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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX

 
08.09.26 10:13

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag die moderaten Kursverluste vom Wochenauftakt etwas ausgeweitet. Im frühen Xetra-Handel verlor der Leitindex Dax 0,2 Prozent auf 25.946 Punkte. Gegen steigende Notierungen sprechen vor allem die hartnäckig hohen Öl- und Gaspreise. Ein Barrel (159 Liter) Öl (Rohöl) der Nordseesorte Brent hat sich am Morgen der runden Marke von 100 US-Dollar angenähert.
"Bislang lassen sich Aktienanleger davon nicht aus der Ruhe bringen", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Sollte sich der Ölpreis allerdings länger auf hohem Niveau halten oder sogar weiter ansteigen, dürften die Schäden für die Weltwirtschaft hoch sein. "Und dann werden auch die Aktienmärkte den Ölpreis nicht dauerhaft ignorieren können". Aktuell überwiege am Aktienmarkt die Hoffnung auf eine nur kurze Eskalationswelle zwischen den USA und dem Iran und einen anschließend schnellen Rückgang der Ölpreise.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich am Dienstag mit 32.391 Punkten nahezu unverändert. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach unten.

Bei den Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten für Bewegung: Infineon (Infineon Aktie) -Aktien büßten nach einer Abstufung durch Morgan Stanley 2,7 Prozent ein. Bei dem Chip-Hersteller sehen die Experten zunächst kaum noch Auftrieb für die Markterwartungen.

Kaufempfehlungen der Citigroup für die Aktien von Kion und Nordex verhalfen diesen zu Aufschlägen von 4,6 respektive 1,1 Prozent. Kion war damit größter Gewinner im MDax.
Anteile des Vermögensverwalters DWS verteuerten sich um 2,3 Prozent, angetrieben von einem Kaufvotum der US-Bank Jefferies. DWS-Aktien haben seit Jahresbeginn um gut 37 Prozent zugelegt.

Unter den kleineren Titeln im SDax fielen Hornbach Holding auf mit einem Kurssprung von 8 Prozent und dem höchsten Stand seit Ende vergangenen Jahres. Der Baumarktkonzern hat im zweiten Geschäftsquartal eine robuste Nachfrage verzeichnet.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-gibt-erneut-leicht-12128846

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Highländer49:

DAX

 
08.09.26 19:47

Weiter steigende Ölpreise haben am Dienstag am deutschen Aktienmarkt auf die Stimmung gedrückt. Der Leitindex Dax verharrte größtenteils in der Verlustzone und trat letztlich bei 26.007,63 Punkten nahezu auf der Stelle. Händler berichteten von einem schleppenden Börsengeschehen bei geringen Handelsumsätzen.
Ein Barrel (159 Liter) Öl (Rohöl) der Nordseesorte Brent hat sich der runden Marke von 100 US-Dollar angenähert. Auch der Preis für die US-Ölsorte WTI und der europäische Gaspreis legten zu. Händler begründeten den weiteren Anstieg unter anderem mit Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien. Das größte Ölförderland in der Golfregion stoppte daraufhin die Produktion in einigen Anlagen nahe der Grenze zum Jemen.

Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten halte die Inflationssorgen am Leben, schrieb Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Das dürfte dafür sorgen, dass höhere Zinsen für längere Zeit eingepreist werden. "Der Ölpreis bleibt damit das Fieberthermometer der Aktienmärkte", so der Marktexperte.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,43 Prozent auf 32.544,30 Punkte zu. Hier halfen die Kursgewinne von Indexschwergewichten wie Porsche AG oder DWS .

Bei den Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten für Bewegung: Fresenius-Aktien setzten sich mit einem Kursplus von 3,2 Prozent an die Spitze des Dax. Die Großbank UBS hatte die Aktien des Medizin- und Krankenhauskonzerns weiterhin zum Kauf empfohlen. Analyst Graham Doyle hält die Sorgen um das US-Geschäft mit dem wichtigen Biosimilar Tyenne für völlig überzogen.


Papiere von Infineon (Infineon Aktie) büßten nach einer Abstufung durch die US-Bank Morgan Stanley fast vier Prozent ein. Damit rutschen sie ans Dax-Ende. Bei dem Chip-Hersteller sehen die Experten zunächst kaum noch Auftrieb für die Markterwartungen, auch wenn die strukturelle Chance durch Chips für KI-Rechenzentren grundsätzlich reizvoll bleibe.

Eine Kaufempfehlung der US-Bank Citigroup für die Aktien von Kion verhalf diesen zu einem Plus von 6,8 Prozent. Kion war damit größter Gewinner im MDax. Analyst Martin Wilkie ist bei dem Gabelstaplerhersteller optimistisch hinsichtlich Künstlicher Intelligenz in der Lagerautomatisierung.

Anteile der DWS gewannen 2,8 Prozent, angetrieben von einem Kaufvotum der US-Bank Jefferies. Die deutsche Altersvorsorge-Reform bringe dem Fondsanbieter zusätzliches mittelfristiges Chancenpotenzial, schrieb Laura Gris Trillo. Neben der Rentenreform vergrößerten auch ETF-Sparpläne und das 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturprogramm den inländischen Gebührenpool. Derweil tritt die Fondstochter der Deutschen Bank künftig weltweit unter der neuen Dachmarke "Deutsche Asset Management" auf. Vorstandschef Stefan Hoops begründete den Schritt mit den internationalen Ambitionen des Unternehmens.

Unter den kleineren Titeln im SDax fielen Hornbach Holding mit einem Kurssprung von 6,5 Prozent auf. Der Baumarktkonzern hatte im zweiten Geschäftsquartal eine robuste Nachfrage verzeichnet.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,14 Prozent höher bei 6.413,17 Punkten. Außerhalb der Eurozone ging es an der Züricher Börse um 1,6 Prozent abwärts; dort belastete ein erneuter Kursrutsch bei den Aktien des Schwergewichtes Novartis aus der Pharmabranche. Der Londoner FTSE 100 gab leicht nach. In New York fiel der Dow Jones Industrial nach dem Feiertag am Montag um gut ein Prozent./

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...-tritt-auf-der-stelle-12129773

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Highländer49:

DAX

 
09.09.26 09:49

Der weiter steigende Ölpreis hat zur Wochenmitte die Kurse im deutschen Aktienhandel belastet. Der Leitindex Dax fiel in den ersten Handelsminuten um ein halbes Prozent auf 25.879 Punkte. Die Marktteilnehmer dürften sich aber auch mit Blick auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zurückhalten. Erwartet wird die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr.
Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab ebenfalls um ein halbes Prozent auf 32.388 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,6 Prozent.

Der erneute Anstieg der Ölpreise dürfte den Anlegern nicht schmecken. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent erreichte die Marke von 100 US-Dollar. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben fünf iranische Rohöltanker angegriffen und "zerstört". Sie seien Teil eines "Schattennetzwerks" zur Finanzierung der iranischen Revolutionsgarden.

Mit Blick auf Einzelwerte ist die Nachrichtenlage dünn. Die Deutsche Börse will eine Wandelanleihe über 600 Millionen Euro ausgeben. Damit sollen allgemeine Unternehmenszwecke und Verbindlichkeiten finanziert werden. Die Aktien des Börsenbetreibers verloren 2,1 Prozent.

Eine Abstufung der Beiersdorf -Aktien von "Halten" auf "Verkaufen" durch die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) ließ diese um 1,7 Prozent nachgeben.
Die Papiere von SAP (SAP Aktie) gewannen 1,5 Prozent. Sie waren am Vortag unter Druck geraten. Auslöser waren neu aufgekommene Sorgen an der Wall Street über die Konkurrenz von Künstlicher Intelligenz für die Software-Branche.

Nicht gefragt waren Aktien der Rüstungsbranche. Die Anteilscheine von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk , Hensoldt und OHB verloren zwischen 1,5 und 3 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-oelpreis-belastet-12130411

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Highländer49:

DAX

 
09.09.26 18:06

Der weiter steigende Ölpreis hat zur Wochenmitte die Kurse im deutschen Aktienhandel stark belastet. Der Leitindex Dax fiel am Mittwoch bei hohen Umsätzen um 1,66 Prozent auf 25.576,45 Punkte und rutschte damit auf das Niveau von Ende Juli. Für den MDax der mittelgroßen Börsentitel ging es um 1,43 Prozent auf 32.078,48 Zähler nach unten.
Der Preis für ein Fass der Referenzsorte Brent aus der Nordsee ließ am Mittwoch die Marke von 100 US-Dollar hinter sich. Raffinierte Produkte wie Diesel legten noch stärker zu, da sich der Konflikt im Nahen Osten bis ins Rote Meer nahe Saudi-Arabien ausgeweitet hat. Die europäischen Erdgaspreise stiegen den vierten Handelstag in Folge.

Die Investoren fürchteten weitere Störungen der Ölproduktion und -transporte und preisten folglich höhere Energiepreise für längere Zeit ein, schrieb Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank. "Die Skepsis nimmt zu, dass die Ölpreise in den kommenden Monaten deutlich zurückgehen".

Die Marktteilnehmer dürften sich aber auch mit Blick auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag mit Aktienkäufen zurückgehalten haben. Erwartet wird die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr. Höhere Zinsen lassen Aktien gegenüber festverzinslichen Anleihen weniger attraktiv erscheinen.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...rluste-oelpreis-ueber-12131261

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Highländer49:

DAX

 
10.09.26 10:15

Dank eines zunächst nicht mehr weiter steigenden Ölpreises hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag stabilisiert. Es überwiegen leichte Kursgewinne. Über den Tagesausgang dürften voraussichtlich aber die Zinsentscheidung und die begleitenden Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) am frühen Nachmittag entscheiden.
In den ersten Handelsminuten lag der Dax mit 25.600 Zählern leicht im Plus. Am Vortag hatte ein herber Rücksetzer den Dax auf ein Tief seit Ende Juli gedrückt, belastet von dem auf über 100 US-Dollar gestiegenen Brent-Ölpreis. Der MDax bewegte sich mit 32.057 Punkten am Donnerstag kaum von der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag moderat im Plus.

Von der EZB wird von Experten ganz überwiegend die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr erwartet. Damit würde sich der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent erhöhen. Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen, verteuern Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Entscheidend wird der Ausblick der EZB sein. Die Märkte gehen aktuell von weiter steigenden Leitzinsen und zwei weiteren Zinsschritten im kommenden Jahr aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) schrieben: "Die Inflation dürfte auch in den kommenden Monaten weiter steigen und sich immer mehr dem negativen Szenario der EZB nähern".

Im frühen Handel bewegten vorwiegend Kommentare von Analysten die Kurse. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk um 1,7 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.
Die Papiere von RWE , Porsche AG , MTU Aero Engines und DHL konnten hingegen von positiven Aussagen der US-Investmentbank JPMorgan profitieren. Hier reichten die Kursgewinne von 0,8 bis zu 1,5 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...tabil-ezb-entscheidet-12131891

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Highländer49:

DAX

 
10.09.26 20:17

Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr sowie auf trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Als Belastung hinzu kam ein erneuter Preissprung beim Rohöl, was ebenfalls die Sorge vor anhaltend hohen Verbraucherpreisen schürte.
Der Dax gab letztlich am Tagestief um 0,84 Prozent auf 25.361,15 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Werte fiel um 1,50 Prozent auf 31.596,42 Punkte.

Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.

"Die Leitzinsen müssen steigen, weil sich die Inflation als hartnäckiger erweist als erwartet", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts am Persischen Golf blieben die Energiepreise hoch. "Die EZB ist dabei in einer undankbaren Lage, denn höhere Zinsen belasten eine ohnehin nicht gerade kräftige Konjunktur." Die Abwehr von Inflationsgefahren wiege jedoch stärker.

Am Kapitalmarkt hat man sich Kater zufolge darauf eingestellt, dass die Inflationsgefahren nicht so leicht verschwinden. Daher seien alle Kapitalmarktzinsen in letzter Zeit gestiegen. Obwohl die Zinsen im kommenden Jahr wieder etwas nachgeben könnten, wird es laut dem Experten wohl nicht wieder so weit heruntergehen wie in den vergangenen Jahren.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

DAX

 
11.09.26 09:58

Der Dax hat nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag einen Stabilisierungsversuch unternommen. Angesichts der weiter hohen Ölpreise und vor wichtigen Inflationsdaten aus den USA hielt sich die Kaufbereitschaft der Anleger zunächst aber in Grenzen.
In den ersten Handelsminuten legte der deutsche Leitindex um 0,43 Prozent auf 25.469 Punkte zu. Damit blieb er klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Linie. Auf Wochensicht zeichnet sich aber ein Rückgang um 2,2 Prozent ab. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitagmorgen 0,10 Prozent auf 31.627 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,5 Prozent hoch.

Aus Übersee kommt wenig Unterstützung für die hiesigen Märkte. In New York weiteten die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach dem europäischen Handelsende ihre Verluste noch etwas aus - aktuell zeichnet sich aber auch hier eine Stabilisierung ab. Dagegen dominierten in Asien die Verluste, insbesondere bei den technologielastigen Leitindizes in Tokio und Seoul.

Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie neuen Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahe gekommen. Zuletzt gab er indes etwas nach.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...stabilisiert-sich-vor-12133384

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Highländer49:

DAX

 
11.09.26 20:15

Der Dax hat sich nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag stabilisiert. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise gaben dem deutschen Leitindex keine Impulse. Als Kursstütze erwiesen sich die Ölpreise, die zuletzt einen Teil ihrer vorherigen, deutlichen Gewinne wieder abgaben.
Der deutsche Leitindex gewann 0,82 Prozent auf 25.568,56 Punkte. Damit blieb der Dax klar über der für den mittel- bis langfristigen Trend wichtigen 100-Tage-Durchschnittslinie. Auf Wochensicht ergab sich ein Rückgang von 1,83 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Freitag um 0,21 Prozent auf 31.663,79 Punkte zu.

Der Preis für ein Fass Rohöl der Referenz-Nordseesorte Brent war in der Nacht mit weiteren Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus sowie Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften deutlich gestiegen und der Marke von 110 US-Dollar nahegekommen. Zuletzt kostete ein Fass Brent wieder weniger als 105 Dollar (Dollarkurs).

Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank mit ihrer zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr auf den Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs reagiert. In der kommenden Woche wird von der US-Notenbank Fed von vielen Marktteilnehmern ein ähnlicher Schritt erwartet.

Dass die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie im August gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet zugelegt habe, dürfte entsprechenden Erwartungen Auftrieb geben, schrieb Ökonom Stephen Brown von Capital Economics.


Die Aktien von Dax-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) holten in dem freundlichen Marktumfeld zwischenzeitliche Verluste von mehr als drei Prozent nahezu vollständig auf und gaben am Ende nur leicht nach. Damit lieferten durchwachsene Branchennachrichten aus den USA letztlich kaum Impulse.

Der Software- und Rechenzentrenriese Oracle hatte im vergangenen Geschäftsquartal kräftig von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitiert - er konnte die Umsätze mit Cloud-Infrastruktur mehr als verdoppeln und übertraf damit die Erwartungen. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie überraschte positiv. Dagegen gab Branchenkollege Adobe einen vorsichtigen Umsatzausblick auf das laufende Quartal.

Ansonsten sorgten Personalien für Kursverluste. Die Titel des Online-Brokers Flatexdegiro büßten angesichts abrupter Veränderungen im Aufsichtsrat 7,9 Prozent ein - zeitweise hatten sie ein Tief seit Mai markiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Hermann Lotter legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder und scheidet spätestens am 10. Oktober aus dem Gremium aus. Dann folgt ihm auch Martina Pfeifer. Für Börsianer wirft dies einige Fragen auf.

Beim Sportwarenhersteller Puma fiel das Kursminus mit 2,4 Prozent geringer aus. Der angekündigte Weggang des Vertriebsvorstands Matthias Bäumer erschwere die "Rettungsmission" für Konzernchef Arthur Höld, zumal einem Bericht zufolge der Wunschkandidat für die Leitung des Europageschäfts doch nicht komme, hieß es aus dem Markt.

Chemieaktien standen ebenfalls unter Druck. Die US-Bank JPMorgan hatte in einer Branchenbetrachtung ihre skeptische Einschätzung eher global aufgestellter Vertreter wie BASF mit einem hohen internationalen Produktions- und Absatzanteil bekräftigt, die weniger als Unternehmen wie Lanxess von europäischen Protektionsmaßnahmen profitierten. Dennoch büßten die Papiere von Lanxess fast fünf Prozent ein, während es für die BASF-Titel am Dax-Ende um knapp drei Prozent bergab ging.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten. Außerhalb der Eurozone ging es an der Züricher Börse und in London nur moderat nach oben. In New York gewann der Dow Jones Industrial nach dem Börsenschluss in Europa gut ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX

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