@lutzhutzlefutz

 
26.09.02 17:50
Johnny Walker, jetzt bist du wieder da
Johnny Walker, ich zahl dich gleich in bar
Johnny Walker, du hast mich nie enttäuscht
Johnny, du bist mein bester Freund

Johnny Walker, immer braungebrannt
Johnny Walker, mit dem Rücken an die Wand
Johnny Walker, komm, gieß dich nochmal ein
Johnny, lass dreizehn gerade sein

Ich habs versucht, ich komme ohne dich nicht aus
Wozu auch? - du gefällst mir ja
Kein Mensch hört mir so gut zu wie du
Und Johnny, du lachst mich auch nie aus

Johnny Walker, ich glaub nicht an den Quatsch
Johnny Walker, du wärst ne Teufelsfratz'
Johnny Walker, von mir aus röste mich
Johnny, ich fühl mich königlich



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1st_baseman:

@antichrist

 
26.09.02 17:52
fairer´weise muss ich zugeben dass ich diesen text gerade aus mod's thread geklaut habe:




P O L I T I K

Rot-Grün dreht bei

Die Wahl ist gewonnen, nun denken Gerhard Schröder und Joschka Fischer offenbar doch über einen deutschen Beitrag zum Kampf gegen Irak nach.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf das Auswärtige Amt, für die Zeit nach einem Krieg gegen Saddam Hussein habe Berlin nichts ausgeschlossen. Zuvor hatte Außenminister Fischer (Grüne) bereits erklärt, die Bundesregierung lehne zwar einen Krieg gegen Irak ab, nicht aber einen Folgeeinsatz mit Mandat der Vereinten Nationen.

Damit wird laut „FAZ“ folgendes Szenario wahrscheinlich: Die Bundesregierung bleibe zwar bei ihrer ablehnenden Haltung eines militärischen Schlages gegen Bagdad, trage dies aber weniger aggressiv vor als im Wahlkampf. Zugleich werde die Bundesregierung Washington durch diplomatische Kanäle signalisieren, dass Deutschland sich an einem Einsatz zur Stabilisierung des Landes nach einem Krieg mit Soldaten beteiligen werde.

Kanzler Schröder (SPD) hatte bisher stets betont, dass seine Ablehnung unabhängig von einem Mandat der Vereinten Nationen sei. Dies scheint sich dem Bericht zufolge jedoch ausschließlich auf einen Krieg gegen Irak bezogen zu haben. Denn Fischer sagte zu einer Folgemission, diese müsste an ein UN-Mandat gebunden sein.

Nach der gewonnenen Wahl hatte Fischer der „New York Times“ gesagt, es sei „ein Tag des Glücks“ für ihn. „Doch ich weiß, dass ich einen bitteren Preis für diese Glück bezahlen werde, für diesen einen süßen Tag des Glücks.“

Doppelbesuch in Washington

Zuerst hatte Fischer einen Besuch angekündigt, nun will offenbar auch der Kanzler in die USA reisen. Das Kanzleramt erwäge ein direktes Gespräch zwischen Schröder und US-Präsident George W. Bush, um die deutlich gestörten Beziehungen wieder zu verbessern, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag.

Im Kanzleramt heiße es, das ursprünglich beim Nato-Gipfeltreffen in Prag am 21. und 22. November geplante Treffen Schröder-Bush sei zu spät. Sollte Washington die Idee positiv aufnehmen, werde es vorher einen Kurzbesuch Schröders in den USA geben, so der Bericht.

Außenminister Fischer hatte am Mittwoch in Berlin gesagt, er werde zum „frühestmöglichen Zeitpunkt“ nach Washington reisen. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, konkrete Reisedaten gebe es noch nicht.

Nach Angaben von Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye arbeitet die Bundesregierung „mit großer Geduld“ daran, Missstimmungen und Missverständnisse in den deutsch-amerikanischen Beziehungen zu beseitigen. Über die einzelnen Schritte machte er keine Angaben. Zu hoffen sei, dass die „Verstimmung“ bis zum Nato-Gipfel Ende November in Prag bereinigt sei.

Rumsfeld verließ eilig die Tafel

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte am Dienstagabend in Warschau ein Abendessen der Nato-Verteidigungsminister verlassen, bevor sein deutscher Kollege Peter Struck das Wort ergreifen konnte. Er erklärte das auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit dienstlichen Erfordernissen. Seiner Meinung nach habe Struck zu dem Zeitpunkt bereits gesprochen. Gleichwohl ließ er erkennen, dass er sich durch die Haltung Deutschlands in der Irak-Frage getroffen fühlt.

Rumsfeld verwies auf ein Sprichwort in seiner Heimat, wonach man nicht noch graben solle, wenn man in ein Loch hineingeraten sei. Als ihm klar wurde, dass dies auch bedeuten könne, Deutschland mache die Dinge mit seinen Wiedergutmachungsbemühungen nur schlimmer, sagte er: „Lasst uns so tun, als ob ich das nie gesagt hätte.“

Fragen, ob es direkte Verbindungen zwischen dem Terror-Netzwerk El Kaida und Irak gebe, beantwortete Rumsfeld mit „Ja“. Zur Begründung verwies er auf CIA-Dokumente und auf das vom britischen Premierminister Tony Blair vorgelegte Dossier. Es sei ein erneuter Beweis, dass die bisherigen Sanktionen nicht zur Entwaffnung Iraks geführt hätten und dass man überlegen müsse, mit welchen Mitteln dies erreicht werden könne.

Nato-Generalsekretär George Robertson warnte bei dem Treffen, die Meinungsunterschiede in der Irak-Politik dürften nicht die Einheit des Bündnisses schwächen.

Hilferuf an „Amerikas treuesten Freund“

Blair soll Schröder aus der Klemme helfen. Bei seinem ersten Auslandsbesuch nach der Bundestagswahl unterhielt sich der deutsche Bundeskanzler am Dienstagabend mehr als zwei Stunden lang mit dem britischen Premierminister. Bei dem Gespräch in London ging es nach Angaben aus Downing Street vor allem um das Thema Irak.

Das Treffen, das auf Schröders Wunsch stattfand, sei „wie immer gut“ gewesen, verlautete aus Londoner Regierungskreisen. Blair soll zwischen Deutschland und den USA vermitteln, um das derzeit frostige Verhältnis wieder zu verbessern, wie die BBC berichtete.

US-Präsident Bush hat Blair wiederholt als den „treuesten Freund Amerikas“ bezeichnet. Anders als Schröder schließt Blair einen Militärschlag gegen Iraks Diktator Saddam Hussein – auch ohne UN-Mandat – nicht aus. Der britische Regierungschef unterhält aber auch gute Kontakte zu Schröder und hatte dem SPD-Vorsitzenden in den vergangenen Wochen sogar Wahlkampfhilfe geleistet. Die Tatsache, dass die beiden Sozialdemokraten in der Irak-Frage unterschiedlicher Auffassung sind, habe das Verhältnis nicht belastet, hieß es aus London.

Der Präsident bleibt verschnupft

Das Weiße Haus hatte zuvor erneut betont, dass es nach der deutschen Kritik an Bushs Irak-Kurs nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wird. Nach den „Exzessen“ im deutschen Wahlkampf wäre es nicht „natürlich“, so zu tun, als sei nichts geschehen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Dienstag. Man könne die Worte, die während des Wahlkampfs gefallen seien, nicht ignorieren. „Ich denke, dass niemand überrascht sein sollte, dass Worte und Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen und dass sie nach der Wahl nicht einfach nichtig sind“, erklärte Fleischer weiter. „Die Beziehungen sind offensichtlich belastet.“

26.09.02, 12:45 Uhr
news.focus.de/G/GN/gn.htm?snr=111253&streamsnr=7&q=2






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lutzhutzlefutz:

Danke 1stbase

 
26.09.02 17:55
jetzt kann ich beruhigt in den Feierabend machen.
Würde ja jetzt gerne den Currywurstsong (..hast Du alles auf der Jacke, mein Gott ist das ne...") schmettern, aber die Zelle, die das gespeichert hatte, habe ich leider schon versoffen!
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Antichrist:

baseman

 
26.09.02 18:04
"Für die Zeit nach einem Krieg gegen Saddam Hussein habe Berlin nichts ausgeschlossen. Zuvor hatte Außenminister Fischer (Grüne) bereits erklärt, die Bundesregierung lehne zwar einen Krieg gegen Irak ab, nicht aber einen Folgeeinsatz mit Mandat der Vereinten Nationen.

Das haben wir zwar alles schon bis zum Abwinken in nem anderen Thread durchgekaut aber ich wiederhole es gerne nochmal:

Ein Folgeeinsatz ist kein Militärschlag !


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1st_baseman:

@antichrist

 
26.09.02 20:09
und wenn die vereinten nationen nun doch einen präventivschlag beschliessen????

sagen dann schröder und fischer "ach macht doch was ihr wollt, eure beschlüsse interessieren uns nicht" ???????
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Antichrist:

Zwei Sachen

 
26.09.02 20:34
1. Die UNO wird garantiert niemals einen Präventivschlag beschliessen, da ein solches Vorgehen völkerrechtswidrig ist.

2. Selbst wenn (was ja, wie gesagt nicht passieren wird), dann bedeutet das nicht, dass Deutschland automatisch gezwungen ist sich zu beteiligen.
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1st_baseman:

@antichrist

 
27.09.02 09:05
hat die uno wirklich NOCH NIE völkerrechtswidrig gehandelt???
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