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Geldmarkt sendet Warnsignale

4
05.06.08 09:59
04.06.2008 16:01

von Angela Göpfert
Der Harvard-Ökonom und ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Ken Rogoff, hat vor einem neuen Ausbruch der Finanzkrise gewarnt. Ein Blick auf den Geldmarkt zeigt, dass derartige Befürchtungen durchaus ihre Berechtigung haben.


Wer den Ausführungen der Geldmarkt-Experten derzeit lauscht, könnte als Unbeteiligter glatt den Eindruck gewinnen, hier sei eigentlich von einem angeschlagenen Sportler oder überanstrengten Manager die Rede: "Angespannt" und "verspannt" sind die Vokabeln, die in diesem Zusammenhang wohl am häufigsten fallen.

Worauf diese gängigen Floskeln hinweisen, sollte Akteuren an den Finanzmärkten indes zu denken geben, nämlich: Es gibt immer noch ein Liquiditätsproblem, die Vertrauenskrise unter den Banken ist keineswegs behoben. Seit Ausbruch der Finanzmarktkrise im August 2007 habe sich die Situation am Geldmarkt nicht substanziell verändert, betont denn auch Unicredit-Anleihenstratege Kornelius Purps im Gespräch mit boerse.ARD.de.


Warnung vor "Illusionen"
Soll heißen: Die Gutgläubigkeit und optimistische Hoffnung, dass in Bezug auf die Finanzkrise das Schlimmste ausgestanden sei und es nun nur noch bergauf gehen könne, die die Aktienmärkte im April und Mai beherrschte, wurde am Geldmarkt offenbar so nie gespielt.

Besonders hier zeige sich durch nach wie vor hohe Risikoprämien, "dass das Vertrauen in die Liquidität der Märkte nach wie vor nicht gefestigt ist", warnte denn auch Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler vor kurzem. Es wäre daher im derzeitigen Umfeld eine recht "gefährliche Illusion", zur Tagesordnung überzugehen.
Bild zum Artikel vergrößernDer Euribor notiert wieder auf sehr hohem Niveau

Hohe Risikoprämien

Festmachen lässt sich die immer noch präsente Vertrauenskrise unter den Banken vor allem an den Zinsen für längerfristige Kredite. Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) ist ein für Termingelder in Euro ermittelter Zwischenbanken-Zinssatz; also der Zinssatz, zu dem die Banken bereit sind, sich untereinander Geld zu leihen. Der aktuelle Euribor-Satz für Dreimonatsgeld beläuft sich auf 4,87. Damit übersteigt er selbst das Niveau vom Sommer 2007 bei Weitem (siehe Grafik).

Der Risikozuschlag, den die Banken untereinander verlangen, ist enorm hoch: Bei einem seit Sommer 2007 unveränderten Leitzinsniveau von 4,00 Prozent liegt er bei mittlerweile 87 Basispunkten. Normalerweise liegt der Spread zwischen dem Leitzins und Euribor aber nur bei etwa 20 Basispunkten, wie Rentenmarkt-Experte Purps betont. Das aktuelle Zinsniveau am Geldmarkt entspricht damit eher einem Leitzins von 4,75 Prozent als dem tatsächlichen von 4,00 Prozent.

Kein Raum für Zinserhöhungen?
Angesichts der nach wie vor angespannten Lage am Geldmarkt und der sich abschwächenden Konjunktur rechnen Marktbeobachter daher nicht mit einer Änderung des Leitzinses auf der am Donnerstag anstehenden Sitzung der EZB.

Trotz der sich verschärfenden Inflationsrisiken erwartet Commerzbank-Experte Michael Schubert noch nicht einmal eine nochmals verschärfte Wortwahl Jean-Claude Trichets, die explizit auf die Option einer baldigen Zinserhöhung hinweisen könnte. Er rechne vielmehr mit "eher abwägenden Worte der EZB". Gründe dafür dürften unter anderem "die anhaltende Spannung am Geldmarkt und die daraus folgende Unsicherheit über die Auswirkungen auf die Realwirtschaft" sein.

EZB teilt "Extra-Geld" zu
Wie groß der Liquiditätsbedarf der Märkte nach wie vor ist, zeigt dabei auch die übervorsichtige "Refi-Politik" der EZB nach dem Motto: lieber zuviel als zuwenig. Beim wöchentlichen Refinanzierungsgeschäft teilte die EZB am Dienstag 153 Milliarden Euro zu. Das waren 3,5 Milliarden Euro mehr, als nach ihren Berechnungen nötig gewesen wäre; in der Woche zuvor teilte sie sogar 14 Milliarden "extra" zu. Das Volumen der Gebote lag mit 210 Milliarden Euro sogar knapp 40 Prozent höher.

Das zeigt zwar einerseits, wie groß die Zurückhaltung und allgemeine Nervosität am Geldmarkt immer noch ist. Andererseits ist die Situation auch nicht mehr ganz mit der Krisenstimmung im März vergleichbar: Damals erhielt die EZB zum Teil Gebote, die doppelt so hoch waren wie das, was der Markt rein rechnerisch benötigte.

Dollar-Nachfrage stark gestiegen
Überraschend ist indes auch die stark zunehmende Schwierigkeit der europäischen Banken, sich über Devisen- und Swapmärkte Dollar-Liquidität zu verschaffen: So musste die EZB zuletzt ihren alle zwei Wochen stattfindenden Dollar-Tender mit 28 Tagen Laufzeit von 15 auf 25 Milliarden Dollar aufstocken. Die Gebote überstiegen das mit 65,855 Milliarden Dollar um mehr als das Doppelte.

Dabei kann die EZB aber weiterhin nur die Symptome der Finanzkrise kurieren, indem sie Liquidität in die Märkte pumpt. Die eigentliche Ursache, nämlich die Vertrauenskrise unter den Banken, bleibt weiterhin bestehen. Daran wird wohl auch erst "ein Ende der Abschreibungsorgie" ändern können, wie Unicredit-Experte Purps betont. Tatsächlich dürfte die Zuversicht mit jedem neuen Quartalsbericht der Finanzinstitute ansteigen.

Realistische Töne
Doch eine Rückkehr zu den alten Risikoprämien von 20 Basispunkten scheint vorerst unmöglich. Die Rentenexperten der HSH Nordbank rechnen bis zum Jahresende wieder mit einem Spread zwischen dem 3-Monats-Libor und dem Leitzins von 35 Basispunkten.

Dabei lässt sich mit ein wenig gutem Willen, den gestiegenen Risikoprämien sogar etwas Positives abgewinnen: So kann man sie denn auch als eine etwas realistischere "Einpreisung" der Risiken an den Kreditmärkten sehen, die vor Ausbruch der Krise quasi negiert wurden und die somit die Entstehung der Blase erst möglich machten.
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camalco:

cognitrend

2
05.06.08 10:06
Bullen  37  -5
bären   41  +9
neutr   22  -4

bleibt ja nur noch die frage:  how deep can we go

also tatsache ist, das die bären dringend niedrgere kurse
brauchen wenn die nicht kommen, werden insbesondere die seit dem
hoch bei 7230 gewechselten bullen sich auf den hacken umdrehen
insbesondere unter berücksichtigung das wir seit der letzten umfrage um 7000 konsolidieren

boerse-frankfurt.com/pip/dispatch/de/...l?teaser=dax-sentiment


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aktienspeziali.:

kissback, namagugge

3
05.06.08 10:18
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167272
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camalco:

Paßt doch

 
05.06.08 10:23
korrektur mit ner flat c abgeschlossen
und nun ruuf um die obere zu testen
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newbiw001:

@as

 
05.06.08 10:25
erwartest du eher ein direktes durchlaufen bis 7050 oder vorher noch einen rücksetzer? wenn ja, bis wo?
Antworten
camalco:

Hosen runter, Dax rauf

2
05.06.08 10:26
harald muß n kumpel von nutella sein (bitte nicht persönlich nehmen NM)

unter anbetracht der zeit achse müßte der dax auf 2000 fallen

www.focus.de/magazin/harald_schmidt/...ax-rauf_aid_147855.html
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aktienspeziali.:

newbiw, der Dax wird kaum direkt durchlaufen

 
05.06.08 10:32
erstmal hat er sich das Köpfchen an der gelben gestoßen
(Verkleinert auf 66%) vergrößern
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167273
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astrid isenberg:

hi grüsst euch, moin, moin

2
05.06.08 10:38
hat sich ja kaum was getan, wir eiern weiter......und ich hab heute daimler gek......
Antworten
camalco:

Morgen astrid

2
05.06.08 10:44
ist jedenfalls billiger als einen vor die tür zu stellen...

111,60 im bund trigger für heavy losses res 112,10
Antworten
camalco:

eigentlich ist die shs fertisch

2
05.06.08 11:19
close unter 1,54 setzt target 1,48
(Verkleinert auf 73%) vergrößern
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167291
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Knitzebrei:

Bin auch mal in DCX rein

 
05.06.08 11:25
...irgendjemand muss doch mal vom fallenden Ölpreis profitieren...
"Vorwärts immer, rückwärts nimmer...und das ist auch gut so: Hauptsache arm, aber sexy !"
Klaus Wowereit (SPD) / Erich Honecker (SED)
Antworten
ProCursA:

Heute ruhiger Handelstag

 
05.06.08 11:27

Wirtschaftsdaten


12:00
DE: Auftragseingang Industrie April (Konsensschätzung Bloomberg: +0,4% mom, +6,4% yoy - zuletzt: -0,6% mom, -5,0% yoy)

13:45
EZB-Zinsentscheid Konsensschätzung (Bloomberg: 4,00% - zuletzt: 4,00%)

14:30
US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche (Konsensschätzung Bloomberg: 370.000 - zuletzt: 372.000)

17:00
US Wöchentliche Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills

22:30
US Wochenausweis Geldmenge

Antworten
Gute Option:

Short

2
05.06.08 11:28
Ist doch klar, wo wir beim Dow heute Abend landen...

Ich tippe auf 12250 Punkte. Freitag oder Monatg...
Nächste Woche vielleicht 12000 Punkte!
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167292
Antworten
camalco:

GO

 
05.06.08 12:00
12270 haben wie ja mit shen schon diskutiert
ist 61,8 fibo lvl, würde gleichzeitig die c welle beenden,
um dann in die 3 zu starten
Antworten
felli808:

Dax Intra

2
05.06.08 12:18
Also wir testen gerade den unteren Trendkanal im 2 Tageschart. Wir sollten diesen halten damit der kurzfristige Aufwärtstrend weiter intakt ist. Die Markte 7000 im Dax sollte als Bestätigung des Aufwärtstrends darstellen.

Indiaktionen (15 min Candle) sehen heute nicht so gut aus. Denke das wir einen stärkeren Impuls richtung 7000 brauchen. gehe aber davon aus das wir heute im Sk über 7000 stehen sollten. Nachbörslich könnte sich dann mein Ziel von 7027 im Dax realisieren.  
(Verkleinert auf 38%) vergrößern
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167298
Antworten
ProCursA:

Auftragseingang April sind schlechter ausgefallen

2
05.06.08 12:20
als erwartet...
Wert: -1,8 %
Prognose: + 0,5 %
Dax reagierte kurz nach unten, hat sich aber wieder gefangen
Antworten
felli808:

@gute option

5
05.06.08 12:21
1. Das ist ein nichtsagender Chart. Ohne Indikationen, Trendlinien und und....Bist du in der Lage einen Trend daraus zulesen ?

2.And der Börse ist nix klar. Nicht 100%.

3. Suche dir bitte etwas anderes zum spielen....börse ist erst ab 18!
Antworten
obgicou:

den Kanal

3
05.06.08 12:26

sieht sogar ein Blinder mit Krückstock, der von Chartechnik keine Ahnung hat, so wie ich
Antworten
W. the Conque.:

Zur Info

3
05.06.08 12:26
Bin seit gestern gegen 17:00 wieder long unterwegs. Zwar gut im Plus, würde aber gene über 7000 sehen.

Für heute nachmittag bin ehrlich gesagt ratlos. Und ich glaube im Hinblick auf eure Statements bin ich da nicht der einzige ;-)
Antworten
felli808:

@obgicou

 
05.06.08 12:35
Also wenn du das Blind siehst, dann siehst du auch das der gestrige Tag in dem Chart der Deutschen Bank als Wiederstand zu interpretieren ist :)
Antworten
ProCursA:

EZB entscheidet über Leitzins

 
05.06.08 12:36
Wahrscheinlicher als fallende Zinsen sind Steigende, wegen der hohen Inflationsrate.
Ebenfalls ist man gespannt, ob Trichet ein Wort zur Entwicklung des Euros verliert.
Antworten
felli808:

@ProCursA

 
05.06.08 12:40
Hallöchen, also Trichet hat schon letzte Woche öfters mal was zu Thema Euro gesagt. Er ist der Auffassung das man dem Euro nur indirekt Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa hat. Das war in mehreren Artikeln zu lesen, habe da auch was gepostet letzte Woche wenn ich mich richtig erinnere....lg
Antworten
Trüffelschwei.:

obicou, gute Option

5
05.06.08 12:41
bei der Chartanalyse geht es nicht darum, einen x-beliebigen Zeitraum herauszusuchen und darin ein Muster zu erkennen.

Der ausgewählte Zeitraum muß schon Aussagekraft haben; darin liegt die eigentliche Kunst der chartanalyse.
Antworten
obgicou:

Widerstände sind dazu da, getestet zu werden

 
05.06.08 12:42

und bis 12350 sind auch noch knapp 100P; bis dahin kann man doch auf den Trend setzen;

Antworten
felli808:

Fürs Trüffelschwein

 
05.06.08 12:44
gibt es 1 kg schwarzen Trüffel wir diese Aussage....Bravooo...llllggg
Antworten
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