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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX

 
20.08.26 19:37

Der Dax hat am Donnerstag die jüngsten Verluste ausgeweitet. Es war für den deutschen Leitindex der vierte Börsentag in Folge mit Verlusten. Gegenwind gab es erneut vom Ölpreis, der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg und nähert sich wieder der Marke von 100 US-Dollar. Der Dax beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,42 Prozent bei 25.983,04 Zählern. Das war der niedrigste Stand seit Anfang des Monats. Der MDax der mittelgroßen Titel gab um 0,34 Prozent auf 31.715,53 Punkte nach.

Sein Rekordhoch hatte der Dax in der Vorwoche bei 26.573 Punkten erreicht. Seither fehlen Impulse für eine Fortsetzung der Rally. Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und höhere Ölpreise wegen des Iran-Kriegs drücken seitdem auf die Stimmung. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg".

"Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus ist eher Wunschdenken als Realität", hieß es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba. "Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau festgesetzt haben."

Für Kursausschläge sorgten vor allem Analystenkommentare. Die Aktien von Sartorius gewannen dank einer Kaufempfehlung der schweizerischen Bank UBS mehr als sechs Prozent. Premium-Wachstum verdiene auch eine Premiumbewertung, schrieb Analyst Matthew Weston.
Im Dax legten Continental (Continental Aktie) um gut ein Prozent zu. Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan äußerte sich in einer Brancheneinschätzung positiv zu dem Reifenhersteller sowie zum Konkurrenten Michelin (Michelin Aktie) .


Dagegen verloren Brenntag (Brenntag Aktie) -Aktien gut ein Prozent. Die US-Investmentbank Bank of America nahm die Bewertung des Chemikalienhändlers mit dem Votum "Underperform" wieder auf.

Eine gestrichene Kaufempfehlung des französischen Investmenthauses Kepler Cheuvreux führte beim Werbevermarkter Ströer zu einem Kursrückgang von gut drei Prozent.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Donnerstag 0,35 Prozent. Außerhalb der Eurozone tat sich wenig, die Börsen in Zürich und London beendeten den Handel nahe ihrer Vortagesschlusskurse. In New York lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit 0,7 Prozent im Minus.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

DAX

 
21.08.26 10:25

Der Dax hat sich nach einer viertägigen Verlustserie am Freitag stabilisiert. Knapp eine Stunde nach Handelsbeginn stieg der deutsche Leitindex um 0,31 Prozent auf 26.063 Punkte. Damit schaffte er es nach Anlaufschwierigkeiten wieder über die viel beachtete Marke von 26.000 Punkten. Auf Wochensicht steuert der Index auf ein Minus von 1,4 Prozent zu.
Belastet hat in den vergangenen Tagen vor allem der Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten. Bisher hält der Dax aber die 21-Tage-Linie, womit aus technischer Sicht der kurzfristige Trend intakt bleibt.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitagvormittag 0,58 Prozent auf 31.901 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent hoch.

Die internationalen Vorgaben gaben dem Dax keine klaren Impulse. Mit dem japanischen Nikkei 225 und dem südkoreanischen Kospi entwickelten sich die wichtigsten der technologielastigen asiatischen Indizes in unterschiedliche Richtungen. In den USA hatte am Vortag vor allem der Leitindex Dow Jones Industrial klar nachgegeben und der technologielastige Nasdaq 100 nach dem europäischen Handelsende sein Kursniveau unter dem Strich etwa gehalten.

Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades konstatierte mit Blick auf die vergangenen Tage einen "geordneten Rückzug" der Anleger, denen die zunehmende Volatilität am Anleihemarkt zu schaffen mache.


Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners erinnerte mit Blick auf die viertägige Dax-Verlustserie daran, dass es fünf negative Handelstage in Folge zuletzt im April gegeben habe. "Allerdings war das Handelsvolumen gestern das bislang zweitniedrigste in diesem Kalenderjahr. Es werden also weiterhin nur in geringem Stil Gewinne mitgenommen", relativierte er die jüngste Marktentwicklung.

Vor dem Wochenende standen einige Nachzügler der Unternehmensberichtssaison im Fokus. Ein trüberer Geschäftsausblick brockte dem Optikerkonzern Fielmann einen Kursrutsch von 7,3 Prozent ein. Zeitweise sackten die Aktien bis auf 37,95 Euro und damit ein Tief seit dem Frühjahr 2023 ab. Das Unternehmen war schon Anfang Juli mit den vorläufigen Halbjahreszahlen vorsichtiger geworden und hatte für Umsatz und bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) das untere Ende der Zielspannen in Aussicht gestellt.

Einem Händler zufolge liegen die bisherigen Konsensschätzungen für den Umsatz und die bereinigte Ebitda-Marge knapp über den oberen Enden der neuen Zielspannen. Dass Fielmann im zweiten Halbjahr weiterhin eine Beschleunigung des Umsatzwachstums erwartet, besänftigte den Markt nicht.

Der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim berichtete für das zweite Quartal erneut ein prozentual zweistelliges Wachstum für den Umsatz und das bereinigte Ebitda. Im Vergleich zum Jahresauftakt schwächte sich die Dynamik jedoch ab. Händler sprachen von einem durchwachsenen Zwischenbericht mit einer enttäuschenden Margenentwicklung. Die Aktien verloren trotz der bestätigten Jahresprognose 5,4 Prozent.

Beim Dialyseanbieter FMC sorgte die Meldung, dass der Medizinkonzern Fresenius (Fresenius Aktie) seinen Anteil weiter reduziert hat, für einen Kursrückgang um 0,8 Prozent. Der Gesundheitskonzern verkauft 7,8 Millionen Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an ausgewählte institutionelle Investoren. Dies entspricht rund 2,9 Prozent des Grundkapitals an FMC. Die Fresenius-Titel zeigten sich davon unbewegt.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-stabilisiert-sich-12111281

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Highländer49:

DAX

 
21.08.26 19:50

Der Dax hat sich am Freitag nach einer viertägigen Verlustserie etwas erholt. Nach Anlaufschwierigkeiten schaffte es der deutsche Leitindex wieder über die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten, die am Vortag erstmals seit Anfang August wieder unterschritten wurde. Was den zuletzt belastenden Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten betrifft, beruhigte sich die Lage etwas. Ins Plus absetzen konnte er sich auch mit Rückenwind von der Wall Street.
Über die Ziellinie ging der Dax 0,59 Prozent höher bei 26.136,56 Punkten, wodurch er sein Wochenminus auf 1,2 Prozent reduzieren konnte. Weil sich der deutsche Leitindex derzeit über der 21-Tage-Indikatorlinie hält, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend aus technischer Sicht intakt. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen verbuchte am Freitag eine Erholung um 1,25 Prozent auf 32.110,41 Punkte.

Laut dem Helaba-Experten Markus Reinwand sind die Anleger derzeit "noch immer damit beschäftigt, ihre Portfolios neu auszurichten". In einem globalen Industriezyklus, der sich derzeit verbessere, rechnet die hessisch-thüringische Landesbank aber zeitnah mit weiterem Rückenwind am Aktienmarkt. Bis Ende des Jahres sieht sie den Dax nun bei 27.000 Punkten.

Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners schränkte am Freitag die Bedeutung der jüngsten Abwärtsbewegung auch mit einem saisonal nur sehr geringen Handelsvolumen ein. Er sprach von einem "Abwarte-Markt", bei dem zuletzt "sehr wenige Verkäufer auf noch weniger Käufer" getroffen seien.


Unternehmensseitig standen vor dem Wochenende einige Nachzügler der Berichtssaison im Fokus. Ein getrübter Geschäftsausblick brockte Fielmann einen Kursrutsch von 6,6 Prozent ein. Zeitweise sackten die Aktien auf ein Tief seit dem Frühjahr 2023 ab. Die Optikerkette musste wegen der anhaltend mauen Konsumstimmung in Deutschland ihre Jahresziele nach unten schrauben.
Der Eventvermarkter CTS Eventim sorgte nur Anfangs mit seinen Geschäftszahlen für Verstimmung, die Aktien fingen sich am Tief seit Anfang Juli und drehten mit 2,6 Prozent ins Plus. Kritisch gesehen wurde zunächst die Marge im Ticketgeschäft. Lara Simpson von der US-Bank JPMorgan konstatierte aber eine intakte Geschäftsdynamik. Hoffnung legen Analysten in einen Kapitalmarkttag im November.

Beim Dialyseanbieter FMC sorgte die Meldung, dass der Medizinkonzern Fresenius (Fresenius Aktie) seinen Anteil weiter reduziert hat, für einen Kursrückgang um 1,8 Prozent. FMC-Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro wurden an ausgewählte institutionelle Investoren verkauft. Fresenius dagegen ging im Plus aus dem Handel.

Impulse aus China halfen europaweit den zuletzt schwächelnden Rohstoffwerten . Die Titel des Kupferkonzerns Aurubis (Aurubis Aktie) -Titel legten vier Prozent zu, aber noch mehr waren Stahlwerte gefragt. Im MDax wurden Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) und Salzgitter mit Kurssprüngen um 5,6 respektive 8,2 Prozent zu einer wichtigen Stütze.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will sie auf schwächere Wirtschaftsdaten im Juli reagieren. Für Thyssenkrupp hob der Citigroup-Experte Ephrem Ravi zudem sein Kursziel deutlich auf 20 Euro an. Aktuell ist unter Analysten keine höhere Zielmarke bekannt.

Auf europäischer Ebene gewann der EuroStoxx 50 0,63 Prozent auf 6.462,22 Punkte. Auch außerhalb der Eurozone legten die Leitbörsen in Zürich und London zu. An der New Yorker Wall Street konnte der Dow Jones Industrial sein Plus zuletzt auf 0,9 Prozent ausbauen. Der technologielastige Nasdaq 100 war dem dann auch in die Gewinnzone gefolgt.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...lustserie-beendet-dax-12111875

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Highländer49:

DAX

 
24.08.26 10:19

Der Dax ist am Montag mit moderaten Verlusten in die neue Woche gestartet. Eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn sank der deutsche Leitindex um 0,26 Prozent auf 26.068 Punkte. Damit blieb er zwar über der Marke von 26.000 Punkten sowie der Unterstützung der 21-Tage-Linie, die ein charttechnisch viel beachteter, kurzfristiger Trendindikator ist. Nach der Stabilisierung vom Freitag stand er aber erneut unter Druck. Der Weg zurück zum Rekordhoch von knapp 26.574 Punkten dürfte steinig bleiben angesichts wichtiger Ereignisse im Laufe der Woche.
Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es am Montagvormittag um 0,20 Prozent auf 32.048 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor knapp 0,3 Prozent.

"Nvidias Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher (US-)Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole: Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen", schrieb Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consors Bank. Der Dax müsse vor diesem Hintergrund erst noch beweisen, ob die psychologisch wichtige 26.000-Punkte-Marke belastbar sei. Ein Rutsch darunter "könnte zu einer spürbaren Zunahme der Schwankungen beitragen".

Von den internationalen Vorgaben bekam der Dax keine Unterstützung. Die US-Börsen hatten am Freitag zwar zugelegt. Doch zu Wochenbeginn zeichnen sich auch hier überwiegend Kursverluste ab. Zudem ging es an den asiatischen Handelsplätzen nach unten. Insbesondere der technologielastige südkoreanische Kospi stand deutlich unter Druck.


Die Anleger dürften sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, "bevor das größte Unternehmen der Welt (Nvidia ) seine Zahlen vorlegt und der neue Fed-Vorsitzende uns verrät, ob er sich mehr Sorgen um die Inflation oder um den Anleihemarkt macht", kommentierte Josh Gilbert, Analyst bei eToro.
Am Mittwoch nach US-Börsenschluss legt der Chipriese Nvidia seinen Quartalsbericht vor, und am Freitag steht der Auftritt des US-Notenbankchefs Kevin Warsh in Jackson Hole auf der Agenda. Hier wird es vor allem um mögliche Aussagen zur künftigen Geldpolitik gehen, die relevant werden dürften für die Entwicklung der Marktzinsen. Sie sind gerade im KI-Bereich mit seinem immensen Investitionsbedarf von hoher Bedeutung.

Am deutschen Aktienmarkt gerieten zu Wochenbeginn Halbleitertitel im Sog der schwachen asiatischen Konkurrenz etwas unter Druck. "Gewinnmitnahmen bei Halbleiter- und KI-Unternehmen prägen das Handelsbild", resümierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Die Anteile der Hersteller Infineon (Infineon Aktie) und Elmos verbilligten sich um 1,5 beziehungsweise 0,7 Prozent. Die Zulieferer Aixtron und Suss Microtec verloren jeweils mehr als 1 Prozent. Samsung überzeugte die Anleger mit seinen Dividenden- und Aktienrückkaufplänen nicht, wie ein deutlicher Kursrückgang zeigte. Auch die Titel des Branchenkollegen SK Hynix büßten an Wert ein.

Kursverluste von 1,9 Prozent mussten die Anleger bei Siemens Energy verkraften. Der Energietechnikkonzern gilt wegen des Stromhungers der Datenzentren von KI-Unternehmen ebenso wie die Halbleiterbranche als Profiteur des Booms um Künstliche Intelligenz.

Unter den Autotiteln geriet Dax-Schlusslicht Volkswagen (VW ) mit minus 2,6 Prozent am stärksten unter Druck. BMW und Mercedes-Benz verbilligten sich um 1,3 und 1,1 Prozent. VW-Konzernchef Oliver Blume schwört die Belegschaft auf tiefgreifende Einschnitte ein und fordert angesichts einer globalen Branchenkrise Zusammenhalt. "Auf die nächsten Wochen kommt es an: Alle müssen mitziehen", sagte er der "Bild am Sonntag". "Wir haben den größten Transformationsplan in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns aufgesetzt."

Dagegen waren Stahl- und Rohstoffwerte wie schon am Freitag gefragt: Thyssenkrupp und Aurubis (Aurubis Aktie) legten um 1,3 und 0,7 Prozent zu. Die Besitzer der Chemieaktien Brenntag (Brenntag Aktie) und K+S konnten sich ebenfalls über Kursgewinne freuen.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-schwaechelt-wieder-12112967

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Highländer49:

DAX

 
24.08.26 18:24

Der Dax hat sich am Montag trotz leichtem Verlust klar über der Marke von 26.000 Punkten behauptet. Zum Handelsende verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,11 Prozent auf 26.106,60 Zähler. Der Weg zurück zum Rekordhoch von rund 26.574 Punkten könnte angesichts wichtiger Ereignisse im Lauf der Woche steinig bleiben. Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es am Montag um 0,25 Prozent auf 32.031,55 Zähler nach unten.
Der Iran-Krieg bleibt Thema: An diesem Montag will US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz Sanktionen gegen den Iran vorstellen. Damit soll das Land gezwungen werden, die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben.

Am Mittwoch nach US-Börsenschluss legt der Chipriese Nvidia seinen Quartalsbericht vor, und am Freitag steht der Auftritt des US-Notenbankchefs Kevin Warsh in Jackson Hole auf der Agenda. Hier wird es um mögliche Aussagen zur künftigen Geldpolitik gehen, die für die Entwicklung der Marktzinsen relevant werden dürften. Sie sind gerade im KI-Bereich mit seinem enormen Investitionsbedarf von hoher Bedeutung. Wichtig sind zudem am Mittwoch anstehende Preisdaten aus den USA.

"Die größte Unbekannte sind in dieser Woche ohne Zweifel die Quartalszahlen und der Ausblick des KI-Highflyers Nvidia mit den darin enthaltenen Hinweisen auf die Entwicklung bei den Rechenzentren", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Der EuroStoxx 50 gab am Montag um 0,22 Prozent auf 6.447,98 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone schloss die Leitbörse in Zürich knapp im Minus, jene in London moderat im Plus. In New York legte der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss etwas zu. Der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte deutlichere Verluste.


Am deutschen Aktienmarkt gerieten zu Wochenbeginn Halbleitertitel im Sog schwacher KI-Werte in Asien und New York unter Druck. Die Anteile der Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie) und des Zulieferers Suss Microtec verloren 3,2 beziehungsweise 6 Prozent. Kursverluste von 3 Prozent gab es zudem für Siemens Energy . Der Energietechnikkonzern gilt wegen des Stromhungers der Datenzentren von KI-Unternehmen ebenso wie die Halbleiterbranche als Profiteur des Booms um Künstliche Intelligenz, wird aber bei Verkäufen im Sektor ebenso abgestraft.

Unter den Autotiteln geriet Volkswagen mit einem Kursverlust von 1,6 Prozent unter Druck. Konzernchef Oliver Blume schwört die Belegschaft auf tiefgreifende Einschnitte ein und fordert angesichts einer globalen Branchenkrise Zusammenhalt. Beim Wolfsburger Autobauer stehen nun eine Reihe von Betriebsversammlungen an.

Die Aktien von Qiagen (Qiagen Aktie) reagierten auf eine Personalie und die erneute Bestätigung des Ausblicks nur kurz mit einem Sprung auf den höchsten Stand seit Anfang März, um letztlich 3,1 Prozent zu verlieren. Der Diagnostikonzern hatte Jonathan Pratt zum Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 1. September 2026 ernannt. Dieser war zuletzt Präsident und Vorstandsvorsitzender der Filtration Group.

Die Titel des Raumfahrtkonzerns OHB setzten ihren Abwärtstrend mit minus 8,9 Prozent am Ende des Kleinwerteindex SDax fort. Ähnlich schwach wie bei OHB hatte sich zuletzt der Aktienkurs des US-Weltraumkonzerns SpaceX entwickelt. Die OHB-Aktien hatten den vielbeachteten und vorübergehend starken SpaceX-Börsengang bereits im Mai mit einem Rekordhoch vorweggenommen. Der Börsengang war insgesamt zum bisherigen Kulminationspunkt für Weltraum-Aktien geworden; seither läuft eine scharfe Korrektur.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...tabil-zu-beginn-einer-12113627

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Highländer49:

DAX

 
25.08.26 10:20

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften am Dienstag trotz steigender Kurse vorsichtig bleiben angesichts einiger wichtiger Ereignisse im Wochenverlauf. Dazu zählen Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und Signale zur US-Geldpolitik, wenn am Freitag Fed-Präsident Kevin Warsh auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole spricht.
Der Dax hatte sich am Vortag über der 26.000-Punkte-Marke behauptet und legte am Dienstag weiter zu. Kurz nach dem Xetra-Start gewann der deutsche Leitindex 0,44 Prozent auf 26.222 Punkte.

Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,57 Prozent auf 32.214 Punkte hinauf. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.

Die Ölpreise gaben am Dienstag weiter nach und stützten die Aktienindizes. Am Vorabend hatte eine Rede des US-Finanzministers Scott Bessent keine konkreten Maßnahmen aufgezeigt, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen will. Zuvor hatte die US-Regierung von einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran gesprochen und damit gedroht, Teheran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...teigt-vorsicht-bleibt-12114148

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Highländer49:

DAX

 
25.08.26 18:08

Bei den Anlegern am deutschen Aktienmarkt hat am Dienstag nach soliden Daten aus der Wirtschaft die Zuversicht überwogen. Auch fallende Öl- und Gaspreise verliehen den Aktienbörsen Rückenwind.
Der Dax , der sich am Vortag über 26.000 Punkten behauptet hatte, legte zu Handelsschluss um 0,61 Prozent auf 26.266,14 Zähler zu. Damit kommt das vor knapp zwei Wochen erreichte Rekordhoch bei rund 26.574 Punkten wieder in Sichtweite. Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,74 Prozent auf 32.267,44 Punkte hinauf.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich weiter auf. Das Ifo-Geschäftsklima als wichtigstes deutsches Konjunkturbarometer fiel im August besser aus als von Analysten erwartet. Ökonomen rechnen trotz der Folgen des Iran-Kriegs und der jüngsten Dürre mit einer Belebung der Wirtschaft. Auch fiel das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal etwas besser aus als in einer ersten Schätzung. Europas größte Volkswirtschaft ist somit drei Quartale in Folge gewachsen.

"Offensichtlich profitiert die deutsche Wirtschaft von einer deutlich stärkeren Nachfrage aus dem Ausland", kommentierte Volkswirt Ralph Solveen von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) die Ifo-Umfrage. Zudem dürfte der Rückenwind von höheren Staatsausgaben in den nächsten Quartalen eher zunehmen.

In den Blick rücken nun allmählich andere wichtige Ereignisse im Wochenverlauf. Dazu zählen die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und am Freitag die Rede von Fed-Präsident Kevin Warsh auf dem jährlichen Notenbanktreffen in Jackson Hole. Vor den Nvidia-Zahlen zur Wochenmitte erholten sich am Dienstag Chipwerte etwas von ihrem schwachen Vortag. So gewannen Infineon (Infineon Aktie) und Suss Microtec 1,3 respektive 1,5 Prozent.


Aktien von Siemens Energy stiegen um 2,7 Prozent. Händler verwiesen auf einen Bloomberg-Bericht, wonach der Elektrotechnikkonzern die Investmentbank Goldman Sachs beauftragt hat, einen Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung am Dampfturbinengeschäft vorzubereiten. Die Pläne für einen Verkauf seien nicht neu, die hohen Wertindikationen von über 10 Milliarden Euro dürften den Aktienkurs aber begünstigen, hieß es.

Die Anteile von Adidas und Puma (Puma Aktie) wurden von gesenkten Geschäftsprognosen von Dick's Sporting Goods belastet. Grund ist eine schwache Entwicklung der erst im vergangenen Jahr übernommenen Kette Foot Locker. Adidas und Puma gaben um 1,7 beziehungsweise 1,2 Prozent nach.

Deutz gewannen an der MDax-Spitze gut 11 Prozent. Die Analysten von Kepler Cheuvreux und Oddo BHF hatten ihre Kursziele für den Motorenhersteller und neuerdings auch im Rüstungsgeschäft tätigen Konzern deutlich erhöht.

Der EuroStoxx 50 schloss am Dienstag moderat im Plus. Außerhalb der Eurozone legten die Leitbörsen in Zürich und London etwas stärker zu. In New York trat der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss auf der Stelle, der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte Gewinne.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...rt-schluss-dax-steigt-12114935

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Highländer49:

DAX

 
26.08.26 10:10

Die Anleger sind am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt im Wartemodus. Am Vortag wieder in Rekordnähe angekommen, lassen sie es beim Dax vor wichtigen Zinssignalen aus den USA und den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen von Nvidia langsamer angehen. Weiter sinkende Ölpreise dämpfen die Inflationssorgen und stützen die Aktienkurse. Kursverluste beim Dax- Schwergewicht SAP (SAP Aktie) bremsen hingegen.
Der deutsche Leitindex gab im frühen Handel um 0,12 Prozent auf 26.234 Zähler nach. Das Rekordhoch von gut 26.574 Punkten bleibt im Blick. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen legte um 0,12 Prozent auf 32.305 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand knapp im Plus.

Am Nachmittag werden vor dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt, mit dem PCE-Deflator nochmals Inflationserkenntnisse erwartet, die für die US-Notenbank Fed von Bedeutung sind. Am Abend wird dann Nvidia von großer Relevanz sein für die KI-Fantasie der Anleger, die zuletzt kritischer an das Thema herangehen. Experten hatten jüngst schon darauf hingewiesen, dass man sich an starke Zahlen des Chipriesen gewöhnt habe. Jim Reid von der Deutschen Bank hatte kürzlich angemerkt, dass der Nvidia-Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe.

SAP verloren 3,6 Prozent angesichts einer gestrichenen Kaufempfehlung durch die UBS. Die Aktien des Software-Konzerns seien vernünftig bewertet, die Anlegerstimmung bleibe allerdings fragil, schrieb Analyst Michael Briest.


Eon gewannen 1,1 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss. Die Privatbank Berenberg hatte die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Kurskorrektur biete eine attraktive Einstiegschance in den Versorger mit seinen guten Wachstums- und Renditechancen im deutschen Stromnetz, hieß es dazu.
Qiagen (Qiagen Aktie) zogen um 1,4 Prozent an. Händler verwiesen auf Berichte, denen zufolge zwischen dem Diagnostikkonzern und den Private-Equity-Häusern EQT und KKR Gespräche über einen Verkauf zu einem Preis von 50 Dollar (Dollarkurs) pro Aktie laufen sollen.

Die Anteile des Gewerbeimmobilienkonzerns Aroundtown zeigten sich nach Halbjahreszahlen volatil. Aroundtown verdiente weniger, höhere Kosten belasten. Zuletzt verloren die Aktien 0,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...nung-wenig-veraendert-12115471

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DAX

 
26.08.26 20:08

Der Dax ist am Mittwoch vor wichtigen Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Nvidia auf Tuchfühlung zu seinem Rekordhoch geblieben. So gab es jüngst wieder positivere Signale aus der deutschen Wirtschaft. Unterstützung lieferten zur Wochenmitte weiter gesunkene Ölpreise, die Inflationssorgen minderten. Allerdings machten diese zum Ende des deutschen Xetra-Handels einen guten Teil ihrer Verluste wieder wett. Das bremste den Dax am Ende ebenso wie Kursverluste beim Index-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) .
Zum Handelsschluss notierte der Dax mit 26.285,96 Punkten 0,1 Prozent im Plus. Das Rekordhoch von rund 26.574 Punkten rückt damit näher. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen schloss 0,8 Prozent höher mit 32.521,35 Zählern.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte moderat zu, während der britische Leitindex FTSE 100 knapp im Minus schloss. In den USA legte der Dow Jones Industrial zuletzt leicht zu, während der Nasdaq 100 etwas im Minus notierte.

In den USA stieg der Preisindex PCE für Juli etwas stärker als erwartet. Er ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Den Dax beeinflussten die Daten am Mittwoch allerdings kaum.

Am Abend wird dann Nvidia von großer Relevanz für die KI-Fantasie der Anleger sein, die zuletzt kritischer an das Thema herangegangen waren. Der Markt werde darauf achten, ob die Nachfrage nach KI-Chips auf hohem Niveau bleibe und der milliardenschwere Ausbau der KI-Infrastruktur in kräftigem Tempo weitergehe, kommentierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Nvidia liefere damit auch einen Gesundheitscheck für den gesamten KI-Boom.


Die Anleger von SAP nahmen am Mittwoch die Streichung einer Kaufempfehlung durch die Großbank UBS zum Anlass, Gewinne mitzunehmen. Die Aktien des Software-Konzerns verloren am Dax-Ende fast 3 Prozent. Analyst Michael Briest hält die Titel für vernünftig bewertet, die Anlegerstimmung bleibe allerdings fragil.

Vorne im Dax gewannen die Papiere von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) auf dem höchsten Kursniveau seit Jahren mehr als 4 Prozent. Rückenwind lieferten Äußerungen des Direktoriumsmitglieds der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, die sich für höhere Leitzinsen zur Eindämmung der Inflationsrisiken aussprach. Höhere Zinsen kommen Banken im klassischen Einlage- und Kreditgeschäft in der Regel zugute. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) betonte zudem, das Frankfurter Geldhaus habe zuletzt auch für das zweite Quartal sehr gute Finanzzahlen vorgelegt und profitiere zudem vom derzeitig sehr guten Bankenumfeld.

Stärker als die Papiere der Deutschen Bank waren im Dax am Ende nur die des Zementkonzerns Heidelberg Materials, die mehr als 5 Prozent gewannen. Der Qiagen-Kurs zog um 1,7 Prozent an. Händler verwiesen auf Berichte, denen zufolge zwischen dem Diagnostikkonzern und den Private-Equity-Häusern EQT und KKR Gespräche über einen Verkauf zu einem Preis von 50 Dollar (Dollarkurs) pro Aktie laufen.

Eon gewannen 1,5 Prozent. Die Privatbank Berenberg hatte die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Kurskorrektur biete eine attraktive Einstiegschance in den Versorger mit seinen guten Wachstums- und Renditechancen im deutschen Stromnetz, hieß es dazu.

Im MDax zogen die Kurse der Stahlkocher Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) und Salzgitter mit dem weiter steigenden Rohstoffsektor deutlich an. Am Markt wurde darauf verwiesen, dass die chinesischen Stahlhersteller derzeit wegen hoher Rohstoffkosten und einer schwachen Nachfrage unter Druck stünden. Dies könne die Verhältnisse am Weltmarkt etwas verrücken, der neben den geopolitischen Krisenherden auch von Handelshemmnissen auf die Probe gestellt werde. Europa verlangt neuerdings Antidumpingzölle auf Stahlimporte aus China und in den USA droht Präsident Donald Trump den Kanadiern mit hohen Abgaben.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...-haelt-kleinen-gewinn-12116248

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Highländer49:

DAX

 
27.08.26 09:40
Überzeugende Geschäftszahlen von Unternehmen aus dem US-Technologiesektor stützen am Donnerstag den Gesamtmarkt. Nvidia , Salesforce und Crowdstrike überraschten die Anleger positiv.
Der Dax gewann kurz nach der Eröffnung auf Xetra 0,26 Prozent auf 26.355 Punkte. Damit notierte der deutsche Leitindex noch unter seinem Vortageshoch, gleichwohl bleibt das Rekordhoch bei knapp 26.574 Punkten in Sichtweite. Die Handbremse sei noch angezogen, merkte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets an. Die Stimmung nach den Nvidia-Zahlen sei aber gut.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen legte am Donnerstagfrüh um 0,33 Prozent auf 32.627 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,2 Prozent. In den Fokus rückt nun das Notenbanktreffen in Jackson Hole, dessen Höhepunkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag sein wird.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
27.08.26 20:14

Überzeugende Quartalsberichte bedeutender US-Technologiekonzerne haben deutschen Aktien am Donnerstag Auftrieb gegeben. Zugleich hemmte jedoch das angelaufene Notenbanktreffen in Jackson Hole die Kaufbereitschaft, denn es herrscht Unsicherheit über die künftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik.
Anleger warten mehrheitlich auf die Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag. "Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich Warsh klar für oder gegen eine Zinserhöhung im September positionieren wird", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

Der Dax beendete den Tag mit einem Plus von 0,31 Prozent auf 26.367,24 Punkte. Damit legte er zwar das dritte Mal in Folge zu, blieb aber dennoch unter seinem Hoch vom Vortag.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gewann 1,31 Prozent auf 32.947,28 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,71 Prozent auf 6.424,73 Zähler nach und auch der britische und der Schweizer Leitindex verbuchten Verluste. In den USA ging es hingegen vor allem an der technologielastigen Nasdaq-Börse aufwärts.

Vor allem der Geschäftsbericht von Nvidia samt dem Ausblick der KI-Chip-Koryphäe sorgte für gute Stimmung. Zudem hatten auch die US-Softwarekonzerne Salesforce und Crowdstrike mit ihren Quartalsberichten positiv überrascht. Europaweit profitierten davon Aktien mit KI-Bezug sowie die gesamte Techbranche.


Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verwies auf den beeindruckenden Umsatzsprung von Nvidia, dessen Bilanz als Barometer für die gesamte KI-Branche gilt. "Nvidia ist gut doppelt so groß wie alle 40 Dax-Unternehmen zusammen. Wenn ein Unternehmen, das so groß ist, noch solche Umsatzsprünge machen kann - nächstes Jahr könnte sich der Umsatz um 70 Prozent erhöhen -, dann weiß man, dass hier etwas Großes passiert", sagte er.

Chipaktien wie Infineon (Infineon Aktie) und Suss Microtec erholten sich mit jeweils plus 3,6 Prozent, nachdem sie in den letzten Wochen und Monaten deutlich unter Druck gewesen waren. Die Software-Aktien SAP (SAP Aktie) und Nemetschek setzten sich an Spitze ihres jeweiligen Index und legten um 5,5 Prozent und um knapp 10 Prozent zu. GFT Technologies schnellten um 15 Prozent hoch. Hier dürfte eine Kooperation mit der Deutschen Bank der Haupttreiber gewesen sein.

Umstufungen von Kepler Cheuvreux bewegten Aktien aus dem deutschen Telekomsektor. Die Markttrends in Deutschland im zweiten Halbjahr dürften zwar kaum begeistern, es gebe aber attraktive Chancen, schrieb Analyst Florian Treisch. Die sieht er vor allem für United Internet (United Internet Aktie) und Ionos und stufte diese Aktien auf "Buy" hoch. Die Titel reagierten mit Zuwächsen zwischen 5 und 6 Prozent. Für die Aktie der Deutschen Telekom gab Treisch nach jüngst gutem Lauf seine Kaufempfehlung auf. Die T-Aktie verlor 2,6 Prozent und litt zusätzlich unter einem kritischen Bericht im "Handelsblatt".

Die Aktien des Industriedienstleisters Bilfinger zogen nach einem Kommentar der UBS um 5,4 Prozent an. Analyst Olivier Calvet sieht angesichts gesunkener Erwartungen nach den enttäuschenden Quartalszahlen und eines zugleich besseren Auftragseingang einen attraktiven Einstiegszeitpunkt.

Für die Anteile der im Juni in den SDax aufgestiegenen Asta Energy ging es nach Halbjahreszahlen und Bestätigung des erst kürzlich angehobenen Ausblicks um 9,6 Prozent aufwärts. Der Anbieter kupferbasierter Lösungen für die Stromerzeugung profitierte von einer starken Nachfrage aus dem Energiesektor.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...a-und-andere-us-techs-12117697

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Highländer49:

DAX

 
28.08.26 10:22

Vor der Rede des US-Notenbankchefs Kevin Warsh auf der Tagung in Jackson Hole bleiben die Anleger am Freitag zuversichtlich. Der Dax gewann wenige Minuten nach der Xetra-Eröffnung 0,48 Prozent auf 26.493 Punkte. Bis zu seinem Rekordhoch ist es nicht mehr weit.
"Aus technischer Sicht liegt vor dem Dax jetzt die leichte Hürde von 26.500 Punkten, bevor dann gute 70 Punkte darüber das Allzeithoch auf den deutschen Leitindex darauf wartet, vielleicht noch vor dem Wochenende angelaufen zu werden", kommentierte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen legte am Freitag um 0,37 Prozent auf 32.068 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,7 Prozent. Die Zahlen großer US-Technologieunternehmen wie Nvidia oder Salesforce hatten am Vortag schon die Märkte angetrieben.

Am Markt sind am Freitag die Augen auf Kevin Warsh gerichtet, der am Nachmittag (16 Uhr MESZ) auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole sprechen wird. "Warsh steht hier vor der Herausforderung, seine angestrebte Fed-Politik und seinen Kommunikationsstil klarer zu vermitteln, ohne dem Markt eindeutige Hinweise über den zukünftigen Zinspfad der Notenbank zu geben", schrieb Leon Ferdinand Bost, Finanzanalyst beim Bankhaus Metzler.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-strebt-in-richtung-12118261

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Highländer49:

DAX

 
28.08.26 17:55

Die Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh hat den Dax am Freitag auf ein Rekordhoch getrieben. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex bis auf 26.618,74 Punkte und überbot so seine vor zwei Wochen erreichte ehemalige Bestmarke bei 26.573,50 Zählern. Letztlich ging der Dax 0,77 Prozent höher mit 26.569,99 Punkten aus dem Handel. Damit erzielte er ein Wochenplus von mehr als anderthalb Prozent. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gewann vor dem Wochenende 0,25 Prozent auf 33.029,91 Punkte.
Fed-Chef Warsh habe auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming an Glaubwürdigkeit gewonnen, wenn es um die Bekämpfung der hohen Inflation geht, kommentierten die Experten des Analysehauses Capital Economics. Warsh signalisierte die Bereitschaft zu einer Zinserhöhung der Fed. Die Mehrheit der Anleger erwartet nun steigende Zinsen bereits im September.

"Die Anleger spielen nach wie vor nach ihren eigenen Spielregeln und rechnen derzeit Chancen gegen Risiken auf", stellte CapTrader-Marktanalyst Timo Emden fest. Warshs Fingerzeig auf die Inflationsrisiken hätten die Marktteilnehmer zwar nicht ignoriert, aber offenbar als beherrschbar eingestuft. "Das Glas auf dem Frankfurter Börsenparkett ist nach wie vor halb voll und nicht halb leer", ergänzte Emden.

Bereits zuvor hatten die Quartalszahlen großer US-Technologieunternehmen wie Nvidia und Salesforce die Märkte angetrieben. Weiter sinkende Ölpreise besserten die Stimmung am deutschen Aktienmarkt zusätzlich. "Die Gespräche zwischen Iran und Oman machen Hoffnung auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus", schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Die Börsenampel bleibt auf Grün."

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...f-warsh-hievt-dax-auf-12118899

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Highländer49:

DAX

 
31.08.26 10:22

Der Dax hat sich am Montag wenig beeindruckt von der erneuten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten gezeigt. Trotz steigender Ölpreise sank der deutsche Leitindex in der ersten Handelsstunde lediglich um 0,65 Prozent auf 26.398 Punkte. Am Freitag hatte der Dax den Signalen von US-Notenbankchef Kevin Warsh für eine Zinserhöhung mit einem Rekordhoch getrotzt. Für den zu Ende gehenden August steuert er auf ein Plus von 3 Prozent zu.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Montagvormittag 0,53 Prozent auf 32.855 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um rund 0,2 Prozent nach unten. Zum europäischen Handelsende vor dem Wochenende hatten bereits die US-Indizes ins Minus gedreht. Dagegen verzeichneten die asiatischen Börsen am Montag überwiegend knappe Gewinne.

Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einem erwartbaren Preisanstieg beim Öl (Rohöl), nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte. Dagegen hätten die Aktien- und Rentenmärkte recht entspannt auf die erneute militärische Eskalation reagiert. "Die Mehrzahl der Anleger erwartet offenbar nicht, dass die Situation erneut großflächig und langfristig eskaliert."

"Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte", schrieb Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei der Consorsbank. Mit dem beginnenden September als historisch schwächstem Börsenmonat des Jahres "wird sich noch zeigen müssen, ob sich der Dax auch dann gegen den typischen saisonalen Trend stemmen und einfach weiter steigen kann".


Das US-Militär nahm zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal "Axios" sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Straße von Hormus zu legen, hieß es. In Reaktion darauf griff der Iran eigenen Angaben zufolge zwei US-Militärstützpunkte in Jordanien an. Zudem meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate einen Drohnenvorfall über ihren Hoheitsgewässern.
Zu den anstehenden Verbraucherpreisen aus Deutschland erinnerte die Landesbank Helaba daran, dass am vergangenen Freitag die entsprechenden Daten aus Frankreich und Spanien bereits einen erhöhten Preisdruck gezeigt hätten. Die Experten gehen von einer Teuerungsrate von 2,9 Prozent aus, die damit deutlich über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent läge. Dies sollte die Währungshüter in ihrem Vorhaben bestärken, kommende Woche den Leitzins anzuheben, was am Markt allerdings schon "fast vollständig eingepreist" sei.

Unternehmensseitig sieht die Agenda am Montag übersichtlich aus. Für die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) ging es um 0,2 Prozent bergauf. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hatte am Sonntag beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie mitgeteilt, dass sein Herz- und Nierenmedikament Kerendia auch Patienten mit hypertensiver Nephropathie helfen könne. Das ist eine Nierenschädigung, die durch chronischen Bluthochdruck entstehen kann.

Am Vormittag stehen zudem noch die Halbjahreszahlen des Farben- und Dämmstoffspezialisten Sto auf der Agenda. Vor der Bekanntgabe der Zahlen stiegen die Aktien um 0,6 Prozent.

Eine deutliche Kurszielsenkung sorgte indes bei den Aroundtown- Titeln für ein Minus von 2,5 Prozent auf 1,925 Euro. Die US-Investmentbank Goldman Sachs senkte ihr Ziel von 2,70 auf 1,90 Euro und blieb beim Anlagevotum "Neutral". Analyst Jonathan Kownator passte seine Schätzungen an den durchwachsenen Halbjahresbericht des Immobilienunternehmens an.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-gibt-nach-rekordhoch-12120055

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Highländer49:

DAX

 
31.08.26 18:51

Die erneute Zuspitzung der Lage im Nahen Osten hat dem deutschen Aktienmarkt am Montag Verluste eingebrockt. Die Öl- und Gaspreise stiegen kräftig. Gleichzeitig legten auch die Zinsen an den Anleihemärkten spürbar zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. In dieser Gemengelage waren Aktien nicht gefragt, Anleger strichen vielmehr Kursgewinne ein.
Der Dax gab um 1,17 Prozent auf 26.258,11 Zähler nach. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex knapp über 26.600 Punkten eine weitere Bestmarke aufgestellt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Montag 0,92 Prozent auf 32.724,55 Punkte.

"Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte", schrieb Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank. Zudem müsse der Dax mit dem beginnenden September als historisch schwächstem Börsenmonat des Jahres erst noch zeigen, ob er gegen diesen saisonalen Trend weiter steigen könne.

Angesichts der steigenden Zinsen an den Kapitalmärkten gerieten zinssensible Aktien unter Druck. Dazu zählen vor allem Immobilienwerte. Im Dax büßten Vonovia (Vonovia Aktie) 3 Prozent ein. Mit Aroundtown , TAG Immobilien und LEG Immobilien zählten im MDax drei Aktien der Branche zu den größten Kursverlierern mit bis zu minus 3,6 Prozent.

Das Geschäftsmodell von Immobiliengesellschaften basiert stark auf Fremdfinanzierung. Steigen die Renditen an den Kapitalmärkten, steigen also tendenziell auch die Finanzierungskosten der Unternehmen. Zudem erschweren hohe Zinsen Verkäufe aus dem Bestandsportfolio ebenso wie Käufe.


Größter Verlierer im Dax waren Siemens Energy mit einem Abschlag von 5 Prozent. Auslöser war ein Medienbericht, demzufolge Elon Musk zur Stromversorgung für eigene Rechenzentren mit SpaceX in den Bau von Gasturbinen einsteigen will.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten gab es aus dem Nebenwerte-Index SDax . Die Aktien von OHB (OHB Aktie) zogen um gut 6 Prozent an. Das Bremer Raumfahrtunternehmen soll 18 Satelliten für die Europäische Union bauen.

Noch vor OHB setzte sich die Sto-Aktie mit einem Kursanstieg von fast 9 Prozent. Der operative Gewinn des Farben- und Dämmstoffspezialisten fiel im ersten Halbjahr höher aus als vor einem Jahr.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Montag 1,01 Prozent auf 6.420,16 Punkte. Außerhalb der Eurozone verzeichnete Zürich ebenfalls Verluste. In London fand wegen eines Feiertags kein Handel statt. In New York zeigten sich der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss ebenfalls schwächer.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...chwacher-wochenbeginn-12120730

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Highländer49:

DAX

 
01.09.26 10:22

Der Dax hat sich am Dienstag angesichts zunehmender Inflationssorgen und steigender Ölpreise noch ein Stück weiter von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. In den ersten Handelsminuten ging es für den deutschen Leitindex um 0,48 Prozent auf 26.130,76 Punkte abwärts, womit das Börsenbarometer auch erstmals seit Juli wieder unter die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie fiel. Damit setzt sich die Korrektur fort, die bereits mit dem schwachen Wochenauftakt ihren Anfang genommen hatte. Dabei hatte der Dax noch am Freitag eine neue Bestmarke bei gut 26.618 Zählern erklommen.
Auch der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gab am Dienstagmorgen etwas nach und verlor zuletzt 0,39 Prozent auf 32 595,66 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zugleich moderat und an den US-Börsen hatte sich bereits der Dow Jones Industrial am Vortag schwächer gezeigt. Die Inflations- und Zinssorgen belasteten ebenso die asiatischen Handelsplätze.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen derzeit mit den - zuletzt durch die Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg - weiter steigenden Ölpreisen zu kämpfen. Hinzu kommen rekordhohe Anleihezinsen als Belastung. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom vergangenen Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.


"Langsam setzt sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass bei der Zinsanpassung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir sehen eine weltweite Anpassung des Zinsniveaus", erklärte Jochen Stanzl von der Consorsbank den jüngsten Abwärtsdruck an den Börsen. Zudem hätten die noch immer ungelöste Frage des freien Seerverkehrs durch die Straße von Hormus sowie die Fed-Signale auf eine straffere Geldpolitik eine Verkaufswelle befeuert, die noch in der vergangenen Woche als "vorläufig eingefangen" gegolten habe.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...x-setzt-korrektur-vom-12121343

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Highländer49:

DAX

 
01.09.26 18:17

Der Ölpreisanstieg und zunehmende Inflationssorgen haben auch zum Start in den neuen Börsenmonat September den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Dax verlor am Dienstag weitere 1,1 Prozent und schloss bei 25.970,11 Punkte. Zuletzt war er vor gut einer Woche unter die Marke von 26.000 Zählern gefallen. Der September gilt historisch betrachtet als ein schwacher Börsenmonat.
Damit setzt sich die bereits zu Wochenanfang begonnene Korrektur fort, und der Dax-Rekord vom Freitag bei 26.618 Zählern rückte noch ein Stück weiter in die Ferne.

"Nach der jüngsten Rekordjagd sind die Anleger zwischen hohen Bewertungen und veränderten Zinsperspektiven auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht", umschrieb Marktanalyst Timo Emden von CapTrader das Marktgeschehen. Eine Mischung aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Fragezeichen und neuen Ölpreisspitzen "zwingt Investoren zum Abstieg, um wieder festen Tritt zu fassen."

Hohe Kursverluste insbesondere von Rüstungswerten wie Renk , TKMS und Hensoldt drückten den MDax noch stärker ins Minus als den Dax. Der Index der mittelgroßen Unternehmen büßte 1,68 Prozent auf 32.173,26 Punkte ein.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen mit den weiter anziehenden Ölpreisen zu kämpfen. Am Montag zogen diese bereits kräftig an, nachdem die Situation nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran wieder eskaliert war. Am Dienstag legten die Ölpreise noch etwas weiter zu, angeschoben auch durch das knappe Angebot bei Diesel infolge der Angriffe auf die russische Ölindustrie im Krieg mit der Ukraine.


Hinzu kommen hohe Anleihezinsen als Belastung für die Börsen. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.

Auf Unternehmensseite im Dax näherten sich Symrise (Symrise Aktie) mit zeitweise deutlichen Gewinnen ihrem Jahreshoch. Hier sorgte zunächst eine Kaufempfehlung von Jefferies für gute Stimmung. Zudem verkauft der Aromen- und Duftstoffhersteller sein US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen an die Beteiligungsgesellschaft Mutares .

Kommentare von Analysten bewegten die Kurse. So kletterten die Papiere des Pharma- und Technologiekonzerns Merck nach einer Kaufempfehlung der Großbank HSBC als einer der besten Dax-Werte um 0,5 Prozent nach oben.

GFT Technologies erreichten nach einem positiven Kommentar der Berenberg Bank den höchsten Stand seit Sommer 2024 und gewannen an der SDax -Spitze 3,8 Prozent.

Treiber für Hugo Boss (Hugo Boss Aktie) war die Nachricht, wonach Großaktionär Frasers seine Beteiligung auf mehr als 50 Prozent aufstocken will. Die Anteile am Modehändler schlossen mit einem Prozent Aufschlag.

Die Ankündigung eines Aktienrückkaufs durch den IT-Dienstleister Cancom (Cancom Aktie) ließ den Kurs um 2,3 Prozent anziehen. Papiere des Rüstungsunternehmens OHB büßten 8,7 Prozent ein, hier sprachen Händler von einer überdurchschnittlich hohen Bewertung der Aktien.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 gab am Dienstag um 0,8 Prozent auf 6.368,98 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone verzeichnete London leichte Verluste, während es in Zürich leicht nach oben ging. In New York zeigten sich der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss schwächer.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...geht-mit-verlusten-in-12122200

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Highländer49:

DAX

 
02.09.26 09:44
Die Dax-Korrektur nach dem jüngsten Rekordhoch hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Allerdings fielen die Kursverluste trotz weiter steigender Ölpreise und tiefroter Vorgaben von den asiatischen Börsen nicht so deutlich wie zuletzt aus.
Knapp eine halbe Stunde nach Handelsbeginn sank der deutsche Leitindex lediglich um 0,24 Prozent auf 25.907 Punkte. Damit entfernte er sich zwar weiter von der viel beachteten Marke von 26.000 Punkten. Am Juli-Zwischenhoch bei 25.900 Punkten fand der Index zunächst aber Halt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab am Mittwochmorgen um 0,77 Prozent auf 31.926 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor nur minimal.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
02.09.26 18:28

Weiter steigende Zinsen an den Kapitalmärkten haben den deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte erneut belastet. Nach seiner Höchstmarke vom Freitag verlor der Dax am Mittwoch weitere 0,5 Prozent und schloss bei 25.839,33 Punkten. Am dritten Verlusttag in Folge fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Ende vergangener Woche hatte er bei 26.618 Zählern ein Rekordhoch erreicht. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab am Mittwoch um 0,67 Prozent 31.958,41 Punkte nach.
Die jüngsten Verluste am deutschen Aktienmarkt sind eine Reaktion auf kräftig steigende Renditen an den Anleihemärkten. Die Verzinsung zehnjähriger deutscher Staatspapiere erreichte am Mittwoch mit knapp 3,40 Prozent den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Als die Renditen am Nachmittag etwas von ihren Hochs zurückkamen, grenzten die Aktienmärkte ihre Verluste wieder etwas ein.

"Die Anleiherenditen befinden sich weltweit aufgrund der steigenden Energiepreise weiterhin im Aufwärtstrend", schrieb Anleihenexperte Martin Hartmann von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Die Märkte preisten für die großen Zentralbanken immer mehr Zinserhöhungen ein und die Renditen von Anleihen mit längeren Laufzeiten erreichten mehrjährige Höchststände.

Am deutschen Markt fiel zur Wochenmitte Gea mit einem Kursrückgang um 3,5 Prozent auf. Hier belastete eine Platzierung. Die staatliche Kuwait Investment Authority bietet rund fünf Millionen Aktien des Anlagenbauers zum Verkauf an, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.


Die Titel von Volkswagen büßten fast vier Prozent ein. Der Autobauer muss den Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 am 21. September verlassen. Angesichts der Krise der Wolfsburger ist der Aktienkurs seit Jahresbeginn um mehr als ein Viertel gesunken. Damit erfüllte die VW-Aktie nicht mehr die Kriterien für einen Verbleib in dem Index.
Aktien der Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) legten um gut ein Prozent zu und erreichten zeitweise den höchsten Stand seit Anfang 2014. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hob das Votum an und rät nun zum Kauf. Noch stärker legten mit 1,7 Prozent die Titel der Commerzbank zu.

Papiere von Adidas gewannen gut ein Prozent. Die britische Investmentbank Barclays nahm die Bewertung des Sportwarenherstellers mit einer positiven Anlageempfehlung auf.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hielt sich mit einem Minus von 0,11 Prozent auf 6.362,15 Punkte besser als der Dax. Außerhalb der Eurozone verzeichnete London leichte Verluste, während es in Zürich leicht nach oben ging. In New York legten der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss jeweils um rund ein halbes Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...rekordhoch-faellt-dax-12123667

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Highländer49:

DAX

 
03.09.26 10:19

Der Dax hat sich nach drei Verlusttagen am Donnerstag ein wenig stabilisiert. Dank etwas zurückkommender Ölpreise stieg der deutsche Leitindex am frühen Vormittag um 0,05 Prozent auf 25.853 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,06 Prozent auf 31.978 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank indes um 0,05 Prozent.
Dass Donald Trump zuletzt von nur kurzzeitigen Attacken auf den Iran gesprochen habe, sei "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dies stützte auch die vortags gebeutelten, technologielastigen asiatischen Indizes wie den südkoreanischen Kospi und den japanischen Nikkei 225 etwas.

Am vergangenen Freitag hatte der Dax mit 26.618 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht. Seither sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleihezinsen für eine deutliche Korrektur. Mit seinem Vortagstief von 25.727 Punkten hatte der Dax aber immerhin noch vor der 50-Tage-Linie abgedreht. Sie gilt als Gradmesser für den mittelfristigen Trend.

Experte Altmann sieht nur eine kurzzeitige Beruhigung der Märkte. "Für eine langfristige Ruhe braucht es deutlich mehr", warnte er vor zu hohen Erwartungen. "Die Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen. Und von einem dauerhaften Frieden werden die beiden Konfliktparteien auch im Falle eines Endes der Attacken weit entfernt sein."

Schon das Ausbleiben neuer Nachrichten aus dem Nahen Osten sorge für eine Stabilisierung, ergänzte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Dies sei zwar eine "trügerische Ruhe". Doch immerhin sei das "Schreckensszenario der Investoren" von Ölpreisen über der 100-Dollar-Marke zunächst ausgeblieben. Zudem sorgten besser als erwartete Konjunkturdaten aus China für Zuversicht.


Im Fokus stünden ansonsten die Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA. Die am Mittwoch nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen des Chipkonzerns Broadcom hätten die Anleger derweil nicht überzeugt.

Im Dax führte die Deutsche Telekom mit einem Kursplus von 1,3 Prozent die Gewinnerliste an. Der aktivistische Investor Elliott habe einen beträchtlichen Anteil aufgebaut und angedeutet, dass die Bonner ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Mobilfunktochter T-Mobile US fallen lassen sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf Kreise.

Stattdessen sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit nicht kommentieren wollen. Für die Titel von T-Mobile US war es in New York am Mittwoch um 2,8 Prozent bergauf gegangen.

Die Aktien der Softwareunternehmen SAP (SAP Aktie) und Teamviewer waren mit Kursgewinnen von 1,2 und 1,6 Prozent ebenfalls gefragt. Sie profitierten von einem nachbörslich euphorisch aufgenommenen Umsatzausblick des US-Cloud-Softwareanbieters Snowflake .

Ansonsten sorgten Analystenaussagen für Kursbewegungen. Die Aktien von MDax-Spitzenreiter Auto1 erholten sich mit plus 3,8 Prozent vom jüngsten Tief seit Mai. Die US-Banken JPMorgan und Goldman Sachs bestätigten in aktuellen Einschätzungen ihre positiven Anlageempfehlungen für den Online-Gebrauchtwagenhändler.

Eine gestrichene Verkaufsempfehlung des Analysehauses Kepler Cheuvreux verhalf dem Schmierstoffhersteller Fuchs zu einem Kursanstieg von 1,9 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-stabilisiert-sich-12124379

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Highländer49:

DAX

 
03.09.26 19:32

Eine drei Tage währende Verluststrecke am deutschen Aktienmarkt hat am Donnerstag zunächst ein Ende gefunden. Ermutigende Aussagen des Fed-Gouverneurs Christopher Waller zu Inflation und Zinsen gaben den Aktienbörsen am Nachmittag Auftrieb und bremsten zugleich den zuletzt starken Anstieg der Zinsen an den Anleihemärkten. Einer stärkeren Erholung der Aktienkurse stand jedoch der Ölpreis im Weg, der auf das höchste Niveau seit Anfang Juni kletterte.
Der Dax schloss nach drei schwachen Börsentagen mit 0,63 Prozent im Plus bei 26.003,32 Zählern. Am Freitag hatte der Dax bei 26.618 Punkten eine Höchstmarke erklommen. In den vergangenen drei Tagen ging es für den deutschen Leitindex hingegen um mehr als 700 Punkte oder fast drei Prozent abwärts. Der MDax der mittelgroßen Titel erholte sich am Donnerstag um 0,93 Prozent auf 32.257,09 Punkte.

Fed-Gouverneur Waller deutete an, dass er sich auf der nächsten Sitzung der Federal Reserve am 16. September für eine Beibehaltung des aktuellen Leitzinsniveaus aussprechen würde, sollten sich bis dahin die Inflationsdaten in die richtige Richtung entwickeln. Daraufhin gingen am US-Geldmarkt die Erwartungen an eine Zinserhöhung leicht zurück.

Aktien von Volkswagen setzten sich mit einem Plus von 3,6 Prozent an die Spitze des Dax. Auslöser der Kursgewinne war laut einem Händler ein Bericht der "Wirtschaftswoche", dem zufolge sich die Wolfsburger von Beteiligungen an Unternehmen trennen könnten.


Deutsche Telekom gewannen 1,1 Prozent. Der aktivistische US-Investor Elliott habe einen beträchtlichen Anteil aufgebaut und angedeutet, dass die Bonner ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Mobilfunktochter T-Mobile US fallen lassen sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend unter Berufung auf Kreise. Stattdessen sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit nicht kommentieren wollen.
Die Aktien der Softwareunternehmen SAP (SAP Aktie) und Teamviewer gewannen jeweils 2,3 Prozent. Sie profitierten von euphorisch aufgenommenen Umsatzprognosen des US-Cloud-Softwareanbieters Snowflake .

Ansonsten sorgten Analystenaussagen für Kursbewegungen. Die Aktien von Auto1 erholten sich mit plus 4,8 Prozent vom jüngsten Tief seit Mai. Die US-Banken JPMorgan und Goldman Sachs bestätigten ihre positiven Anlageempfehlungen für den Online-Gebrauchtwagenhändler.

Eine gestrichene Verkaufsempfehlung des Analysehauses Kepler Cheuvreux verhalf dem Schmierstoffhersteller Fuchs zu einem Kursanstieg von 3,2 Prozent. Zeitweise erreichten die Titel den höchsten Stand seit Ende Oktober.

Bei Flatexdegiro sorgte eine Hochstufung für ein Kursplus von 3,5 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley riet zum Übergewichten der Aktien des Online-Brokers im Portfolio.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg am Donnerstag um 0,32 Prozent auf 6.382,59 Punkte. Außerhalb der Eurozone ging es in an der Züricher Börse moderat aufwärts, der Londoner FTSE 100 legte deutlicher zu. In New York gewannen der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 zum europäischen Handelsschluss jeweils gut ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...-beendet-dreitaegigen-12125173

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Highländer49:

DAX

 
04.09.26 10:28

Der Dax hat sich am Freitag nach einem holprigen Auftakt weiter stabilisiert. Knapp eine Stunde nach dem Handelsstart legte der deutsche Leitindex um 0,24 Prozent auf 26.067 Punkte zu.
Damit behauptete er sich über der viel beachteten Marke von 26.000 Punkten, die er am Donnerstag zurückerobert hatte. Auf Wochensicht zeichnet sich angesichts der vorangegangenen Korrektur seit dem Rekordhoch vor einer Woche aber immer noch ein Minus von 1,9 Prozent ab. Die Nervosität der Anleger vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag ist hoch. Etwas Rückenwind bekam der Dax von den freundlichen asiatischen Börsen.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen berappelte sich am Freitagvormittag um weitere 0,47 Prozent auf 32.408 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es nur ganz leicht hoch.

Als Kursstütze erwiesen sich die Ölpreise, deren Anstieg den Dax in den vergangenen Tagen zurückgeworfen hatte. Sie hätten sich auf einem hohen Niveau stabilisiert, konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Die Anleger hofften weiter, dass die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zeitlich begrenzt bleibe.

Zudem seien die Erwartungen an eine baldige Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed zuletzt deutlich zurückgegangen, so der Experte weiter. Die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte und einer Beibehaltung des aktuellen Niveaus halten sich aktuell die Waage. "Eine weitere Abschwächung am US-Arbeitsmarkt wäre ein starkes Argument gegen eine Zinserhöhung", betonte Altmann.


Noch etwas mehr Bedeutung für den US-Zinsentscheid am 16. September hätten indes die kommende Woche anstehenden Inflationsdaten, betonte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Denn die zwei Fed-Gouverneure John Williams und Michael Barr hätten "dezidiert darauf verwiesen, diese abwarten zu wollen, um zu entscheiden, ob sie sich für einen Zinsschritt im September aussprechen werden oder nicht". Williams hatte bereits am Mittwoch gesagt, er sehe Anzeichen für eine nachlassende Inflation.

Am deutschen Aktienmarkt stach Dax-Spitzenreiter Volkswagen (VW) mit einer weiteren Kurserholung um 6,9 Prozent heraus. Der Aufsichtsrat des krisengeplagten Autobauers billigte am Donnerstagabend nach wochenlangen Auseinandersetzungen überraschend einstimmig weite Teile eines Sanierungskonzepts des Vorstands. Das bis 2030 angestrebte operative Ergebnis liege deutlich über den Analystenschätzungen, lobte ein Händler. Neben den VW-Titeln waren auch die Aktien des Großaktionärs Porsche SE mit plus 3,8 Prozent gefragt.

Adidas und Puma zeigten sich vergleichsweise wenig beeindruckt von einer Umsatz- und Gewinnwarnung von Lululemon : Die Titel der beiden deutschen Sportwarenhersteller sanken um 0,6 beziehungsweise 0,7 Prozent. Für die Aktien des US-Branchenkollegen zeichnet sich hingegen ein Kurseinbruch ab. Dessen enttäuschende Geschäftsentwicklung habe eher unternehmensspezifische Gründe und lasse nur begrenzt Rückschlüsse auf Adidas und Puma zu, kommentierte ein Börsenhändler.

Als Kurstreiber erwiesen sich einmal mehr Analysteneinschätzungen. So ließ eine Hochstufung der Investmentbank Oddo BHF die Titel von Continental (Continental Aktie) um 1,3 Prozent steigen. Continental sei nun keine Umbaustory mehr, sondern ein purer Reifenkonzern mit einer Profitabilität, die zu den besten der Branche zähle, begründete Experte Michael Foundoukidis seine Neubewertung.

Dagegen ging es für Aktien von Daimler (Daimler Aktie) Truck um 0,9 Prozent bergab, nachdem die US-Bank Morgan Stanley ihre positive Anlageempfehlung für den Nutzfahrzeughersteller gestrichen hat.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...rt-eroeffnung-weitere-12125810

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Highländer49:

DAX

 
07.09.26 10:13

Der Dax hat sich nach der jüngsten Stabilisierung am Montag mit der Richtungssuche schwergetan. Klaren Kursgewinnen der technologielastigen Börsen in Japan und insbesondere Südkorea standen die weiter hohen Ölpreise gegenüber. Zudem fallen wegen eines Feiertags die US-Börsen als wichtiger Impulsgeber im weiteren Tagesverlauf aus.
Im frühen Handel gewann der deutsche Leitindex 0,07 Prozent auf 26.065 Punkte. Am Freitag war er bis auf 26.167 Punkte gestiegen, hatte dann jedoch vor der 21-Tage-Linie abgedreht, die als kurzfristiger Trendindikator gilt. Das anderthalb Wochen alte Rekordhoch bei 26.618 Punkten bleibt erst einmal außer Reichweite.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg am Montagmorgen um 0,16 Prozent auf 32.406 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,14 Prozent hoch.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-wenig-bewegt-nach-12127689

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Highländer49:

DAX

 
07.09.26 10:37
Der DAX hat eine volatile Woche hinter sich. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer gut 500 Punkte ein und schloss -1,97% tiefer mit 26.046 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Siemens und Rheinmetall, Volkswagen war bester DAX-Wert. Wie geht es nun weiter?
www.finanznachrichten.de/...-erholt-sich-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
07.09.26 19:12

Der Dax hat nach der jüngsten Stabilisierung am Montag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Klaren Kursgewinnen der technologielastigen Börsen in Japan und insbesondere in Südkorea standen weiter hohe Ölpreise gegenüber. Zudem fielen wegen eines Feiertags die US-Börsen als wichtiger Impulsgeber aus.
Der Dax verlor 0,15 Prozent auf 26.006,53 Punkte. Damit aber hielt sich der deutsche Leitindex letztlich über der viel beachteten Marke von 26.000 Punkten. Am Freitag war das Börsenbarometer bis auf 26.167 Punkte gestiegen, hatte dann jedoch vor der 21-Tage-Durchschnittslinie abgedreht, die als kurzfristiger technischer Trendindikator gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Montag 0,15 Prozent auf 32.405,44 Punkte.

Die Lage am Ölmarkt bleibt durch die weiteren gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und dem Iran angespannt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde zuletzt über 97 US-Dollar gehandelt. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern des Ölförderverbands Opec+ hatte am Wochenende mitgeteilt, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben will. "In einem Aufwärtsszenario, in dem sich die Angriffe auf Schiffe ausweiten und intensivieren, sehen wir Brent potenziell bei 120 Dollar", sagte Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, in einem Interview mit Bloomberg TV.


In Deutschland sorgten zudem der Wahlsieg der Rechtsaußenpartei AfD in Sachsen-Anhalt und die Signalwirkung des Debakels der CDU für die Bundesregierung für Gesprächsstoff. Wichtiger für die Anleger sind aber die anstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist an den Märkten inzwischen weitgehend Konsens.

Zudem geht nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag aktuell eine Mehrheit davon aus, dass auch die Währungshüter in Washington die Zinsen in der kommenden Woche anheben werden. Wichtig für ihre Entscheidung dürften die US-Inflationsdaten am Freitag sein.
Am deutschen Aktienmarkt waren zu Wochenbeginn Halbleitertitel gefragt. Im Kielwasser der starken Kursgewinne von Samsung und SK Hynix in Südkorea ging es für den Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie) an der Dax-Spitze um fast sieben Prozent hoch. Ihn trieb zudem eine Empfehlung des Analysehauses Warburg Research an. Auch die Titel des Branchenkollegen Elmos sowie der Zulieferer Aixtron , Suss Microtec und Siltronic (Siltronic Aktie) zogen an.

Beim Raumfahrtunternehmen OHB ging die Stabilisierung vom jüngsten Jahrestief mit plus zwei Prozent weiter. Am Wochenende hatte Konkurrent Isar Aerospace beim zweiten Testflug seiner Trägerrakete erfolgreich fünf Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht.

Dass die Schweizer Großbank UBS die Titel von Eon hochstufte und nun zum Kauf rät, bescherte dem Energiekonzern einen Kursanstieg von gut ein Prozent. Für Konkurrent RWE ging es um zwei Prozent hoch. Die Aktien des Windturbinenherstellers Nordex zogen nach einer Kaufempfehlung der Bank of America um zehn Prozent an und hatten damit im MDax die Nase vorn. Das Deutschland-Geschäft sorge für viel Schwung, aber auch die jüngsten US-Aufträge und die stabile Lieferkette hob Analayst Alexander Jones positiv hervor.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,17 Prozent auf 6.403,99 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gaben der britische FTSE 100 leicht und der Schweizer Leitindex SMI deutlicher nach.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-gibt-wieder-leicht-12128325

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