Für eine taktisch kurzfristige Beurteilung der Lage im DAX steuert der gestrige Tag keine großen Erkenntnisse bei, so die Analysten der Deutschen Bank.
Inside Bars würden gemeinhin als Tage gelten, an denen der Markt sich sammele und seine vermutlich neue Richtung (die oft auch die alte Richtung sei) einschlage. Die Praxis jedoch zeige, dass alle Theorie grau sei und Inside Bars, oder der Tag nach einem solchen, absolut keine gesicherte Aussage über die künftige Richtung zuliessen. Gelegentlich würden sie helfen, um eine Handelsstrategie sachlich und ohne weitere Interpretationen auszuführen. In vorliegendem heutigen Fall jedoch seien sie ohne Belang.
Die Volatilität des gestrigen Tages lag ziemlich genau auf der durchschnittlichen Schwankungsbreite von aktuell 5,7%!
Die hohe durchschnittliche Volatilität bereitet den HAndelsexperten der Deutschen Bank einige Sorgen in Bezug auf deren neu zu eröffnende Short-Position. Die Einstiegstrigger wären gestern nicht erreicht worden, da aber die Situation völlig unverändert bleibe, werde der Trigger an alter Stelle bei 2.719 belassen. Lediglich das nachfolgende Initial Stop müsse man weiter weg setzen, wenn man nicht Gefahr laufen wolle, rein aus Versehen ausgestoppt zu werden. Den Level für den Stopp definieren die Händler auf dem Schlußkurs des gestrigen Tages bei 2.866, das Target bleibe unverändert auf dem Niveau der Fibonacci Projektion bei 2.540.