Also das mit den Immobilien halte ich in Deutschland für eine typische Übergangsphase die wir schon mehrfach hatten.
1. In Deutschland sind die Immobilienpreise noch nie richtig gefallen zumindest in den Städten. Allerhöchstens Pause oder leichter Rückgang über 2-3 Jahre. In ländlichen Gebieten gibt es teilweise abweichendes.
2. Dann folgen irgendwann die Löhne den Preisen und die Kurve geht wieder langsam nach oben. Schneller wenn es zu Zinssenkungen kommt.
Man muss immer 2-3 Jahre Puffer für die Neujustierung einkalkulieren. Nach 5-7 Jahre ist alles wieder im Gleichschritt auf neuer Basis und bleibt stabil und leicht oder strak steigend. Das war noch nie anders.
Deutschland hat typischerweise langfristige Zinsfestschreibungen. 10 Jahre Festschreibung von 2013 treffen auf 2023 mit ähnlichem Zinssatz- der auch 2013 schon existierte. Also das Delta ist eher gering. Und nach 10 Jahren sind einige Schulden abbezahlt.
Nur die 0-1% Verzinsungen zur Ablösung um die 2028 könnten ein Problem darstellen. Bis dahin sind die Zinsen aber wieder etwas runter, und/ oder die Gehälter viel höher.
Beispiel: Meine Tochter hat in Frankfurt für ca 7000/ qm neu gekauft neuste Bauweise. Finanziert mit allem zu ca. 4,3% für 5 Jahre. Da sind die Zinsen entweder bis 6% (mehr vermute ich nicht), gleich oder wieder runter. Mit > 100k Einkommen schnell steigend kann sie das stemmen. Sie wird etliches an ihren Bonussen in die Sonder-Tilgung stecken.
Der Punkt ist ja, der Zins ist immer noch billiger als die Miete die sie sonst zahlen müsste. Vermieten als Kapitalanlage wäre momentan keine gute Anlage. Selbstnutzung aber schon in den Gesamtkosten mit ersparter Miete.
In Frankfurt werden die neusten Gebäude so schnell nicht billiger allerhöchstens stagnieren sieungefähr +/-5% für 5 Jahre. In 10 Jahn sind die Preise wieder höher. So war das Dekade für Dekade bei den Immobilien in und nach jeder Kriese.
Gleiches passiert in London/ Paris7 italien allen anderen Metropolen.
Beispiel Myself: Hätte ich nach Scheidung gemietet statt gekauft hätte ich heute ca. 800 Euro mehr/ Monat Grundkosten. Ich würde mir in den Hintern beißen.
Nicht umsonst heißt es ja Betongold. Ok beim Gold bin ich ja auch ziemlich alleine hier weil ich der globalen langfristigen Goldsucht aller Völker der Erde eher traue als Demorkraten und Autokraten. Daher ein Teil in Betongold- davon profitiere ich jetzt- und jetzt schon und später mehr im glänzenden Gold.