Computerfirma verlangt Abfindungen zurück


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Computerfirma verlangt Abfindungen zurück

 
18.06.01 17:21
Computerfirma verlangt Abfindungen zurück

Der US-Speicherhersteller Komag hat einigen entlassenen Angestellten versehentlich eine zu hohe Abfindung gezahlt. Die Firma will das Geld zurück - doch die Ex-Mitarbeiter weigern sich.

Eugene - Komag hatte im Januar sein Werk in Eugene im US-Staat Oregon geschlossen und hunderte Angestellte entlassen. Rund 60 von ihnen erhielten eine zu hohe Abfindung. Einige gaben das zu viel bezahlte Geld zurück, andere weigern sich jedoch.
Komag hat etwa 470 Millionen Dollar Schulden und schreibt seit 1998 Verluste. Die entlassenen Mitarbeiter erklärten, sie hätten nicht bemerkt, dass sie zu viel Geld erhalten hätten. Die Abfindung war zusammen mit dem letzten Gehalt und dem Urlaubsgeld ausbezahlt worden.

Juristen erklärten, der Fall sei ungewöhnlich, weil die betroffenen Personen nicht mehr für Komag arbeiteten. Normalerweise könnte das Unternehmen das zu viel bezahlte Geld von dem nächsten Gehalt abziehen. Komag erwägt nun Klagen gegen die Ex-Mitarbeiter, die das Geld noch nicht zurückbezahlt haben.

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