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Conergy, Pro und Contra...

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 4,98 10,03 14,99
Fallender DAX-Kurs 4,90 9,93 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK81Q13 , DE000VK8X2W4 , DE000VH9VQR2 , DE000VJ0VBP5 , DE000VJ0JNU5 , DE000VJ1ZH52 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 13.407
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Conergy kein aktueller Kurs verfügbar
 
extrachili:

Guten Morgen User's...

4
18.04.12 08:31
...das GAP wurde auch heute wieder geschlossen. Conergy startet bei 47 Cent und legt erstmal auf 48,9 zu.
The same procedure as yesterday? Yes James, the same procedure as every day!

Da ich weiterhin ein paar Conys halte, wäre mir das doch sehr recht.
Die Presse um Conergy ist z.Z. sehr positiv gestimmt, so dass man vielleicht doch noch mit einem weiteren Anstieg rechnen könnte?! Mal sehen...
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Schnurrstrac.:

Morgen Chilli !

 
18.04.12 08:41
Halte auch noch immer . Da die Waferpreise letztem Jahr um 70 % eingebrochen
sind und Conny sie jetzt nicht mehr selbst produziert sondern billig zukauft, sollte
wiedermal ein Jahr mit schwarzen Zahlen werden. Das würde die Banken beruhigen.
Also,.............auf zu den 0,60 !! Dann sehen wir weiter .
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extrachili:

Morgen Schnurri,...

3
18.04.12 08:58
...70% ist natürlich ne Menge, aber Conergy erlaubt sich die Teile auf dem Luftweg nach Frankfurt/O bringen zu lassen. Das ist zwar der schnellste Weg um sie weiter verarbeiten zu können, aber mit Abstand auch der teuerste. Das rechnet sich sicherlich, so lange die Preise noch dramatisch am fallen sind! 3-4 Wochen mit dem Container-Schiff muss man kalkulieren. Bis dahin kann der Wafer-Preis so weitgefallen sein, das es günstiger ist, die Teile später zu günstigeren Conditionen einzukaufen und mit dem Flieger teuer einzufliegen. Wenn der Preis wieder stabil ist, wird auch Conergy auf die konventionellen Transportwege zurück greifen müssen, da sonst ihre Produkte zu teuer werden und all zu lange werden die Preise nicht mehr sinken.
Antworten
extrachili:

Heute scheinen...

 
18.04.12 09:30
...die Bären an der gesammten Börse am Drücker zu sein und somit legt der Kursanstieg bei Conergy auch eine Pause ein. Man muss eher mit Abschlägen rechnen! Ist aber auch die letzten 2 Tage verdammt gut gelaufen.
Antworten
ulm000:

Hallo ???

3
18.04.12 09:36
Conergy kauft keine Wafer, sondern die kaufen Zellen und in den Zellen sind Wafer !!! Außerdem hat Conergy so gut wie keine Wafer jemals selbst produziert, denn sonst hätte man ja wohl auch keinen Wafervertrag mit MEMC abgeschlossen. Es ist auch davon auszugehen, dass Conergy nicht alle ihrer chinesischen Zellen mit dem Flugzeug einführen lässt, denn das wäre ganz einfach viel zu teuer.

Die Zellpreise sind im letzten Jahr um rd. 0,65 $/W bzw. 54% gefallen (Wafer um 0,50 $/W bzw. 53%), während die Modulpreise um rd. 0,80 $/W bzw. 43% gefallen sind. Man darf nicht den Fehler machen sich das prozentual anzusehen, sondern man muss das schon in absoluten Zahlen betrachten. Entlang der kompletten Solarwertschöpfungskette (von Polysilizium bis zu den Modulen) sind die Preise massiv gefallen. Sonst bringt das nichts. Die reinen Modulbauer haben zwar mittlerweile wesentlich bessere Einkaufspreise, aber trotzdem müssen sie ihre Prozesskosten in den Griff bekommen, denn sonst wird draufgezahlt und zwar gnadenlos, denn logischerweise sind ja nicht nur die Zellpreise unter Preisdruck, sondern auch die Modulpreise.

Sicher wird Conergy Geld sparen, weil man die hochdifizitäre Zellproduktion eingestellt hat, aber ich glaube nicht, dass Coneergy mit ihrem Frankfurter Werk Geld verdient. Dafür sind die Modulfertigungslinien ganz einfach nicht mehr auf dem neusten Stand,  die Produktion ist ja auch nicht gerade allzu groß und der Preisdruck wird immer weiter gehen.
Meiner Meinung nach würde Conergy liebend gerne die Frankfurter Produktion schließen, aber das würde wahrscheinlich nur gehen, wenn man erhaltene Subventionen zurückzahlen würde.

An schwarze Zahlen auf Nettobasis, also nicht Bruttogewinn, nicht EBITA und auch nicht EBIT, glaube ich nicht, da die operativen Kosten wie auch die Holdingkosten von Conergy ganz einfach zu hoch sind gegenüber anderen Mitbewerber.

Q1 dürfte die für die gesamte Branche einigermaßen gut gelaufen sein, jedenfalls erheblich besser wie man das noch im Dezember letzten Jahres erwarten konnte. Die Nachfrage war in Deutschland überraschend gut und die Chinesen konnten auf diesen Fakt sehr spät reagieren, das alles hat dazu geführt, dass wir in Q1 sehr stabile Modulpreise hatten, die sind sogar leicht angestiegen, aber mittlerweile fallen die Modulpreise wieder kräftig (seit Mitte März um 10%), denn der Nachfrageschub in Deutschland ist abgeebbt. Q2 wird wohl schwerer werden wie Q1, vor allem wegen den fallenden Modulpreisen.
Antworten
Schnurrstrac.:

Conergy hat die Wafer zu Zellen geschnitten.

 
18.04.12 10:13
Wafer sekbst zu erzeugen wäre eine zu grosse Investition, da sie auf einen Stab aufkristallisiert werden müssen, was nur in ganz speziellen Extrudern möglich ist.
Silizium selbst kostet so gut wie fast nichts . Erst durch das aufwändige Verfahren
bekommt der Wafer seinen Preis. Und genau da liegen noch viele Möglichkeiten der
Rationalisierung.
Antworten
ulm000:

Silizium selbst kostet so gut wie fast nichts

 
18.04.12 11:44
Polysilzium macht aber 45% des Waferpreises aus (Prozesskosten: 0,21 $/W, Polysiliziumkosten 0,17 $/W). Sind Zahlen von Renesola.

Nicht bei der herkömmlichen Waferherstellung liegen die großen Rationalsierungsmöglichkeiten, da sind vielleicht noch 0,04 $/W bei den Einsparungen der Prozesskosten drin in den nächsten zwei Jahre, sondern durch billigeres Polysilizum (5 $/kg weniger gibt alleine eine Kostenersparnis von rd. 0,04 $/W und durch geringere Waferdicken. Die sind heute bei 190 µm ± 20 µm dick und somit sind die Zellenrohlinge rd. ein Drittel dünner als noch vor zehn Jahren.

Größtes Einsparpotential bei den Wafern dürften aber wohl Wafer mit Quasi Monomaterial haben. Es wird ganz normales multikristallines Material in die Schmelztiegel gegeben, aber am Tiegelboden wird eine Platte aus einkristallinem Silizium als Saatkristall präpariert. Beim Abkühlen erstarrt der Wafer dann an diesem Kristall und übernimmt weitgehend dessen Orientierung. Dadurch werden effizienzschmälernde Defekte im Wafer (Korngrenzen) vermieden. Damit hat der multikristallien Wafer fast die Eigenschaften des höherwertigen und deutlich teueren  monokristallinen Wafers. Das führt dann dazu, dass der Wirkungsgrad deutlich steigt. Somit gibt es für multikristalline Zellen mit Quasi Monowafer einen recht hohen Effizienzgewinn bei nahezu gleichbleibenden Produktionskosten. Schöner Nebeneffekt dabei ist, dass solche Zellen mit Quasi Monowafer auch besser in die Module eingebaut werden können, was dann noch zusätzlich an Modulprozesskosten spart.

Haben heute multikristalline Zellen einen Wirkungsgrad von etwa 17% (entspricht in etwa einen Modulwirkungsgrad von 15%), dann kommen multikristalline Zellen mit Quasi Monowafer auf 18,5% (entspricht in etwa einen Modulwirkungsgrad von 16,5%). Das ist eine Effizienzsteigerung von 10%. Erwartet wird, dass mit den Quasi Monowafer multikristalline Zellen von 20% in der Massenproduktion leicht zu erreichen sind und  dann kommen sie recht nahe an die wesentlich teueren monokristalline Zellen heran. Bei einem Zellwirkungsgrad von 20% hätten wir Stand heute eine Effizienzsteigerung von 23% auf Modulebene bzw. eine Kostenersparnis von über 0,15 $/W. Wenn das alles mit den Quasi Monowafer so klappt, dann könnte im nächsten Jahr der PV-Markt neu durchgemischt werden.
Schott Solar hat jedenfalls schon die 20% inkl. der Perc-Zelltechnologie erreicht im Labor und jetzt muss das in der Massenproduktion umgesetzt werden.
JA Solar mit ihren Maple-Zellen und Suntech mit ihren Blackpearl-Zellen sind schon mit multikristalline Zellen mit Quasi Monowafer auf dem Markt. Renesola fährt mit ihrem Virtus-Wafer, sind Quasi Monowafer, in der Fertigung auf Volllast.

Auch bei der Zelltechnologie gibt es noch Einsparpotential mit z.B. optimierte Zellenschichten, so dass mehr Licht ausgenutzt wird und weniger der generierten Ladungsträger im Siliziumkristall verloren gehen.

Diese Weiterentwicklungen sind alle verdammt teuer, aber die sind ein Muss, denn sonst naht das baldige Ende, und da können kleine Unternehmen ganz einfach nicht mehr mithalten. So ist es auch kein Wunder, dass Conergy oder Schott Solar ihre Zellproduktion aufgegeben haben oder Centrosolar, die Solar Fabrik oder Solarwatt nie in die Zellproduktion eingestiegen sind. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind sehr sehr hoch. Das Problem für all diese deutschen Modulbauer ist halt, dass man mit den Innovationen der gekauften Zellen schlußendlich leben muss.
Antworten
extrachili:

Es ist sicher Sinnvoll...

 
18.04.12 13:36
...als kleines Unternehmen keine eigenen Entwicklungen zu betreiben, wenn damit zu hohe Kosten verbunden sind. Die großen hingegen kommen dabei nicht drum herum, denn sie müssen uptodate bleiben, sonst hängen sie ihren Konkurenten hinterher. So lange es genug Wettbewerb bei den großen gibt, sehe ich die kleinen als Nutznießer der Situation, die zwar auf der einen Seite höhere Kosten für die Zellen in kauf nehmen müssen, aber auf der anderen Seite Investitionskosten für Forschung einsparen und trotzdem ein modernes Produkt dafür erhalten. Damit wird einiges kalkulierbarer. Allerdings setzt es vorraus, dass die großen Hersteller ihre Zellen nicht zu teuer verkaufen und die kleinen mit ausreichend Material versorgen. Eine Abhängigkeit bringt immer große Gefahren mit sich!
Antworten
Schnurrstrac.:

Vor 2 Jahren kostete Silizium ca 2,30 Euro pro kg

 
18.04.12 13:51
Antworten
Schnurrstrac.:

Der Wirkungsgrad ist .....

 
18.04.12 14:01
........nicht maßgebend, solange er sich im 10 %-Bereich auf oder ab bewegt, da
man sowieso 5 Module braucht, um 1 kw/p zu instalieren . Die Power-plus Module
haben ca 220 Watt , werden aber auch als 200 Watt-Module verkauft, da man die
Grösse der Module nicht verändern kann . Diese wird genormt bleiben, da man
später erheblichen Mehraufwand hätte, wenn man z.B. eine 4Mw-Anlage neu
bestückt. Natürlich könnte man die Zellen kleiner machen , wenn man einen höheren
Wirkungsgrad erreicht. Aber dazu müßten die Wafer kleiner sein.
Antworten
h1234:

Schnurrstracks

2
18.04.12 15:00
was du meinst ist der Preis von Vogelsand,Silizium liegt bei 50€/Kg.
Macht aber nix.
Antworten
Ananas:

Wo hast du bloß diese erfahrungen her

 
18.04.12 16:23
meine Güte, du überraschst mich Amigo!
als kleines Unternehmen keine eigenen Entwicklungen zu betreiben, wenn damit zu hohe Kosten verbunden sind. Die großen hingegen kommen dabei nicht drum herum, denn sie müssen uptodate bleiben, sonst hängen sie ihren Konkurenten hinterher. So lange es genug Wettbewerb bei den großen gibt, sehe ich die kleinen als Nutznießer der Situation, die zwar auf der einen Seite höhere Kosten für die Zellen in kauf nehmen müssen, aber auf der anderen Seite Investitionskosten für Forschung einsparen und trotzdem ein modernes Produkt dafür erhalten. Damit wird einiges kalkulierbarer. Allerdings setzt es vorraus, dass die großen Hersteller ihre Zellen nicht zu teuer verkaufen und die kleinen mit ausreichend Material versorgen. Eine Abhängigkeit bringt immer große Gefahren mit sich!

Du hast dazu gelernt..................ODER?
Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft.
Antworten
extrachili:

Tja Rulamann,...

 
18.04.12 16:35
...das erstaunt Dich! Aber toll wie Du alles so schön wiederholen kannst. Ein kleiner Tipp für Dich: Taste Strg+A, Strg+C und Strg+V, dann musst Du es das nächste mal nicht umständlich eintippen!
Siehste, jetzt hast Du auch mal was dazu gelernt!
Antworten
extrachili:

PS:

 
18.04.12 17:12
...@Ananas:
Na, hast Du inzwischen den Unterschied zwischen Narzissmus und Zynismus herausgefunden. Ich hoffe, die Wikipedia-Links konnten Dir weiter helfen...
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#6890

Schnurrstrac.:

Was schwafelt ihr von 50,.für Silizium ?

 
18.04.12 20:04
---
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Conergy, Pro und Contra... 502107
Antworten
ulm000:

Schnurrstracks niemand schwafelt

 
18.04.12 20:09
In Modulen ist kein Reinsilizium drin, sondern Polysilizium !!!!!! Das ist ein riesengroßer Unterschied. Mach dich bitte mal schlau.

Aktuell kostet Polysilzium auf dem Spotmarkt 27 $/kg !!
Antworten
Schnurrstrac.:

Hier könnt ihr auch nachschauen.

 
18.04.12 20:12
www.metalprices.com/pubcharts/Public/Silicon_Price_Charts.asp
Antworten
Schnurrstrac.:

@Ulm

 
18.04.12 20:14
Davon rede ich ja , daß die weiterverarbeitung das Silicium erst teuer macht.
Und dort gibt es noch Möglichkeiten der Rationalisierung.
Antworten
Rooster:

Schnurrstracks, da hast du doch bestimmt was

2
18.04.12 20:21
verwechselt, oder? Das ist doch ein Aktienchartverlauf.

Schau mal hier, das trifft es doch höchstwahrscheinlich besser.

www.schmid-silicon.com/unternehmen/marktueberblick.html

Conergy, Pro und Contra... 502112
Hätten Analysten ein Loch im Kopf, könnten sie wenigstens als Nistkasten dienen!
Antworten
Schnurrstrac.:

Polysilicium

 
18.04.12 20:26
www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/...und-co--17193079.htm

4/2011.....78,5 $
5/2011.....74,4 $
6/2011.....53,9 $
7/2011.....51,4 $
8/2011.....50,7 $
9/2011.....43,-$
Antworten
Schnurrstrac.:

Und im Oktober 2011 auf 37,-$

 
18.04.12 20:36
Zumindest eine der vielen Sorgenfalten in den Gesichtern der Solar-Manager wird etwas kleiner: Der Beschaffungspreis für Solarsilizium, dem wichtigsten Rohstoff für Solarhersteller, ist deutlich gefallen. Bloomberg zufolge bezahlen Firmen im Spotmarkt nur noch 37,4 Dollar pro Kilogramm. Seit Mai hat sich der Preis damit halbiert. Da die Absatzpreise von Zellen- oder Modulen zunächst schneller gefallen waren, steckten die Modulhersteller zunächst in einem Margen-Dilemma. Dieses löst sich nun zumindest zum Teil auf.

www.finanznachrichten.de/...chlecht-fuer-wacker-chemie-124.htm
Antworten
Schnurrstrac.:

Das gewöhnliche Silicium ,....

 
18.04.12 20:47
......von dem ""ICH"" geschrieben habe liegt bei ca 1,50 $ pro kg
www.metalprices.com/FreeSite/metals/si/si.asp
Antworten
ulm000:

Siehste Schnurrstracks

2
18.04.12 20:55
Jetzt hast du es auch verstanden, dass 99,99%iges Polysilizium (N9 -Qualität) keine 2,50 € das kg kostet.

Hier mal ein Link zu einer aktuellen Studie über Polysilizium von IHS:

www.solarnovus.com/...mp;catid=37:business-news&Itemid=241
("IHS Reports Surplus Supply of Polysilicon Pressures Pricing")

Wie weit man die Produktionskosten von Polysilizium runter bringen kann ist schwer zu sagen, aber allzu viel Potential sehe ich da nicht, da ja die Polysiliziumproduktion aufgrund dessen, dass Polysilizium schon lange für die Halbleiterindustrie hergstellt wird, keine neue Technologie ist.
Den Preisverfall den wir bei Polysilizium in den letzten 18 Monate gesehen haben ging voll und ganz auf die Gewinnmargen der Polysiliziumhersteller. Siehe Wacker Chmie. Die hatten vor 9 Monaten noch eine EBITA-Marge von 52% im Polysiliziumbereich und mittlerweile sind es noch 20%.

Ich sehe bei Solar ohnehin nicht das große Problem, dass die Kosten runter kommen. Es gibt noch fast überall Potential entlang der Solarwertschöpfungskette:.

- Bei den Wafern mit den Qausi-Monowafer und den Verringerungen der Waferdicken
- bei den Zellen mit der Perc, Metal-Wrap-Through Zelltechnologie und/oder Rückkontaktzelle (Back-junction back-contact)
- bei den Modulen mit besseren Rahmenteilen und dünneren Glas. So hat Centrosolar erst in der letzten Woche ein neues Glas-Glas-Modul für Indach-Module vorgestellt mit einer Glasdicke von nur noch 2,3 mm. Auch gibt es bei Centrosolar mittlerweile ein 72 Zellenmodul mit 305 W. Ideal für kleine Audachanlagen und das verringert dann die Installationskosten bei kleinen Aufdachanlagen schon recht deutlich.

Darüberhinaus gibt es immer bessere Maschinen, die mit einem geringerem Energieverbrauch und mit einem höherem Durchsatz produzieren.

Wer hätte denn vor einem Jahr gedacht, dass man mittlerweile Module für 0,70 €/W kaufen kann und die PY-Systempreise in Deutschland von 2,750 €/kW auf 1.900 €/kW sinken und wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Die Modulproduktionskosten sind im letzten Jahr von 1,30 auf 0,95 $/W gesunken und am Ende des Jahres werden wir wohl Produktionskosten von um die 0,70 $/W oder sogar darunter haben, isofern der Polysilziumpreis mitspielt und nicht steigen wird. Das heißt, dass wir dann Module für 0,55 €/W oder darunter kaufen können.
Antworten
Schnurrstrac.:

@Ulm

 
19.04.12 04:26
Da hast Du recht. Viel Möglichkeiten gibt es nicht , da man Kristalle nicht im Schnellverfahren wachsen lassen kann. Es geht nur über die Vergrösserung der
Produktionsstätte und die Qualitätsverbesserung mittels Ausschussvermeidung
durch Verunreinigung. Aber vor allem die Energieintensivität bei der Aufwachsphase könnte man verringern. Und noch ist mir nichts bekannt, das man das ganze im
Kalttigelverfahren herstellen könnte, wie es die Russen aber schon mit diversen
Edelsteinenimitate machen. (Bei Diamanten macht man es sowieso, aber der ist
ja auch in der Natur nicht "gewachsen")
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