DAS HIER wird die Richtung der nächsten Zeit sein


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DarkKnight:

DAS HIER wird die Richtung der nächsten Zeit sein

 
07.02.01 15:30
Die Analysten von Goldman Sachs (GS) vertrauen wie die meisten ihrer Kollegen auf die Wirkungskraft der US-Zinssenkungen. In ihrem Basisszenario gehen sie von einem scharfen, aber auch kurzen Einbruch der US-Konjunktur aus. Die damit einhergehenden Auswirkungen auf Euroland und Japan stufen sie als gering ein. Aus diesem Grundszenario, dem eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 65 % eingeräumt wird, leiten sie als Handlungsempfehlungen die Übergewichtung von Aktien sowie die Bevorzugung Japans und der Emerging Markets ab.
Seit März 2000 haben die Aktienmärkte nach Einschätzung von Gavyn Davies, Chief International Economist von Goldman Sachs, damit begonnen, einen scharfen Einbruch der US-Konjunktur in Rechnung zu stellen. Heute sei ein großer Teil der sichtbar werdenden Abkühlung der US-Wirtschaft in den Aktienkursen also schon enthalten, so Davies am Dienstag auf der von dem US-Wertpapierhaus veranstalteten Foreign Exchange Conference in London. Gehe man nun davon aus, dass die US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr dieses Jahres wieder Tritt fasst, sei mit einer breiten Erholung an der Aktienfront zu rechnen.
Vertrauen auf die Fed
Schützenhilfe erhalten die Märkte dabei von der Fed, die nach Einschätzung des GS-Research-Teams die Leitzinsen bis zum Jahresende bis auf 4,5 % zurückführen wird. Schon auf der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses sei ein Zinsschnitt um weitere 50 Basispunkte zu erwarten. Vertrauend auf die Wirkungskraft der laxeren Geldpolitik, rechnen die Analysten für die USA nach einem Quartal negativen Wachstums mit der Rückkehr auf einen positiven Wachstumspfad. Für das Gesamtjahr 2001 geht GS von einem Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2 % aus. Im Folgejahr sollen 3,2 % erzielt werden.

Die Auswirkungen des Wachstumseinbruchs in den USA auf Euroland und Japan sollten sich dagegen in engen Grenzen halten, zumal sinkende Ölpreise sogar kompensierende Wachstumsgewinne bringen sollten. In ihrem Basisszenario kalkulieren die Analysten mit einem BIP-Wachstum in Euroland von 2,6 % in diesem Jahr bei einer Inflationsrate (Verbraucherpreisindex Ende 2001) von 0,8 %. Für Japan wird mit einem Wachstum von 2,4 % gerechnet bei einer Inflationsrate von - 0,5 %.
Bruchlandung möglich
Allerdings schließen die Analysten eine "Bruchlandung" der US-Wirtschaft auch nicht aus. Mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 35 % werden die USA in diesem Jahr in eine Rezession schlittern, glaubt GS. Folge wäre für die USA ein Nullwachstum im Gesamtjahr, wobei dann in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres negatives Wachstum generiert werde. Gefahren für den Eintritt dieses Szenarios machen die Analysten in einem tiefer als bisher erwarteten Einbruch in der Inlandsnachfrage in den USA und/oder weiter drastisch rückläufigen Investitionen in Informationstechnologie aus. Das Rezessionsszenario würde Euroland und Japan ein Wachstum von nur noch 1,9 bzw. 1,7 % bescheren. Der mit beiden Szenarien einhergehende Rückgang in den Teuerungsraten sollte sich als günstig für die Bondmärkte erweisen. Denn nach Einschätzung von Davies ist selbst das GS-Basisszenario in den aktuellen Anleihekursen noch nicht enthalten. Daher werden vor allem langlaufende Staatstitel empfohlen.
Noch stärker als die Bondmärkte sollten aber nach Einschätzung von Global Strategist Neil Williams die Aktienmärkte profitieren. Dafür spreche, dass sich Aktien schon über einen längeren Zeitraum wesentlich schlechter entwickelt hätten als Anleihen, Aktien für gewöhnlich in Zinssenkungsphasen Bonds "outperformen" und in den Kursen derzeit schon ein scharfer, aber kurzer Abschwung enthalten sei. Das Einzige, was noch nicht in Rechnung gestellt sei, sei eine längere Rezession.....

Sein Hauptaugenmerk lenkt der Devisenstratege dabei auf die Investitionen in Aktien. Seien im vergangenen Jahr aus dem Ausland noch netto 106 Mrd. Dollar in US-Aktien geflossen, rechnet er für dieses Jahr mit einem Nettokapitalabfluss von 30 Mrd. Dollar. Dagegen dürfte sich seiner Einschätzung nach für Euroland nach einem Nettokapitalabfluss aus Aktieninvestments von 273 Mrd. Dollar im zurückliegenden Jahr im laufenden Turnus ein Nettokapitalimport von 50 Mrd. Dollar ergeben. Seit wenigen Wochen seien erstmals seit mehreren Jahren wieder US-Nettokäufe von Aktien in Euroland zu beobachten.
Euro steigt auf 1,05 Dollar
Wenngleich in Japan zuletzt die Repartierung von im Ausland liegenden Vermögen zu beobachten war, dürften sich die Kapitalströme nach dem Ende des japanischen Fiskaljahres wieder umkehren, so O'Neill. Auf Sicht von sechs Monaten wird der Euro nach Einschätzung von GS bei 1,05 Dollar und 120,8 Yen notieren. Der Dollar werde sich binnen drei Monaten in seiner Relation zum Yen auf 124 Yen befestigen. Auf Sicht von sechs Monaten sei jedoch wieder mit einer Rückkehr zum Niveau von 115 Yen zu rechnen.

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MaMoe:

Du weißt, wie man den letzten Satz interpretieren

 
07.02.01 15:47
könnte ....
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Makelo:

Denke auch das dies der Trend ist..

 
07.02.01 15:57
wie wir in den letzten Wochen schon feststellen konnten, wird eben doch die Zukunft an den Märkten gehandelt.
Ich denke auch das wir in nächster Zeit verstärkt Investments von ausländischen Investoren (vorallem US) erwarten können.

Der Trend wird auch heute wieder bestätigt. Die Cisco Zahlen hängen natürlich noch über der Nas, aber es scheint sich zu bestätigen, das dies eben die Vergangenheit ist und die, nach anfänglichen Schlucken, schlechten zahlen schnell verdaut und vergessen sind.

Ich denke es geht schon heute wieder ein wenig nach oben und die nächsten Wochen werden weniger volatil. Es sollte immer ein wenig nach oben gehen und die Favoriten sind Werte mit guten Wachstumsaussichten und strategisch richtiger Ausrichtung.

Ich denke das Tal nach dem ersten Anstieg ist verlassen und der zweite Anstieg ist etwas flacher aber weniger steinig.
(die Nas geht nicht unter 2600 Pkt: und der Dow wird auch diese Woche wiederholt an der 11000 Marke kratzen)

Gruss Make
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