DAX Positions-Trading: Mittelfristige Betrachtung:
Eine ausgesprochen erfolgreiche Handelswoche ist zu Ende gegangen. Der Deutsche Aktienindex konnte im Vergleich zur Vorwoche 12,98% zulegen. Dies entspricht der höchsten prozentualen Veränderung der vergangenen 78 Handelswochen. In der Woche vom 24.09.01 bis zum 28.09.01, also nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center, konnte der DAX sogar um 13,75% ansteigen.
Die damalige Situation unterscheidet sich vom Chartbild her nicht gravierend von der heutigen Ausgangslage. Auch damals ging diesem starken Anstieg ein dynamischer Abwärtstrend voraus, welcher anschließend für einige Monate gestoppt werden konnte. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte der Startschuss für eine mittelfristige Erholung bereits gefallen sein.
Charttechnische Fakten sind zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht geschaffen worden. Der DAX befindet sich weiterhin in einem völlig intakten primären und sekundären Abwärtstrend. Positiv ist allerdings, dass es dem Index gelungen ist, seine Widerstandszone im Bereich 2520-2600 Punkten signifikant nach oben zu durchbrechen und per Wochenschlusskurs zu bestätigen. Diese Tatsache signalisiert zumindest eine gewisse Entspannung des laufenden Abwärtstrend.
Kurzfristige Betrachtung:
Die dynamische Aufwärtsbewegung, welche am 13.03.03 startete, hat sich auch am Freitag fortgesetzt. Dabei konnten neue kurzfristige Highs markiert werden. In der Spitze hat der DAX seit seinen Lows bei 2188 Punkten nun rund 25% zulegen können, ohne dabei auch nur den Ansatz einer technischen Gegenreaktion zu zeigen. Mit einer solche potenziellen Gegenreaktion könnte im Bereich zwischen 2750 und 2836 Indexpunkten gerechnet werden. Die horizontalen Widerstandslinien bilden zusammen mit dem sekundären Abwärtstrend einen sogenannten Kreuzwiderstand.
Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Bereich direkt im ersten Anlauf neutralisiert werden kann. Diese Erwartungshaltung begründet sich in erster Linie auf der Markttechnik. So befindet sich der Oszillator (slow stoch) bereits seit 4 Handelstagen in seiner oberen Extremzone. Da sich der Kurs in einer dynamischen Phase befindet, sind "Überkauft-Szenarien" allerdings mit Vorsicht zu genießen. Dennoch, Fakt ist, dass sich die Wahrscheinlichkeiten für eine technische Gegenreaktion mit jedem weiteren positiven Tag erhöhen. Vergleicht man das Verhalten des slow stoch in der Vergangenheit, so kann man feststellen, dass er sich in Extremsituation auch schon einmal bis zu 7 Tagen (!) in seiner oberen Zone aufhalten kann. Als Beispiel verdeutlichen zwei Situationen im Betrachtungszeitraum von 6 Monaten diesen Sachverhalt. (gelbe Markierungen im Daily-Chart mit Indikatoren)
Der Trendfolger MACD hat bereits vor einigen Tagen ein Long-Signal generiert und befindet sich aktuell weiterhin im Anstieg. Diese Tatsache deutet somit ebenfalls auf eine deutlichere Kurserholung in den nächsten Tagen/Wochen hin.
Positionierungen:
Da nicht davon auszugehen ist, dass der Kreuzwiderstand in Kürze nach oben durchbrochen wird, ist das Kurspotenzial auf der Longseite vom aktuellen Niveau aus mit maximal 121 Punkten anzugeben. Für Positions-Trader macht die Eröffnung von Long-Positionen somit zum aktuellen Zeitpunkt keinen Sinn. Besser ist es, eine technische Korrektur abzuwarten und anschließend, je nach Ausmaß der Korrektur, eine Long-Position zu eröffnen. Darüber wird zu gegebenem Zeitpunkt zu diskutieren sein.
Positions-Trader, welche die potenzielle Gegenreaktion auf der Short-Seite traden wollen, könnten als Short-Trigger die Aufwärtstrendlinie auf Hourly-Basis nutzen. Diese verläuft am Montag zunächst bei 2663 Punkten und steigt pro Stunde um 6 Punkte an. Potenzielle Short-Positionen sollten engmaschig abgesichert werden, da es sich um antizyklische Positionen handelt!
FAZIT:
Der Deutsche Aktienindex bringt sich zunehmend in eine Lage, welche auch unter mittelfristigen Gesichtspunkten eine positive Erwartungshaltung rechtfertigt.
Eine charttechnische Bestätigung dieser Erwartungen liegt allerdings noch nicht vor, sodass vor verfrühtem mittelfristigem Optimismus gewarnt werden muss!
Zum aktuellen Zeitpunkt ist der DAX dementsprechend als neutral einzustufen. Dies gilt solange, bis entweder der sekundäre Abwärtstrend neutralisiert werden kann oder aber neue Lows generiert werden, die dem Sekundärtrend eine neue Bestätigung geben würden.
Eine ausgesprochen erfolgreiche Handelswoche ist zu Ende gegangen. Der Deutsche Aktienindex konnte im Vergleich zur Vorwoche 12,98% zulegen. Dies entspricht der höchsten prozentualen Veränderung der vergangenen 78 Handelswochen. In der Woche vom 24.09.01 bis zum 28.09.01, also nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center, konnte der DAX sogar um 13,75% ansteigen.
Die damalige Situation unterscheidet sich vom Chartbild her nicht gravierend von der heutigen Ausgangslage. Auch damals ging diesem starken Anstieg ein dynamischer Abwärtstrend voraus, welcher anschließend für einige Monate gestoppt werden konnte. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte der Startschuss für eine mittelfristige Erholung bereits gefallen sein.
Charttechnische Fakten sind zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht geschaffen worden. Der DAX befindet sich weiterhin in einem völlig intakten primären und sekundären Abwärtstrend. Positiv ist allerdings, dass es dem Index gelungen ist, seine Widerstandszone im Bereich 2520-2600 Punkten signifikant nach oben zu durchbrechen und per Wochenschlusskurs zu bestätigen. Diese Tatsache signalisiert zumindest eine gewisse Entspannung des laufenden Abwärtstrend.
Kurzfristige Betrachtung:
Die dynamische Aufwärtsbewegung, welche am 13.03.03 startete, hat sich auch am Freitag fortgesetzt. Dabei konnten neue kurzfristige Highs markiert werden. In der Spitze hat der DAX seit seinen Lows bei 2188 Punkten nun rund 25% zulegen können, ohne dabei auch nur den Ansatz einer technischen Gegenreaktion zu zeigen. Mit einer solche potenziellen Gegenreaktion könnte im Bereich zwischen 2750 und 2836 Indexpunkten gerechnet werden. Die horizontalen Widerstandslinien bilden zusammen mit dem sekundären Abwärtstrend einen sogenannten Kreuzwiderstand.
Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Bereich direkt im ersten Anlauf neutralisiert werden kann. Diese Erwartungshaltung begründet sich in erster Linie auf der Markttechnik. So befindet sich der Oszillator (slow stoch) bereits seit 4 Handelstagen in seiner oberen Extremzone. Da sich der Kurs in einer dynamischen Phase befindet, sind "Überkauft-Szenarien" allerdings mit Vorsicht zu genießen. Dennoch, Fakt ist, dass sich die Wahrscheinlichkeiten für eine technische Gegenreaktion mit jedem weiteren positiven Tag erhöhen. Vergleicht man das Verhalten des slow stoch in der Vergangenheit, so kann man feststellen, dass er sich in Extremsituation auch schon einmal bis zu 7 Tagen (!) in seiner oberen Zone aufhalten kann. Als Beispiel verdeutlichen zwei Situationen im Betrachtungszeitraum von 6 Monaten diesen Sachverhalt. (gelbe Markierungen im Daily-Chart mit Indikatoren)
Der Trendfolger MACD hat bereits vor einigen Tagen ein Long-Signal generiert und befindet sich aktuell weiterhin im Anstieg. Diese Tatsache deutet somit ebenfalls auf eine deutlichere Kurserholung in den nächsten Tagen/Wochen hin.
Positionierungen:
Da nicht davon auszugehen ist, dass der Kreuzwiderstand in Kürze nach oben durchbrochen wird, ist das Kurspotenzial auf der Longseite vom aktuellen Niveau aus mit maximal 121 Punkten anzugeben. Für Positions-Trader macht die Eröffnung von Long-Positionen somit zum aktuellen Zeitpunkt keinen Sinn. Besser ist es, eine technische Korrektur abzuwarten und anschließend, je nach Ausmaß der Korrektur, eine Long-Position zu eröffnen. Darüber wird zu gegebenem Zeitpunkt zu diskutieren sein.
Positions-Trader, welche die potenzielle Gegenreaktion auf der Short-Seite traden wollen, könnten als Short-Trigger die Aufwärtstrendlinie auf Hourly-Basis nutzen. Diese verläuft am Montag zunächst bei 2663 Punkten und steigt pro Stunde um 6 Punkte an. Potenzielle Short-Positionen sollten engmaschig abgesichert werden, da es sich um antizyklische Positionen handelt!
FAZIT:
Der Deutsche Aktienindex bringt sich zunehmend in eine Lage, welche auch unter mittelfristigen Gesichtspunkten eine positive Erwartungshaltung rechtfertigt.
Eine charttechnische Bestätigung dieser Erwartungen liegt allerdings noch nicht vor, sodass vor verfrühtem mittelfristigem Optimismus gewarnt werden muss!
Zum aktuellen Zeitpunkt ist der DAX dementsprechend als neutral einzustufen. Dies gilt solange, bis entweder der sekundäre Abwärtstrend neutralisiert werden kann oder aber neue Lows generiert werden, die dem Sekundärtrend eine neue Bestätigung geben würden.