für 2019 noch ein KGV von 20, selbst wenn das Ebitda um 8-10% steigt. Insofern weiß ich nicht, ob sich Fundamentals immer durchsetzen. Jedenfalls müsste dafür erstmal stärkeres Gewinnwachstum her.
Allerdings halte ich deine Berechnung ja in 1-2 Punkten weiterhin für fehlerhaft. Bei 85 Mio Ebitda müsste man eigentlich 23-24 Mio Überschuss erzielen, also KGV von 12. Muss aber halt auch erstmal erreichen, diese Ebitda-Steigerung.
Cegedim krankt letztlich an den für das Geschäftsmodell zu geringen Margen. Compugroup mag nicht 1 zu 1 vergleichbar sein, aber die hat ein KUV von 3,0, Cegedim liegt bei 0,6. EV/Ebitda liegt bei Compugroup bei 13, bei Cegedim bei 5. KBV dort bei 5, bei Cegedim mittlerweile nur noch bei 1,2. Eine Steigerung der Ebitda-Marge würde daher einiges bewirken. Der Überschuss würde stark überproportional steigen. Das Eigenkapital würde in zwei Jahren auf die jetzige MarketCap gehen. Und psychologisch würde man ganz andere Kennzahlen zugestehen. Aber solange der Vorstand diesen Margenanstieg nicht realisieren kann, wirkt Cegedim halt nicht günstig, wenn man das 2018er KGV von rund 20 zugrunde legt.
the harder we fight the higher the wall