UNTERNEHMEN 05.05.2001 09:48 Uhr
Chinesische Software-Spione bei Lucent
Zwei chinesische Mitarbeiter des Telekom-Ausrüsters Lucent sind unter dem Verdacht des
Diebstahls von Betriebsgeheimnissen und ihrer Weitergabe an ein von der chinesischen Regierung
kontrolliertes Unternehmen festgenommen worden.
Die US-Bundespolizei FBI habe am Donnerstag neben den beiden Männern auch den Angestellten einer
anderen Technologiefirma verhaftet, berichtete die »New York Times« am Freitag. Die Männer sollen den
so genannten »Source Code« oder die Programmsprache für das Lucent-Produkt PathStar auf eine
Passwort- geschützte Web-Site ihrer Firma übertragen haben. Das Unternehmen, ComTriad
Technologies, habe 1,2 Millionen Dollar von der Datang Telecom Technology Company erhalten, einem
Hersteller von Kommunikationsausrüstung mit Sitz in Peking. Den Beschuldigten drohen jeweils fünf Jahre
Haft und 250 000 Dollar Geldstrafe (550 000 DM/283 000 Euro).
Bei Lucent-Mitarbeitern handelt es sich den Angaben zufolge um zwei chinesische Staatsbürger, die als
Produktingenieure arbeiteten. Der Dritte sei ein gebürgtiger Amerikaner, der Manager bei der
Technologiefirma Village Networks gewesen sei. Lucent sei im Februar auf die Angestellten aufmerksam
geworden und habe das FBI eingeschaltet.
PathStar, ein elektronisches Gerät, mit dem Audio- und Datenverkehr in Internet-Kommunikationsnetzen
gesteuert werden kann, brachte Lucent im vergangenen Jahr 100 Millionen Dollar Umsatz. Lucent stellte
die Fertigung im Januar wegen der finanziellen Schwäche kleiner Kommunikationsfirmen ein, die die
Hauptkunden waren.
Chinesische Software-Spione bei Lucent
Zwei chinesische Mitarbeiter des Telekom-Ausrüsters Lucent sind unter dem Verdacht des
Diebstahls von Betriebsgeheimnissen und ihrer Weitergabe an ein von der chinesischen Regierung
kontrolliertes Unternehmen festgenommen worden.
Die US-Bundespolizei FBI habe am Donnerstag neben den beiden Männern auch den Angestellten einer
anderen Technologiefirma verhaftet, berichtete die »New York Times« am Freitag. Die Männer sollen den
so genannten »Source Code« oder die Programmsprache für das Lucent-Produkt PathStar auf eine
Passwort- geschützte Web-Site ihrer Firma übertragen haben. Das Unternehmen, ComTriad
Technologies, habe 1,2 Millionen Dollar von der Datang Telecom Technology Company erhalten, einem
Hersteller von Kommunikationsausrüstung mit Sitz in Peking. Den Beschuldigten drohen jeweils fünf Jahre
Haft und 250 000 Dollar Geldstrafe (550 000 DM/283 000 Euro).
Bei Lucent-Mitarbeitern handelt es sich den Angaben zufolge um zwei chinesische Staatsbürger, die als
Produktingenieure arbeiteten. Der Dritte sei ein gebürgtiger Amerikaner, der Manager bei der
Technologiefirma Village Networks gewesen sei. Lucent sei im Februar auf die Angestellten aufmerksam
geworden und habe das FBI eingeschaltet.
PathStar, ein elektronisches Gerät, mit dem Audio- und Datenverkehr in Internet-Kommunikationsnetzen
gesteuert werden kann, brachte Lucent im vergangenen Jahr 100 Millionen Dollar Umsatz. Lucent stellte
die Fertigung im Januar wegen der finanziellen Schwäche kleiner Kommunikationsfirmen ein, die die
Hauptkunden waren.