04.02.2003, 08:15 Uhr
Nach Angaben von Uwe Wagner, Händler der Deutschen Bank schlossen zwar alle beurteilten Europa-Aktienindices im Plus, der DAX hat jedoch mit mageren 4.16 Indexpunkten die rote Laterne in den Händen gehalten.
Dies sei jedoch auch der Tatsache geschuldet, dass der DAX als einziger Europaindex am Freitag bis 20:00 Uhr geöffnet hätte und somit bereits einen großen Teil des Anstiegs der Wall Street mitgemacht habe. Nach einem kräftigen Kursplus zur Eröffnung, wäre der Index zurückgerutscht, um sich am späten Nachmittag noch einmal aufzurappeln und zum Ende hin nahe des Tagestiefs zu schließen. Auf Tagesbasis sei ein Doji Tagesmuster mit ausgeprägtem Docht und kurzer Lunte verblieben – kein optimistisches Kursmuster.
Passe man diese Entwicklung in das allgemeine Bild des DAX mit ein, so müsse man zunächst festhalten, dass der seit dem 15. Januar gültige tertiäre Abwärtstrend noch dominiert. Dieser wäre nun per gestern um sein errechnetes Minimumpotential korrigiert worden. Die jüngst ausgebildete Schiebezone, wäre im Zuge der gestrigen Tagesbewegung im Sinne ihrer bisherigen Definition neutralisiert worden, ohne dass sich daraus jedoch ein nennenswerter Aufwärtsimpuls hätte ausbilden können. Das vorliegende Tagesmuster sei kurzfristig eher negativ einzuschätzen, sodass man für heute wieder einen Rückfall in den Bereich der Schiebezone erwarten könne.
Der Experte geht, eigenen Angaben zufolge, weiterhin davon aus, dass der DAX auf der Unterseite (um 2.600) als recht gut abgesichert gelten sollte, was aus der Entwicklung der Tageskerzen der Vorwoche hergeleitet werden könne (ausgeprägte Lunten, kurze Dochte, mehr weiße als schwarze Körper);
Auf der Oberseite fehle dem DAX derzeit die Nachfrage, es lägen meist keine Anschlussorders vor und die mittelfristig bewertete Bewegungsdynamik sei weiterhin hoch, mit steigender Tendenz. Allerdings lasse das Momentum der Bewegungsdynamik mittlerweile wieder deutlich nach.
Die aktuelle Erwartungshaltung für den DAX sei eine Fortsetzung der Stabilisierungstendenz oberhalb der 2.600, jedoch mit wenig Chancen auf deutliche Kursanstiege oberhalb der 2.800. Uwe Wagner geht nun davon aus, dass das Szenario einer seitwärts ausgerichteten Konsolidierung wohl das marktnäheste sei, auch wenn sich aktuell keine klare Begrenzung im Sinne einer bestätigten Schiebezone mehr definieren lasse. Hierzu benötige man einige Tage mehr. Nicht unwahrscheinlich sei, dass sich die Schiebezone, von ursprünglich 2.742 / 2.743 (obere Begrenzung) und 2.615 bis 2.563 (untere Begrenzung) etwas nach oben hin verschiebe.
Die aktuellen Chartmarken lauten wie folgt: potenzielle Widerstände bei 2.802 (gestriges Tageshoch, leitet sich aus der Tagesformation her – untergeordneter Charakter), dann bei 2.836 / 2.932 (übergeordnet); potentielle Unterstützungen bei etwa 2.615 bis 2.563 (übergeordnet).
Nach Angaben von Uwe Wagner, Händler der Deutschen Bank schlossen zwar alle beurteilten Europa-Aktienindices im Plus, der DAX hat jedoch mit mageren 4.16 Indexpunkten die rote Laterne in den Händen gehalten.
Dies sei jedoch auch der Tatsache geschuldet, dass der DAX als einziger Europaindex am Freitag bis 20:00 Uhr geöffnet hätte und somit bereits einen großen Teil des Anstiegs der Wall Street mitgemacht habe. Nach einem kräftigen Kursplus zur Eröffnung, wäre der Index zurückgerutscht, um sich am späten Nachmittag noch einmal aufzurappeln und zum Ende hin nahe des Tagestiefs zu schließen. Auf Tagesbasis sei ein Doji Tagesmuster mit ausgeprägtem Docht und kurzer Lunte verblieben – kein optimistisches Kursmuster.
Passe man diese Entwicklung in das allgemeine Bild des DAX mit ein, so müsse man zunächst festhalten, dass der seit dem 15. Januar gültige tertiäre Abwärtstrend noch dominiert. Dieser wäre nun per gestern um sein errechnetes Minimumpotential korrigiert worden. Die jüngst ausgebildete Schiebezone, wäre im Zuge der gestrigen Tagesbewegung im Sinne ihrer bisherigen Definition neutralisiert worden, ohne dass sich daraus jedoch ein nennenswerter Aufwärtsimpuls hätte ausbilden können. Das vorliegende Tagesmuster sei kurzfristig eher negativ einzuschätzen, sodass man für heute wieder einen Rückfall in den Bereich der Schiebezone erwarten könne.
Der Experte geht, eigenen Angaben zufolge, weiterhin davon aus, dass der DAX auf der Unterseite (um 2.600) als recht gut abgesichert gelten sollte, was aus der Entwicklung der Tageskerzen der Vorwoche hergeleitet werden könne (ausgeprägte Lunten, kurze Dochte, mehr weiße als schwarze Körper);
Auf der Oberseite fehle dem DAX derzeit die Nachfrage, es lägen meist keine Anschlussorders vor und die mittelfristig bewertete Bewegungsdynamik sei weiterhin hoch, mit steigender Tendenz. Allerdings lasse das Momentum der Bewegungsdynamik mittlerweile wieder deutlich nach.
Die aktuelle Erwartungshaltung für den DAX sei eine Fortsetzung der Stabilisierungstendenz oberhalb der 2.600, jedoch mit wenig Chancen auf deutliche Kursanstiege oberhalb der 2.800. Uwe Wagner geht nun davon aus, dass das Szenario einer seitwärts ausgerichteten Konsolidierung wohl das marktnäheste sei, auch wenn sich aktuell keine klare Begrenzung im Sinne einer bestätigten Schiebezone mehr definieren lasse. Hierzu benötige man einige Tage mehr. Nicht unwahrscheinlich sei, dass sich die Schiebezone, von ursprünglich 2.742 / 2.743 (obere Begrenzung) und 2.615 bis 2.563 (untere Begrenzung) etwas nach oben hin verschiebe.
Die aktuellen Chartmarken lauten wie folgt: potenzielle Widerstände bei 2.802 (gestriges Tageshoch, leitet sich aus der Tagesformation her – untergeordneter Charakter), dann bei 2.836 / 2.932 (übergeordnet); potentielle Unterstützungen bei etwa 2.615 bis 2.563 (übergeordnet).