RWE trennt sich von Daum
Der Essener Energiekonzern RWE hat den millionenschweren Vertrag mit Trainer Christoph Daum aufgekündigt. Nach der positiven Drogenprobe drohen dem Fast-Bundestrainer möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen.
Die Kölner Staatsanwaltschaft wird in der kommenden Woche darüber entscheiden, ob gegen Daum ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wird. Behörden-Sprecherin Regine Appenrodt sagte am Sonntag, darüber müsse erst die zuständige Fachabteilung der Staatsanwaltschaft beraten. Appenrodt wies aber zugleich darauf hin, dass Drogenkonsum an sich nicht strafbar sei.
Der mit Spannung erwartete Drogentest des Instituts für Rechtsmedizin in Köln fiel positiv aus. Der 46-Jährige verlor am Wochenende seinen Job als Cheftrainer bei Bayer Leverkusen und darf auch nicht wie geplant im nächsten Juni neuer Bundestrainer werden. Mit der freiwilligen Haaranalyse hatte Daum Drogengerüchte entkräften wollen. Der DFB erklärte am Sonntag, bereits in den nächsten Tagen solle mit dem Verein und dem DFB-Teamchef Rudi Völler eine Lösung der Trainerfrage für die Zukunft gesucht werden.
Trainer Christoph Daum muss auf jeden Fall drastische wirtschaftliche Einbußen von rund 20 Mio. DM verkraften. Allein zehn Mio. DM war der erst kürzlich abgeschlossene Vertrag mit RWE wert. Der Chef des Energiekonzerns, Dietmar Kuhnt, sagte der Bild-Zeitung, die Werbekampagne mit Daum sei endgültig gestoppt worden. Bereits vor einigen Wochen war sie ausgesetzt worden.
Daum hatte die Haarprobe am 9. Oktober freiwillig abgegeben, um Gerüchte über Drogenmissbrauch zu entkräften. Damals erklärte er: "Ich werde den Nachweis meiner Unschuld erbringen." Vorausgegangen war eine Schlammschlacht zwischen ihm und Bayern-München-Manager Uli Hoeneß, der Daum indirekt Kokainkonsum vorgeworfen hatte, ohne Beweise vorzulegen. Daum, dessen Anwalt gegen Hoeneß eine Klage wegen übler Nachrede einreichte, hatte sich der Haaranalyse zunächst widersetzt, dann aber erklärt: "Die Ereignisse der letzten Wochen und die Tatsache, dass mein Ruf als Mensch und als Trainer auf das Höchste beschädigt wird, haben mich dazu bewogen, meinen bisherigen Standpunkt aufzugeben."
Der Essener Energiekonzern RWE hat den millionenschweren Vertrag mit Trainer Christoph Daum aufgekündigt. Nach der positiven Drogenprobe drohen dem Fast-Bundestrainer möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen.
Die Kölner Staatsanwaltschaft wird in der kommenden Woche darüber entscheiden, ob gegen Daum ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wird. Behörden-Sprecherin Regine Appenrodt sagte am Sonntag, darüber müsse erst die zuständige Fachabteilung der Staatsanwaltschaft beraten. Appenrodt wies aber zugleich darauf hin, dass Drogenkonsum an sich nicht strafbar sei.
Der mit Spannung erwartete Drogentest des Instituts für Rechtsmedizin in Köln fiel positiv aus. Der 46-Jährige verlor am Wochenende seinen Job als Cheftrainer bei Bayer Leverkusen und darf auch nicht wie geplant im nächsten Juni neuer Bundestrainer werden. Mit der freiwilligen Haaranalyse hatte Daum Drogengerüchte entkräften wollen. Der DFB erklärte am Sonntag, bereits in den nächsten Tagen solle mit dem Verein und dem DFB-Teamchef Rudi Völler eine Lösung der Trainerfrage für die Zukunft gesucht werden.
Trainer Christoph Daum muss auf jeden Fall drastische wirtschaftliche Einbußen von rund 20 Mio. DM verkraften. Allein zehn Mio. DM war der erst kürzlich abgeschlossene Vertrag mit RWE wert. Der Chef des Energiekonzerns, Dietmar Kuhnt, sagte der Bild-Zeitung, die Werbekampagne mit Daum sei endgültig gestoppt worden. Bereits vor einigen Wochen war sie ausgesetzt worden.
Daum hatte die Haarprobe am 9. Oktober freiwillig abgegeben, um Gerüchte über Drogenmissbrauch zu entkräften. Damals erklärte er: "Ich werde den Nachweis meiner Unschuld erbringen." Vorausgegangen war eine Schlammschlacht zwischen ihm und Bayern-München-Manager Uli Hoeneß, der Daum indirekt Kokainkonsum vorgeworfen hatte, ohne Beweise vorzulegen. Daum, dessen Anwalt gegen Hoeneß eine Klage wegen übler Nachrede einreichte, hatte sich der Haaranalyse zunächst widersetzt, dann aber erklärt: "Die Ereignisse der letzten Wochen und die Tatsache, dass mein Ruf als Mensch und als Trainer auf das Höchste beschädigt wird, haben mich dazu bewogen, meinen bisherigen Standpunkt aufzugeben."