Erstens geht das und zweitens ist auch eine Teilliquidierung möglich.
Haste alle Nase lang, das Unternehmensteile verkauft werden und die Erlöse an die Aktionäree ausgeschüttet werden.
Nummer 1 ist Prosieben in diesem Geschäft im Dax.
Normalerweise läuft sowas über Rückkauf eigener Aktien.
Unternehmen mit KBV unter 1 verkauft Tochter zu Buchwert (oder mit kleinem Verlust) und kauft von den Erlösen so lange eigene Aktien vom Markt, bis entweder der KBA wieder bei 1 steht oder die Erlöse ausgegeben sind.
Der innere Wert einer jeden ausstehenden Aktie steigt auf jeden Fall.
Zur Not und da ist wiederum P7 Nummer eins, gibts die Erlöse für die Töchter durch ne Dividende an die Aktionäre.
Wie auch immer, der Kurs (inclusive der ausbezahlten Dividenden) läuft jedesmal mindestens bis KBV 1.
Jedes Mal steigt der Buchwert pro Aktie, jedesmal steigt meistens auch der Gewinn pro Aktie.
Und das spielt man so lange, bis der Buchwert 1 ist und wenn dadurch 50% der Aktien vom Markt geholt werden müssen (bei bekannter Begrenzung pro Jahr)
Wer einmal in die Schulbücher zum Thema Sanierung eines Unternehmens geschaut hat, weiß das es so gelebt wird.
Zum Thema keine Bank traut dem KBV.
Diese Aussage ist auch wieder nur auf den Bankensektor zugeschnitten, oder, bei den anderen Branchen, auf dem Eigenkapital beruhend auf Goodwills und intangibles.
Der Grund warum die harte Eigenkapitalzahl eingeführt wurde.
Der Buchwert, der mit materiellen Gegenständen zum Buchwert, oder Marktwert, je nachdem, was niedriger ist, anzusetzen ist.
Ich bin selbst kein Freund von Buchwert. Buchwert = Shicewert.
Aber wenn ich 5 Kästen Bier zu Hause rumstehen habn, dann gehe ich davon aus, das ich die entweder austrinke oder 25 EUR für die 5 Kästen bekomme.
Einen von beiden Vorteilen werde ich aus dem Buchwert ziehen.
Und das sollte die Börse bewerten.
Tut sie aber nicht immer.
Glück für die Fundis.
Sonst gäb es keine Über und Unterbewerteten Aktien
CoBa wäre nicht bis 6 EUR runter und nicht zu 13 EUR raufgelaufen, obwohl sich nichts geändert hat und der Faire Wert noch immer bei 10 EUR liegt.
Und die Range 9 EUR bis 10 EUR hat sie nicht die letzten 12 Monate nicht verlassen.
2017 hätte CoBa 500 Mio KÜ verdienen sollen. (40 Cent pro Aktie)
Wird sie nicht. Und der einzige Grund weniger zu verdienen war die Erhöhung der Rückstellungen um 257 Mio. Somit hätte die Coba 320 (500 -180) Mio verdienen müssen.
Aber was bleibt von der Ursprungsplanung übrig?
Wir werden sehen. Aber sicher keine 300 Mio.
Nicht einmal 200 Mio.
Warum? Weil das Geschäft deutlich schlechter läuft als erwartet.
Ohne der Sondereffekte 2016+ und 2017 noch viel schlechter als erwartet
Aber den Kursen (und Cerberus?) ist das egal.
Meine Meinung