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Meldung des Tages: Milliardenmarkt Drohnen: Entsteht hier der nächste Tech-Champion?

Dax-Sturz vernichtet 200 Milliarden Euro


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satyr:

Wetty wenn ich einen Kredit aufnehme und

 
01.10.02 11:54
die Aktien kaufe und nachher den Kredit mit meinem cash zurückzahle ist mein Cash nicht weg sondern den hat derjenige dem ich die Aktien abgekauft habe.
Ich hab den Verlust und der der mir die Aktien verkauft hat,hat den Gewinn.
Geld wird nur vernichtet wenn ich es verbrenne also richtig verbrenne damit heize ,sonst ist es immer noch da.!
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sportsstar:

@ alpet

 
01.10.02 11:56
Ecki hat Recht,Cash ist immernoch der gleiche 5.000 + 95.000..nur umverteilt von Y an X..Aktien hatten vorher wie nachher den ständig von satyr angesprochenen fiktiven Wert..dieser ist zwar gesunken,aber der verfügbare Cash im Markt bleibt der gleiche, wie die Anzahl der Aktien!
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ecki:

Deswegen sind Börsengewinne nur die, die als

 
01.10.02 12:01
cash im Depot sind. Alles was in Papieren liegt kann was wert sein, muss es aber nicht. Nur durch den Verkauf wisst ihr es 100%.

Schaltest morgens den Compi ein: gewinnwarnung, schwups 70% weg.

Das Geld was EM-TV zwischendrin mal wert war, hat nie jemand gehabt! Es wurde zwar ein gewisser Anteil an die Haffas umverteilt. Aber sonst?
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satyr:

Stimmt genau ecki ich bin zwar kein bwler

 
01.10.02 12:09
nur Händler,aber ich definiere den Wert so,der Wert ist das was dir im Moment einer bereit ist zu zahlen nicht mehr und nicht weniger.
Wenn man Japan betrachtet da waren es die Grundstücke und Häuser die immer im Wert stiegen,aber als einfach gesagt die ersten versuchten die Werte konkret zu Gel zu machen war die Kacke am dampfen.
Im Prinzip ist es immer dasselbe,in der Geschichte Luftschlösser werden gebaut und lösen sich auf.
Nur die Namen ändern sich mal heißen sie Internet,mal Eisenbahn.mal Tulpenzwiebeln.Die die Luftschlösser handeln wissen das genau und reiben sich dann verwundert die Augen und sagen der König ist ja nackt.
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wetty:

@satyr

 
01.10.02 12:18

Das Prinzip des "Via Kredit Geld vernichten" ist, das in Boersenhochzeiten Kredite ueber Depots gesichert werden. Diese Kredite "verfallen" mit wenn die Kurse zusammenbrechen.

Das Geld in Hoehe der geplatzten Kredite ist vom Geldmarkt weg.
Etwas ausgeglichen wird der Effekt durch die in schlechten Boersenzeiten fallenden Zinsen.
Das Gesamtkreditvolumen faellt jedoch ueblicherweise in baerischen Zeiten, weil Investitionsstop ueberall. Und damit faellt die verfuegbare Geldmenge.

Das Geld ist dann noch in den Buchern der Bank existent, aber nicht mehr im echten Leben.




mfg



mfg
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satyr:

Noch eine kleine Anektode

 
01.10.02 12:19
Während der Tulpenzwiebelhausse in Holland so um ich weiß es nicht mehr genau,
stiegen die Preise für Tulpenzwiebel ins astromische.
Als ein Seemann der monatelang auf See war und davon nichts wußte bei einem Kaufmann zum Essen war,aß er die Zwiebeln auf quasi zum Vesper.
Darauf angesprochen sagte er wieso das sind doch nur Zwiebeln.
Die Preise fielen dann später wieder ins Bodenlose.
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josua1123:

Kohle vernichten

 
01.10.02 12:21
Aktie X ist 10€ wert und sie fällt
daher verkaufe ich an A um 9€
sie fällt weiter und A verkauft
an B um 8€,B kriegt weiche Knie
und verkauft an C um 7€,C freut sich günstig gekauft zu haben
der Kurs fällt aber weiter und er verkauft an D um 6€

sind bis jetzt 4€ verlust für alle
und keiner hat auch nur 1cent gewinn
wenn die Aktie so weiter bis null geht
ist die (fiktive) Kohle vernichtet?oder?

jo.
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satyr:

Wenn ich auf Kredit Aktien kaufe

 
01.10.02 12:23
dann kauf ich sie irgendwo richtig?Und wenn sie fallen und ich meinen Kredit nicht zahlen kann,mache ich Verlust und die Bank und wer hat das Geld ja genau der der mir die Aktien verkauft hat.
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satyr:

josuah du vergißt den wo du oder wer auch immer

 
01.10.02 12:26
die Aktie um 10€ gekaufthat der hat die 10€.
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ecki:

Selbst die später verbrannte IPO-Kohle ist nur

 
01.10.02 12:29
umverteilt. In Form von Investitionen, die niemand braucht, Gehälter, Steuern, Altaktionärsnummernkonten usw.
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satyr:

ecki vergiß nicht die Jaguars und die Yachten o.T.

 
01.10.02 12:31
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wetty:

Wenn ein Unternehmen Pleite geht

 
01.10.02 12:33

dann ist genau so viel Kohle weg wie das Unternehmen Schulden, d.h. Kredite hatte.



mfg
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ecki:

Auch die Pleite ist eine Form der Umverteilung.

 
01.10.02 12:41
Zieh einen Kreis ums System und schau was rein odr rausfliesst. Dann wirds dir vielleicht klar.

In BWL ist das eine Bilanz mit GuV.

Genau die Summe, auf die ein Gläubiger bei Insolvenz verzichtet, gewinnt ein anderer. Nämlich das Unternehmen. Das ist am Ende sogar wieder lebensfähig.

Und wenn du di Bilanzen von beiden anschaust wirst du sehen, dass insgesamt nichts verschwunden ist.
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satyr:

Nein es ist nicht weg die habens dann vorher

 
01.10.02 12:41
ausgegeben an wen auch immer.Geld verschwindet nicht es wandert.
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satyr:

Ecki bist du Bwler? o.T.

 
01.10.02 12:43
Antworten
ecki:

Nein ich bin weder Bwler noch der BWLer. :-) o.T.

 
01.10.02 12:46
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altmeister:

satyr

 
01.10.02 12:49
Eine weitere Überlegung, die den Aktienmarkt betrifft: Vor sieben Jahren hat der Aktienmarkt kein Vermögen der Anleger in Höhe von 5,5 Billionen US- Dollar vernichtet. Daher ist in dieser Börsenphase ein Mehr an Zinssenkungen nötig, um die Wirtschaft und damit den Börsenzug wieder ins Rollen zu bringen. Ausgehend vom letzten FOMC-Meeting in der letzten Juni-Woche hat die Fed die Zinsen bisher um 38 % gesenkt. Wenn man sich aber einmal näher ansieht, in welchem Ausmaße in der Vergangenheit in einem Zinszyklus die Zinsen zurückgenommen wurde, so betrug die durchschnittliche Zinssenkung der Fed seit 1969 in einem Zyklus 64 %.

satyr bin ein schlechter erklärer aber guter versteher glaube mir einfach das geld ist weg!

mfg altmeister
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josua1123:

ich denke

 
01.10.02 12:55
wir sollten gründlich zwischen Geld(physisch)
und Wert unterscheiden
daher müßte es in der Headline
Dax-Sturz vernichtet 200 Milliarden an WERT
und nicht an EURO heißen

jo.
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Ding:

Ich hab's auf jeden Fall nicht. o.T.

 
01.10.02 12:57
Antworten
ecki:

Nur weil irgendein Optimist für 10Stück

 
01.10.02 13:03
Telekomaktien das ATH bezahlt hat, war in dem Moment die Telkom sonundsoviel mrd wert? Und der nächste Deal danach um 10cts billiger hat 10ct mal 1000 mio Aktien genau 10mio€ vernichtet?

Die Börse ist eine Wechselstube. Papier-Geld. Hin und her.

Grüße
ecki  
Antworten
satyr:

Gut schauen wir uns die Zinsen an

 
01.10.02 13:12
Wenn ich Geld brauche muß ich es mir irgendwo leihen und dafür Zinsen bezahlen.
Ok soweit so gut,warum leihe ich mir Geld weil ich mit dem Geld irgendwas machen will,einen Gewinn erziehlen.Es muß also nach Abzug der Zinsen ein Gewinn bleiben.Die andere Möglichkeit die ich habe ist ich tue garnichts und verzichte auf den Gewinn weil mir das Risiko zu groß ist.
Also wie bekomme ich die Leute dazu ich muß die Zinsen weiter senken doch irgendwann kann ich sie nicht weitersenken da ich bei null bin.
Also wir die Zinssenkung etwas bringen oder nicht?
Und das Geld ist nicht weg weil es niemals da war.
Es ist ähnlich wie bei der Inflation,als die Reichsmark abgeschafft wurde
war das verältnis ich weiß es nicht genau ich glaub 100 oder 1000 zu 1
Es wurde also Kapital vernichtet das gar nicht da war,weil das Geld gedruckt wurde ohne Gegenwert zu haben.
Augenscheinlich hatte man eine Mio aber im realen Wert eigentlich nichts.
Ähnlich ich sage bewußt ÄHNLICH verhält es sich im Aktienmarkt es sind Luftnummern und es werden Luftnummern bleiben.
Bei allen Werten auch bei Dax oder Dow.
Denn bei Aktien wird die Zukunft gehandelt und ob die Zukunft so wird wie vorausgesagt steht in den Sternen.
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wetty:

Die Banken verleihen _mehr_ als sie haben

 
01.10.02 13:35

Wenn eine Bank 1Mio hat, dann kann sie 8-12Mio verleihen. In Deutschland.
Dadurch wird die am Markt verfuegbare Geldmenge um das 8-12fache gesteigert.
In einer Marktphase in der das Kreditvolumen zurueck geht, weil niemand investieren will, schrumpft die Geldmenge dann wieder.
Eben weil mehr Kredite platzen/auslaufen, als neue aufgenommen werden.



mfg
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satyr:

Zur Geldmenge und den Zinsen

 
01.10.02 14:17
Nikkei Index bei 100.000 Punkten!

In der Euphorie sind die Anleger nicht nur geschwindelten Gewinnprognosen, sondern auch falschen Wirtschaftstheorien auf den Leim gegangen. Die Wissenschaft ist hier sicherlich nicht völlig unschuldig, doch wirklich verantwortlich hierfür sind die Vorbeter an den Finanzmärkten, deren Vorbeten schließlich zum Allgemeingut wird. Denn letztlich unterscheiden sich Finanzmärkte und Religionen nur äußerst marginal voneinander.

Eine Theorie lautet beispielsweise, dass Geldmengenerhöhungen positiv auf die Börsen wirken, da von dem neu emittierten Geld Teile an die Börse fließen. Nun ist Geld jedoch im volkswirtschaftlichen Zusammenspiel gar keine Stromgröße, sondern vielmehr eine Bestandsgröße. Und Bestandsgrößen können im Unterschied zu Stromgrößen gar nicht fließen. Was die Finanzmarkt-Einflüsterer allerdings gar nicht wissen und sich daher auch nicht stören lassen.

Oder soll ich es anders sagen: Wenn tatsächlich eine expansive Geldpolitik die Aktienmärkte dadurch beflügeln würde, dass plötzlich „überschüssiges“ Geld in die Märkte fließen würde, dann stünde der Nikkei-Index derzeit nicht hart an der 9.000er-Marke, sondern bei 100.000, der Dow nicht unter 8.000, sondern über 10.000 und der Dax auch deutlich höher.

Doch die meisten Geldmengenhörigen haben jetzt, so scheint es, eine neue Religion gefunden, die jedoch ein konsequentes Konvertieren zum Pessimismus erfordert. Kein Wunder natürlich, wenn man gerade vor kurzem so heftig enttäuscht wurde. Diese Religion nennt sich „neo-österreichisch“, wohinter sich die Konjunkturtheorie von F.A. von Hayek und Ludwig Mises verbirgt. Also: Tu felix neo-austria? Quintessenz dieser Theorie ist: Im Aufschwung werden die Banken dazu verleitet, zu viel Kredit zu vergeben, so dass Investitionen, die eigentlich gar nicht rentierlich sind, trotzdem angegangen werden und mithin eine gesamtwirtschaftliche Situation der Überinvestition eintritt. Im Abschwung bedeutet das schließlich, dass diese Kredite notleidend werden und im Zuge eines Zwangssparmechanismus´ gleichsam so lange „abgetragen“ werden müssen bis alle Kreditierungen nicht rentabler Produktion abgeschrieben und wertberichtigt werden. Entscheidender Parameter ist hier die Menge an Kredit, die zwangsläufig abnimmt und damit der Wirtschaft Schaden zuführt.

Nach dieser Interpretation kommen also schwere Zeiten auf uns zu, denn nicht einmal die Zentralbank kann hier etwas ausrichten, da sie zwar illiquide Aktiva liquide machen, jedoch selbst keinen Kredit vergeben kann. Was mich sofort zurückbringt zur Geldmenge: Denn Kredit hin und Kredit her, entscheidend ist, dass derjenige, der etwas kaufen will, dazu nicht primär Kredit, sondern vielmehr Geld braucht. Und wenn dem so ist, dann können die Zentralbanken in der Krise auch durchaus helfen. Sie können zwar nicht erreichen, dass auf irgendwelchen geheimnisvollen Wegen „Geld an die Märkte fließt“, sie können jedoch gewährleisten, dass die Sätze für kurzfristige Ausleihungen, die in den Zeiten des Goldstandards und vor dem aktiven Management durch die Zentralbanken, bei Krisen stets senkrecht in die Höhe geschossen sind, moderat bleiben.

Der Prozess des Abschreibens notleidender Kredite kann damit verlängert, ein Wirtschaftsabschwung abgemäßigt und eine Börsenkrise gemildert werden. Einen Automatismus, nach dem wir jetzt in eine große Wirtschaftskrise hineinlaufen, gibt es also nicht. Es gibt ihn deswegen nicht, weil jeder behauptete Automatismus immer sein Spiegelbild in der ihm zugrundegelegten Theorie findet. Von den Fakten können wir uns nicht befreien, von ihrer Interpretation hingegen schon. Der Dogmatiker sieht das zukünftige Schicksal der Welt immer nur deshalb als so sicher an, nicht weil die Welt vorbestimmt ist, sondern weil sein Weltbild zwanghafte Züge trägt.

Dogmatisch müssen wir jedoch nicht zwangsläufig sein. Es bleibt also selbst bei den aktuellen neuen Tiefstkursen noch eine ganze Menge mehr als nur Hoffnung.
Boerse de  
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Karlchen_I:

@Satyr: Schon richtig....

 
01.10.02 14:37
An den Geldmengen-Quark glaubt leider aber auch die EZB, die FED allerdings nicht.


Wie dem aber auch sei: Eine Überinvestition hat es offenkundig gegeben. Schon stellt sich die Frage, wie da rauszukommen ist. Das Beispiel Japan ist ja nun nicht gerade ermunternd.
Antworten
Stox Dude:

@all

 
01.10.02 15:12
Geld wird im bid/ask gewonnen und verloren
Jedem Verlierer steht ein Gewinner gegenueber.

Bgzl. Bill Gates kann nicht seine Milliarden realisieren ist
absoluter Quatsch. Paul Allan hat ueber Jahre Aktien auf den Markt
geschmissen (Optionspakete) und Gewinne realisiert, so auch Gates.
Gates koennte locker, wenn er wollte, Anteile seiner Firma an Dritte
veraeussern, die dann die Finanzierung sicherstellen wuerden.
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