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Dax Kurs 8.000 - oder kippt das Ganze?


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moya:

Dax Kurs 8.000 - oder kippt das Ganze?

16
29.04.07 08:26

Dax Kurs 8.000 - oder kippt das Ganze?

von Ronald Gehrt

Das Ganze ist spannend wie bei einer Papstwahl ... und läuft auch so ab. Ob nun der Petersplatz oder die Börsen, alles steht gebannt da und schaut. Wird nun weißer oder schwarzer Rauch aufsteigen? War das jetzt der Durchbruch oder war’s wohl nix?

Es gibt Situationen an den Börsen, in denen binnen weniger Stunden über Zerfall oder Intensivierung der bisherigen Tendenzen entschieden wird. Es sind diese seltenen Augenblicke, in denen plötzlich alles zu ruhen scheint, wie im Auge eines Taifuns. Jeder wartet ab, was die anderen tun. Einfach, weil man, wenn man um die Bedeutung solcher Momente weiß, sich darüber im klaren ist, wie leicht man sonst auf dem falschen Fuß erwischt werden kann. Und weil alle warten, kommen die Märkte kurze Zeit zu einem scheinbaren Stillstand. So lange, bis ein externer Impuls die Entscheidung vorgibt oder eine der großen Adressen antritt, mit der monetären Brechstange eine Entscheidung zu erzwingen. Was aber nicht immer hinhauen muss, das heißt, die Gefahr von Bullen- und Bärenfallen ist hoch.

Dow auf Allzeithoch .. doch trotzdem ist noch nichts entscheiden

Eigentlich hätte man meinen sollen, mit einem Dow Jones über 13.000 und dem S&P 500 nahe dem Allzeithoch sei die Sache glasklar. Der Dax notiert gerade noch 10% von seinem Allzeithoch um 8.150 aus dem März 2000 entfernt ... angesichts dessen, was er in den letzten sechs Wochen aufs Parkett gelegt hat, doch nicht mehr als eine lockere Sprintdistanz. Und schließlich wachsen die Bäume ja doch wider aller Warnungen in den Himmel ... oder?

Möglich. Aber nur für kurze Zeit ... um einen dummen Werbespruch zu bemühen. Und ob diese „kurze Zeit“ nicht jetzt schon um ist ... das werden wir bald sehen, sehr bald. Denn die Akteure stehen bereit, ein- und auszusteigen, es muss nur das Signal erfolgen.

Auch Öl und Euro/Dollar stehen am Scheidepunkt

Solche potenziellen Scheidepunkte der Börsen sind besonders dann bedeutend, wenn sie gleich von mehreren Märkten zugleich erreicht werden. Heute oder spätestens am Montag wird für den Dax, aber auch für Euro/US-Dollar und Rohöl die Entscheidung fallen, ob die bisherige Aufwärtsbewegung sich nun – und dann noch einmal intensiviert – fortsetzt oder die Kurse in eine Korrektur einschwenken, die möglicherweise beeindruckende Ausmaße annehmen kann.

Dabei sind Euro/Dollar und das Öl, gestern beide noch abwartend, natürlich wichtige Vorgaben. Markiert der Euro neue Hochs und/oder bricht der Ölpreis in Richtung neuer Jahreshochs aus, erhöht sich die Belastung für die Aktienmärkte. Denn die sehen durchaus nicht so ungetrübt positiv aus, wie man angesichts neuer Höchststände meinen könnte.

Das kann sich, wie gesagt, binnen weniger Tage, ja Stunden ändern. Entweder, die Rallye schaltet in den höchsten Gang und wird zur Euphorie-Hausse, in der nach oben alles möglich ist ... oder eine Unmenge an Akteuren wird auf dem falschen, bullishen Fuß erwischt und erlebt das, was – auf einmal – also doch Mumpitz sein soll: Sell in may and go away (mein reden). Aber nicht, weil man die statistisch nicht relevante Größenordnung schwacher Mai-Monate erkannt hat. Nein, einfach, weil es den Bullen jetzt halt nicht in den Kram passt. Ob sich das rächt? Wir werden es bald erfahren.

Wie lange wird noch „ausgeblendet“?

Eines steht wohl außer Frage: Die Rahmenbedingungen sind alles andere als witzig und stehen so den Kursrallyes konträr gegenüber: US-Konjunktur: Flaute (bis auf die GDP-Zahlen, heute geliefert von der US-Regierung, wollen wir wetten?). Inflation dennoch zu hoch. Öl und Benzin steigen, Euro/Dollar steigt, viele Rohstoffe wie Metalle steigen.

Es bleiben die Quartalsergebnisse. Welch ein Jubel. Alles so schön bullish. Sie wissen, ich hatte es ja mehrfach angesprochen, zwischen Ende Januar und Anfang April wurde die erwartete durchschnittliche Gewinnsteigerung von +8,8% auf +3,1% nach unten gedrückt. So fällt es leicht, Erwartungen zu übertreffen und eine heile Welt zu suggerieren. Aber meine Kursberichte über ein paar wenige Unternehmen sind ebenso zwangsläufig lückenhaft wie die Berichterstattung der Medien. Und dort werden natürlich die guten Ergebnisse herausgehoben.

Richtig ist, dass höchstwahrscheinlich dennoch ein Gewinnanstieg von im Schnitt +6% erreicht werden kann. Doch wenngleich das immer noch gut und für die Gesamtlage der Konjunktur sogar höchst respektabel ist, dürfen wir nicht übersehen (auch, wenn man sich das so wünscht), dass diese Gewinnsteigerungen in den Quartalen zuvor immer gut 10-14% gelegen hatten.

Auch an Wall Street rast der Blocker ... und heimlich steigen ein paar aus

Und „gesund“ ist das nicht, was die Investoren dann daraus machen. Sehen Sie sich doch mal amazon.com an, ein wirklich marktbreite, schwergewichtige Aktie. Ja, die Zahlen waren wirklich sehr gut und deutlich über den Erwartungen. Aber DAS zeigt, dass den Investoren jedwedes Maß und alle Vorsicht abhanden zu kommen scheint: Von 45 auf 62,5 Dollar in zwei Tagen - +39%! Und ziehen Sie mal diese vielen Punkte dieses Nasdaq 100-Schwergewichts im Geiste grob ab ... dann sieht der Nasdaq-Index schon klar weniger bullish aus. Die Masse müht sich weiter langsam voran.

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Auf der anderen Seite hatte ich am Mittwochabend, nach erstmaligem Break der 13.000 im Dow Jones, nachbörslich bei der Hälfte der Dow Jones Aktien deutliche Abschläge gesehen, die zwischen einem und zwei Drittel der Kursgewinne des Tages lagen. Und das, obwohl die Daten von Apple für gute Stimmung sorgten. Mir scheint, hier reduzieren große Adressen so unauffällig wie möglich ihre Bestände, ohne die Rallye damit beschädigen zu wollen, während die weniger erfahrenen Akteure auf jeden fahrenden Zug aufspringen, als gäbe es morgen keine Aktien mehr. Ein typisches Szenario für die Endphase eines Trends. Aber ob das Ende heute oder in zwei Monaten kommt? Die charttechnische Entscheidung im Dax wird hierzu entscheidend sein, und die ist nicht lange zu verschieben!

Eingekeilte Dax-Kurse bedingen umgehende Entscheidung

Und damit zum Dax-Chart: Sie sehen hier beide aktuell relevanten Trendkanäle eingezeichnet. Zum einen den übergeordneten, längerfristigen Aufwärtstrendkanal seit Anfang 2003. Diesen Kanal hatten wir vergangene Woche mit dem Sprung über 7.200 nach oben verlassen und im Zuge der Mikro-Korrektur letzter Woche auf 7.150 auf Basis der Schlusskurse auch verteidigt. Das ist schon mal gut, aber:

Gemeinhin muss man davon ausgehen, dass ein solches Überschießen zum Antritt neuer Käuferschichten und zur Kapitulation der letzten Baissiers führt - und damit zu noch schneller steigenden Kursen. Doch das blieb bislang aus. Der Dax bewegte sich volatil, aber seitwärts im Bereich von 150 Punkten oberhalb des Trendkanals, ohne sich indes von diesem lösen zu können.

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Ein wichtiger, möglicherweise sogar der entscheidende Grund hierfür findet sich im kurzfristigen Juli-2006-Trendkanal. Dessen obere Begrenzung limitierte nämlich den ersten Ausbruch über den langfristigen Kanal – und per gestern nun auch den Befreiungsschlag nach oben, der damit keiner wurde. Dieser kleine Doji kann nun Verschnaufpause oder Endpunkt der kurzfristigen Rallye werden. Es wird auf Öl und Euro, sicher aber auch auf die US-Börsen ankommen, die jedoch gestern ebenfalls wenig dynamisch wirkten.

Klar ist: Chart- und markttechnisch sind wir hinreichend überkauft, um auf diesem Level eine Korrektur zu starten, die dann Intensität und Bedeutung erlangt, wenn der Dax mit Schlusskursen unter 7.200 wieder in den 2003er-Trendkanal zurückfällt. Gelingt aber der Ausbruch nun auch über diesen Juli 2006-Trendkanal, dürfte die Rallye noch einmal so richtig aufdrehen ... in ihre wohl letzte Phase, aber eben mit unbestimmbaren Kurspotenzial nach oben.

Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende – bis Montag!

Ronald Gehrt

The Daily Observer

Quelle:Daily Observer Abonnenten

Gruß Moya Dax Kurs 8.000 - oder kippt das Ganze? 3248895

Antworten
hkpb:

Wenn man das genau wüßte,

3
29.04.07 09:25
könnte man mit einem Mal reich sein.
Antworten
sfor:

klingt ja pessimistisch

 
29.04.07 09:31
und das ist gut so:-)
Antworten
friewo:

Mal wieder

3
29.04.07 10:42
ein schöner Unsinn, der da von einem selbsternannten Analysten verbreitet wurde.

Wer auf einen Langzeitchart schaut, der sollte feststellen, dass der Dow sowie der DAX keineswegs überbewertet sind.

Charts unter www.xfaktor.de
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permanent:

Lesezeichen

 
29.04.07 11:00
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weitweg:

so'n quatsch, friewo

3
29.04.07 11:01
vom chart wird man auch in 100 jahren keine rückschlüsse auf die bewertung ziehen können, dazu braucht's nach wie vor die unternehmensgewinne.
gruß, weitweg
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friewo:

Was hat das

 
29.04.07 11:10
mit Quatsch zu tun. Wenn friewo sich allein auf Charts verlassen würde, dann wäre er heute vielleicht arm wie eine Kirchenmaus, die um eine milde Gabe bittet.

Alles und jedes sollte man zur Entscheidungsfindung heranziehen: Trend, Wirtschaft, Zeiträume, Trendfolgen, Langfristcharts u.a.

Und nicht zu vergessen: Ein jeder ist an der Börse seines eigenen Glückes Schmied.
Antworten
weitweg:

wer lesen kann, ist ....

 
29.04.07 11:15
Hab nur gesagt (inkl. Begründung), dass deine Aussage:


"Wer auf einen Langzeitchart schaut, der sollte feststellen, dass der Dow sowie der DAX keineswegs überbewertet sind."


totaler Quatsch ist.
Mehr nicht. Hab nicht über deinen Börsenerfolg gesprochen.
gruß, weitweg
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lumpensamml.:

Ich finde,

7
29.04.07 11:20
die Aktienmärkte sind unterbewertet, weil mein Konto so leer ist.
Antworten
weitweg:

hihi

 
29.04.07 11:23
da könnte was dran sein.
Antworten
lumpensamml.:

Natürlich iss da was dran

3
29.04.07 11:26
Der Dax kehrt erst um, wenn mein Konto voll ist. Ich sag euch dann bescheid. (aber nur, wenn meine Südseeinsel Internetzugang hat)
Antworten
friewo:

Lumpi - dann

 
29.04.07 11:39
beauftrage doch die Raumfahrtindustrie, sie möge einen Satelliten mit ins All nehmen, damit Lumpi jederzeit an jedem Ort auf der Erde im Netz sein kann.
Antworten
astrid isenberg:

lumpi, richtig und deshalb bleibe ich

4
29.04.07 11:42
vorerst long,mit put absicherung.......aber so bei 8000 dax und 1700 sund p kann man schon mal shorts kaufen mit langer lz....oder....
Antworten
weitweg:

früher (ihr wisst schon, 2000 und so)

4
29.04.07 11:53
machte ich mal den Fehler, als die Indizes immer höhere Höhen erklommen, mein Depot umzustrukturieren, und zwar habe ich mich von guten, soliden Werten immer mehr verabschiedet in Richtung dotcom-Werte. Mit bekannten Ausgang. Diesmal mach ichs andersrum. Verabschiede mich langsam von eher speklativem Zeugs und stocke meine Value-Werten weiter auf, die fundamental ok sind, seit Jahren stetig steigende Gewinne haben und trotzdem über genügend Fantasie für weiteres Wachstum verfügen.
Falsch kann man damit ja kaum liegen....aber obs auch richtig ist, wirds sich noch raustellen.
Gruß, weitweg  
Antworten
lumpensamml.:

Ich hab keine Ahnung, Astrid

4
29.04.07 11:57
Ich werde den ersten Put bei 8.500 kaufen, und selbst dann nur, wenn wir dort in wenigen Wochen und mit total überkauften Indikatoren sind. Alternativ im Herbst/am Jahresende bei ca. 11.800. Alle anderen Konsolidierungen/Crashs, die davor kommen werden, werden ohne meine Beteiligung ablaufen. Ich schätze, dass wir jetzt den verrückten Teil der Party beginnen. Bin immer noch der Meinung, dass der VDAX endgültig am Ausbrechen nach oben ist.

@friewo
hab grad der NASA ein email geschrieben, ob die nicht ein paar Wellchen über der Südsee verteilen könnten.
Antworten
weitweg:

der verrückte Teil der Party

 
29.04.07 12:09
kann aber (according to your link) durchaus ein paar Jahre dauern, lumpensammler. Hab mal auf deine x-Faktor Seite geschaut. Demnach wären wir z.B. von 1996-2001 mit dem DAX über Erwartungswert gewesen, und von 2001 bis 2007 darunter. Jetzt haben wir gerade die Linie von unten nach oben durchquert. Haben wir jetzt wieder 5-6 Jahre "über dem Erwartungs" vor uns? Wobei über dem Erwartungswert nicht mit überbewertet verwechselt werden darf. Meiner Meinung nach geht es mindestens noch 1 Jahr bergauf, denn die Banken haben gerade erst angefangen, ihre Kundschaft von Rentenfonds in Aktienfonds zu treiben. Dieses Spiel dauert mindestens 1 Jahr. Und dann halt mal sehen, wie sich die Unternehmensgewinne entwickelt haben werden und wie dann die weiteren Aussichten sind. Und ob man sich im Friseursalon über Aktien unterhält.
Gruß, weitweg
Antworten
lumpensamml.:

weiß nicht, von welchem link

 
29.04.07 12:15
du sprichst, weiß auch nicht, was ein X-Faktor sein soll. Aber prinzipiell denke ich auch, dass wir noch mind. 1 Jahr sehr volatile aber tendentiell steigende Kurse sehen werden.
Antworten
weitweg:

verwechslung

 
29.04.07 12:19
link war von friewo...
hab aus euch beiden eins gemacht, sorry.
gruß, weitweg
Antworten
Malko07:

Spätestens in 2 Jahren

9
29.04.07 12:26
nähert sich der jetzige Konjunkturzyklus wahrscheinlich seinem Ende und wir gehen in eine Phase der Stagnation und des Abschwungs über.

Nächstes Jahr wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Nach der Einarbeitungszeit wird der Konflikt mit dem Iran eskalieren.

Die Aktienindizes befinden sich momentan weltweit auf Allzeithochs respektive in ihrer Nähe. Wäre z.B. der DAX 2000 schon nach den heutigen Regeln berechnet worden, hätten wir heute ein Allzeithoch. Die meisten Indizes sind dabei von einer fairen Bewertung in eine Überbewertung zu wechseln.

Es ist also unwahrscheinlich, dass die Party noch fünf Jahre so weiter geht. Wir können glücklich sein, wenn sie noch 1 bis 2 Jahre weiter läuft. Ein Überschwang wie 2000 werden wir nicht erleben. Die Banken werden es auch nicht schaffen, diejenigen die sich 2000 die Finger verbrannt haben, wieder zurück an den Aktienmarkt zu bringen. Eine Euphorie wie damals werden wir auch nicht erleben. Dazu braucht es eine neue Generation.  
Antworten
weitweg:

malko

 
29.04.07 12:49
"Wäre z.B. der DAX 2000 schon nach den heutigen Regeln berechnet worden, hätten wir heute ein Allzeithoch."

Kannst Du bitte Diesen Satz aus deinem letzten Posting näher erläutern.

Thanks. weitweg
Antworten
Malko07:

Nachdem durch

4
29.04.07 12:57
künstlich erzeugte Marktengen z.B. bei DTE, die Kurse in die Höhe schossen, wurde die freefloat-Regel eingeführt (24.06.2002). D.h. nur noch der frei handelbare Anteil der Marktkapitalisierung in das Gewicht ein. Im Oktober 2006 wurde dann das maximale Gewicht einer Aktie auf 10% begrenzt.
 
Antworten
weitweg:

also hätte die DTE

 
29.04.07 13:52
(15% Gewichtung bei Kursen um 100 Euro in 2000) heute noch das Gewicht von 2000, stände der DAX heute höher? kann doch eigentlich nicht sein, da der kurs doch so in die Knie gegangen ist. Andere Aktien, die seitdem immer neue Höchststände erreichen, müssten ja im Gegenzug Gewicht abgeben. Oder wo liegt mein Denkfehler?
Antworten
Malko07:

Nein, der DAX hätte damals einen

4
29.04.07 14:04
wesentlich niedrigeren Höchststand erreicht. Am Beispiel der DTE:

- sie wäre nicht so stark in den DAX eingegangen (Gewicht)
- ihr Kurs wäre nicht so hoch gestiegen (wg. zwangsweiser Nachbildung vom DAX: Fonds, etc.), also eine geringere Marktkapitalisierung.

Das hätte natürlich nicht nur für die DTE gegolten. Es ist nur ein extremes Beispiel. Ein Markt ist krank, wenn ein Nachfragezwang ausgelöst wird, der unmöglich zu befriedigen ist. Eine Preisexplosion ist die Folge.
Antworten
Malko07:

Man könnte es auch anders

5
29.04.07 14:06
ausdrücken. Bei diesen schwerwiegenden Regeländerungen hätte man dem DAX einen anderen Namen verpassen müssen. Es wurde ja zu einem anderen Produkt. Und schon käme niemand mehr auf die Idee, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.  
Antworten
weitweg:

is ja witzig, malko

 
29.04.07 14:33
Fakt ist also, die Gewichtungsregeln für den Dax haben sich geändert, und ganz besonders wirkt sich das bei der DTE aus (Kurs ca. -90%, Gewichtung ca -50%.); und damit wesentlich geringere Gewichtung der DTE.
Und wie wirkt sich das auf den Dax aus? Positiv oder negativ? Je nach Interpretation:

Bullen argumentieren so: Er stände jetzt niedriger als 7400, hätten wir die Regeln nicht geändert. (Ist doch gut, dann haben wir doch in Wirklichkeit noch mehr Spielraum, als es aussieht)

Bären sehen es so: Würden wir den Dax 2000 nach heutigen Regeln berechnen, wäre er damals deutlich niedriger ausgefallen, als er damals tatsächlich war, und wir hätten heute neue AlltimeHighs. (Das klingt eher weniger gut, riecht nach Konsolidierung).

Ist eh nur ne Gedankenspielerei, letztlich entscheidend ist die Relation zum Gewinn der Unternehmen.

gruß, weitweg
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