CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/39


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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/39

 
29.09.01 20:39
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         CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/39
      Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 28. September 2001

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. EMPFEHLUNGEN INLAND
        8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND

        9. DISCLAIMER



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2. MARKTANALYSE
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Aktienmärkte, 40. Woche vom 01. bis zum 05. Oktober 2001

(Alle nachfolgenden Indexstände beziehen sich auf Freitag, den 28.
September 2001 um 19:25 Uhr MESZ).

--- 1. Europa ---

Wer hätte das gedacht, daß es der Deutsche Aktienindex DAX 30 inner-
halb von eineinhalb Jahren schafft, sein Niveau mehr als zu halbieren?
Mit der Schließung des Gaps (Kurslücke) um 4000 aus dem Jahr 1999 ging
zudem unser Worst-Case in Erfüllung, an den wir noch vor kurzem selbst
beinahe nicht mehr geglaubt hätten. Die Terroranschläge in den USA
machten dies kurzfristig möglich. Bis zum letzten Freitag (21.9.)
schienen die Aktienmärkte regelrecht ins Bodenlose zu fallen. An

dieser Stelle fragten wir uns deshalb in der Vorwoche: Wie weit fallen
die Aktienmärkte - wann kommt es zu einer Erholung? Nunmehr scheint
das Schlimmste überstanden zu sein. Versöhnlich stimmt auch die hinter
uns liegende durchweg positive Handelswoche, in der das deutsche
Aktienmarktbarometer im Verlauf vom Montagstief bei 3792 bis auf das
Freitagshoch bei 4317 kletterte, um zuletzt mit 4291 Punkten eine
positive Wochenperformance von beachtlichen 13,3 % zu erreichen. Kein
Zweifel, die extrem überverkaufte Situation schrie nach einer
kurzfristigen Rally. Gestützt wird dies auch von kurzfristig positiv
tendierenden Marktindikatoren. Die für die Aktienmarktstimmung als
Kontraindikator verwendete Put/Call-Ratio der Aktienoptionen hat nach
der zuletzt "historisch bearishen" Lage rasch gedreht. Auf geglätteter
Drei-Wochen-Basis taucht die Ratio nun wieder in die neutrale Zone
ein. Auf geglätteter Drei-Tages-Basis sehen wir einen extremen Dreh
tief in den "bullishen" Bereich, was für sich genommen kurzfristiges
Gewinnmitnahmepotential signalisiert. Auf bislang einmalige Höhen hat
sich die Volatilität (Schwankungsbreite) etabliert und spiegelt damit
die extreme Nervosität der Investoren in der aktuellen Marktsituation.
Die Umsatzentwicklung hatte in die DAX-Erholung hinein zuletzt jedoch
wieder an Stärke verloren. Charttechnisch betrachtet hat die letzte
von uns als sinnvoll identifizierte Unterstützung bei 3675 DAX-Punkten
gehalten. Der Support bei 4035 wurde zurückerobert. Damit sehen wir
eine erfolgreiche Bodenbildungsphase zwischen 3700 und 4100. Richtung
Norden warten Widerstände bei 4360 und 4540 als kurzfristige
Erholungszielzone. Von den drei "alten", nach unten verlassenen Ab-
wärtstrendkanälen läge der von Anfang Juli 2001 zwischen 5005 und 4670
für eine mögliche Rückeroberung noch am nächsten. Die bislang (leider)
erfolgreiche Gap-Strategie für den DAX macht uns auf Sicht Mut. Denn
Richtung Norden warten noch drei offene Gaps geduldig auf Schließung.
Das nächstliegende stammt vom 09.08.2001 und liegt bei 5595/5609.

Eine ebenfalls durchgehend positive Handelswoche hat der DJ-STOXX-50-
Index hinter sich gebracht. Das europäische Aktienmarktbarometer
notierte zuletzt auf Wochenhochniveau bei 3337 Punkten und damit auf
Wochenbasis um 14,5 % im Plus. Dadurch wurde die von uns als letzte
erkennbare Unterstützung definierte 3260-Marke innerhalb von zwei
Wochen wieder zurückerobert und eine Bodenbildungsphase zwischen 2800
und 3300 eingeleitet. Widerstände erwarten wir nun bei 3400 und 3540.
Möglicherweise klappt die nachhaltige Rückkehr in den Mitte September
nach unten verlassenen Abwärtstrendkanal, der Anfang Juni 2001
begründet wurde. Die Begrenzungen lägen derzeit zwischen 3530 und
3270. Unterstützung kommt von einigen Marktindikatoren, die
kurzfristig positive Signale senden.

Für den Neuen Markt galt diesmal das Motto: Meist kommt es anders als
man denkt. Hatten sich die Shortseller im Neuen Markt über lange Zeit
eine goldene Nase verdient, wurden sie in der hinter uns liegenden
Handelswoche heftig aus ihren Träumen gerissen. Nach der Panik vom
Vorwochenschluß begann sich der Nemax-All-Share-Index deutlich zu
erholen. Im Wochenvergleich bedeutet dies ein Plus von 15,9 % auf
zuletzt 832 Punkte. Vergeltungsmaßnahmen der USA gegen den weltweiten
Terrorismus fanden bislang nicht statt. Viele Anleger konnten es in
Anbetracht der aktuellen Markterholung anscheinend nicht erwarten, bis
die Kanonen donnern, um dann nach einer alten Börsenregel zu kaufen.
Mit dem Beginn eines US-Gegenschlags erwarten gemäß einer Umfrage 30 %
der Marktteilnehmer den Beginn einer Bodenbildung, 39 % sehen einen
Aufwärtstrend, aber nur 23 % sehen die Märkte weiter fallen. Ein
positiver Sentimentsüberhang könnte bedeuten, der Neue Markt testet
nochmals seine Tiefs. Alle Branchen im Nemax konnten im
Wochenvergleich profitieren. Die Aktien von Biotechnologie-Unternehmen
haben sich, ganz nach dem Vorbild des Segments an der Nasdaq vom
Vortag, im Freitagshandel in den Spitzengruppe etabliert: MorphoSys,
Qiagen, LION Bioscience und Evotec standen mit satten Pluszeichen
zwischen 15 und 25 % weit oben auf der Gewinnerliste. Diese Titel
gehörten auch zu den umsatzstärksten am Markt. Nicht zu vergessen ist
jedoch, daß die meisten Werte in den vergangenen Wochen stark abgeben
mussten. Die Tatsache, daß ein Kleinanleger die Infomatec AG
erfolgreich verklagt hat, gibt einigen Kleinanlegern die Hoffnung
zurück, daß sie auch in anderen Fällen zu Ihrem Recht kommen. EM.TV
dürfte hier ein Kandidat sein. Dies allein verhindert jedoch nicht,
daß die Marktteilnehmer noch weit davon entfernt sind, wieder an den
Neuen Markt uneingeschränkt zu glauben und zu investieren. Zudem
sitzen viele Publikumsfonds auf erheblichen Cash-Beständen und
schlagen erst dann zu, wenn die Abwärtstrends gebrochen sind und die
Kursampeln auf grün springen. Bis es soweit ist, sollten sich Anleger
noch gedulden und im Einzelfall versuchen, in der Nähe der alten Tiefs
Kauflimits bei Qualitätstiteln zu setzen.

Kehren die Aktienmärkte nun bereits wieder zur Normalität zurück?
Unsere Antwort lautet: nein! Der aus historischer Erfahrung heraus so
gefürchtete Börsenmonat September wurde durch die Anschläge in den USA
zum geschichtlichen Schreckensmonat. Aufgrund der herrschenden Unsi-
cherheiten wird die Kursentwicklung an der Börse noch einige Zeit ei-
ner Achterbahnfahrt gleichen. Grund dafür ist das "Eskalationsrisiko",
das heißt: Wie werden sich mögliche militärische Auseinandersetzungen
geographisch ausweiten und welche nachhaltigen negativen Einflüsse be-
stehen für die Konjunktur sowie für die Aktienmärkte? Die Börsen hat-
ten allerdings schon vor dem 11. September nach unten übertrieben, und
negative Erwartungen waren größtenteils gepreist. Der Aktienmarkt war
und ist im Baisse-Endstadium. Offensichtlicher Beleg dafür war unter
anderem, daß noch vor den Terroranschlägen in den USA am 10.9. in den
regulären Fernsehnachrichten die Börsenbaisse einen größeren Themen-
block bekam und am 11.9. frühmorgens auf der Titelseite der Bildzei-
tung der Börsen-Crash in den Schlagzeilen stand; ein relativ sicheres
Zeichen dafür, daß die Tendenz innerhalb eines Vierteljahreszeitraumes
dreht. Beweise liefert auch unser fundamentales DAX-Bewertungsmodell,
das eine Unterbewertung signalisiert, die seit Modellmessung ab 1980
noch niemals zuvor erreicht wurde. Bewertungstechnisch haben wir also
schlimmere Zeiten als nach dem Oktober-Crash von 1987. Kurzfristig
positiv interpretieren wir Berichte aus Händlerkreisen über zuletzt
deutlich zunehmende Kauforders seitens institutioneller Anleger.
Sicher gibt hier neben dem Quartalsultimo insbesondere die Markt-
unterbewertung eine entscheidende Motivation. Als Wermutstropfen nicht
außer Acht zu lassen ist der anhaltend dramatische Ertragsverfall der
Unternehmen in diesem Börsenjahr. Der Finanzinformationsdienst Thomson
Financial/First Call hatte unmittelbar nach den Terrorakten seine
Gewinnprognose für die Werte im S&P500 weiter nach unten korrigiert -
zuletzt auf durchschnittlich minus 22 % für das dritte Quartal - und
für das vierte Quartal ein Minus von mindestens 15 % prognostiziert.
Auch für das erste Quartal 2002 wurde angesichts der hartnäckigen
Konjunkturschwäche noch keine Entwarnung gegeben. Unverändert warten
die Marktteilnehmer daher auf Fakten hinsichtlich einer
Konjunkturerholung dies- und jenseits des Atlantiks und die damit
verbundenen positiven Wirkungen auf die Unternehmensgewinne.

Zusammenfassend sehen wir eine Aktienmarkterholung aufgeschoben,
jedoch nicht aufgehoben. Unsere Ziel-Zeitzone Ende 2002 für eine
kräftige Börsenerholung wird sich durchsetzen. Deshalb sehen wir die
jetzigen Aktienkurse bei den Werten im DAX, STOXX sowie im
ausgewählten NEMAX-Sortiment als günstige Einstiegsmöglichkeit für
eine überdurchschnittliche Performance in der Zukunft. Gefragt ist
allerdings der langfristig orientierte Anleger, der bereits mit dem
Positionsaufbau beginnen kann.

Tradingorientierte Spekulanten können unter Beachtung der Risikomarken
bei 4035 DAX-Punkten bzw. 3260-STOXX Punkten ein Spiel mit zunächst
10 % kurzfristiger Chance wagen. Dabei aber unbedingt beherzigen: KEIN
Aktienkauf auf KREDIT!.

An den Zinsmärkten war das Ausbleiben eines EZB-Beschlusses auf der
letzten Sitzung keine Überraschung. Die Leitzinssenkung von Mitte
September um 50 Basispunkte diente neben der Solidaritätsbekundung
gegenüber den USA vor allem der Liquiditätsversorgung des Marktes. In
Anbetracht der günstigen Inflationsentwicklung (vor allem sinkende
Ölpreise) sowie der verhaltenen Konjunkturperspektiven erwarten wir
bis Ende des Jahres eine dann vierte Zinssenkungsaktion um mindestens
25 Basispunkte. Bereits für den 2. Oktober haben Marktteilnehmer
weitere Leitzinssenkungsphantasie hinsichtlich der anstehenden FOMC-
Sitzung der US-Notenbank (FED) aufgebaut. Die Rentenmärkte bleiben als
"sicherer Hafen" Gewinner der Aktienbaisse. Allerdings ergibt sich aus
der Fluchtbewegung in den Geld- und Rentenmarkt unweigerlich auch ein
nicht zu unterschätzendes Korrekturrisiko, wenn sich die Anlageströme
wieder umkehren sollten. Gleichzeitig deutet die immer steiler
werdende Renditestrukturkurve auf ein erfahrungsgemäß kritisch zu
betrachtendes Zinsänderungsrisiko. Insbesondere das lange
Laufzeitenende leidet unter Inflationsängsten im Zuge der lockeren
Geldpolitik sowie den höheren Haushaltsdefiziten infolge zu
erwartender zusätzlicher Ausgaben nach den Terroranschlägen in den
USA. Das aktuell niedrige Zinsniveau sehen wir ab dem
Laufzeitenbereich über drei Jahre für nicht nachhaltig an. Wir
empfehlen deshalb, die Laufzeiten zu verkürzen. Von Engagements am
US-Rentenmarkt raten wir insbesondere wegen des Währungsrisikos ab.

Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar bewegt sich in einem
Seitwärtsband zwischen der Unterstützung um 0,87 $ und einem
Widerstand um 0,95 $. Größere Kursbewegungen erwarten wir erst nach
dem Bruch einer dieser Marken. Aktienbaisse und der US-Terroranschlag
sowie der Frust über die US-Konjunktur haben die europäische
Gemeinschaftswährung auf erhöhtem Niveau um die 0,91-US-Dollar-Marke
stabilisiert. Möglicherweise erreicht der Euro noch rechtzeitig bis
zur Bargeldeinführung im Januar 2002 die Parität.

--- 2. Nordamerika ---

Es ist nur allzu verständlich, daß die amerikanischen Aktienmärkte
unverändert von der Ungewißheit über mögliche Vergeltungsaktionen im
Nachgang zu den Terroranschlägen vom 11. September beherrscht werden.
Die USA betrachtet dies unverändert als Kriegserklärung. Deshalb wird
die US-Bevölkerung auf patriotische Solidartität eingeschworen und
damit auf eine erwartungsgemäß langwierige Terrorbekämpfung. Die
"Kreativität" der skrupellosen und menschenverachtenden Terroristen
ist nicht zu unterschätzen. Daneben rücken zusehends auch wieder die
"alten" Börsen-Belastungsfaktoren - anhaltende Konjunkturschwäche und
negative Unternehmensmeldungen - ins Blickfeld der Marktbeobachter.
Letztere bleiben ein Wermutstropfen, da für das zu Ende gehende dritte
Quartal und das Schlußquartal 2001 neuerliche Gewinnrevisionen
erwartet werden. Seitens der Wirtschaftsindikatoren haben zuletzt
insbesondere die neuesten US-Arbeitsmarktzahlen belastet. Die Zahl der
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist deutlich höher als erwartet aus-
gefallen und erreichte den höchsten Stand seit neun Jahren. Gespannt
blickte man auf die Veröffentlichung des Verbrauchervertrauensindex
der Universität Michigan am heutigen Freitag. Als bekannt wurde, daß
diese Kennzahl im September weniger stark als erwartet zurückging und
zudem gemeldet wurde, der Einkaufsmanagerindex von Chicago sei
entgegen den Prognosen sogar merklich angestiegen, reagierten die
Börsen mit Kursgewinnen. Gleichwohl bewegt sich Analysten zufolge die
US-Wirtschaft weiterhin am Rande einer Rezession. Angesichts der
jeweils zu Ende jeder Handelswoche zu erwarteten
Wirtschaftsindikatoren geht es den Marktteilnehmern wie dem legendären
schiffbrüchigen Robinson: Warten auf Freitag!

Der Dow Jones industrial average notierte zuletzt mit 8826 Punkten
nahe seinem Wochenverlaufshoch (8840) um 7,2 % über dem
Vorwochenschluß. Damit konnte sich der Index vom Niveau des "Schwarzen
Freitags" am 21. September wieder nach oben hin lösen und eine
Bodenbildung einleiten. Der nächste Widerstand wartet bei 9120. Viel
wäre bereits gewonnen, wenn die Rückkehr in den am 11.9. nach unten
verlassenen Abwärtstrendkanal vom Januar 2000 gelänge: Dieser würde
aktuell zwischen 10485 und 9335 verlaufen. Im Bereich um 9400 liegt
auch das März-2001-Tief, das bis Anfang September als wichtige
Unterstützung diente. Technische Entwarnung geben wir erst bei
Überwinden des steilen Abwärtstrends vom Mai 2001, der jedoch noch ein
gutes Stück entfernt bei 9965 verläuft. Kurzfristig senden einige
Marktindikatoren jedoch noch negative Signale.

Das dritte Quartal geht zu Ende. Schnell noch die guten Werte in die
Fonds: So heißt das bekannte Window-Dressing-Spiel der Fondsmanager zu
den Quartalsstichtagen. Werte, die sich besser als der Markt gehalten
haben, werden schnell aufgestockt. Was dieses Mal an der Nasdaq anders
ist, sind die vielen Schnäppchenjäger. Es gibt zwar laufend neuerliche
Herabstufungen, wie z. B. im Glasfasersektor, aber immer mehr
Marktteilnehmer glauben, die US-Technologiewerte haben die Rezession
schon weitgehend eingepreist. Wir warnen jedoch davor, sich von kurz-
fristiger Euphorie anstecken zu lassen. Noch sind die Konsequenzen der
Terrorakte dominant. Profitieren dürften vor allem Unternehmen, die
sich mit Datensicherheit und Datenschutz beschäftigen. Berücksichtigt
man frühere Krisen, gingen nach einem kurzen Einbruch die Kurse meist
gestärkt hervor. Vom bisherigen Jahrstief bei 1387 Punkten konnte sich
der Nasdaq deutlich erholen auf aktuell 1494 Punkte. Das sind plus
7,7 %. Die Wochenperformance errechnet sich mit plus 5,0 %. Für
tradingorientierte Spekulanten scheint das Gap (Kurslücke)
interessant, das sich nach dem 11. September zwischen 1628 und 1669
geöffnet hat. Zuvor sehen wir einen Widerstand um 1530. Support sollte
der Bereich um 1460 bzw. das bisherige Tief unter 1400 (siehe oben)
bieten. Die Umsätze waren in dieser Woche wesentlich geringer als in
der Vorwoche, in der mehrere Umsatzrekorde aufgestellt wurden.

Die Aktienmärkte warten gespannt auf mögliche militärische Reaktionen
der USA und ihrer Verbündeten gegen die Terrororgansisationen. Hono-
riert wird jedoch zusehends, daß es seitens der US-Regierung bisher
keine hypothetischen Schuldzuweisungen gab. Präsident Bush schaffte es
bis dato mit überlegten und konsequenten Maßnahmen, daß nicht nur die
NATO-Verbündeten, sondern auch Anrainerländer zu Afghanistan Soli-
darität gegen den Terror bekunden und die Aggressorenszene zunehmend
isolieren. Es ist deshalb wahrscheinlich, daß die Terrorkreise dadurch
erst einmal mit sich selbst beschäftigt sind, um möglichen Angriffen
auszuweichen. Gleichwohl wird eine wie auch immer folgende Attacke der
USA sich kurzfristig deutlich auf die Wirtschaftsentwicklung
auswirken. Insbesondere das Konsumentenverhalten als wichtigste Stütze
ist davon betroffen. Die von gut zehn Boomjahren genährte Euphorie ist
gebrochen, und der Aktienmarkt preist auf Sicht die möglichen
Rezessionsrisiken. Trost spendete hier u. a. US-Notenbankchef
Greenspan, der überzeugt ist, daß der technologische Fortschritt und
das Produktivitätswachstum das langfristige Wachstum sichern werden.

--- 3. Japan ---

Mit einer Wochenperformance von plus 2,3 % auf einen Freitagsschluß
bei 9774 Punkten zeigte der Nikkei-225-Index im Vergleich zu den ande-
ren, im Rahmen dieser Publikation besprochenen Aktienindizes eine nur
sehr magere Wertentwicklung. Noch konnte die 10000-Marke nicht zurück-
erobert werden, das Wochenverlaufshoch lag bei 9933. Allerdings blieb
auch ein weiteres Abrutschen des japanischen Aktienmarktbarometers
aus. Vereinzelt spekulierten "Schwarzmaler" über einen Sturz bis unter
die 7000-Marke, die zuletzt 1980 gesehen wurde. Zur Erinnerung: von
dort aus haussierte der Nikkei innerhalb von rund zehn Jahren bis auf
knapp 40000 Zähler. Mit Platzen der Immobilien-Spekulationsblase ging
es, begleitet von zunehmend chronischer Staatsverschuldung und Reform-
schwäche, ebenfalls innerhalb von rund zehn Jahren nachhaltig Richtung
Süden. Damit zurück zur Gegenwart: Japan hat weiterhin massive
Probleme. Die Rezession ist mittlerweile wohl unumgänglich. Durch den
starken Yen fehlen Export-Impulse. Das Verbrauchervertrauen im Inland
ging zurück. Die Arbeitslosenquote verharrt auf Rekordhoch. Die
japanische Regierung will angesichts der Terroranschläge in den USA
vom geplanten Sparkurs abweichen. Dadurch sind die notwendigen
Strukturreformen zur langfristigen Wirtschaftsankurbelung gefährdet.

Der Nikkei-225-Index versucht derzeit eine ernsthafte Bodenbildung im
Bereich zwischen 9500 und 10500. Unterstützung kommt auch von einigen
Marktindikatoren, die aus extrem negativen Positionen gedreht haben
und kurzfristig positive Signale liefern. Der im Mai 2001 begründete
Abwärtstrendkanal zwischen 10265 und 9535 wird aktuell an seiner
unteren Begrenzung einem kritischen Test unterzogen und dient uns
weiterhin als Orientierung. Auf dem Weg nach unten hat der Index im
August und September einige Gaps (Kurslücken) gerissen, die als
mögliche Erholungsziele fungieren: das letzte Gap stammt vom
12.09.2001 bei 10140/10207. Wir halten kurzfristig orientierte Käufe
am japanischen Aktienmarkt mit Blick auf die genannte Nikkei-Zielzone
für vertretbar. Der langfristig orientierte Anleger sollte Käufe bis
zum nachhaltigen Bruch des Abwärtstrends zurückstellen.

--- 4. Schlußgedanke ---

Was für so manche Lebenssituation gilt, trifft derzeit auch auf die
Börse zu: Immer mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen.

In diesem Sinne herzliche Grüße aus Nürnberg.

Ihr SchmidtBank-Researchteam

Verfasser: Alois Bauer, Bernhard Mittermeier, Markus Schmidt
Quelle: SchmidtBank-Research


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
21.09.2001 bis 28.09.2001 [14:42 Uhr]

Wochen-Hits                21.09.2001   28.09.2001       %
--------------------------------------------------
Utimaco Safeware               1,50         3,10      +106,67
DCI                            2,15         3,95       +83,72
Fortec Elektronic             13,30        23,50       +76,69
Kamps                          4,00         6,98       +74,50
Mühlbauer                     17,10        29,80       +74,27
PlasmaSelect                   1,90         3,10       +63,16
November                       3,50         5,60       +60,00
bmp                            0,41         0,65       +58,54
PrimaCom                       2,52         3,99       +58,33
Cenit Systemhaus               2,50         3,95       +58,00

Wochen-Flops               21.09.2001   28.09.2001       %
--------------------------------------------------
Media                          4,90         1,62       -66,94
PopNet Internet                0,95         0,33       -65,26
CDV Software                  28,00        14,40       -48,57
German Brokers                 5,80         4,20       -27,59
Innotec TSS                    2,50         1,85       -26,00
Management Data Software       0,49         0,37       -24,49
Biodata                        7,44         5,72       -23,12
Gauss Interprise               0,49         0,39       -20,41
Sunburst Merchandising         0,20         0,16       -20,00
Orad                           1,30         1,05       -19,23

Quelle: Börse Online


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (21.09.2001 - 27.09.2001)

1. DAIMLERCHRYSLER AG           710000
2. DEUTSCHE TELEKOM AG          555750
3. SAP AG                       716460
4. INFINEON TECHNOLOGIES AG     623100
5. SIEMENS AG                   723610
6. ALLIANZ AG                   840400
7. DEUTSCHE LUFTHANSA AG        823212
8. DEUTSCHE BANK AG             514000
9. QIAGEN N.V.                  901626
10. AIXTRON AG                   506620

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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                WKN      Stück   Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
DAIMLERCHRYSLER      710000   1.050     38,30    32,35
SIEMENS              723610     870     46,00    41,20

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                WKN      Stück   Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
CUBIST PHARMA.       909594     350     46,10    34,50
IDEC PHARMA. CORP.   883218     350     61,40    56,00
IMCLONE SYS INC.     883074     350     55,50    64,50
NEWMONT MNG CORP.    853823     800     22,75    25,30
MEDAREX INC.         883040   1.800     16,35    16,40


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwenskys Neuer Markt Report:

IT-Branche: Viele Systemhäuser drängen in den Service-Bereich

Auf dem Markt für IT-Dienstleister tummeln sich so viele Systemhäuser,
dass es für manches Unternehmen eng wird. So mußte arxes Information
Design erneut seine Ergebniserwartungen herabstufen. Statt schwarzer
Zahlen schreibt das Unternehmen nun rote. Der Verlust vor Steuern,
Zinsen und Abschreibungen in dem zum 30. Juni beendeten Geschäftsjahr
beläuft sich auf 7,1 (Vorjahr: plus 0,6) Millionen Euro. Im August
hatte arxes nach vorläufigen Zahlen noch ein negatives Ebita von 5,8
Millionen ausgewiesen. Der Umsatz stieg auf 270 (142) Millionen Euro.
Der Plan des Managements, arxes vom Hardware-Zulieferer zum IT-Servi-
ces-Unternehmen umzuwandeln, scheint schwieriger und langwieriger als
gedacht. Da viele Unternehmen mit Margenproblemen im Hardware-Bereich
kämpfen, drängen sie verstärkt in das Segment Dienstleistungen. Hier
kann sich arxes zwar in spezifischen Nischen positionieren, allerdings
fehlt dem Unternehmen eine klare Kernkompetenz, wie sie beispielsweise
IDS Scheer im Bereich Prozessoptimierung bietet. Die nur durchschnitt-
liche Positionierung wird jedoch angesichts der harten Konkurrenz wei-
ter auf die Margen drücken. Arxes sucht den Weg aus dem Dilemma durch
eine strategische Partnerschaft mit InfoProducts Deutschland und der
ausschließlichen Konzentration auf gewinnträchtige Geschäftsbereiche,
zumal die Geschäftsentwicklung zwiespältig verlief. So wuchs das Seg-
ment IT-Service zweistellig auf 11,6 Mio. Euro, wohingegen das Segment
IT-Products einen Verlust von 18,2 Mio. Euro einbrachte. Grund genug
für arxes, das defizitäre Volumen- und Warenkorbgeschäft sowie die
Logistik an Partnerfirmen abzustoßen. Das Volumengeschäft übernimmt
die InfoProducts, die deutsche Tochtergesellschaft der britischen
Spezialist Computer Holdings (SCH). Die SCH verfügt im Gegensatz zu
arxes mit einem Geschäftsvolumen von mehr als 2,5 Milliarden Euro über
die Kostenstruktur und Größenordnung, um Profitabilität zu
gewährleisten. Das Unternehmen hat drei große Logistikzentren und 50
Geschäftstellen in neun Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen
bislang nur in Süddeutschland vertreten, durch die Nutzung der arxes-
Stützpunkte in Ratingen und Bielefeld kann InfoProducts seine Präsenz
ausweiten. Der Aufbau der Partnerschaft und die Übergabe des
Logistikbereichs kosten arxes drei Millionen Euro. Dadurch reduziert
sich das Ebita nun auf 5,3 Millionen Euro statt der zuvor erwarteten
8,3 Millionen. arxes rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002
nur noch mit einem Umsatz von 241 Millionen Euro statt des noch im
August bestätigten Umsatzziels von 305 Millionen Euro.

Angesichts des in den vergangenen Monaten stark rückläufigen Kurses
ist die Aktie gegenwärtig nicht mehr zu teuer. Sich von
Verlustbringern zu trennen, ist ein Schritt in die richtige Richtung,
doch das Unternehmen arbeitet unprofitabel und befindet sich in der
Umstrukturierung. Angesichts der weiterhin unsicheren Marktsituation
drängt sich ein Engagement nicht auf.

Beim Konkurrenten IDS Scheer hat die Schweizer Großbank UBS AG, Zü-
rich, die Lizenzen für die ARIS-Software um drei Jahre verlängert. Der
Auftrag hat ein Gesamtvolumen von mehreren Millionen DM. Nachdem die
Software in den vergangenen zwei Jahren zu mehr Effizienz bei internen
Prozessen der Bank beigetragen hat, sollen nun Geschäftsprozesse bei
weiteren Bereichen des Instituts optimiert werden. IDS Scheer ist ein
führendes Unternehmen im Bereich Business Process Management Consul-
ting und wartet mit einigen Pluspunkten auf. So hat das Unternehmen
eine breite Kundenbasis bei namhaften Blue-Chip-Unternehmen, ganzheit-
liche E-Business-Lösungen und die Partnerschaft mit SAP und Software.
Das ARIS-Produkt ist etabliert und inzwischen de-facto-Standard, die
neue PPM-Software eröffnet neue Wege im Bereich des Software-Wachs-
tums. Die Gesellschaft ist in 15 Ländern aktiv, die Hälfte des Umsat-
zes des Jahres 2000 wurde außerhalb Deutschlands erzielt. Die Interna-
tionalisierungsstrategie wurde im letzten Geschäftsjahr durch zahlrei-
che Akquisitionen und Beteiligungen umgesetzt. Die Integration schlägt
bislang noch negativ zu Buche, weil sie die Rentabilität belastet.

IDS ist ein solides, weltweit aufgestelltes Unternehmen. Der
Negativtrend für die Papiere ist auf den allgemeinen Markttrend
zurückzuführen, spiegelt aber nicht die tatsächliche fundamentale
Situation des Unternehmens wider. Derzeit wollen sich viele Anleger
aus dem Neuen Markt zurückziehen, weil Unsicherheit und Kursstürze die
Börse prägen. Wie bei vielen vergleichbaren Unternehmen wird es
schwierig, die kurzfristig angestrebten Margen und Wachstumsziele zu
erreichen. Langfristig ist die Aktie aber durchaus aussichtsreich.

Tips und Termine:

An den Börsen schwindet die Angst vor einem Krieg nach den
Terroranschlägen gegen die USA. Die Aktienmärkte entwickeln sich
wieder etwas positiver, obwohl die jüngsten Angaben zum nachlassenden
Konsumentenvertrauen in den USA dazu eigentlich keinen unmittelbaren
Anlaß geben. Schließlich war die Weltkonjunktur schon vor dem Angriff
der Rezession näher als der Erholung. Solange sich die politische Lage
nicht klärt, kann niemand wissen, wann die Tiefststände erreicht sind.
Darum sollten Anleger weiter abwarten, zumal der Terminkalender eine
ruhige Woche verspricht.

Auf der Analystenkonferenz steht Edscha am 4. Oktober Rede und
Antwort.

Zur Jahreshauptversammlung trifft man sich bei Jersey Phoenix, der
Mulberry Group und Fayrewood.

Die Aktionäre von Nordex sollten ein wachsames Auge auf ihre Papiere
haben, wenn am 2. Oktober die Haltefrist für die Altaktionäre endet.
Nordex gehört zu den Wichtigsten in der Branche und hat die
technologische Führung bei Windturbinen im Megawatt-Bereich.

Quelle: Czerwensky intern/www.czerwensky.de


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7. EMPFEHLUNGEN INLAND
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RWE: Buy (ABN Amro)

Die Analysten von ABN Amro stufen RWE von Hold auf Buy herauf.

Im Speziellen sei der Ausblick für den deutschen Elektrizitätsmarkt
gut. Bereits in den Ergebnissen habe man die Gewinne im
Elektrizitätsbereich für 2002 und 2003 angedeutet. So sei zum ersten
Mal seit sieben Quartalen wieder ein EBIT-Anstieg (4 Prozent) im
Quartalsvergleich zu verzeichnen gewesen. Von den Analysten werde
außerdem positiv aufgenommen, dass RWE nicht für Endesas Viesgo
mitbiete sowie dass man Aktienrückkäufe vornehmen wolle.

Die Analysten sind auch vom Umschwung im Führungsstil überzeugt und
setzen RWE insgesamt auf Buy.

RWE (WKN 703712)

Quelle: Aktienresearch

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ThyssenKrupp: Neutral (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch geben in ihrer Analyse vom 27.
September ThyssenKrupp das Rating Long-Term Neutral.

Für das im September 2001 endende Geschäftsjahr haben die Analysten
ihre Prognosen für den EPS um etwa fünf Prozent nach unten korrigiert,
für das darauffolgende Jahr habe man diese um 38 Prozent vermindert.
Im Geschäftsjahr 2002 gehe man außerdem von einem Vorsteuergewinn aus,
der sich etwa 50 Prozent unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2000
befinden werde. Insbesondere das Stahlgeschäft, der Handel mit
Materialien sowie das Fahrzeuggeschäft würden ein schwieriges Jahr vor
sich haben - zusammen tragen diese drei Bereiche zu rund 70 Prozent
des Gewinns bei.

Die Analysten belassen daher ihr Rating für ThyssenKrupp auf Long-Term
Neutral.

ThyssenKrupp (WKN 750000)

Quelle: Aktienresearch

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SAP: Strong Buy (Lehman Brothers)

Die Analysten von Lehman Brothers stufen die Aktien der SAP AG mit
"Strong Buy" ein.

Vergangene Woche bekräftigte das Unternehmen seine Schätzungen für das
Gesamtjahr. Die Analysten sind der Ansicht, dass sich auf dem derzei-
tigen Level eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit biete. Die Anteile
hätten sich seit Anfang 1999 nicht mehr auf diesem KGV-Level bewegt.
In Europa bestehe weiterhin eine starke Nachfrage nach den Produkten
von SAP. In den USA werde es eine leichte Abschwächung geben, jedoch
verkaufe SAP auf diesem Markt nur 23 Prozent seiner Lizenzen. Im
schlechtesten berechneten Fall ergebe sich ein fairer Preis von 169
Euro je Anteil. SAP werde als "Top-Pick" im Softwaresektor empfohlen.

Das Kursziel liege bei 210 Euro. Das Rating lautet "Strong Buy".

SAP (WKN 716460)

Quelle: Aktienresearch

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Qiagen: Strong Buy (Morgan Stanley Dean Witter)

Die Analysten von Morgan Stanley stufen die Aktie von Qiagen mit
"Strong Buy" ein.

Am 20. September habe das Management eine Gewinnwarnung für das dritte
Quartal herausgegeben. Das sei nach Meinung der Analysten nicht
negativ zu bewerten, da die fundamentale Lage weiterhin intakt sei und
die Schwäche nur ein Quartal andauern sollte, im vierten Quartal werde
bereits eine Erholung erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr erwar-
ten die Analysten von Morgan Stanley einen Gewinn je Aktie von 0,25
Dollar, und für 2002 werde ein EPS von 0,44 Dollar prognostiziert.
Das durchschnittliche jährliche Wachstum des Gewinns je Aktie werde
zwischen 2002 und 2007 voraussichtlich bei 38 Prozent liegen.

Nach der DCF Methode sei der faire Wert der Qiagen Aktie aufgrund der
geringeren Einnahmen von 38 auf 37 Dollar je Aktie gefallen. Das KGV/
langjähriges-Wachstum-Verhältnis liegt auf 2003er Basis bei 1,0, das
KGV für 2003 liegt zwischen 25 und 45.

Die Analysten von Morgan Stanley bewerten die Aktie von Qiagen mit
"Strong Buy", das Kursziel für die nächsten zwölf Monate wird von 38
Dollar auf 25 Dollar je Aktie gesenkt.

Qiagen (WKN 901626)

Quelle: Aktienresearch

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EnergieKontor: Buy (Merck Finck & Co)

Die Analysten aus dem Hause Merck Finck & Co empfehlen für die Aktie
der EnergieKontor: Buy.

In einer Pressemeldung habe der deutsche Energieversorger für den
Zeitraum August Rekordgewinne vermeldet. Nähere Angaben seine nicht
gemacht worden. Des Weiteren berichte EnergieKontor vom positiven
Verlauf der Windenergie-Messe in Husum. Die Analysten behalten ihre
Buy-Wertung bei.

EnergieKontor (WKN 531350)

Quelle: Aktienresearch

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Porsche: Strong Buy (Lehman Brothers)

Die Analysten von Lehman Brothers geben Porsche das Rating Strong Buy.

Durch den Start des neuen 911er vor zwei Wochen werde in der momenta-
nen Zeit des Nachfragerückgangs die Abnhame des Umsatzes auf etwa fünf
Prozent begrenzt. Hierbei sei allerdings ein Gewinnwachstum von drei-
ßig Prozent möglich. Für die Szenarien, dass das Umsatzvolumen um zehn
Prozent oder gar um zwanzig Prozent zurückgehen werde, sehen die Ana-
lysten dennoch im ersteren Fall ein EPS-Wachstum von zwanzig Prozent
als möglich und einen EPS-Rückgang um etwa zwölf Prozent im zweiten
Fall. Selbst bei einem Fallen des Umsatzes um 60 Prozent schätzen die
Analysten dies als Break-even ein. Für das kommende Jahr könne sich
der Start des Cayenne positiv auf Umsatz und Gewinn auswirken.

Die Analysten halten weiter an ihrem Rating "Strong Buy" für Porsche
fest und lassen ihr Kursziel auf 550 Euro.

Porsche (WKN 693773)

Quelle: Aktienresearch

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Escada: Akkumulieren (Bankgesellschaft Berlin)

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Aktie von Escada
mit Akkumulieren ein.

Im dritten Quartal 2001 habe das Unternehmen ein Umsatzwachstum von
11,3 Prozent zu verzeichnen gehabt. Es stieg auf 199,5 Millionen Euro,
allerdings sei der Ausblick auf das letzte Quartal eher bescheiden, so
die Analysten der Bankgesellschaft Berlin.

Schwächen gäbe es zur Zeit insbesondere in den Nichtkernbereichen,
diese werden dann nach Angaben der Analysten im Jahr 2002 abgegeben.
Sparten wie Escada Collection, Sport und Accessoires stünden momentan
mit einem recht guten Ergebnis da, wogegen Laurel und Primera
enttäuschten.

Die Aktie sei momentan ziemlich billig, so die Analysten der
Bankgesellschaft Berlin. Nur seien dafür die Risiken recht hoch. Daher
stufen sie die Aktie von Escada nach wie vor mit akkumulieren ein.

Escada (WKN 569210)

Quelle: Aktienresearch


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8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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IBM: Trading Buy (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer empfehlen die Aktie des
amerikaischen Computerhardwarespezialisten International Business
Machines (IBM) zum Trading Buy.

IBM sei sicherlich der bekannteste Computerhersteller und -dienstleis-
ter der Welt. Seit langem befinde sich die Aktie in einer langfristi-
gen Seitwärtsbewegung. Nachdem die obere Begrenzung dieses Trends bei
120 USD im Mai/Juni nicht signifikant gebrochen werden konnte, habe
die Aktie zuletzt nachgegeben und notiere nun nahe des unteren Schwan-
kungsbreiten-Niveaus bei 90 USD. Dabei habe sich die Abwärtsbewegung
bereits in den vergangenen Handelstagen verlangsamt, nachdem das
Papier ersten Halt auf einer Unterstützung von 90 USD gefunden hätte.
Nach einer kurzen Erholung sei das Papier in den letzten zwei
Sitzungen nochmals auf die Unterstützungen abgerutscht. So habe der
Wert gestern im Tagesverlauf sogar die zweite Unterstützung bei 87,5
USD getestet, habe jedoch wieder über 90 USD geschlossen.

Auch die Markttechnik signalisiere mögliches Aufwärtspotenzial: Die
relative Stärke bilde eine positive Divergenz aus, und die Kurse
würden sich im Extrembereich des "Bollinger Bands" bewegen. Da die
Analysten von Hornblower Fischer der Meinung sind, dass die Aktie
kurzfristig Kurspotenzial besitze, empfehlen sie das Papier von
International Business Machines zum Trading Buy, wobei ein Stop Loss
bei 86,8 USD gesetzt werden solle.

IBM (WKN 851399)

Quelle: Aktienresearch

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Telecom Italia Mobile: Neutral (Baden-Wüttembergische Bank)

Die Analysten der Baden-Württembergischen Bank stufen die Aktie der
Telecom Italia Mobile unverändert mit Neutral ein.

Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bei der TI-Gruppe seien
nun klar. Sie ähnelten in ihrer Auswirkung der Defensivstrategie der
British Telecom.

Der Gewinn je Aktie werde derzeit bei 0,21 Euro für 2001 und bei 0,23
Euro für 2002 gesehen.

Zwar müsse die TI-Gruppe schon den zweiten Strategiewechsel innerhalb
weniger Jahre über sich ergehen lassen, dennoch sei die eingeschlagene
Richtung der bessere Weg aus der Krise. Die Analysten bewerten die
Aktie somit unverändert mit "Neutral", denn TIM sei der
wachstumsstärkere Wert aus der TI-Gruppe, und ziehen diese Aktie der
von Telecom Italia vor.

Telecom Italia Mobile (WKN 896356)

Quelle: Aktienresearch

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Vodafone: Strong Buy (Lehman Brothers)

Die Analysten aus dem Hause Lehman Brothers werten Vodafone mit
"Strong Buy".

Im Rahmen einer Marktanalyse der britischen Mobilfunkanbieter kommen
die Analysten zu dem Schluss, dass Vodafone im vierten Quartal des
laufenden Geschäftsjahres die besten Karten habe. Mit der GPRS-
Einführung und einer breiten Verfügbarkeit der Dienste dank
verschiedener Terminals liegen hier kurz- und mittelfristig große
Potentiale für die Branche. Die Vodafoneaktie wird zum jetzigen
Zeitpunkt mit Strong Buy evaluiert.

Vodafone (WKN 875999)

Quelle: Aktienresearch

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Hitachi: Longterm Buy (JP Morgan)

Die Analysten aus dem Hause JP Morgan stuften den Hitachi-Titel am
24. September mit Longterm Buy ein.

Die Analysten korrigieren ihre Einnahmenvorhersagen für 2002 und 2003
nach unten. Hitachi sei auf seine Restrukturierung und die
Konzentration auf seine Kerngeschäftsbereiche angewiesen. Hinzu kämen
die negativen Auswirkungen auf den Konzern im Falle einer anhaltenden
Wirtschaftsflaute in Japan.

Solange die Unternehmensstrukturierung noch nicht abgeschlossen werden
könne, seien die für 2002 angepeilten Ziele nicht haltbar. Die
Analysten nehmen die Wertung von Longterm Buy auf Buy herab.

Hitachi (WKN 853219)

Quelle: Aktienresearch

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Borg Warner: Buy (Salomon Smith Barney)

Die Analysten aus dem Hause Salomon Smith Barney stufen die Aktie von
Borg Warner auf Buy ein.

Der US-amerikanische Kraftfahrzeugzulieferer steche im
Branchenvergleich durch seinen positiven Cashflow und ausgeglichene
Geschäftsberichte hervor. Die Analysten trauen Borg Warner künftig
überdurchschnittliche Zuwachsraten zu. Derzeit sei die Aktie um
14 Cent auf 37,79 US Dollar gestiegen. Der Zielkurs liege bei
53 US-Dollar. Die Analysten votieren auf Buy.

Borg Warner (WKN 887320)

Quelle: Aktienresearch

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Eli Lilly: Neutral (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management stufen die Aktie von Eli
Lilly auf "Neutral".

Das amerikanische Pharmaunternehmen hat von MINNESOTA MINING & MFG
Center die Rechte an einem neuartigen Herpes-Mittel erworben. Das
Medikament habe nach Meinung der Analysten von Delbrück Blockbuster-
Potential, die Entwicklungskosten werden noch von MMM übernommen. Bei
einer Zulassung werde Lillys Produktportfolio weiter abgerundet.

Die Analysten von Delbrück Asset Management bewerten in ihrer Analyse
vom 27. September die Aktie von Eli Lilly mit "Neutral".

Eli Lilly (WKN 858560)

Quelle: Aktienresearch


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9. DISCLAIMER
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Antworten
Zwergnase:

Danke, wie immer interessant. o.T.

 
29.09.01 21:47
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