1.Die Fonds reduzieren systematisch das Risiko in ihren Portfolios und
werfen jetzt alles raus,was irgendwie mit Internet zu tun hat.
2.Negatives Marksentiment - man sieht Zusammenhänge zwischen den e-Shop-
Softwareproduzenten,wie z.B. Intershop oder Broadvision,und den Firmen,
die sich mit dem Aufbau von virtuellen Marktplätzen beschäftigen.D.h. läuft
es bei Intershop & Co. schlecht,so muß es auch bei Commerce One & schlecht
laufen.Die vorgelegten Zahlen von Commerce One waren doch eigentlich sehr
gut,jedoch mußte man einräumen,daß das zukünftige Wachstum nicht mehr so
extrem stark ausfällt,wie bisher.Zynisch : das Umsatzwachstum bleibt wohl
3-stellig - ist das aber ein Grund den Kurs so platt zu machen ?
Die Übertreibung nach unten kann man nur als völlig überzogen bezeichnen,da
dem Handel zwischen Unternehmen rosige Zeiten prognostiziert worden sind.
Die wohl einzigen Profiteure aus den Kursverlusten sind wohl wieder die
Leerverkäufer.Diese werden tatkräftig unterstützt durch die vernichtenden Analystenkommentare.Die amerikanischen Investmentbanken wollen sich hier
wohl nur eine güstige Einstiegsgelegenheit verschaffen.
Ich denke,das Goldmann Sachs & Co Ariba,Commerce One in einigen Monaten
wieder zum Kauf empfehlen werden.Am besten dürfte sich aber PurchasePro
entwickeln,da diese bereits Gewinne erwirtschaften und ein hohes Wachstum
aufweisen.
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