| Deutscher Auftragseingang im Mai stark zurückgegangen | |
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| Berlin, 04. Jul (Reuters) - Ein Einbruch der Auslandsorders hat der deutschen Industrie im Mai deutlich dünnere Auftragsbücher beschert. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWA) machte dafür neben der schwachen Weltkonjunktur auch die Aufwertung des Euro verantwortlich. Von April auf Mai habe das Ordervolumen saisonbereinigt um 2,2 Prozent abgenommen, teilte das BMWA am Freitag in Berlin mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang der Orders um 0,3 Prozent gerechnet. Während die Inlandsaufträge mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent nahezu stagnierten, brachen die Auslandsaufträge um 4,8 Prozent ein. Analysten sagten, die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland halte an. Im Vergleich zum Mai 2002 lag das Ordervolumen nach Reuters-Berechnungen auf Basis von Bundesbank-Daten 5,8 Prozent niedriger. Jan-Paul Ritscher, Analyst bei der HSH Nordbank, nannte die Mai-Daten erschütternd: "Das signalisiert, dass wir aus dem Konjunkturtal so schnell nicht herauskommen werden." |
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