Der gestrige Anlauf des DAX an die gebrochene Unterstützung um 4870 endete exakt bei 4873. Der heutige Handel fand seinen vorläufigen Hochpunkt bei 4880. Werden die gebrochenen Supports (siehe Charts) also nun zum unüberwindbaren Widerstand ?
Bereits seit Anfang Dezember lief sich der hochdynamische Kursanstieg von den September-Tiefständen des vergangenen Jahres im Bereich von 5350 Punkten fest. Die Marken von 5342 und 5352 stellen seitdem die klaren Obergrenzen der seither gültigen Seitwärts-Tradingrange dar. Die eindeutige, untere Begrenzung dieser mit den beiden schwarzen, horizontalen Linien gekennzeichneten Zone liegt recht exakt bei 4870 Punkten und Gerät aktuell in akute Gefahr. Am vergangenen Dienstag erreichte der DAX im Tagestief exakt 4870 Punkte, so daß die Chance bestand, das sich das besagte Unterstützungsniveau abermals als tragfähig erweisen könnte. Tags darauf war der Anleger aber um eine Erkenntnis reicher: Der DAX Durchbrach seine Unterstützung und fand einen Tag später erst bei 4730 Zählern einen neuen, vorläufigen Tiefpunkt. Da der Aufwärtstrend seit dem September-Tief (rote Gerade) auch in der flachsten Art, diesen einzuzeichnen, schon seit 9 Handelstagen nach unten durchbrochen ist, müssen wir diese Warnsignale sehr ernst nehmen. Zudem ist innerhalb der eingezeichneten Seitwärtszone eine obere Umkehrformation erkennbar, die als Doppeltop, Rounding Top und auch als Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkannt werden kann. Im Fazit vorerst aller Grund zur Vorsicht und nicht etwa die Aufforderung, nun auf tieferem Niveau en gros zu investieren, zumal auch der unterhalb des Preischarts gezeigte ADX mit dem Ausbruch der Kurse nach unten wieder steigende Trendintensität zu zeigen beginnt (eingekreiste Bereiche im Chart). Gelingt dem DAX nun nicht die schnelle und vor allem nachhaltige Rückeroberung der Marken 4870 – 4878 (mehrere Schlußkurse darüber), so müssen wir einen nächsten Blick auf die horizontal eingezeichneten Unter-stützungsbereiche werfen.
Diese liegen mit dem ersten Fibonacci-Retracement (38,2 %) bei 4659 Punkten und mit der 50-%-Korrektur der Aufwärtstendenz seit September 2001 bei 4445 DAX-Zählern. Die „ernsthaftere“ Unterstützung, geprägt durch einige Tiefpunkte im Oktober und November des vergangenen Jahres, liegt dabei erst bei der letztgenannten, tiefer liegenden Marke vor. Das tiefste Fibo-Level (61,8 % _ Korrektur) liegt gar bei 4231 Punkten.
Fazit: Zügige und nachhaltige Re-Etablierung über 4870 (s.o.) oder aber: Abwärtstendenz für die kommenden Wochen.

Bereits seit Anfang Dezember lief sich der hochdynamische Kursanstieg von den September-Tiefständen des vergangenen Jahres im Bereich von 5350 Punkten fest. Die Marken von 5342 und 5352 stellen seitdem die klaren Obergrenzen der seither gültigen Seitwärts-Tradingrange dar. Die eindeutige, untere Begrenzung dieser mit den beiden schwarzen, horizontalen Linien gekennzeichneten Zone liegt recht exakt bei 4870 Punkten und Gerät aktuell in akute Gefahr. Am vergangenen Dienstag erreichte der DAX im Tagestief exakt 4870 Punkte, so daß die Chance bestand, das sich das besagte Unterstützungsniveau abermals als tragfähig erweisen könnte. Tags darauf war der Anleger aber um eine Erkenntnis reicher: Der DAX Durchbrach seine Unterstützung und fand einen Tag später erst bei 4730 Zählern einen neuen, vorläufigen Tiefpunkt. Da der Aufwärtstrend seit dem September-Tief (rote Gerade) auch in der flachsten Art, diesen einzuzeichnen, schon seit 9 Handelstagen nach unten durchbrochen ist, müssen wir diese Warnsignale sehr ernst nehmen. Zudem ist innerhalb der eingezeichneten Seitwärtszone eine obere Umkehrformation erkennbar, die als Doppeltop, Rounding Top und auch als Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkannt werden kann. Im Fazit vorerst aller Grund zur Vorsicht und nicht etwa die Aufforderung, nun auf tieferem Niveau en gros zu investieren, zumal auch der unterhalb des Preischarts gezeigte ADX mit dem Ausbruch der Kurse nach unten wieder steigende Trendintensität zu zeigen beginnt (eingekreiste Bereiche im Chart). Gelingt dem DAX nun nicht die schnelle und vor allem nachhaltige Rückeroberung der Marken 4870 – 4878 (mehrere Schlußkurse darüber), so müssen wir einen nächsten Blick auf die horizontal eingezeichneten Unter-stützungsbereiche werfen.
Diese liegen mit dem ersten Fibonacci-Retracement (38,2 %) bei 4659 Punkten und mit der 50-%-Korrektur der Aufwärtstendenz seit September 2001 bei 4445 DAX-Zählern. Die „ernsthaftere“ Unterstützung, geprägt durch einige Tiefpunkte im Oktober und November des vergangenen Jahres, liegt dabei erst bei der letztgenannten, tiefer liegenden Marke vor. Das tiefste Fibo-Level (61,8 % _ Korrektur) liegt gar bei 4231 Punkten.
Fazit: Zügige und nachhaltige Re-Etablierung über 4870 (s.o.) oder aber: Abwärtstendenz für die kommenden Wochen.
