CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/15

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Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,02 10,16 15,42
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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK2BMD3 , DE000VV785J6 , DE000VX8A4R0 , DE000VY67UC4 , DE000VY913V6 , DE000VY967T6 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/15

 
13.04.01 12:48
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         CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/15
      Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Donnerstag, 12. April 2001

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. EMPFEHLUNGEN INLAND
        8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND

        9. DISCLAIMER

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2. MARKTANALYSE
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Aktienmärkte, 16. Woche vom 17. bis zum 20. April 2001

In der hinter uns liegenden Handelswoche erlebten wir den lange
ersehnten Frühlingsbeginn an der Börse - etwas verspätet mit rund drei
Wochen zum kalendarischen Termin. Damit ist die Schlußverkaufsphase
größtenteils mit den tageweisen Sell-offs ausgestanden. Von der aus-
gebliebenen EZB-Leitzinssenkung zeigte sich der Aktienmarkt unbeein-
druckt. Im Vordergrund des Investoreninteresses bleiben die Umsatz-
und Gewinnentwicklungen der Unternehmemen sowie die Ausblicke für das
laufende Geschäftsjahr. Dazu kommen als Entscheidungskritierien die
zeitweise schon überstrapazierte Charttechnik und Marktpsychologie.

Zunächst sorgten vor allem defensive Standardwerte (sog. Value stocks)
für eine breite Erholung über alle Branchensektoren hinweg. Im
Wochenverlauf rückten dann auch die Technologie- und Telekomwerte
wieder deutlich vor und griffen der positiven Aktienmarktentwicklung
kräftig unter die Arme. Auslöser war u. a. ein geringer als erwartet
ausgefallener Quartalsverlust beim Online-Buchhändlier Amazon, der das
Anlegerinteresse wieder Richtung Wachstumsmärkte lenkte. Auffällige
positive Kursbewegungen machten in diesem Zusammenhang beispielsweise
SAP, Deutsche Telekom, Infineon und Epcos. Pluszeichen gab es aber
auch bei E.ON im Hinblick auf die geplante Übernahme der britischen
Powergen und den in Aussicht gestellten Verkauf des in der Degussa AG
zusammengefassten Chemiegeschäfts. Bayer profitierte von den Plänen,
ab 2002 ein neues Potenzmittel auf den Markt zu bringen. Uneinheit-
liche bis negative Tendenzen zeigten insbesondere die Aktienkurse der
Deutschen Post und von DaimlerChrysler. Letztere mußte sich auf der
Hauptversammlung kritischen Äußerungen stellen. Versicherungs- und
Banktitel kamen unter Druck, nachdem die kurzfristige spekulative
Begeisterung im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen zunächst wieder
aus dem Finanzbereich heraus ist.

(Alle Indexstände beziehen sich auf Gründonnerstag, 12. April 2001
um 20:05 Uhr MESZ).

--- 1. Deutscher Aktienindex ---

Beim Deutschen Aktienindex DAX 30 errechnet sich zuletzt eine positive
Wochenperformance von 5,5 % auf Basis der Schlußstandes von 6013
Punkten. Probehalber wird schon mal kurz über die 6000-Marke geblickt
(Wochenverlaufshoch 6019). Charttechnisch betrachtet hat die
Unterstützung bei 5670 gehalten (Wochenverlaufstief 5657). Von dort
aus begann der neuerliche Anstieg hinein in die Widerstandszone
zwischen 5960 und 6200. Erfreulich ist dabei vor allem die Rückkehr in
den seit März 2000 bestehenden Abwärtstrendkanal zwischen derzeit 5720
und 6520. Außerdem erkennt man im Bereich um 5400 nun eine doppelte
Bodenbildung. Das erste Etappenziel bergwärts ist für uns das offene
Gap (Kurslücke) vom 13. März 2001 bei 6043/6038. Die kurzfristigen
technischen Chancen- bzw. Risikomarken sehen wir derzeit bei 6200 bzw.
5700. Mittelfristig erweitert sich dieser Rahmen sowohl in Richtung
6450 (massiver Widerstand) bzw. aber leider auch noch weiterhin
Richtung 5000 (Bereich offener Gaps vom Sommer 1999). Unpassend ist
die nur moderate Umsatzentwicklung, die die Aufwärtsbewegung
begleitete. Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt, gemessen an der
Put/Call-Ratio der Aktienoptionen (auf geglätteter Ein-Wochen-Basis)
bewegt sich im neutralen Bereich. Andere Marktindikatoren geben noch
positive Signale. Die Volatilität (Schwankungsbreite) ist von einem
kurzfristig hohen Niveau zuletzt deutlich zurückgekommen und
signalisiert zunehmende Besinnung der Marktteilnehmer.

--- 2. Neuer Markt Deutschland ---

Na das war doch mal eine Woche, die hoffen läßt. Mit einer Wochen-
performance von 12,4 % beim Nemax 50 und 9,1 % beim Nemax All Share
konnte sich der Neue Markt endlich wieder einmal im positiven Terrain
behaupten. Während zum Vorwochenende und dem darauf folgenden Wochen-
anfang die Notierungen noch wegen schlechter Fundamentaldaten aus
Amerika nach unten tendierten, verhalfen die über den Erwartungen lie-
genden Zahlen von Amazon dem Markt nach oben. Das Ausbleiben größerer
Hiobsbotschaften und positive Nasdaqvorgaben sorgten für einen
weiteren freundlichen Wochenverlauf. In Amerika stuften Analysten die
Sektoren Telekom (Credit Suisse First Boston) und Halbleiter (Salomon
Smith Barney) nach oben. Auf die eher negativen Quartalszahlen und den
verhaltenen Ausblick von Motorola reagierte die Börse gelassen. Wegen
den bevorstehenden Osterfeiertagen sind die Umsätze aber nicht
repräsentativ. Erst die nächste Woche wird zeigen, in welche Richtung
sich der deutsche Wachstumsmarkt letztendlich bewegen wird.

Technisch sieht es beim Neuen Markt nicht schlecht aus. Zügig hat er
den von uns seit längerem dargestellten Abwärtstrend angelaufen. Das
Hoch vom Donnerstag lag beim Nemax All Share genau auf der seit Januar
bestehenden Abwärtstrendlinie. Mit dem Kursplus am heutigen Donnerstag
hat der Index seinen Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Wichtig wäre
es, daß er dieses Niveau halten und von da aus ansteigen kann. Sollte
dies gelingen, sehen wir den nächsten zu nehmenden Widerstand bei ca.
1790 Punkten. Die technischen Indikatoren unterstützen dieses Bild.
Sie generieren aus dem neutralen Bereich Kaufsignale. Als
Unterstützung dient uns die Marke bei 1585 und der Bereich um das alte
bisher unbestätigte Jahrestief bei 1429 Punkten.

Die Sektoren lagen in der abgelaufenen verkürzten Börsenwoche alle im
Plus. Besonders gut performten die Bereiche Internet (13,14 %) und
Biotech (7,44 %). Unterdurchschnittlich entwickelten sich die
Branchenindizes Medtech (0,87 %) und IT-Service (2,85 %).

Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß die technische Situation
recht gut aussieht. Das vorrangige Ziel, den dominanten, seit Januar
bestehenden Abwärtstrend zu überwinden, ist in greifbare Nähe gerückt.
Jetzt muß uns der Markt nur noch von der Nachhaltigkeit des
Trendbruchs überzeugen, dann wäre zumindest das Gröbste mal
überstanden. Sollte sich dieses Szenario durchsetzen, bleibt es
dennoch fraglich, ob es vor dem Hintergrund der laufenden
Quartalsberichtssaison zu starken Kurszuwächsen kommt. Hier könnten
schon einige negative Überraschungen in den Quartalsberichten für ein
Abdrehen in den negativen Bereich sorgen. Die Orderlage ist weiterhin
dünn und die für eine Rally benötigten institutionellen Anleger
investieren noch eher defensiv. Die scharfe Korrektur am Neuen Markt
hat ihre Spuren hinterlassen. Die Schwankungsbreite des Marktes wird
hoch bleiben, was aber auch für den ein oder anderen profitablen Trade
sorgen könnte. Die Spezies der Schnäppchenjäger ist die erste Art von
Börsianern, die auf dem Schlachtfeld des Neuen Marktes die guten
Stücke herauspickt. Sollte der Index in den nächsten beiden Tagen den
Ausbruch bestätigen und sich weiter von der Abwärtstrendlinie
entfernen, raten wir, Bestände in fundamental guten Titeln des Blue-
Chip-Index Nemax 50 aufzubauen, die über ein schlüssiges Konzept
verfügen und vor allem ihre Planzahlen in der Vergangenheit erfüllen
konnten. Sollte der Nemax All Share aber auch diesmal den Kampf gegen
die Trendlinie verlieren, sind Gewinnmitnahmen angesagt.

--- 3. Europäischer Aktienmarkt ---

Der europäische DJ STOXX 50 Index notierte zuletzt bei 4147 Punkten um
4,9 % über dem Vorwochenniveau. Die Wochenverlaufsextremwerte lagen
bei 3925 und 4169. Der Index versucht nun ernsthaft, sich wieder
nachhaltig über der 4000-Marke zu etablieren. In diesem Zusammenhang
ist er aus technischer Sicht durch den steilen Abwärtstrendkanal von
Mitte Dezember 2000 zwischen aktuell 4115 und 3825 in einem Zug von
unten nach oben marschiert und sogar knapp ausgebrochen. Damit ist der
STOXX 50 in den "alten" Abwärtstrendkanal vom September 2000
zurückgekehrt, der derzeit zwischen 4425 und 4050 verläuft. Im Rahmen
einer Konsolidierung sollte die untere Trendkanalmarke jetzt nicht
mehr unterschritten werden. Die Unterstützung bei 3940 hat zuletzt
gehalten und im Bereich um 3750 erkennt man eine mögliche
Bodenbildung. Nach oben hin sehen wir kurzfristig Widerstände bei 4160
und 4250. Als erstes Erholungsziel fixieren wir eine Widerstandszone
zwischen 4350 und 4460. Einige Marktindikatoren geben noch positive
Signale, bewegen sich aber bereits in Extrempositionen.

--- 4. US-Aktienmarkt ---

Die US-Wirtschaftsindikatoren zeichnen unverändert ein unsicheres Bild
über die Stärke des Abschwungs, die mögliche Dauer und den Zeitpunkt
des Trittfassens. Von einer Besserung der konjunkturellen Lage bis zum
Ende des zweiten Halbjahres 2001 kann erst dann ausgegangen werden,
wenn sich klare Anzeichen von stabilen makroökonomischen Daten zeigen,
die sich dann auch in positiven Unternehmensausblicken ausdrücken
werden. Eine Rezession wird den USA wohl erspart bleiben, nicht
unterschätzen sollte man allerdings die durch die Aktienbaisse
zwischenzeitlich verursachten negativen Vermögenseffekte.

Am US-Aktienmarkt lag das Augenmerk zuletzt insbesondere auf den
Quartalszahlen von Yahoo! (weltweit größtes Internetportal) und
Motorola (global drittgrößter Handyhersteller). Yahoo! lag mit der
gemeldeten "schwarzen Ertrags-Null" im ersten Quartal am oberen Rand
der Analystenerwartungen. Motorola mußte erstmals nach 15 Jahren über
einen Quartalsverlust berichten, allerdings bliebt der bisher übliche
Aktienkursausverkauf diesmal erfreulicherweise aus. Antrieb für den
Markt brachte die Heraufstufung der Halbleiterbranche.

Am Rande: Nach einer Umfrage des Finanzinformationsdienstes First
Call/Thomson Financial rechnet man in US-Analystenkreisen für das
erste Quartal 2001 allgemein mit Gewinnrückgängen von 8 bis 9 %
gegenüber dem Vorjahresaquartal. Innerhalb der einzelnen Sektoren
sieht man auf der negativen Seite neben den Techologiewerten (minus
30 - 40 %) auch die Old Economy (z. B. Finanzdienstleister minus 6 %).
Positive Zahlen erwartet man insbesondere vom Gesundheitssektor (plus
15 - 20 %) sowie im Bereich Energie und Versorgen. Für das Gesamtjahr
2001 erwartet man bei den im S&P-500-Index enthaltenen Unternehmen
einen Gewinnrückgang von durchschnittlich 6 %. Gleichzeitig sieht man
hierbei - ähnlich wie bei der US-Konjunktur - die Chance eines
"Überraschungspotentials" gegeben.

Der Dow Jones industrial average hatte mit einem Wochenverlaufshoch
bei 10173 seine Psycho-Hürde bei 10000 bereits deutlich genommen.
Zuletzt notierte der Index gut behauptet bei 10051 Punkten um 2,7 %
über dem Vorwochenniveau.

Charttechnisch zeichnet sich eine doppelte Bodenbildung um 9400 ab,
die Ende März 2001 begann. Die Widerstandszone zwischen 9790 und 9980
sollte nun dauerhaft überwunden werden und sich dadurch zum
Unterstützungsbereich wandeln. Das generelle Erholungspotential für
den Dow Jones sehen wir im Bereich der nächsten Widerstandszone
zwischen 10270 und 10500. Das technisches Risiko sehen wir aktuell um
9650. Wir wären sehr zufrieden, wenn die dauerhafte Rückkehr in die im
April 2000 begonnene Seitwärtsbewegung zwischen 11300 und 9750
gelänge. Einige Marktindikatoren geben derzeit neutrale Signale.

--- 5. Nasdaq ---

Mit einer Wochenperformance von 12,8 % hat sich die Nasdaq in der
vergangenen Woche ganz beachtlich geschlagen. Obwohl die Meldungen von
Unternehmensseite noch vor einem Jahr keinen so richtig vom Hocker
gehauen hätten, sind sie doch deutlich besser als die noch bis vor
kurzem an die Wand gemalten Schreckgespenster vom Niedergang der New
Economy. So übertraf der Onlinehändler Amazon mit einem geringeren
Verlust die Analystenschätzungen. Heraufstufungen des Telekom- und
Halbleitersektors durch Investmentbanken sorgten ebenfalls für Wasser
auf die Mühlen des jüngsten Kursaufschwungs. Technisch hat sich in der
abgelaufenen verkürzten Börsenwoche viel getan. Die Nasdaq ist endlich
aus dem seit Januar bestehenden Abwärtstrend ausgebrochen. Jetzt geht
es darum, nicht wieder in diesen zurückzufallen. Das ist die beste
technische Situation seit Ende Januar. Die Bodenbildung scheint aus
heutiger Sicht also geglückt zu sein. Als Unterstützung nach unten
dienen die Marken um 1790 und 1890 Punkten. Zur Zeit ist ein Tauziehen
um den Bereich 1890 Punkte auszumachen. Als Widerstände stellen sich
dem Index die Linien bei 2070 und 2250 Punkten in den Weg. Die
technischen Indikatoren interpretieren wir positiv. Sie haben aus dem
neutralen Bereich nach oben gedreht, befinden sich aber nicht in den
überkauften Zonen. Von dieser Seite droht also noch keine Gefahr, was
für weiter steigende Kurse spricht. Wichtig ist, daß sich die
Aufwärtsdynamik der letzten Woche wieder etwas abschwächt, da derart
starke Kurszuwächse in relativ kurzen Zeiträumen sehr schnell ins
Gegenteil umschlagen und eine technische Gegenreaktion durch
einsetzende Gewinnmitnahmen auslösen könnten. Aufgrund der anstehenden
Quartalsberichtssaison sehen wir die weitere Lage an der Nasdaq mit
gemischten Gefühlen. Die Notierungen werden auch in Zukunft stark von
Einzelergebnisveröffentlichungen beeinflußt werden, worin auch für die
Zukunft ein hohes Risiko liegt. Aber bereits vieles ist in den Kursen
eingepreist, und in einzelenen Sektoren sind Bodenbildungsphasen zu
erkennen (Chipbereich). Auch wenn die Märkte volatil bleiben, halten
wir die aktuelle Situation für geeignet, erste Bestände aufzubauen.
Der Abwärtstrend ist tot. Ob daraus gleich ein neuer Aufwärtstrend
entsteht oder ob sich eine Tradingrange herausbilden wird, kann aus
derzeitiger Sicht noch nicht gesagt werden. Dennoch, der alles
dominierende Abwärtstrend, an dem sich der Index schon seit Wochen die
Zähne vergeblich ausgebissen hatte, gehört endlich der Vergangenheit
an. Das Chance/Risiko-Verhältnis hat sich deutlich verbessert, weshalb
wir auf aktuellem Niveau zu ersten Käufen an der Nasdaq raten.

--- 6. Japanischer Aktienmarkt ---

Die Nippon-Börse war zunächst neuerlich in den Sog der fallenden
Technologiewerte gekommen, und im weiteren Wochenverlauf hatten sich
die Verluste deutlich ausgeweitet. Die Rettung kam durch die Nasdaq
mit ihrer Wende zum Besseren. Insbesondere die Heraufstufung der
Halbleiterbranche beflügelte den überwiegend technologielastigen
Nikkei 225 Index. So notierte das japanische Aktienmarktbarometer
zuletzt mit 13352 Punkten um 4,0 % über dem Vorwochenniveau. Die
Wochenverlaufsextremwerte lagen bei 13452 und 12579. Die psychologisch
wichtige 13000-Marke ist erfreulicherweise wieder eingenommen worden.
Technisch gesehen ist der Ausbruchsversuch des Nikkei aus seinem seit
März 2000 bestehenden Abwärtstrendkanal zwischen 12870 und 11280 noch
nicht restlos überzeugend. Von der oberen Trendkanalline erwarten wir
uns eine tragfähige Unterstützung. Zufrieden sind wir auch, wenn die
Supportzone zwischen 13300 und 12900 den Nikkei kräftig Richtung Nor-
den schickt. Als erstes Erholungsziel wartet dann die wichtige Wider-
standszone zwischen 13800 und 14600. Einige Marktindikatoren geben
noch positive Signale, bewegen sich aber bereits in Extrempositionen.

Steigt der japanische Aktienmarkt, wie dereinst 1999, nun wieder wie
"Phönix aus der Asche" empor oder wird er durch die wirtschafts- und
finanzpolitische Krisenstimmung weiter im Würgegriff gehalten? Das von
der Regierung angekündigte "Notprogramm für die Wirtschaft" wurde als
insgesamt enttäuschend interpretiert. Hauptziel müsse die
Stabilisierung des maroden Finanzsystems sein. Hierzu ist eine
reformwillige Regierung von entscheidender Bedeutung. Der erfolglose
Ministerpräsident Mori hat seinen Rückzug angekündigt.

--- 7. Rentenmärkte und Euro ---

"Wait and see" - so lautet das unveränderte Motto der Europäischen
Zentralbank (EZB). Der vom Markt gehegten Erwartung einer "drängenden"
Leitzinssenkung um 25 Basispunkte erteilten die Europäischen
Währungshüter eine Absage. Risiken für die oberste Pflicht der EZB,
die Preisstabilität, sieht man innerhalb des Euroraums zwar kleiner
werdend, aber noch nicht verschwunden. Das Wirtschaftswachstum bleibe
nach EZB-Erwartungen solide und man sieht keine Anzeichen für eine
globale Rezession, trotz der zunehmenden weltwirtschaftlichen Risiken.
Hinsichtlich einer allgemein erwarteten wachstumsfördernden Wirkung
niedriger Zinsen reichte die EZB den "schwarzen Peter" geschickt
weiter. Die Verantwortung dafür, daß die strukturellen Bedingungen für
eine höheres Wachstumspotential der Wirtschaft verbessert würden,
liege in den Händen der Regierung und der Tarifparteien. Oder geht es
bei der Verweigerungshaltung der EZB hinsichtlich Leitzinssenkungen
zwischenzeitlich nur noch "ums Prinzip"?

Ein Spannungsfeld für die Kapitalmärkte ergibt sich derzeit
insbesondere zum einen aus der deutlich rückläufigen US-Konjunktur,
den negativen Unternehmensmeldungen, möglicherweise zu spät kommenden
konjunkturstimmulierenden Zinsschritten der EZB und bislang tageweisen
Panikreaktionen am Aktienmarkt. Zum anderen bestehen allgemeine
Hoffnungen auf eine US-Wirtschaftsbelebung bis zum Ende des zweiten
Halbjahrs, eine unverändert robuste Eurlandkonjunktur, moderate
Verbraucherpreisentwicklung und anhaltende Leitzinssenkungshoffnungen
nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" (Nächste
Zentralbankratsitzung: 26. April). Von der US-Notenbank (FED) wird
weiterhin eine Leitzinssenkung um 50 Basispunkte noch vor der nächsten
FOMC-Sitzung am 15. Mai erwartet.

Als Verlierer der Woche können ausgemacht werden:

(a) der Euro: Durch die passive EZB-Haltung erhielt der Wechselkurs
gegenüber dem US-Dollar einen neuerlichen Tiefschlag und rutschte
kurzzeitig unter die Unterstützung bei 89 $-Cent. Die nächsten
Supports sehen wir um 0,87 und 0,83 $-Cent, Widerstände bleiben
unverändert um 93 und 96 $-Cent. Die Euro-Schwäche bleibt u. a.
Ausdruck der Sorge vieler Marktteilnehmer, daß sich das
Wirtschaftswachstum in Euroland deutlich abschwächt und die EZB mit
zinspolitischen Entscheidungen zu spät kommt. Die Denkkette dabei
lautet grob gesagt "Zinssenkungen unterstützen die Konjunkturbelebung,
welche in Folge den Euro stärkt".

(b) die Anleihen: Wie erwartet, speisen die Rentenmärkte infolge von
Umschichtungen die Aktienmarkterholungen nach dem Motto "Des einen
Freud, des anderen Leid". Allerdings erwarten wir, daß auch im Falle
einer Konsolidierung bei Aktien die Anleihenkurse keine neuen Hochs
mehr erreichen werden. An den Zinsfuturemärkten dies- und jenseits des
Atlantiks werden wichtige Aufwärtstrends angetestet bzw. verletzt.
Noch bewegen sich die deutschen Kaptialmarktrenditen unter der 5-%-
Marke. Im Laufe des Jahres werden wir hier drüber kommen. Das Risiko,
daß die Zinsen mittelfristig wieder steigen könnten, ist nicht zu
unterschätzen. Wir empfehlen Festgelder oder Laufzeiten von bis zu
zwei Jahren.

--- 8. Fazit - Ausblick - Empfehlung ---

Alle im Rahmen dieser Publikation besprochenen Aktienindizes konnten
sich von Ihren Verlaufstiefs zum Wochenbeginn lösen und erfreulich
deutlich erholen, und die technische Situation hat sich zunächst
entspannt. Wenn sich diese Tendenz in Verbindung mit ansteigenden
Umsätzen über die vor uns liegende feiertagsbedingt verkürzte Handels-
woche hinaus stabilisiert, haben wir das Schlimmste überstanden. Al-
lerdings wird dies nicht bedeuten, daß der Zickzackkurs der Vergangen-
heit angehört. Das "Aktie-wechsle-Dich-Spiel" wird weiter gehen: Erho-
len sich Technologiewerte, werden tendenziell Parkpositionen in "Old
economy"-Titeln abgebaut. Kommt die "New economy" unter Kursdruck,
dann flüchtet man wiederum in defensive Aktienwerte. Mögliche positive
Potentiale birgt die näher rückende Hauptversammlungssaison mit den
damit in Aussicht stehenden Dividendenzahlungen. Aufgrund attraktiver
Dividendenrenditen ergeben sich erfahrungsgemäß zumindest gute
Kursabsicherungsniveaus. Bei den DAX-Werten wurden mehrheitlich
Dividendenanhebungen angekündigt sowie bereits Sonderauschüttungen für
das laufende Geschäftsjahr in Aussicht gestellt.

Ein nachhaltiger Stimmungswandel ist nur dann möglich, wenn kommende
Unternehmensmeldungen tendenziell besser ausfallen werden, als die
Stimmung vorsieht. Erfreulich ist hierbei auch, daß den Fundamentalda-
ten wieder Beachtung geschenkt wird, denn vielfach sind die schwachen
Umsatz- und Gewinnprognosen schon ausreichend in den gefallenen
Aktienkursen eingepreist. Ein positives Überraschungspotential ist
nicht von der Hand zu weisen. Liquidität wurde seit Jahresanfang
reichlich vor sich hergeschoben, um damit positive Meldungen zu
"belohnen". Alle Marktteilnehmer warten in den Startlöchern darauf,
daß jemand den Startschuß gibt - kurzfristige Fehlstarts natürlich
nicht ausgeschlossen. Der anstehende Quartalsberichtssaison sehen wir
noch mit gemischten Gefühlen entgegen.

Denn die Sorgen vor anhaltenden Umsatz- und Gewinnwarnungen aus den
USA und die unsicheren US-Konjunkturaussichten bleiben noch Thema.
Dazu kommt, daß bei den wichtigen Aktienmarktindizes aus charttech-
nischer Sicht die Abwärtstrends intakt bleiben, auch wenn sich Boden-
bildungen abzeichnen und damit die Endphase des Aktienmarkteinbruchs
läuft. Die DAX-Range sehen wir deshalb bis Ende April zwischen circa
5700 und 6200 Punkten. Es bleibt unser Rat, vorhandene Positionen in
Qualitätstiteln auszusitzen: Kurzfristig orientierte Spekulanten
sollten nicht gegen den bestehenden Abwärtstrend spekulieren. Der
mittel- bis langfristigen Investor kann sukzessive in Standard- wie
auch Neuer-Markt-Werte investieren, um langfristige Chancen nicht zu
verpassen. Dies sollte mit solch ausgewählten Aktientiteln gelingen,
wie beispielsweise AOL Time Warner, BASF, Bayer, Carrefour, Consors,
DaimlerChrysler, Degussa, Deutsche Telekom, FAG Kugelfischer, FMC,
GfK, LVMH, MAN Vorzüge, Medion, Nokia, Preussag, SAP, Telefonica,
Thyssen Krupp und 3U Telekommunikation.

Wir bauen gemeinsam mit unserer geneigten Leserschaft darauf, daß der
DAX mit den aufkommenden "Frühlingsgefühlen" zwischen 6200 und 6400
Punkten einen kurzzeitigen Höhepunkt erreichen kann. Dies allerdings
im Bewußtsein - um im Bild zu bleiben -, daß bekanntlich "eine
Schwalbe noch keinen Sommer macht".

Für die "Zwangspause" von der Börsenalltagshektik in Form des langen
Osterwochenendes wünschen wir Ihnen viel Ruhe und Entspannung sowie
angenehme Überraschungen.

Herzliche Grüße aus Nürnberg von Ihrem SchmidtBank-Researchteam!

Verfasser: Alois Bauer, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 06.04.2001 bis 12.04.2001 [18:21 Uhr]

Wochen-Hits        06.04.01   12.04.01      %

Jobpilot              2,10       6,55    +211,90
Pixelpark             3,50       9,45    +170,00
Lycos Europe          1,44       2,70     +87,50
Netlife               2,70       4,70     +74,07
Biodata              17,00      26,60     +56,47
b.i.s. Börseninf      4,20       6,45     +53,57
GUB                   1,08       1,65     +52,78
Carrier 1             4,95       7,40     +49,49
Norcom Info           3,80       5,40     +42,11
WWL Internet          0,98       1,39     +41,84

Wochen-Flops       06.04.01   12.04.01      %

Refugium Holding      2,90       1,70     -41,38
Advanced Medien       0,92       0,67     -27,17
Mount10               8,60       6,50     -24,42
Caatoosee            10,20       7,90     -22,55
Plaut                 8,80       7,00     -20,45
e.multi               5,00       4,05     -19,00
Lösch                 1,88       1,53     -18,62
ricardo.de            3,65       2,98     -18,36
Ehlebracht VZ         3,00       2,45     -18,33

Quelle: Börse Online


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (06.04.2001 - 11.04.2001)

1. SAP AG                       716463
2. SIEMENS AG                   723610
3. DEUTSCHE TELEKOM AG          555750
4. COMROAD AG                   544940
5. THIEL LOGISTIK AG            931705
6. D. LOGISTICS AG              510150
7. ACG AG F.CHIPK.INFO.SYS.     500770
8. KONTRON EMBEDDED COMPUTERS   523990
9. MEDIGENE AG                  502090
10. NOKIA CORP.                  870737


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Citigroup              871904    880     56,00    52,50
Süss Microtec          722670   1750     28,00    36,00
DaimlerChrysler        710000   1000     51,50    52,15

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
PROTEIN DESIGN LABS    883428    180     72,90    56,00
VAXGEN INC. SHARES     923976    240     25,75    24,50
MILLENNIUM PHARMAC.    900625    380     36,50    37,80
ADVA AG OPTICAL NET.   510300    800     22,50     8,20
CO.DON AG              517360    830     16,70    16,50


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

FJA: Dank der "Riester-Policen" eine sichere Anlage

Es gibt sie noch - die Unternehmen am Neuen Markt, denen auch eine
miserable allgemeine Stimmung kaum etwas anhaben kann. Zu ihnen zählt
der Münchner Anbieter von Software für Versicherungen und
Finanzdienstleister, FJA. Am Mittwoch gab der Konzern einen Vertrag
mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich mit dem Parion-
Verbund (Gothaer, Berlin-Kölnische, Asstel) bekannt, der zunächst drei
Jahre läuft und eine Verlängerungsoption von weiteren zwei Jahren
beinhaltet. FJA liefert nicht nur die vollständige Software, die
Parion in die Lage versetzt, unmittelbar nach Inkrafttreten der
Rentenreform entsprechende Vorsorgeprodukte am Markt anzubieten.
Vielmehr betreibt das Beratungshaus als Outsourcing in einem
Rechenzentrum der Siemens Business Services in München die Software.

Durch diesen Abschluß mit Parion setzt sich FJA in jüngster
Vergangenheit nicht zum ersten Mal positiv in Szene. Den ersten
"Riester-Auftrag" erteilte dem Unternehmen bereits vor einigen Wochen
die Karlsruher Lebensversicherung. Auch die westfälische Provinzial
erteilte vor einigen Wochen einen Auftrag über 11 Mill. DM. FJA dürfte
mit seinen maßgeschneiderten Lösungen einer der Hauptprofiteure der
anstehenden Rentenreform sein, die der Versicherungswirtschaft
erhebliche Veränderungen verbunden mit hohem Geschäftspotential und
notwendigen Investitionen beschert.

Die Geschäftszahlen der Bayern können sich sehen lassen. Im
vergangenen Geschäftsjahr konnten sowohl die Gesamtleistung auf 163
Mill. DM (+38 %) wie auch das Betriebsergebnis auf 27,2 Mill. DM
(+49 %) deutlich gesteigert werden. Die Aktionäre erhalten aus dem
erwirtschafteten Gewinn von 1,17 Euro sogar eine Dividende von 0,40
Euro. Seit einigen Monaten richten Anleger ihr Augenmerk verstärkt
auf Profitabilität. Kein Wunder, daß der Aktienkurs von FJA, die im
Februar 2000 zu 48 Euro am Neuen Markt debütierten, den Börsensturm
relativ unbeschadet überstand. Mit 60 Euro notiert das Papier 25 %
höher als zum Börsengang. Wer sich allerdings in dem Wert engagieren
möchte, sollte sich trotz der positiven Zukunftsperspektiven der
durchaus stolzen Bewertung bewußt sein. Basierend auf von Concord
Equity Research geschätzten Earnings per share von 1,73 Euro im
laufenden Jahr wird FJA mit dem 35fachen des Gewinnes und 4fachen des
Umsatzes bewertet. Die Aktie eignet sich somit mehr für den
langfristig orientierten Anleger, denn aufgrund der relativ hohen
Bewertung besteht in unsicheren Zeiten durchaus Rückschlagspotential.

Tips und Termine

Nur wenig Newsflow kann der Anleger in der kommenden Woche erwarten.
Am Mittwoch legt Balda seinen Bericht zum Verlauf des ersten Quartals
vor. Man darf gespannt sein, wie sich der abebbende Handy-Boom auf die
Geschäfte des Gehäuse-Herstellers aus Bad Oeynhausen niederschlägt.
Zur Hauptversammlung treffen sich die Aktionäre der Schweizer BB
Medtech. Die italienische Finanzgruppe Bipop-Carire, die im
vergangenen Jahr die ehemalige Quelle-Bank (Entrium) übernommen hat,
veranstaltet ebenfalls ihr Aktionärstreffen. Schließlich buhlen am
Freitag mit Silicon Sensor und VIVA Media zwei Unternehmen auf einer
Roadshow um Investoren.

Ihr Czerwensky-Team wünscht Ihnen ein FROHES OSTERFEST!

Quelle: Czerwensky intern
Antworten

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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/15

 
13.04.01 12:50
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7. EMPFEHLUNGEN INLAND
**************************************************

Degussa: Marketperformer (Goldman Sachs)

Die Analysten von Goldman Sachs vergeben das Rating "Marketperformer"
für die Aktien des Unternehmens Degussa.

Die Degussa-Hüls AG ist ein international agierender Chemie-Konzern,
der rückwirkend zum 1. Oktober 1998 aus der Fusion der ehemaligen
Degussa AG und der Veba-Tochter Hüls AG hervorgegangen ist.

Die Analysten halten an ihrem "Marketperformer"-Rating fest und legen
neue Erwartungen hinsichtlich der Geschäftszahlen vor. Der Gewinn pro
Aktie 2001 wird in Höhe von 1,19 Euro erwartet, 2002 1,98 Euro.

Das Unternehmen habe die Absicht verkündet, sich von Akquisitionen
(z. B. Laporte) und Geschäftsbereichen, die nicht zum Kerngeschäft
gehören, zu trennen. Solch ein strategisches Vorgehen werde mit
Sicherheit die angesetzten Schätzungen signifikant ändern.

Die "Marketperformer"-Bewertung wird also aufrecht erhalten mit dem
Vermerk, daß E.ON als 64,5%iger Anteilseigner sich mittelfristig von
seinen Anteilen trennen wolle.

Degussa (WKN 542190)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

SAP: Akkumulieren (Berenberg Bank)

Die Analysten der Berenberg Bank vergeben das Rating "Akkumulieren"
für die Aktien von SAP.

SAP zählt zu den größten unabhängigen Softwareunternehmen weltweit und
gehört zu den führenden Anbietern von Planungssoftware für
Unternehmensressourcen zur Integration von Backoffice-Funktionen wie

Vertrieb, Finanzierung, Personal und Produktion.

Gespräche mit Investor Relations und diversen Implementierungspartnern
sowie jüngste Indikationen des Managements hätten die Analysten in
ihrer Einschätzung bestätigt, daß die Ergebnisse des ersten Quartals
2001 im Rahmen der Markterwartungen lägen. SAP könnte sich somit von
den US-amerikanischen Wettbewerbern absetzen, die zuletzt
Gewinnwarnungen veröffentlicht hätten. Begründen ließe sich dies
damit, daß SAP als dominierender europäischer Marktführer (noch) wenig
von der konjunkturellen Abschwächung in den USA betroffen ist. Das
Unternehmen verfüge nicht nur über die ganzheitlichste Produktpalette,
sondern habe mit mehr als 13.500 Kunden auch die breiteste Basis, in
die Updates/neue Produkte hineinverkauft werden könnten.

Dennoch hat die Berenberg Bank ihre Einschätzungen für Umsatz und
Gewinn je Aktie der Jahre 2001 und 2002 nach unten korrigiert. Das
schwache makroökonomische Umfeld in den USA werde nach Ansicht der
Analysten auch bei SAP im zweiten Halbjahr zu verschobenen Aufträgen
bzw. längeren Verkaufszyklen führen. Ferner könnte sich in diesem
Zeitraum auch das Umfeld in Europa verschlechtern. Die Vorhersagbar-
keit der Umsatzentwicklung für SAP werde somit deutlich schwerer.

Das Urteil lautet "Akkumulieren".

SAP (WKN 716460)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Brokat: Halten (Berenberg Bank)

Die Analysten der Berenberg Bank raten dazu, Aktien von Brokat zu
halten.

Brokat sei der Marktführer bei e-Banking-Lösungen in Europa. Mehr als
2000 Finanzdienstleistungsprovider nutzen die Produkte von Brokat.
Durch die Akquisitionen von GemStone und Blaze befinde sich Brokat in
einer Position, eine breitgefächerte e-Business-Infrastruktur zu
bieten.

Der Fokus liege auf M-Commerce. Die Entwicklung des M-Commerce könne
nach Ansicht der Analysten gute Chancen bieten. In der derzeitigen
Phase der technologischen Entwicklung können die Erfolgsaussichten
jedoch nur schwer herausgefunden werden.

Es bestehe nahezu eine Tradition bei Brokat für ein hohes Wachstum
aber immer noch höhere Verluste. Die Erlöse habe man um 148 % auf
119,6 Millionen Euro ausdehnen können. Das Unternehmen habe nicht
zuletzt aufgrund der niedrigen Brutto-Gewinnmarge einen operativen
Verlust auf EBITDASO-Basis über 53,5 Millionen Euro und einen Netto-
Verlust für das vergangene Jahr von 125,9 Millionen Euro vermeldet.

Sollte sich die Cash-Burn-Rate des Unternehmens nicht nachhaltig
verbessern, sei Brokat dazu gezwungen, eine erneute Kapitalerhöhung in
naher Zukunft durchzuführen, was die Analysten nicht nur aufgrund der
schwachen Börsenverfassung eher kritisch sehen.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2000 habe das Goodwill von 730
Millionen Euro ungefähr 89 % des Kapitals der Anteilseigner in Höhe
von 821 Millionen Euro ausgemacht.

Die Analysten der Berenberg Bank raten dazu, Aktien von Brokat zu
halten.

Brokat (WKN 522190)

Quelle: Aktienresearch

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Singulus: Kaufen (Credit Suisse First Boston)

Credit Suisse First Boston halten Singulus für kaufenswert.

Das Unternehmen habe seine Umsatzerwartungen gesenkt. Dies müsse aber
nicht notwendigerweise bedeuten, dass die Prognosen nicht übertroffen
werden könnten. So habe Singulus Anfang 2000 die Erwartungen mit 450
Mio. DM angegeben, dann aber um 63 % übertroffen. Dennoch nähmen die
Analysten ihre Umsatzerwartungen für 2001 zurück. Sie behielten ihre
Prognosen für 2002 aber bei.

Singulus (WKN 723890)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Loewe: Kaufen (Bankgesellschaft Berlin)

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Werte von Loewe
mit Kaufen ein.

Der Hauptversammlung werde für das Geschäftsjahr 2000 die Ausschüttung
einer Bardividende von 0,85 Euro je Aktie vorgeschlagen. Die
vorgeschlagene Dividende liege noch über den bisherigen Schätzungen
der Analysten von 0,77 Euro. Für das Geschäftsjahr 1999 habe die Loewe
AG im Vorjahr noch keine Dividende gezahlt, da der Börsengang und die
damit verbundenen Aufwendungen erst im Juli 1999 erfolgt seien. Der
Dividendenvorschlag unterstreiche die ausgezeichnete Entwicklung des
Unternehmens. Die Hauptversammlung finde am 26.06. statt,
Bilanzpressekonferenz und Analystentreffen am 26.04. Die seit Oktober
anhaltende Konsolidierung könne angesichts des positiven
Nachrichtenflusses jetzt wieder in eine deutliche Aufwärtsbewegung
münden. Die Analysten unterstreichen ihre seit längerem schon
bestehende Kaufempfehlung und rechnen zunächst mit einem neuen
Erreichen der alten Höchststände bei 40 Euro.

Loewe (WKN 649410)

Quelle: Aktienresearch


**************************************************

8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
**************************************************

Carlsberg: Kaufen (Deutsche Bank)

Die Analysten von der Deutschen Bank raten, die Aktie von Carlsberg zu
kaufen.

Der dänische Brauerei-Konzern wird von den Analysten von
"marketperformer" auf "Kaufen" hochgestuft. Der Umbau und die
Übernahme von Feldschlösschen, Orkla und Unicer seien für Carlsberg
wichtige Schritte, um Marktführer-Positionen zu erreichen.

Die Analysten legen ein Kursziel von 475 dänischen Kronen fest. Der
aktuelle Kurs liegt bei 380 dänischen Kronen.

Carlsberg (WKN 854095)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Axa: "Strong Buy" (Merrill Lynch)

Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktie von dem französischen
Finanzdienstleister Axa auf "strong buy" gestuft.

Axa sei im Asset Management sehr engagiert. Die Provisionseinnahmen in
diesem Geschäftsfeld erhöhen sich mit den verwalteten Vermögen, deren
Volumina wiederum von dem Kursniveau an den Finanzmärkten abhängen.
Der Kursrückgang von fast 40 % bis Mitte März habe deshalb angesichts
der Abschwächung der weltweiten Aktienmärkte nicht überrascht. Axa
gelte im Anschluss dieser wirtschaftlichen Abkühlung als positives
Investment.

Der Finanzdienstleister hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn
von 3,9 Mrd. EUR erzielt. Bis 2006 werde ein Nettogewinn je Aktie im
Durchschnitt mit einer 15%igen Steigerung erwartet. Der aktuelle
Aktienkurs liegt bei 127 EUR, die Analysten haben ein Kursziel von
170 EUR festgelegt.

Axa (WKN 855705)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Vivendi Universal: Kaufen (Berliner Volksbank)

Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen die Aktien von Vivendi
Universal zum Kauf.

Der Konzern Vivendi Universal sei im vergangenen Jahr aus der Fusion
des Mischkonzerns Vivendi, der Fernsehtochter Canal Plus und dem
kanadischen Medien- und Getränkekonzern Seagram hervorgegangen. Damit
habe der Vorstandschef Jean-Marie Messier in wenigen Jahren den
ehemaligen Mischkonzern Générale des Eaux zum zweitgrößten
Medienunternehmen hinter AOL Time Warner umgebaut.

Der Konzern mit Sitz in Paris untergliedere sich grob in die Sparten
Medien & Kommunikation sowie Umwelt-Service. Den größten Umsatzbeitrag
(ca. 63 %) liefere der Umwelt-Service (Ver- und Entsorgung, Transport,
Energie), der in der Tochtergesellschaft Vivendi Environnement
gebündelt ist. An der börsennotierten Tochter halte Vivendi Universal
etwa 63 %.

Die Sparte Medien & Kommunikation (Umsatzanteil etwa 33 %) unterteile
sich in die Bereiche TV + Film, Verlagsgeschäft, Musik, Internet und
Telekommunikation. Der Bereich TV + Film werde von Universal Pictures
("Erin Brockovich", "Gladiator") und Europas führendem Pay-TV-Anbieter
Canal Plus (49,9 %-Tochter) gebildet und verfüge über die weltweit
zweitgrößte Film-Bibliothek mit über 9.000 Filmen und 30.000 Stunden
Fernsehprogramm. Im Verlagsgeschäft, zu dem u. a. die Zeitschriften
"L'Express" und "L'Expansion" zählen, nehme Vivendi Universal
Publishing weltweit den zweiten Platz bei PC-Spielen ein und sei
führend bei Online-Games.

Im Musikbereich halte der Konzern mit der Universal Music Group (UMG)
die globale Spitzenposition mit einem Weltmarktanteil von gut 22 %.
Die Internetaktivitäten seien unter VivendiNet zusammengefaßt.
Schließlich biete Vivendi Universal ein breites Spektrum an
Telekommunikations-Dienstleistungen (Cegetel, SFR) an.

Randaktivitäten (4 % des Umsatzes), die im Jahr 2000 stark
zurückgeführt wurden, stellen in erster Linie noch Immobilien dar.
Abgesehen vom Internetbereich, der rote Zahlen schreibe, haben im
Geburtsjahr von Vivendi Universal alle Kerngeschäftsfelder deutliche
Zuwachsraten beim EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen) erzielen könne, so die Analysten.

Auf Pro-forma-Basis, welche die neue Konzernstruktur für 1999
berücksichtige, habe das Unternehmen den Umsatz im Jahr 2000 um 19,4 %
auf gut 52,5 Mrd. EUR und das EBITDA um 48,3 % auf gut 7,2 Mrd. EUR
steigern können.

Größter Aktionär von Vivendi Universal sei - mit einem Anteil von etwa
8 % - die Familie Bronfman, die der Hauptaktionär von Seagram gewesen
sei.

Positive Aspekte seien, daß aus der Fusion Synergieeffekte von etwa
720 Mio. EUR realisiert werden sollen, z. B. durch Einsparungen bei
der Verwaltung, im Einkauf und bei Informationstechnologien. Des
weiteren ergebe sich eine starke Marktstellung, vor dem Hintergrund
eines möglichen Zusammenschlusses von RTL und Canal Plus im Bereich
der Sportrechte zu Europas Marktführer, Joint Ventures mit Vodafone
(Internet-Portal "Vizzavi") und Sony (Internet-Musikvertrieb "Duet").

Das Umsatzwachstum von jeweils 10 % und die Steigerung des EBITDA von
jeweils 35 % für 2001 und 2002 seien in Aussicht gestellt worden.

Negativ zu bemerken seien hohe Aufwendungen im Bereich der
Internetaktivitäten und für UMTS-Lizenzen. Marktteilnehmer bemängeln
die Transparenz des Konzerns und eine hohe Verschuldung der Tochter
Vivendi Environnement.

Die Analysten der Berliner Volksbank halten die Aktien von Vivendi
Universal im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven für unterbewertet
und empfehlen sie zum Kauf.

Vivendi Universal (WKN 591068)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Carrefour: Untergewichten (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management raten dazu, Aktien von
Carrefour unterzugewichten.

Carrefour sei weltweit in der Lebensmittel- und Teppichbranche tätig.
Zusätzlich dazu betreibe das Unternehmen noch Handel mit Heiz- und
Brennstoffen.

Der Umsatz im ersten Quartal sei um 9,6 % gestiegen. Die Geschäfte in
Asien verlaufen positiv. Das Wachstum im wichtigsten Heimatmarkt und
in Lateinamerika erweisen sich weiterhin als rückläufig, so die
Analysten von Delbrück Asset Management.

Carrefour (WKN 852362)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

AT & T: Heruntergestuft (Deutsche Bank)

Die Analysten von der Deutsche Bank Alex. Brown (DBAB), die New Yorker
Deutsche-Bank-Tochter, stufen die Aktie von AT & T ab.

Die Analysten haben die Umsatz- und Gewinnprognosen für AT & T
reduziert. Der Umsatz sei von 67,5 auf 66,7 Mrd. USD revidiert worden.
Anstatt 31 Cents Gewinn je Aktie werde nur noch 26 Cents Gewinn je
Aktie erwartet.

Gründe dafür seien niedrigere Wachstumsraten bei Mobilfunk-Kunden und
sinkende Preise für Ferngespräche. Außerdem werde AT & T bei einer
Restrukturierung auf konzerninterne Konflikte zwischen einzelnen
Sparten stoßen.

Ein Kursziel von 25 USD werde trotzdem, nach der gestrigen Notierung
von 20 USD, beibehalten.

AT & T: (WKN 868400)

Quelle: Aktienresearch

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Amazon: Neutral (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management stufen die Aktien von
Amazon von "Untergewichten" auf "Neutral" hoch.

Der bittere Kampf im Online-Handel könnte ein Ende haben. Aus Feinden
werden sogar Alliierte. Die "Borders Group" ziehe sich aus dem
Internet-Geschäft zurück und werbe für die Website von Amazon. Für
weitere Phantasie sorgen Kooperationsverhandlungen mit Wal Mart und
der Unterhaltungselektronik-Kette Best Buy.

Ein positiver News-Flow und bessere Geschäftsaussichten, bestätigt
durch einen positiven Ausblick bei Moody's, bedingen nach Ansicht der
Analysten von Delbrück Asset Management eine Hochstufung von
"Untergewichten" auf "Neutral". Man verweise jedoch auf den
spekulativen Charakter eines Investments.

Amazon (WKN 906866)

Quelle: Aktienresearch


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9. DISCLAIMER
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schnee:

danke o.T.

 
14.04.01 11:09
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