
Kaufen - Halten - Verkaufen
Die Spekulationsblase ist geplatzt. Mit ihr der Traum vieler Anleger vom schnellen Reichtum. Internethype und Hightech-Fieber versetzten die Aktionäre Ende 1999 weltweit in einen einzigartigen Goldrausch. Die Kurse in nahezu allen Branchen kletterten scheinbar unaufhaltsam, immer neue Rekordmarken wurden eingestellt. Seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres zeigt sich den Börsianern die Kehrseite dieser Übertreibung. Die internationalen Aktienmärkte befinden sich im kollektiven Rausch der Tiefe. Ist die aktuelle Entwicklung eine Übertreibung in die entgegengesetzte Richtung oder nur eine notwendige Korrektur auf ein normales Bewertungsniveau? Jetzt einsteigen oder doch noch abwarten? Wann ist eine Aktie fair bewertet? Hat mein Depot noch eine Zukunft? TOMORROW Business sagt Ihnen, wo die Fehler während des Aktienbooms gemacht wurden und wie sie den tatsächlichen Aktienwert richtig erkennen können.
Aktienboom
Gerne wünscht sich der Anleger in die Zeit des Jahreswechsels 1999/2000 zurückversetzt. Die Aktienkurse stiegen unaufhaltsam. Jede Neuemission war für den Investor und Börsenaspiranten ein Volltreffer - mit fantastischen Gewinnen für beide Seiten. Die Spekulationsblase ist inzwischen längst geplatzt. Börsencrash, Unternehmenspleiten und Massenentlassungen haben auch den letzten Träumer auf den harten Boden der heutigen Börsenrealität zurückgeholt. Viele enttäuschte Anleger haben die Schuldigen für die harte Landung ausgemacht:

Mit rosigen Versprechungen rieten Analysten zum Kauf von jungen und innovativen Unternehmen. Immer mehr Menschen begannen vom großen Geld zu träumen und investierten blind ihre Ersparnisse in die Empfehlungen der Aktienstrategen. Frisches Kapital floss in die Märkte, die Kurse stiegen weiter. Und mit ihnen die immer höher gesteckten Kursziele der Analysten. Die Investmentbanken befriedigten die Nachfrage nach neuen viel versprechenden Aktienwerten und kassierten fürstlich bei den Börsengängen. Es war eine verkehrte Welt, die Geldgeber standen bei den Gründern Schlange. In regelrechten Schönheitswettbewerben buhlten sie darum, möglichst viel Geld in die Start-ups investieren zu dürfen. Wachstumssegmente wie die Nasdaq oder der Neue Markt übernahmen auf einmal die Rolle von Banken oder Risikokapitalgebern bei der Unternehmensfinanzierung. Die Folge: Viele Firmen betraten das Börsenparkett, die weder über Substanz, ein tragfähiges Geschäftsmodell oder ein fähiges Management verfügten.
Wirtschaftliche Grundregeln wurden bei der Bewertung von Unternehmen außer Kraft gesetzt. Wachstum statt Substanz war das Gebot der Stunde. Kennzahlen wie Gewinn oder Umsatzrendite wurden als veraltete Kriterien sorglos über Bord geworfen. Traditionelle Bewertungsformeln wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Dividenden wurden von Analysten schlicht missachtet, da für die Neue Wirtschaft angeblich nicht mehr zeitgemäß.
Kaum ein Unternehmen der Hightech-Branche konnte die viel zu hohen Erwartungen von Analysten und Anlegern erfüllen. Hohe Marketingausgaben, Entwicklungs- und Personalkosten standen minimalen Umsätzen gegenüber. Von Gewinnen ganz zu schweigen. Die Abschreibungen auf überteuerte Akquisitionen und immense Integrationskosten färben noch heute die Bilanzen vieler Unternehmen tiefrot. TOMORROW Business sagt Ihnen, was sie bei einer Aktienbewertung beachten müssen, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
Bewertungskriterien
Viele Aktien sind meilenweit von ihren Höchstständen entfernt. Endlich die Möglichkeit wieder billig einzusteigen? Nicht unbedingt. Niedrige Notierungen sind noch kein Grund zum Aktienkauf. Die Zeit der fetten Kursgewinne ist vorbei. Eine gute Geschäftsidee ist - anders als beim Boom 1999/2000 - nicht mehr ausreichend für sprudelnde Börsen-Milliarden und satte Zuwächse im Depot der Anleger. Erfolgreich Geld in Aktien zu investieren, ist schwerer geworden. Übergreifende Investmentthemen wie das Internet oder die Telekommunikation gibt es nicht mehr. Die Anleger müssen gründlicher und gezielt suchen, um die Perlen unter den Aktien zu finden und das Depot vor bösen Überraschungen zu schützen.

Die Maßstäbe haben sich verändert. War vor kurzem noch "Wachstum" das wichtigste Kriterium, so sind jetzt Werte mit "Substanz" gefragt. Doch wie erkennen Sie ein Unternehmen mit Substanz? Hat die Deutsche Telekom trotz hoher Schulden eine Erfolg versprechende Zukunft vor sich? Sind 15 Euro ein angemessener Preis für die T-Aktie? Bei der gezielten Titelauswahl sind die richtigen Auswahlkriterien entscheidend. Es reicht dabei nicht mehr, nur auf die Empfehlungen der Analysten zu hören. Zu drastisch lagen sie mit ihren Prognosen daneben, ihre Aussagen sollten sie daher mit der nötigen Vorsicht betrachten. TOMORROW Business sagt Ihnen, was sie beachten müssen. (Analystenempfehlungen)
Bilden Sie sich selber ein Urteil, ob eine Aktie billig oder immer noch zu teuer ist. Altbewährte Auswahlkriterien wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, der Unternehmenswert oder die Dividendenrendite sind wieder in Mode und geben Ihnen die Möglichkeit, unterschiedliche Aktien vergleichend zu bewerten.
Diese Bewertungsfragen sind wichtig, aber nicht allein entscheidend. Die Qualität des Managements ist ein entscheidender Faktor für den unternehmerischen Erfolg. Auf den ersten Blick ist diese für einen Außenstehenden nur schwer zu beurteilen. Der berufliche Werdegang der Manager, ob sie genügend Erfahrung in ihrer Tätigkeit und der Branche haben, ist zumeist schon aufschlussreich. Ein langjähriger Finanzvorstand eines Stahlunternehmens wird in einem neuen Job als IT-Verantwortlicher bei einem Internet-Provider wohl seine Probleme bekommen.
Analystenempfehlungen
Die Aufgabe der Analysten besteht darin, Informationen über Unternehmen, Märkte oder Branchen einzuholen, einzuordnen und schließlich unabhängig zu bewerten.
Die Ratgeber und ihre Tipps sind in den vergangenen Monaten allerdings stark in Verruf geraten. Viel zu positive Anlageurteile der Analysten sind der Hauptkritikpunkt von Anlegern und Aktionärsschützern. Unreife Börsenkandidaten während des Booms 1999/2000 wurden vor der Erstnotiz von den Analysten in den Himmel gelobt. Angefeuert vom Internet- und Hightech-Boom gaben Analysten wie Henry Blodget oder Mary Meeker immer höhere Kursziele aus, die jeglicher wirtschaftlicher Basis entbehrten. Händler und Anleger vertrauten den neuen Börsenstars blind.

Trotz der geplatzten Spekulationsblase und des folgenden Salami-Crashs an den Finanzmärkten lauten nach wie vor rund 80 Prozent der Aktienempfehlungen auf "Kaufen". Bei der Bewertung von Kaufempfehlungen sollten Sie daher einige wichtige Punkte berücksichtigen.
Der Optimismus ist teilweise strukturell bedingt. Analysten geraten in einen Interessenskonflikt der Investmenthäuser, die ihr Geld mit Aktienhandel und der Beratung bei Neuemissionen verdienen. Per Gesetz sollten die Analysten-Abteilungen (Research) von diesen Aktivitäten streng getrennt und unabhängig arbeiten - die Praxis sieht aber wohl anders aus. Banken können Druck auf ihre Analysten ausüben, um lukrative Investmentgeschäfte nicht zu gefährden oder bestehende Kundenbeziehungen nicht zu belasten. Sie sollten daher beim Lesen eines Research-Berichts stets diesen Interessenskonflikt berücksichtigen und auf mögliche geschäftliche Verbindungen zwischen Bank und analysiertem Unternehmen achten.
Stichproben der US-Börsenaufsicht SEC haben ergeben, dass sich ein Teil der Analysten auch persönlich bereichert hat. Diese handelten selbst mit den Aktien, die sie zuvor "hochgeschrieben haben".
In Deutschland soll jetzt nach US-amerikanischem Vorbild ein freiwilliger Kodex eingeführt werden, der das Verhalten der Analysten regeln soll. Experten fordern zudem schärfere Gesetze, die der deutschen Börsenaufsicht eine effektive Kontrolle und Verfolgung von Delikten ermöglichen soll.
Aber auch strenge Kontrollen und harte Strafen können das wesentliche Grundproblem der Aktienanalyse nicht beheben. Die Analysten geben Prognosen über Entwicklungen, die in der ungewissen Zukunft liegen. Eine hundertprozentige Trefferquote kann daher gar nicht erwartet werden. Analysen können zwar der Orientierung dienen, aber Ihnen nicht die Entscheidung abnehmen, in welche Wertpapiere Sie Ihr Geld investieren. Aber je mehr Sie dabei zu Rate ziehen, desto besser können Sie sich ein eigenes Urteil bilden. Bewerten Sie anhand des Kurs-Gewinn-Verhältnis und anderer Kriterien selbst, ob eine Altie günstig oder teuer ist.
KGV
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist der Klassiker in der Aktienbewertung. Der aktuelle Aktienkurs wird durch den Gewinn je Aktie geteilt und setzt damit die wirtschaftlichen Zahlen eines Unternehmens mit der aktuellen Börsenbewertung der Aktie in Relation. Dabei handelt es sich um einen Gewinn nach Steuern, der um außerordentliche und damit verzerrende Einflüsse bereinigt wird. Hat eine Aktie ein KGV von 20, so muss der Anleger 20 Euro für einen Euro Gewinn bezahlen. Das entspricht einer Rendite von etwa fünf Prozent.
Kurs-Gewinnverhältnis
KGV = Aktueller Aktienkurs /Unternehmensgewinn je Aktie
Billig AG : Aktienkurs 20 Euro , Gewinn je Aktie zwei Euro
KGV Billig AG = 20 € / 2 € = 10
Teuer AG: Aktienkurs 100 Euro; Gewinn je Aktie ein Euro
KGV Teuer AG = 100 € / 1 € = 100
Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, welcher Gewinn für diese Rechnung zugrunde gelegt wird. Daraus entstehen Probleme mit der Vergleichbarkeit und Eindeutigkeit dieser Berechnung. Konservative Analysten legen die erzielten Durchschnittsgewinne der letzten zehn Jahre zugrunde, während andere die erwarteten Gewinne der kommenden fünf Jahre in die Rechnung einbeziehen. Beide Betrachtungsweisen haben Nachteile: Die konservative Sichtweise beruht zwar auf "harten Zahlen", klammert aber die künftige Unternehmensentwicklung aus. Die Gewinnerwartungen als Grundlage zu nehmen bezieht sich ausschließlich auf die Zukunft und ist damit immer ungewiss und unsicher.
Durchgesetzt hat sich in der jüngeren Vergangenheit, bei einer seriösen KGV-Berechnung die aktuell erzielten Gewinne und die erwarteten Ergebnisse der kommenden zwei Jahre als Basis zu nehmen. Der Blick in die Vergangenheit zeigt aber, dass selbst in so einem kurzen Zeitrahmen verlässliche Gewinnprognosen schwierig und häufig viel zu optimistisch sind.
PEG
Problematisch ist die Bewertung von so genannten Wachstumswerten über das klassische KGV, beispielsweise aus der Biotechnologie- oder Internetbranche. Viele dieser Unternehmen erwirtschaften in ihren noch jungen Branchen wenig oder gar keine Gewinne. Sie können aber auf längere Sicht durch ihre Technologien oder Geschäftsmodelle glänzende wirtschaftliche Aussichten auf den Märkten haben.
Eine Kennzahl, die diesen Umständen Rechnung trägt, ist das dynamische KGV oder auch PEG (Price-Earnings to Growth-Ratio) genannt. Das KGV wird dabei durch das erwartete Gewinnwachstum geteilt. Bei einem KGV von zehn im Jahr 2002 und einem erwarteten Gewinnwachstum von fünf Prozent bis zu diesem Zeitpunkt, ergibt sich ein PEG von zwei. Als Faustregel gilt: Das KGV sollte nicht höher als das erwartete Gewinnwachstum sein, und damit das PEG nicht über eins liegen.
Wer sich nicht auf Erwartungen bei der Bewertung von Wachstumswerten stützen will, der kann das Kurs-Umsatz-Verhältnis zu Rate ziehen. Das KUV sagt aus, wie viel an der Börse für einen Euro Umsatz bezahlt wird.
Dynamisches KGV oder PEG (Price-Earnings to Growth)
PEG = KGV / Erwartetes Gewinnwachstum
Wachstumbillig AG: KGV 50; erwartetes Gewinnwachstum 50 Prozent
PEG Wachstumsbillig AG: KGV 50 / 50 = 1
Wachstumteuer AG: KGV 100; erwartetes Gewinnwachstum 20 Prozent
PEG Wachstumsteuer AG : KGV 100 / 20 = 5
Ein Blick auf das PEG als Zusatzinformation zum KGV bietet sich fast immer an, da es eine auf den ersten Blick hoch erscheinende KGV relativieren kann und vermeintlich billige Werte als perspektivlos entlarven kann. Andererseits sehen unter der PEG-Lupe schwach wachsende Titel mit niedrigem KGV gut aus und schnell wachsende eher schlecht.
Den Blick auf das Verhältnis von Geschäftszahlen zum aktuellen Aktienkurs sollten Sie aber nicht als einziges Anlagekriterium betrachten, sondern auch andere Kriterien wie die Dividendenrendite und den Unternehmenswert berücksichtigen
Dividendenrendite
Die meisten Aktiengesellschaften schütten Dividenden an ihre Aktionäre aus. Die Dividende ist ein Teil des Gewinns, der vom Unternehmen nicht wieder reinvestiert wird, sondern an seine Anteilseigner ausgezahlt wird. Deutsche Unternehmen führen die Ausschüttung in der Regel einmal im Jahr durch, US-Gesellschaften dagegen vierteljährlich. Die Ausschüttungspolitik der Unternehmen kann dabei von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Sie ist abhängig von den Wachstumsplänen eines Unternehmens und der Höhe der Rücklagen, die ein Unternehmen hat oder aufbauen will.
Eine Bewertungsformel für Aktien kann daher auch die Dividendenrendite sein. Sie ist eine Art Zins, der auf den Wert der Aktie ausgezahlt wird. Die Dividendenrendite in Prozent errechnet sich, indem man die Dividende je Aktie durch den Aktienkurs teilt und mit hundert multipliziert. Bei der Bewertung dieser Kennzahl sollten Sie aber folgende Punkte beachten: Eine hohe Dividendenrendite muss nicht zwangsläufig ein gutes Zeichen sein, da sie nicht unbedingt die Ertragskraft eines Unternehmens widerspiegelt. So steigt die Prozentzahl, wenn der Aktienkurs nach einer schlechten Nachricht wie zum Beispiel nach einer Gewinnwarnung in die Knie geht. Die Aktie ist aber auch wegen der schwächeren Prognose des Unternehmens weniger attraktiv geworden.
Dividendenrendite
Dividendenrendite = Dividende je Aktie x 100 / Aktueller Aktienkurs = 1
Dividenden AG: Aktienkurs 50 Euro; Dividende je Aktie 2 Euro
Dividendenrendite Dividenden AG:
2 € x 100 / 50 € = 4 Prozent
Eine niedrige oder nicht vorhandene Dividendenzahlung kann im Gegenzug sehr positiv für den Wert einer Aktie sein und muss nicht bedeuten, dass kein Geld in der Kasse ist. Für ein Unternehmen kann es sinnvoll sein, die Gewinne im Unternehmen zu belassen, um so das Wachstum oder die Entwicklung neuer Produkte zu finanzieren. Sind diese Investitionen in die Zukunft erfolgreich, können Sie später von steigenden Aktienkursen und höheren Dividenden profitieren.
Einen Kursverlust müssen Aktionäre in der Regel auch am Tag der Ausschüttung hinnehmen, da dem Unternehmen Mittel entzogen werden. So relativiert sich die Barzahlung durch den erlittenen Wertverlust der Aktie.
Wertanalyse
Analysten orientieren sich bei der Aktienbewertung auch an dem Wert eines Unternehmens. Dieser aber ist nicht so einfach zu bestimmen. Der Blick auf die Marktkapitalisierung allein genügt dabei nicht. Dieser zeigt schließlich nur, wie die Börse das Unternehmen bewertet. Den "wahren Wert" zu erkennen ist eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Die Vielzahl und vor allem die Gewichtung der Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, lassen keine eindeutige und alleingültige Aussage über einen Unternehmenswert zu. Wie soll beispielsweise die Qualität des Management in eine solche Rechnung einfließen oder die Zukunftsperspektive des Unternehmens bewertet werden?
Finanzanalysten haben dafür Formeln entwickelt, die Vergleiche ermöglichen. Dabei vergleichen sie die Marktkapitalisierung mit dem theoretischen Wert des Unternehmens. Die möglichen Differenzen zeigen, ob das Unternehmen überbewertet oder unterbewertet ist und dadurch die Aktie teuer oder billig ist. Es gibt verschiedene Methoden, nach denen der theoretische Unternehmenswert berechnet wird. Eine von Ihnen bezieht sich auf die erwarteten Cash Flows der Gesellschaft. Die zukünftigen Cash Flows der kommenden Jahre werden geschätzt und mit einem bestimmten Zinssatz abdiskontiert. Aus der Summe der abdiskontierten Cash Flows ergibt sich der theoretische Unternehmenswert.
Zwei wichtige Faktoren sollten Sie bei dieser Bewertung beachten: Zum einen ist die Schätzung von zukünftigen Erträgen äußerst schwierig und mit vielen Unsicherheiten verbunden. Eine zutreffende Prognose ist nahezu unmöglich, angesichts der vielen Faktoren, die die Geschäftsentwicklung eines Unternehmens mitbestimmen. Auch der Zinssatz ist äußerst wichtig für die Ermittlung des Unternehmenswertes. Kleine Veränderungen können den Unternehmenswert bereits erheblich steigern oder mindern, je nachdem, ob die Zinsen fallen oder steigen.
Der Enterprise Value (EV) ist eine weitere Möglichkeit, Unternehmen vergleichbar zu machen. Der EV ist die Summe aus Marktkapitalisierung, Pensionsrückstellungen und Netto- Verschuldung. Bildet man den Quotienten mit einer Ertragskennzahl wie dem EBITDA oder auch dem Umsatz, so bekommt man eine Zahl, die den Wert eines Unternehmens vergleichbar macht.
Gruß
Happy End
tomorrow.de
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