Verschnaufpause ein
Nach der rasanten Erholung der vergangenen Monate hat sich der Aufwärtstrend des Stimmungsindikators Notes im Dezember verlangsamt. Der Wert lag mit 1,82 nur leicht über dem vom November
»Wir sehen eine Stabilisierung auf relativ niedrigem Niveau«, sagt Manfred Schumacher von der Münchner Schumacher?s AG, die Notes berechnet. Aufgehellt hat sich die Stimmung zum Jahresende für die Aktien von VW, Deutsche Börse und Lufthansa. Positiv entwickelte sich die Meinung der Marktbeobachter auch zum Papier der Deutschen Bank. Dennoch schaffte es das Kreditinstitut nicht, sich aus dem Stimmungskeller zu befreien. Schlechter als im November fielen dagegen die Bewertungen für Commerzbank, Altana und
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Infineon aus, deren Papiere in der Gunst der Analysten abstürzten.
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»Stimmungstief klar überwunden«
»Das Stimmungstief vom Sommer 2003 ist klar überwunden«, interpretiert Schumacher die Zahlen. »Andererseits sind wir noch weit von Euphorienoten entfernt, wie sie in den Jahren 2000 und 2001 gemessen wurden.« Für das neue Jahr gibt sich Schumacher hoffnungsvoll: »Wir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang des Aufschwungs an der Börse.«
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In der Jahresrückschau hat der Stimmungsindikator stark zeitverzögert auf die Entwicklung am Aktienmarkt reagiert. Während die Kurse vieler Dax-30-Werte zur Jahresmitte bereits kletterten, verharrte der Notes-Index zunächst auf einem Tiefstand. Erst mit vier Monaten Verspätung reagierte er auf die steigenden Notierungen. »Das deutet auf eine bemerkenswerte Trägheit in der Meinungsbildung bei Trendwenden hin«, so Schumacher.
www.capital.de/ftd/artikel.html?artikel_id=519666
Nach der rasanten Erholung der vergangenen Monate hat sich der Aufwärtstrend des Stimmungsindikators Notes im Dezember verlangsamt. Der Wert lag mit 1,82 nur leicht über dem vom November
»Wir sehen eine Stabilisierung auf relativ niedrigem Niveau«, sagt Manfred Schumacher von der Münchner Schumacher?s AG, die Notes berechnet. Aufgehellt hat sich die Stimmung zum Jahresende für die Aktien von VW, Deutsche Börse und Lufthansa. Positiv entwickelte sich die Meinung der Marktbeobachter auch zum Papier der Deutschen Bank. Dennoch schaffte es das Kreditinstitut nicht, sich aus dem Stimmungskeller zu befreien. Schlechter als im November fielen dagegen die Bewertungen für Commerzbank, Altana und
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Infineon aus, deren Papiere in der Gunst der Analysten abstürzten.
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»Stimmungstief klar überwunden«
»Das Stimmungstief vom Sommer 2003 ist klar überwunden«, interpretiert Schumacher die Zahlen. »Andererseits sind wir noch weit von Euphorienoten entfernt, wie sie in den Jahren 2000 und 2001 gemessen wurden.« Für das neue Jahr gibt sich Schumacher hoffnungsvoll: »Wir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang des Aufschwungs an der Börse.«
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In der Jahresrückschau hat der Stimmungsindikator stark zeitverzögert auf die Entwicklung am Aktienmarkt reagiert. Während die Kurse vieler Dax-30-Werte zur Jahresmitte bereits kletterten, verharrte der Notes-Index zunächst auf einem Tiefstand. Erst mit vier Monaten Verspätung reagierte er auf die steigenden Notierungen. »Das deutet auf eine bemerkenswerte Trägheit in der Meinungsbildung bei Trendwenden hin«, so Schumacher.
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