Commerzbank AG:
Bruch des 38,2-Prozent-Retracements bietet Short-Potenzial
Nachdem die Commerzbank von Anfang Januar bis Mitte Februar um fast 90
Prozent zugelegt hatte, geht es seitdem wieder leicht abwärts mit der Aktie. Am
21 Februar bildete der Wert ein Umkehrsignal in Form eines doppelten Tops.
Daraufhin folgte eine Korrektur bis auf das 38,2-Prozent-Retracement bei
1,801 Euro zurück. Durch den Abprall von diesem Niveau kam es zu einem
doppelten Boden und einer Aufwärtsbewegung Richtung 2,00-Euro-Marke.
Die erneut aufkeimende Unsicherheit der Marktteilnehmer zu Beginn dieser
Woche sorgte dann aber für einen weiteren Einbruch. Gestern schloss die
Commerzbank mit einem starken Minus von 6,69 Prozent und unterhalb des
38,2-Prozent-Retracements. Zusätzlich zeichnen sich durch den Bruch dieser
Marke fallende Hochs und Tiefs ab. Eine Fortsetzung der Konsolidierung bis auf
das 50-Prozent-Retracement bei 1,679 Euro ist somit sehr wahrscheinlich. Die
Einstiegsszenarien für kurzfristig orientierte Trader. Die Short-Szenarien zuerst:
Eröffnet die Commerzbank leicht im Minus, wäre eine Positionierung bei einem
Rücksetzer zum gestrigen Schlusskurs bei 1,772 Euro oder leicht unterhalb des
gestrigen Tiefs bei 1,768 Euro möglich. Bei einem Abwärts-Gap bietet sich ein
Einstieg in der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung an, und zwar nach dem
Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnte eine Platzierung
bei einem Abprall vom 38,2-Prozent-Retracement, durch die Korrekturvariante
oder aber nach dem Bruch der Schlusskursmarke erfolgen. Als Kursziel könnte
das 50-Prozent-Retracement dienen. Nun zu den Long-Szenarien: Startet die
Aktie leicht im Plus, käme ein Kauf bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht
oberhalb des 38,2-Prozent-Retracements oder aber in der ersten Korrektur einer
Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar nach dem Bruch des letzten Hochs. Wird
allerdings im Minus eröffnet, empfiehlt sich ein Einstieg bei einem Abprall vom
gestrigen Tief oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus. Bei einem Ab-
wärts-Gap sollte auf die Korrekturvariante zurückgegriffen werden. Als Zielbereich
wäre das gestrige Hoch bei 1,88 Euro auszumachen. Zur Absicherung aller
Trades sollte ein Stopp in Höhe von 0,017 Euro in Betracht gezogen werden, bei
Short-Trades ober- und bei Long-Trades unterhalb des Einstiegs.
Quelle:
Mittwoch, 07.03.2012
KeyInvest DailyTrader