Es ist an der Zeit, den Realitäten ins Auge zu sehen, meint Thomas Mayer, Director of Euroland Economic Research bei Goldman Sachs.
Zunächst schien das neue Jahrzehnt eine Fortsetzung der "Roaring Nineties" zu sein. Inzwischen wissen wir es besser: Mit dem Jahreswechsel 2002 sind wir auf den harten Boden der Wirklichkeit zurückgekehrt.
Gleich mehrere Illusionen sind zerstoben: der Traum von schnellem Reichtum durch immerwährend steigende Börsenkurse, die Vorstellung, Deutschlands wirtschaftliche Schwäche wäre mit ein paar kleineren Reparaturen am System zu verhindern, und die Hoffnung, mit der europäischen Währungsunion hätte ein neues Zeitalter europäischer Politik begonnen.
Es ist an der Zeit, den Realitäten ins Auge zu sehen: Wir werden uns an den Finanzmärkten wieder mit einstelligen prozentualen Jahresrenditen zufrieden geben müssen, wir werden schmerzhafte Einschnitte ertragen müssen, um zu verhindern, dass Deutschlands gegenwärtige Schwäche in einen langfristigen Abstieg mündet, und wir werden uns anstrengen müssen, die europäische Währungsunion vor all zu enger politischer Umarmung zu schützen.
(Quelle: manager-magazin.de)
So long,
Calexa
Homepage: www.carstenlexa.de
www.direcdesign.de
Zunächst schien das neue Jahrzehnt eine Fortsetzung der "Roaring Nineties" zu sein. Inzwischen wissen wir es besser: Mit dem Jahreswechsel 2002 sind wir auf den harten Boden der Wirklichkeit zurückgekehrt.
Gleich mehrere Illusionen sind zerstoben: der Traum von schnellem Reichtum durch immerwährend steigende Börsenkurse, die Vorstellung, Deutschlands wirtschaftliche Schwäche wäre mit ein paar kleineren Reparaturen am System zu verhindern, und die Hoffnung, mit der europäischen Währungsunion hätte ein neues Zeitalter europäischer Politik begonnen.
Es ist an der Zeit, den Realitäten ins Auge zu sehen: Wir werden uns an den Finanzmärkten wieder mit einstelligen prozentualen Jahresrenditen zufrieden geben müssen, wir werden schmerzhafte Einschnitte ertragen müssen, um zu verhindern, dass Deutschlands gegenwärtige Schwäche in einen langfristigen Abstieg mündet, und wir werden uns anstrengen müssen, die europäische Währungsunion vor all zu enger politischer Umarmung zu schützen.
(Quelle: manager-magazin.de)
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