Rohstoffe-Go - Moto Goldmines einigt sich im Kongo
Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Mit der verbindlichen Neuverhandlung der Bergbaulizenzen hat Moto Goldmines als erste Gesellschaft im Kongo den Prüfungsprozess durch die kongolesischen Behörden erfolgreich abgeschlossen. Über die 100prozentige Tochtergesellschaft Borgakim Mining SPRL sichert sich Moto 70 Prozent am Gesamtprojekt. Der kongolesische Partner OKIMO (Office des Mines d’or de Kilo-Moto) ist mit 30 Prozent am Projekt beteiligt.
Mit geringfügigen Abweichungen sind damit die Rahmenbedingungen bestätigt worden, die bereits im Juli 2008 zwischen den Partnern ausgehandelt wurden. Diesmal hat der zuständige Bergbauminister seine ausdrückliche Genehmigung erteilt, was über den Jahreswechsel zu einer Kursrallye geführt hat. Die Aktie verdreifachte sich zum Jahreswechsel gegenüber ihrem Tief von 0,66 CAD im November 2008. Gestern schloss Moto Goldmines bei 2 CAD.
Auf der Basis der erzielten Einigung wollen die Projektpartner bis Februar 2009 Borgakim zu einer Joint-Venture-Gesellschaft umwandeln. Mit der JV-Struktur holt man die kongolesischen Partner endgültig ins unternehmerische Boot: Borgakim wird zu 30 Prozent im Besitz der OKIMO und zu 70 Prozent im Besitz von Moto sein. Die Konditionen der Zusammenarbeit wurden bereits im Detail ausgearbeitet. Das Projektgebiet wurde auf 1.841 km² festgelegt. Okimo wird die das Projekt abdeckenden Explorationsgenehmigungen ohne zusätzliche Gebühren an Borgakim übergeben. Borgakim wird eine Einmalzahlung in Höhe von 4,5 Mio. USD leisten. Gleichzeitig erhält Borgakim von den in der Vergangenheit bezahlten 5,1 Mio. USD an Pachtgebühren 2 Mio. USD zurück. Borgakim wird laut Bergbaugesetz eine Förderabgabe an den Kongo zahlen und Borgakim wird die Schulden der Okimo bei Societe d’Organisation de Participation et de Management („Orgaman“) in Höhe von ca. 33,8 Mio. USD übernehmen. Die Schulden werden zum Marktzinssatz zurückgezahlt. Die Parteien haben vereinbart, das Joint-Venture-Abkommen bis Februar 2009 abschließen.
Moto deutet in seiner Pressemitteilung an, dass in Kürze die Ergebnisse einer überarbeiteten Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden sollen. Diese Studie wird eine Tagebauproduktion und eine hochgradige Untertageproduktion verbinden. Dabei wird ein vergleichbares Produktionsniveau erwartet wie in der Machbarkeitsstudie vom Dezember 2007, allerdings sollen die erforderlichen Investitionen verringert werden.
Haywood Securities hat in einem aktuellen Researchbericht vom 8. Januar das Kurziel für Moto auf 6,60 CAD erhöht. Moto handle mit einem NAV-Faktor (abgezinster Buchwert) von 0,3, während andere Goldunternehmen durchschnittlich mit einem NAV-Faktor von 0,7 (0,2 bis 1,9) handelten. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine detaillierte Beurteilung von Nesbitt Burns. Nesbitt unterscheidet für Goldgesellschaften durchschnittliche NAV-Faktoren für politisch riskante und politisch wenig riskante Länder. Für Gesellschaften mit hohem politischem Risiko ermittelte Nesbitt am 12. Dezember 2008 einen durchschnittlichen NAV-Faktor von 0,44, während Moto damals nur mit einem NAV-Faktor von 0,12 notierte. Unternehmen in der Peer-Gruppe wie Banro Corp. (Kongo) notierten zur gleichen Zeit mit einem NAV-Faktor von 0,70 oder Gabriel Resources (Rumänien) mit NAV-Faktor 0,60. Dieser NAV-Faktor-Vergleich deutete auf eine strukturelle Unterbewertung von Moto hin. Die Kursverbesserung bei Moto dürften dieses Ungleichgewicht teilweise wettgemacht haben, allerdings haben auch Banro und Gabriel Resources von der kurzen Rallye zu Jahresbeginn profitiert, sodass die strukturelle Unterbewertung bestehen bleibt. Nach dem Abschluss des Joint Ventures und dem Update der Durchführbarkeitsstudie sollten die Gründe für eine relative Abwertung von Moto entfallen. Darauf wettet zumindest Haywood Securities und erwartet für 2009 ein Kurspotenzial von 200 Prozent.
Sven Olsson - Rohstoffe-Go.de
Quelle:
www.finanzen.net/nachricht/...ines_einigt_sich_im_Kongo_832510
MfG Brangumas
Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Mit der verbindlichen Neuverhandlung der Bergbaulizenzen hat Moto Goldmines als erste Gesellschaft im Kongo den Prüfungsprozess durch die kongolesischen Behörden erfolgreich abgeschlossen. Über die 100prozentige Tochtergesellschaft Borgakim Mining SPRL sichert sich Moto 70 Prozent am Gesamtprojekt. Der kongolesische Partner OKIMO (Office des Mines d’or de Kilo-Moto) ist mit 30 Prozent am Projekt beteiligt.
Mit geringfügigen Abweichungen sind damit die Rahmenbedingungen bestätigt worden, die bereits im Juli 2008 zwischen den Partnern ausgehandelt wurden. Diesmal hat der zuständige Bergbauminister seine ausdrückliche Genehmigung erteilt, was über den Jahreswechsel zu einer Kursrallye geführt hat. Die Aktie verdreifachte sich zum Jahreswechsel gegenüber ihrem Tief von 0,66 CAD im November 2008. Gestern schloss Moto Goldmines bei 2 CAD.
Auf der Basis der erzielten Einigung wollen die Projektpartner bis Februar 2009 Borgakim zu einer Joint-Venture-Gesellschaft umwandeln. Mit der JV-Struktur holt man die kongolesischen Partner endgültig ins unternehmerische Boot: Borgakim wird zu 30 Prozent im Besitz der OKIMO und zu 70 Prozent im Besitz von Moto sein. Die Konditionen der Zusammenarbeit wurden bereits im Detail ausgearbeitet. Das Projektgebiet wurde auf 1.841 km² festgelegt. Okimo wird die das Projekt abdeckenden Explorationsgenehmigungen ohne zusätzliche Gebühren an Borgakim übergeben. Borgakim wird eine Einmalzahlung in Höhe von 4,5 Mio. USD leisten. Gleichzeitig erhält Borgakim von den in der Vergangenheit bezahlten 5,1 Mio. USD an Pachtgebühren 2 Mio. USD zurück. Borgakim wird laut Bergbaugesetz eine Förderabgabe an den Kongo zahlen und Borgakim wird die Schulden der Okimo bei Societe d’Organisation de Participation et de Management („Orgaman“) in Höhe von ca. 33,8 Mio. USD übernehmen. Die Schulden werden zum Marktzinssatz zurückgezahlt. Die Parteien haben vereinbart, das Joint-Venture-Abkommen bis Februar 2009 abschließen.
Moto deutet in seiner Pressemitteilung an, dass in Kürze die Ergebnisse einer überarbeiteten Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden sollen. Diese Studie wird eine Tagebauproduktion und eine hochgradige Untertageproduktion verbinden. Dabei wird ein vergleichbares Produktionsniveau erwartet wie in der Machbarkeitsstudie vom Dezember 2007, allerdings sollen die erforderlichen Investitionen verringert werden.
Haywood Securities hat in einem aktuellen Researchbericht vom 8. Januar das Kurziel für Moto auf 6,60 CAD erhöht. Moto handle mit einem NAV-Faktor (abgezinster Buchwert) von 0,3, während andere Goldunternehmen durchschnittlich mit einem NAV-Faktor von 0,7 (0,2 bis 1,9) handelten. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine detaillierte Beurteilung von Nesbitt Burns. Nesbitt unterscheidet für Goldgesellschaften durchschnittliche NAV-Faktoren für politisch riskante und politisch wenig riskante Länder. Für Gesellschaften mit hohem politischem Risiko ermittelte Nesbitt am 12. Dezember 2008 einen durchschnittlichen NAV-Faktor von 0,44, während Moto damals nur mit einem NAV-Faktor von 0,12 notierte. Unternehmen in der Peer-Gruppe wie Banro Corp. (Kongo) notierten zur gleichen Zeit mit einem NAV-Faktor von 0,70 oder Gabriel Resources (Rumänien) mit NAV-Faktor 0,60. Dieser NAV-Faktor-Vergleich deutete auf eine strukturelle Unterbewertung von Moto hin. Die Kursverbesserung bei Moto dürften dieses Ungleichgewicht teilweise wettgemacht haben, allerdings haben auch Banro und Gabriel Resources von der kurzen Rallye zu Jahresbeginn profitiert, sodass die strukturelle Unterbewertung bestehen bleibt. Nach dem Abschluss des Joint Ventures und dem Update der Durchführbarkeitsstudie sollten die Gründe für eine relative Abwertung von Moto entfallen. Darauf wettet zumindest Haywood Securities und erwartet für 2009 ein Kurspotenzial von 200 Prozent.
Sven Olsson - Rohstoffe-Go.de
Quelle:
www.finanzen.net/nachricht/...ines_einigt_sich_im_Kongo_832510
MfG Brangumas

