Danke für Antworten.
Gruss
cashflash
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habe mir das ganze angeschaut! Ich glaube ich habe was ziemlich freches entdeckt und zwar werden in der Ad-hoc-Meldung keine Angaben über die ergebniswirksamen Rückerstattungen von Steuern aus Vorperiode(n), welche sicherlich ausserordenlichen Charakter haben, gemacht. Ohne diese Rückerstattungen würde das Ergebnis wohl nicht so gut aussehen. cashflash
Dazu:
22.04.2004 - DEAG Ad-hoc-Meldung
DEAG: Außerordentlicher Ertrag nach positivem Bescheid der Finanzbehörde
Die DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN 551390) hat im Jahr 2002 nach einer Umsatzsteuersonderprüfung bei einer ehemaligen Tochtergesellschaft aufgrund eines Haftungsbescheides für mögliche Umsatzsteuernachzahlungen eine Rückstellung in Höhe von 1.200.000,00 EUR gebildet, die auch in der Bilanz des Geschäftsjahres 2003 beibehalten worden ist.
Gegen die ergangenen Bescheide hat die DEAG Einspruch eingelegt. Das Finanzamt hat sich jetzt der Rechtsauffassung der DEAG angeschlossen und bereits einen geänderten Steuerbescheid für das Jahr 2000 erlassen. Die Rückstellung von 1.200.000,00 EUR wird daher als außerordentlicher Ertrag gewinnerhöhend aufgelöst.
Aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung dieser Entscheidung für weitere Einspruchsverfahren der Gesellschaft geht der Vorstand kurzfristig von weiteren ergebnisverbessernden und positiv liquiditätswirksamen Bescheiden aus.
05.05.2004 - DEAG Ad-hoc-Meldung
DEAG: Außerordentlicher Ertrag und zusätzliche Liquidität nach positivem Bescheid der Finanzbehörde
Die DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN 551390) hat rückwirkend zum 27.01.2001 die umsatzsteuerliche Organschaft mit einer ehemaligen Tochtergesellschaft angefochten. Im Ergebnis werden aus diesem Sachverhalt Steuererstattungen in Höhe von 2,467 Mio. EUR zugunsten der DEAG veranlagt. Diese Steuererstattungen sind in voller Höhe ertrags- und liquiditätswirksam.
So wies aussieht sind zumindest die 1.2 Mio Euro im Abschluss als a.O. Ertrag ausgewiesen, aber die rund 2.5 Mio Euro sehe ich niergends, diese sind wohl in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen enthalten.
Diese "Verschleierung" finde ich eine riesen Frechheit, falls dem wirklich so wäre, hat nämlich DEAG im 1. HJ ohne ausserordenlichen Einflüsse einen Verlust von über einer halben Milion Euro erzielt!!!
grrr und gruss
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