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BUSH IS PRESIDENT !!! o.T.


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Senator
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Samson:

BUSH IS PRESIDENT !!! o.T.

 
08.11.00 08:19
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schnee:

leider wahr ... o.T.

 
08.11.00 08:32
Antworten
avantgarde:

tja, shit happen! mal sehen was die Börse sagt! o.T.

 
08.11.00 08:36
Antworten
Samson:

...und nun ???

 
08.11.00 08:45
Ich halte das ganze für eine sehr negatives Ereignis.

Bush hat gezeigt, das er nicht das Format eines Staatsmannes hat.

Außenpolitische Bildung ist gänzlich nicht vorhanden. Der gesamte Wahlkampf wurde von den vielen einflußreichen Freunden seiner Vaters gesponsort und vor allem gemanagt. Gore hingegen hat bewußt auf eine all zu große Hilfe von Clinton verzichtet, obwohl dieser sich trotz aller Skandale immer noch sehr großer Beliebtheit erfreut. Bush ist eine Figur die systematisch aus dem Hintergrund aufgebaut wurde. Die Waffenlobby und Co. taten ihr übriges. Meiner Meinung nach ist es ein wirkliches Armutszeugnis das ein Mensch mit einer wahrhaft nicht integeren Vergangenheit und einer offensichtlichen Unqualifiziertheit Präsident der USA wird.
Aber nun muss man sich damit arangieren. DIe US-Bürger haben entschieden. Diese Enscheidung war demokratisch und ist fakt.
Außenpolitisch wird Bush seinen Vize besser die Arbeit machen lassen. Es bleibt zu hoffen, das der neue Präsident sicht keinen Lapsus bei einem wichtigen Ereignis erlaubt. Dazu sind Nahost-Verhandlungen und sonstige internationale Angelegenheiten einfach auch weltpolitisch zu bedeutungsvoll.

Abwarten und beobachten heißt die Devise.

Trotz allem möchte ich Bush an dieser Stelle sagen: "Good Luck, boy, it is a hard job !"

In diesem Sinne            Samson  
Antworten
SchwarzerLor.:

Schade, habe mitgefiebert

 
08.11.00 08:50
Aber leider hat Nader wohl die entscheidenden Stimmen Gore abjagen können. Bush ist tabakindustriefreundlich, nichtumweltfreundlich, ein Militarist, durch Günstlingswirtschaft (Familie) nach oben gelangt. Für mich von Anfang an kein guter Präsident, aber die dusseligen Amis wollten es ja nicht anders. Hoffen wir, daß er trotz allem das Beste daraus macht und vielleicht empfinden die Börsen ja seine Wahl als positiv.
S.Lord
Antworten
ReWolf:

tja , da sehe ich auch schwarz für USA

 
08.11.00 08:59
der mann passt nach meiner meinung nicht mehr in das heutige bild.

Geld regiert halt immernoch die welt
Antworten
Trueffel-Ferkel:

Die Ironie der Demokratie...

 
08.11.00 09:06
...denn Nader an sich ist ja eine interessante Figur. Aber da waren wohl ein paar der Stimmen abgeblieben, die Al Gore dann jetzt
fehlen.

Nun - interessant ist auch das zumindest bisher die Sympathien bei Ariva eher auf der Gore Seite liegen. Was soll ich dasraus
schließen. Sagt das was über die Gesellschaftsstruktur der Arivaner aus...?

However - denke daß es rein börsentechnisch keinen nachhaltigen Effekt hat wer von beiden es nun ist. Am ende sind es doch
eher nur Nuancen die den Unterschied im Realleben machen. Die US-Wahlen sind seit langen eher eine Farce. Najaq, wenn man
es positiv sehen will, eine gute Show, aber nicht ganz billig.

Auch ich habe gefiebert bis zuletzt. Im Auto vorhin, auf dem Weg zur Arbeit, da war noch alle gut. Idaho war gerade an Gore
gefallen und er lag in Führung. Hier habe ich jetzt kein Radio. daher ist Ariva meine erste Quelle der Information. Es muß wohl
Florida gewesen sein, mit 3 1/2 mehr Stimmen für Bush - von frisch eingewanderten Rentnern aus El Paso, oder so ähnlich.

Und Gore's Frau ist doch einfach attraktiver...

Gruß tf  
Antworten
jopius:

das es eng wird war klar - aber an den Börsen hat

 
08.11.00 09:07
man das schon lange ablesen können. Habt ihr denn nicht gemerkt wie
Dow und Nasdaq auseinandergelaufen sind. Da wurde massiv Kapital
aus der NewEconomy abgezogen und "Stärke u. Macht demonstriert".
Ein Sieg für die "Old Economy". An den neuem Märkten droht m.E.
neues Ungemach, es sei denn, "man" ist nach dem Wahlsieg nun wieder
gnädig gestimmt und das Kapital kommt langsam zurück.
mal schaun.
Antworten
Tatanka-Yotan.:

Tja, Demokratie hat auch viel mit der Macht....

 
08.11.00 09:08
des Geldes zu tun oder kann man das gar gleichsetzen?
Manchmal kann man da ganz nachdenklich werden..
Antworten
potti:

Will der die Steuern senken ?

 
08.11.00 09:32
Das hat sein Papa auch versprochen; das Gegenteil hat er dann gemacht !

Wahrscheinlich in ein paar Jahren die Chance für die CDU in Deutschland :
Sie schaffen die Spekulationssteuer ab und haben damit ausnahmsweise mal ein anständiges Thema in Ihrem Wahlkampf !
Antworten
DarkKnight:

Arrogant, Anmaßend, Asozial

 
08.11.00 09:32
USA hat folgendes gewählt:

1. Todesstrafe

2. Einen starken Dollar (damit auch künftig gesichert ist, daß die private, zinsgünstige Verschuldung in Yen und Anlagen in Dollar, die den Amis Konsum und Urlaub ermöglicht, nicht zur unbezahlbaren Schere wird)

3. Das Ignorieren des Rests der Welt (oder: die Frage, wie lange der Zug von NY nach Lissabon bruacht wird salonfähig)

4. Ein weiteres Zurückgehen der Politik aus der gesellschaftlichen Verantwortung

5. Umverteilung von Vermögen an die reichsten 2% der Bevölkerung.

Und was für mich das schlimmste ist: wir versuchen, mit vernünftigen Argumenten eine Situation zu begreifen, die den Amis so egal wie sonst was ist.
Antworten
redcrx:

Also diese Wahlmännekengeschichte sollten

 
08.11.00 09:33
die schleunigst überarbeiten. Grenzt ja schon an Wahlverfälschung.
So'n enger Terror, nur weil in Krokotown II in Florida 'n paar Leutchen per Brief den Bush wollten. Naja, was soll man da machen. Life is hard ...
Antworten
Idefix1:

Dieser eitle, starrsinnige "Affe"

 
08.11.00 09:59
namens Nader ist ein Querulant, der einmal im Leben wirklich mächtig sein wollte - dafür hat er seinen Wählern, die auch nicht bis 3 zählen können, einen tollen Bärendienst erwiesen, nämlich dem Gegenteil von grüner Politik zur macht verholfen.

Mir geht es nicht um intellektuelle teils weltfremde Gründe sondern um die Einbußen von Führungsfähigkeit an der Spitze der wichtigsten Weltmacht.
Antworten
potti:

206 Millionen Amerikaner !!

 
08.11.00 10:03
es hat sich für mich heute bewahrheitet, die Amerikaner sind in der Masse
...

(setzt ein was Ihr wollt; will keine Diskussion über die Definition von dumm
hervorrufen !!)
Antworten
DarkKnight:

Das ist die Atmosphäre, in der Amis leben:

2
08.11.00 10:08
Auszug aus einem ellenlangen Register, denkt darüber, was Ihr wollt:

 In Alabama ist es Autofahrern verboten, während der Fahrt eine Augenbinde zu tragen.
 Wer in Nevada ein Kamel auf einem Highway ausreitet, verstößt gegen das Gesetz.
 In Glendale/Arizona ist es ungesetzlich, mit einem Auto rückwärts zu fahren.
 Personen jenseits der 88 ist es in Idaho Falls verboten, Motorrad zu fahren.
 Piloten ist es in Arizona verboten, während des Fluges zu gurgeln.
 In der Stadt Cicero in Illinois ist es nicht erlaubt, sonntags auf öffentlichen Straßen zu pfeifen.
 In Alaska ist es illegal, von einem Flugzeug aus auf einen Elch herabzuschauen.
 Lautes Rülpsen ist auf dem Flughafengelände von Halstead in Kansas verboten.
 In Hartford, Connecticut, ist es verboten, eine Straße im Handstand zu überqueren.
 Die Stadt Thomasville in North Carolina verbietet es Flugzeugen, an Sonntagen zwischen 11 und 13 Uhr, über das Stadtgebiet zu fliegen.
 Es ist in Tennessee illegal, aus einen fahrenden Auto heraus Jagd auf Wild zu machen. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Auf Wale darf man trotzdem feuern (falls man ihnen begegnen sollte.)
 In Washington gibt es ein Gesetz, welches festlegt, dass nachts vor jedem Auto ein Mann mit einer roten Laterne hergehen muß

 Die Stadt Devon in Connecticut verbietet es, nach Sonnenuntergang auf den Straßen rückwärts zu laufen.
 Radfahrer dürfen in Connecticut von der Polizei gestoppt werden, wenn sie schneller als 65 mph radeln.
 Gegen das Gesetz verstößt, wer in Delaware in einem Flugzeug schnarcht.

 Es ist verboten, im Flughafenbereich von Bicknell, Indiana Eiscreme mit einer Gabel zu essen.
 Die Stadt Cleveland in Ohio verbietet per Gesetz, ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen, wenn man dabei auf dem Schoß einer anderen Person sitzt..
 Es ist texanisches Gesetz, das, wenn sich zwei Züge an einem Bahnübergang begegnen, beide Züge halten müssen und die Fahrt nicht eher wieder fortsetzen dürfen, bis der andere passiert hat.
Dieses Gesetz wird folgendermaßen erklärt: Ein Senator des Staates Texas wollte um jeden Preis die Verabschiedung eines Gesetzes verhindern. Um dieses zu erreichen, fügte er diese unsinnige Regelung mit ein. Er hoffte, das Gesetz würde nun aufgrund offensichtlicher Lächerlichkeit nicht verabschiedet. Aber seine Rechnung ging nicht auf, das Gesetz wurde in dieser Form rechtskräftig.
 Vor etlichen Jahren wurde in Pennsylvania von der 'Bäuerlichen Anti-Automobil-Gesellschaft' folgendes Regelwerk aufgestellt:
1. Bei einer Nachtfahrt über Landstraßen müssen alle Autofahrer jede Meile anhalten, eine Leuchtrakete abfeuern und 10 Minuten warten, damit die Straße geräumt werden kann.
2. Wenn ein Fahrer eine Gruppe von Pferden sieht, muß er anhalten und sein Fahrzeug mit einer Decke abdecken, die farblich in die Landschaft pasßt.
3. Wenn sich ein Pferd weigert, das Auto zu passieren, muß der Fahrer sein Wagen von der Straße entfernen und in den Büschen verstecken.
 Ein Gesetz des Staates Kansas verlangt, dass alle Fußgänger, welche nachts einen Highway überqueren, ein Schlußlicht tragen müssen.
 In Kanada ist es verboten, ein Flugzeug während des Fluges zu verlassen.
 Es ist in Kanada strengstens verboten, ohne 'lebenssicherndes Gerät' aus einem Flugzeug zu springen.
 Ein kanadisches Gesetz legt fest, dass zwei verschiedene Schiffe auf einem Gewässer nicht zur selben Zeit die selbe Position haben können.
 In Baldwin Park, California verstößt das Fahradfahren in einem Swimmingpool gegen das Gesetz.
 In Saratoga, Florida, ist es illegal, öffentlich zu singen, wenn man einen Badeanzug trägt.
 Ein Gesetz in Kentucky verbietet es jeder Person, ohne Polizeischutz in einem Badeanzug die Straßen der Städte oder Dörfer des Staates zu betreten.
 In Rochester, Michigan, muß jeder Freund des nassen Elements seinen Badeanzug vorher von einem Polizisten inspizieren lassen.
 Keine Frau darf in einem Badeanzug irgendeinen Highway des Staates Kentucky betreten, wenn sie nicht mindestens von zwei Polizisten eskortiert wird oder mit einem Knüppel bewaffnet ist. Dieses Gesetz tritt nicht in Kraft, wenn die Frau weniger als 90 Pfund oder mehr als 200 Pfund wiegt oder es sich um ein weibliches Pferd handelt.
 Ein Gesetz in Indiana verbietet es, während der Wintermonate ein Bad zu nehmen.
 In Topeka, Kansas, ist die Installation von Badewannen verboten.
 Es ist verboten, in einem Badezimmer die Kleider abzulegen. Zumindest in Florida.
 In Kentucky muß zumindest einmal im Jahr gebadet werden
 In Natoma, Kansas; ist es gesetzlich untersagt, Messer auf Männer in gestreiften Anzügen zu schleudern.
 Ein Friseur, der in Elkhard, Indiana, einem Kind androht, ihm die Ohren abzuschneiden, macht sich strafbar.
 Ein Gesetz in Louisiana verbietet es Bankräubern, nach dem Überfall mit einer Wasserpistole auf den Kassierer zu schießen.
 In North Dakota ist es immer noch legal, aus einem Planwagen heraus auf Indianer zu schießen.
 Ein erst kürzlich in Texas verabschiedetes Gesetz zur Verbrechensbekämpfung verlangt von jedem Kriminellen, sein Opfer mindestens 24 Stunden vor der Tat entweder mündlich oder schriftlich von der Natur des geplanten Verbrechens zu unterrichten.
 Die Stadt Pocatello im US-Bundesstaat Idaho verabschiedete 1912 ein Gesetz, welches das tragen von Waffen untersagt. Ausnahme: Die Waffe wird in der Öffentlichkeit gut sichtbar getragen.
 Ein Gesetz in Frankfort, Kentucky, verbietet es, die Krawatte eines Polizeibeamten abzuschießen.
Antworten
Fritz the cat:

N_TV

 
08.11.00 10:11


US-Wahlen
Entscheidung doch noch nicht gefallen    

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen werden die Stimmen im entscheidenden Staat Florida erneut ausgezählt. Offenbar habe Gore Hinweise, dass er in Florida doch noch gewonnen haben könnte. Weiter
   
  George Walker Bush Ein Porträt    
  Zum n-tv.de "Spezial"  

Antworten
avantgarde:

Diese Gesetze stammen zumeist aus der WW Zeit

 
08.11.00 10:14
der Amis und finden heute keinerlei Anwendung mehr. Die neueren Sachen sind mE auf Präzedensfälle zurückzuführen, in denen wieder irgendein verrückter den Statt oder einen Flughafen oder wen auch immer aufgrund eine Pupses verklagt hat.

Aber die Amis haben sich tortzdem "verwählt".

Meine Meinung: George W. sollte im "Bush" regieren.

(-:

Avanti
Antworten
DarkKnight:

Wußte ich nicht. Danke. o.T.

 
08.11.00 10:16
Antworten
SchwarzerLor.:

amüsante Gesetzgebung

 
08.11.00 10:30
Werde demnächst im 1. Staatsexamen über polit. System der USA geprüft u.a., da machen sich so ein paar alte Gesetze zur Auflockerung ganz gut im Prüfungsgespräch, danke für die Zusammenstellung, thanks Darkknight.
Antworten
Timchen:

Wir haben schon einen Bush überlebt, dann

 
08.11.00 10:32
werden wir auch den zweiten überleben.
So gut ist doch Baby Bush gar nicht, daß er soviel ändern könnte.
Vielleicht hat das Ganze auch sein gutes Ende.
So können die Demokraten in 4 Jahren wenigsten einen guten Kandidaten
aufstellen und müssen nicht mehr auf Gore setzen.
Wie wäre es mit Hillary ?
Mindestens genauso gut wie Gore, aber mit mehr Ausstrahlung.

Timchen

PS: Und vielleicht kann nun Europa endlich die historische Chance,
die ihnen die Amis heute geschennkt haben,
nutzen, um gegenüber den USA aufzuholen.
Antworten
jopius:

alles wieder offen - Nachzählung in Florida o.T.

 
08.11.00 11:12
Antworten
tgk1:

von excite.com

 
08.11.00 11:37
Outcome of Presidential Race in Turmoil



                                                                                      Updated 4:49 AM ET November 8, 2000

   By Alan Elsner, Political Correspondent

   WASHINGTON (Reuters) - The U.S. presidential cliffhanger dissolved into unprecedented confusion on Wednesday when Republican
   George W. Bush saw his apparent victory over Democrat Al Gore snatched away at least for the time being.

   Vice President Gore, who had called the Texas governor to congratulate him after television networks declared Bush the winner, retracted his
   concession after the vote count in the crucial state of Florida suddenly became too close to call.

   The latest extraordinary twist of an extraordinary night came after Bush seemed to have the 270 Electoral College votes he needed to win the
   presidency although Gore took a slight lead in the popular vote early Wednesday morning.

   After a nail-biting night of results that went well into early Wednesday morning, TV networks said Bush went over the top at 2:18 a.m. EST by
   carrying Florida, where his younger brother Jeb is governor.

   But then confusion set in as the vote unexpectedly tightened in Florida.

   With 100 percent of the state's votes counted, Bush led Gore by several hundred votes. Election officials said there were possibly as many as

   2,200 overseas ballots and other absentee ballots in the state still to be tallied. State election official Ed Kast said a recount was automatic when
   the victory margin was that small.

   BUSH CAMPAIGN STILL CONFIDENT

   Bush campaign chairman Don Evans said he hoped and believed Bush would be the next president of the United States. He said Bush had
   carried Florida by more than 1,200 votes.

   "I'm confident when it's all said and done that we will prevail," he said.

   Gore first called Bush to congratulate him, then called again a short time later to withdraw his concession.

   Bush communications director Karen Hughes said Bush found Gore's behavior "unbelievable" and several newspapers stopped their presses to
   change their stories to reflect the sudden changes.

   Gore campaign chairman William Daley appeared before Gore supporters standing in pouring rain in a Nashville, Tennessee, square to say the
   election was not over.

   "I've been in politics a very long time but I don't think there's ever been a night like this one," Daley said. "Just an hour or so ago, the television
   networks called this race for Gov. Bush. It now appears that their call was premature."

   He said Gore was ready to concede and support Bush "if and when he is officially elected president. But this race is simply to close to call."

   Bush still seemed the more likely to end up in the White House. He carried at least 30 states, mostly in the nation's conservative heartland and
   in the South, including President Clinton's home state of Arkansas and Gore's home state of Tennessee.

   Gore dominated most of the big industrial states, winning New York, where first lady Hillary Rodham Clinton won a seat in the Senate, and
   California.

   CONGRATULATIONS WITHDRAWN

   Gore called Bush to congratulate him within minutes after television networks projected his defeat and had been expected to address supporters
   still gathered in the pre-dawn rain at the Nashville war memorial. But minutes went by and he did not appear as bewildered reporters suddenly
   awoke to the fact that the drama was not over.

   If confirmed as president, Bush, 54, will succeed Clinton next Jan. 20. He will enter the highest office in the land eight years after his father,
   former President George Bush, left office. He would become the first presidential son since John Quincy Adams in 1825 to follow his father's
   footsteps into the White House.

   Seen as genial and likable but relatively untested after only six years in politics and with no experience in foreign affairs, Bush will enter office
   without a strong mandate, leading the popular vote by a scant 49 percent to 48 percent.

   As officials around the nation completed the national vote count, Bush's margin had shrunk to 19,000 with less than five percent of the vote still
   to be tallied.

   Bush would be the first Republican president since Dwight Eisenhower in 1953-55 to hold office while his party also controls both houses of
   Congress, albeit with razor thin majorities in each house.

   Republicans were projected to hold on to a one or two-seat narrow majority in the Senate, although Democrats were gaining two or three seats.

   The late Democratic governor of Missouri, Mel Carnahan, who died in a plane crash three weeks ago, also made history of a kind as the first
   dead man to win election to the Senate. The state's acting governor said he would appoint Carnahan's widow to fill his seat although
   Republicans were expected to challenge the results.

   In the House of Representatives, where Democrats had needed to gain seven House seats to recapture control, television networks projected
   they would fall short.  
Antworten
Kicky:

Es wird neu ausgezählt,Bericht bei Focus

 
08.11.00 12:01
G eorge Bush war bei der Wahl schon zum Sieger erklärt worden, doch nun wird neu ausgezählt. Nach ersten Meldungen über das Ergebnis im wahlentscheidenden Florida hatte der Republikaner Bush dort zwar die Mehrheit der Stimmen hinter sich. Doch der Demokrat Al Gore zweifelte dies an, wie der Nachrichtensender CNN am Mittwochvormittag meldete.

Es ist das knappste Wahlergebnis seit Jahrzehnten. Wer von den beiden Kandidaten letztlich die einfache Mehrheit in Florida – und damit alle Wahlmänner dieses Bundesstaates – gewinnt, wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten.

Das Ergebnis der Neuauszählung wird noch für Mittwoch erwartet. Falls es ganz knapp ausfällt, müssen die Kandidaten vielleicht noch länger auf eine Entscheidung warten. Denn dann fallen die Stimmen der Briefwähler aus dem Ausland ins Gewicht, und deren Auswertung kann nach Angaben eines Mitgliedes der Wahlkommission bis zu zehn Tage dauern.

Gratulation zurückgezogen

Gore hatte Bush schon per Telefon zum Wahlsieg gratuliert. Doch dann habe er seine Gratulation zurückgezogen, meldete CNN. Ähnlich erging es ausländischen Gratulanten wie dem deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau. Nachträglich bat das Bundespräsidialamt, dessen lobende Worte für Bush zunächst nicht zu verwenden.

Nader kommt auf drei Prozent

Die Grünen kamen mit ihrem Spitzenkandidaten Ralph Nader auf drei Prozent. Dessen Kandidatur dürfte Gore geschadet haben, denn er wurde vor allem von solchen Bürgern gewählt, die ohne Grüne Kandidatur für Gore gestimmt hätten.

Hohe Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung war mit 52 bis 54 Prozent höher als vor vier Jahren – damals hatten nur 49 Prozent der Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Wahlberechtigt waren rund 206 Millionen Amerikaner. Der neue Präsident tritt sein Amt am 20. Januar an.

08.11.00, 11:15 Uhr

Antworten
proxicomi:

Danke Nader;-))

 
08.11.00 12:08
Ich finde diese grünen Wähler einfach toll.


mfg
proxi
Antworten
luiza:

Gore hat es nun doch geschafft! o.T.

 
08.11.00 12:10
Antworten
Robert the her.:

An Luiza: Woher weisst Du das?? o.T.

 
08.11.00 12:13
Antworten
furby:

luiza das kann doch nicht sein

 
08.11.00 12:23
gemäß diesem link

www.cnn.com/ELECTION/2000/results/FL/index.html

hat Bush seinen Vorsprung mit Auszählung bis 12:07 Uhr eher auf knapp 2000 gegenüber Gore ausgebaut.

Gruß furby
Antworten
luiza:

Laut Radio Antenne1/ 12: 11 Uhr, ich kann es auch

 
08.11.00 12:30
t glauben!
Antworten
jopius:

@luiza - hast dich verhört , Gore liegt zwar ..

 
08.11.00 12:47
bei den Wählerstimmen vorne - aber Florida muss nachgezählt werden,
und wer dort die 25 Wahlmänner gewinnt ist Sieger !

Antworten
luiza:

US-WAHL: Gore überrundet Bush bei Wählerstimmen =

 
08.11.00 13:01
US-WAHL: Gore überrundet Bush bei Wählerstimmen =
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der schon geschlagen geglaubte US- Vizepräsident Al Gore hat seinen republikanischen Rivalen am frühen Mittwochmorgen bei den Wählerstimmen überholt. Nach Auszählung von 96 Prozent kam Gore auf 47.368 827 Stimmen. Auf Bush entfielen demnach landesweit 47.266 032 Stimmen. Gore liegt damit um 102.795 Stimmen vor Bush.

Entscheidend für einen Sieg bei der Präsidentenwahl ist aber die Zahl der Wahlmänner, die ein Kandidat auf sich vereinen kann. Gore lag ohne Florida mit 249 zu 246 Wahlmännern oder -frauen vorn. In Florida werden die Stimmen noch einmal ausgezählt.

Vermutlich wird dies noch am Mittwoch geschehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Auszählung der Stimmen der Briefwähler aus dem Ausland nach Angaben eines Mitgliedes der Wahlkommission bis zu zehn Tage dauern könnte. Der Kandidat, der in Florida gewinnt, kann auf 25 Wahlmänner und damit auf den Sieg rechnen./tm/ub/DP
Antworten
Kicky:

nicht vor Mittwochnacht ausgezählt

 
08.11.00 14:53
CBS showed Bush with a lead of 1,785 votes in Florida with all precincts reported, but an unknown number of absentee ballots to be counted. Florida law requires a recount if the margin of victory is less than 1 percent.

As of Wednesday morning, Gore was reported to have taken the lead from Bush in the national popular vote, further throwing the election into chaos. In Florida, where whoever wins will become the next Commander-In-Chief, it appears almost certain that a recount will be ordered, with no firm decision coming until late Wednesday night, at the earliest.

Meldung von CBSmarketwatch

Antworten
Tadellos:

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt o.T.

 
08.11.00 14:56
Antworten
Karlchen_I:

Und dann gibt es Leute,....

 
08.11.00 15:02
die lassen kein Fettnäpfchen aus. Was treibt eigentlich diesen Mann um, daß er nicht das Wahlergebnis abwarten kann?

08.11.00, 10:46 Uhr
                                             Merz: Bush-Sieg «beste Voraussetzung» für
                                             Freundschaft zu USA
                                             Berlin (ddp). Unions-Fraktionschef Friedrich Merz (CDU) sieht den
                                             vermutlichen Wahlsieg von George W. Bush als «beste Voraussetzung» für
                                             eine Festigung der deutsch-amerikanischen Freundschaft und der
                                             transatlantischen Beziehungen. «Wir freuen uns mit George W. Bush», betonte
                                             Merz am Mittwoch in Berlin im Namen der Fraktion. Merz wünschte Bush
                                             und seinem künftigen Vizepräsidenten eine «glückliche Hand und Gottes
                                             Segen».
Antworten
stiller teilhaber:

tja karlchen....... alles hellseher :-)

 
08.11.00 15:05
ich sitze auch hier, lese und wundere mich.
in deutschland scheint man schon sehr viel mehr zu wissen, als in usa.
hier heißt es immer noch 'too close to call'
aber wahrscheinlich will man die amis nur verar...ermeln oder verunsichern.

grüße
stiller teilhaber
Antworten
MJJK:

Manche...

 
08.11.00 15:06
...sind eben nicht ganz aktuell und ansonsten vom Typ "vorauseilender Gehorsam".

Wie gut, daß wir in Bayern die CSU haben.
Antworten
mod:

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln angesichts des

 
08.11.00 15:43
hier oft geäußerten dumpfen Antiamerikanismus.

Außer an der Börse rumzuspekulieren haben diese Leute wohl nichts gelernt.

Vermute, Ihr habt den ganzen Tag Zeit, da Ihr in unserem Wohlfahrtsstaat
aus den allgemeinen Steuermitteln alimentiert werdet.

Träumt Ihr noch von der Weltrevolution und spekuliert dabei für Euer
Fettleben!

Lernt mal etwas, vielleicht etwas Geschichte der Neuzeit!  
Antworten
stiller teilhaber:

mod ?

 
08.11.00 15:54
ich verstehe nicht ganz, wo du hier 'dumpfen antimaerikanismus' siehst.
die berichterstattung scheint zwar wild durcheinander zu gehen, zum teil auch nicht sonderlich objektiv und auf fakten begründet zu sein, aber antiamerikanismus ????????
im gegenteil. wenn ich mir das board so ansehe, die zahl der postings, wie der poster, sieht mir nach sehr regem interesse am ausgang der us wahlen aus, aber ganz sicher nicht nach anti-amerikanismus.

????????
stiller teilhaber
Antworten
Buckmaster:

Schon peinlich,

 
08.11.00 15:58
wenn die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt es nicht einmal schafft ein paar Stimmen in Florida richtig auszuzählen.

Wie wäre es eigentlich, wenn die USA die Abgabe-Termine für Briefwahlen vorverlegt, so dass sie spätestens am Wahltag zum Zählen vorliegen.
Was Wahlen angeht können die Amis noch einiges bei uns lernen. Bei uns weiß man meistens innerhalb weniger Minuten, wer gewonnen hat und nicht erst nach einen Tag.

Und dann verkündet CNN auch noch zur später Stunde, dass Bush Präsident geworden ist, wie peinlich...
Antworten
MJJK:

dito

 
08.11.00 16:03
ich verstehe Dich auch nicht, mod. Wen meinst Du?

Ok, ich bin schon hin- und hergerissen. Am liebsten wäre es mir auch gewesen, wenn die Wahl heute früh fertig ausgezählt gewesen wäre. Dann hätten nicht weiterhin alle auf das Ergebnis gewartet, sondern hätten Aktien gekauft.

Aber ich finde es auch nicht gut, daß der ganze weltweite Aktienhandel so deutlich von den USA aus gesteuert wird. Zu viele fragen, wie DOW und NASDAQ endeten. Die USA-Analysten scheinen übermächtig, d.h. wenn einer vor einer Aktie warnt, wird sofort ein riesen Pack davon verkauft. Wenn eine US-Firma schlechte Zahlen meldet, z.B. weil ihr Export in den €-Raum so teuer ist, werden die BRD-Firmen mitabgestraft, obwohl sie gerade deswegen viel mehr Gewinn erzielen...

Für nicht gerechtfertigt halte ich aber eine Schlußfolgerung von "Antiamerikanismus" auf den Rest Deiner Aussagen, mod.

MjjK.
Antworten
avantgarde:

Hey Mod, Deine Meinung in allen Ehren, aber Du

 
08.11.00 16:15
kannst nicht alle Board Anwesenden, die in diesem Thread geschrieben haben, als Sozi- oder Ali Empfänger des Staates deklarieren und defamieren.

nach 8 jahren habe ich nichts gegen einen Rechtsruck in Amerika, schon weil die Links-Bewegung in den vergangenen Jahren nicht nur gute Seiten hervorgebracht haben. Leider kann man aber Europa und Amerika was rechts und links angeht überhaupt nicht miteinander vergleichen. Das was die da links nennen, ist für uns hier in Deutschland schon so weit rechts, das alle wieder die nackte Panik ins Gesicht geschrieben bekommen würden.

Ich halte jedoch nichts von Waffenlobby, dem Spruch "Jedem Amerikaner seine Waffe", usw, usw. Deshalb hätte ich Gore gewählt, obwohl ich aus Europäischer Sicht Bush wohl eher bevorzugen müsste, da dann wohl mit einem schwächeren Dollar mittelfristig zu rechnen sein wird.

Gruß

Avantgarde
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mod:

Hi avantgarde,

 
08.11.00 16:35
"oft geäußert" heisst doch nicht "alle" oder?

USA ist eben ein freiheitliches Land,
wo nicht alles bis ins Kleinste reglementiert ist.

Da braucht man keinen z.B. Meisterbrief und Handwerkskammergenehmigung, um ein IT-Unternehmen zu betreiben und.. und ...
Da kann auch ein Nicht-Intellektueller Präsident werden und .. und  .und
Über Deinen Doktortitel lacht auch nur jeder. Der kostet für jeden ca. 50 $

Du weisst das sicherlich alles, aber bei einigen kommen nur Vorurteile!

Kein Wunder bei der deutschen NAZI- und Kommunismus-Vergangenheit (DDR).
Das spukt teilweise noch bei den Erben, obwohl sie sich rational davon distanzieren.

So long :)

Antworten
stiller teilhaber:

aktueller (sachlicher) stand der dinge

 
08.11.00 17:25
um weiteren wilden spekulationen, mißinformationen und wild guesses vorzubeugen:

noch offen sind weiterhin die wahlergebnisse in washington (state) und florida. in washington (state) noch nicht komplett ausgezählt. in florida liegt bush nach der auszählung mit etwas über 1700 stimmen vor gore (entspricht weniger als einem 1/2 % der stimmern). und in einem derart knappen wahlergebnis schreiben wahlgesetze in florida vor, daß ein automatischer recount stattfindet.
das derzeitige (zwischen-) wahlergebnis (noch ohne washington + florida; siehe oben) sieht gore mit 260 stimmen (der sog. electorial vote) vor bush mit 241 stimmen. da in wahsington nur 7 wahlmänner zu holen sind, entscheiden also die 25 wahlmänner floridas darüber, wer letztlich neuer präsident der usa wird.
das endgültige ergebnis des oben genannten re-count, der dann zur finalen wahlentscheidung führen wird, wird für morgen, donnerstag 9. november, gegen 17:00 / 18:00 uhr (also ca. 24:00 uhr mez) erwartet.
es hat darüberhinaus - falls das irgendwo jemand ausgraben sollte - wahlirrtümer in florida gegeben. einige wähler hatten bemängelt, daß sie wg. technischer unübersichtlichkeit irrtümlich stimmen an buchanan gegeben hatten, jedoch gore wählen wollten. diese technische sache wird überprüft, hat jedoch nichts mit dem re-count zu tun.

grüße
stiller teilhaber
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mod:

Vielen Dank für den angenehm sachlichen Beitrag, o.T.

 
08.11.00 17:35
Antworten
Karlchen_I:

mod: Auch Du solltest sachlich bleiben. o.T.

 
08.11.00 17:43
Antworten
stiller teilhaber:

...

 
08.11.00 17:56
ok, trotz des an (oder in) sich korrekten statements haben sich zwei kleine (für das gesagte jedoch an sich unwesentliche) fehlerchen eingeschlichen (mea culpa :-/)
hier die korrektur:
der neben florida noch nicht ausgezählte staat ist natürlich nicht washington (state) sondern oregon (ändert jedoch nichts an der tatsache, daß es dort 7 wahlmänner zu gewinnen gibt)
und der korrekte (vorläufige) electorial vote stand ist:
260 gore : 246 bush (also nicht wie o.g. 241; wobei auch das nichts an der tatsache ändert, daß die 25 wahlmänner den letztlichen ausgang der präsidentenwahl entscheiden werden.

+ nachsatz
al gore hat stimmenmäßig die sog. 'public vote' gewonnen, kann jedoch trotz allem, sollte bush letztlich in florida gewinnen, die präsidentschaftswahl verlieren. ein sehr eigenartiges system, antiquiert, wie einige meinen, aber so ist es nun mal.

grüße
stiller teilhaber
Antworten
Kickaha:

Wahlmänner ...

 
08.11.00 18:22
Die Verfassungsväter hatten damals ganz offensichtlich nicht das rechte Zutrauen zur eigenen Bevölkerung, einer der Herren wird - sinngemäß - mit den Worten zitiert: "Den Präsidenten direkt vom Volk wählen zu lassen sei ja einen Blinden mit der Auswahl von Farbe zu beauftragen." Die Auswahl geeigneter Delegierter innerhalb des eigenen Staates schien man dem Volk indes eher zuzutrauen, scheint auch viel leichter zu kontrollieren ;-)

Geändert hat sich dadurch allerdings auch nicht viel, ich glaube es gab erst dreimal einen Präsidenten der nicht auch die Mehrheit des popular vote hinter sich gehabt hätte, solcherlei Weisheiten nützen Gore nun natürlich auch nichts, leider ...

Kickaha
Antworten
Kicky:

Bush is not president ! laufender Update

 
08.11.00 19:43
elect.cbsig.net/campaign2000results/election/index.html
Antworten
mod:

Ja Kerlchen, so wie Du:

 
08.11.00 19:48
Originalton Karlchen (siehe oben):

Und dann gibt es Leute,.... - Karlchen_I  15:02 08.11.00  

die lassen kein Fettnäpfchen aus. Was treibt eigentlich diesen Mann um, daß er nicht das Wahlergebnis abwarten kann?

Antworten
Karlchen_I:

Mod: Was soll denn das? Verstehe ich nicht.

 
08.11.00 19:54
Ich habe hier niemand angepöbelt. Wenn Du auf mein Posting verweist, dann muß ich zugestehen, daß ich noch einen wichtigen vergessen habe. Auch Bruder Johannes ( unser Verlegenheits- Parteischienen- Bundespräsi.) hat gratuliert.

Ich habe nur angemerkt, sachlich zu bleiben - und das sollten wir auch. Oder meinst Du nicht? Ab und zu passieren auch mir Ausrutscher, aber ich hoffe, daß ich sie immer noch als meine Fehler erkenne.
Antworten
Hans Dampf:

Jaja mod

 
08.11.00 20:02
In Amerika kann man sogar Vizepräsident werden, ohne das Wort Kartoffel buchstabieren zu können, Krankenversicherungen sind Luxus einer Minderheit und und und
Wenn Du schon die Vorteile des freiesten Lands dieser Welt aufzählts, dann vergiss bitte nicht, dass auch dieses System viele Nachteile hat. Mit Antiamerikanismus hat das nichts zu tun.

Was hier der Spruch mit den Alimentenempfängern, Nazis und Kommunisten soll, ist mir nun vollkommen rätselhaft.

In Deutschland gab es übrigens schon mal eine ähnliche Situation, als der Wahlcomputer das Ergebnis der Grünen bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein von 4,9 auf 5% aufgerundet hatte(Programmierfehler der dümmsten Sorte!). Im Endeffekt fehlten dann wenige hundert Stimmen zum Einzug ins Landesparlament.

Gruß Dampf

Antworten
Krisrena:

Bush hat nach eigenen Angaben

 
08.11.00 20:04
die Auszählung zu seinem Gunsten entschieden (kam soeben in den Nachrichten)
Antworten
stiller teilhaber:

richtig, kicky

 
08.11.00 20:06
... im moment immer noch nicht(entschieden), aber das wissen wir ja schon (bzw. sollten inzwischen evtl. alle wissen). wahl in florida und oregon noch nicht entschieden.
nähere info in meinen letzen beiden postings

grüße
stiller teilhaber
Antworten
stiller teilhaber:

@krisrena

 
08.11.00 20:11
welche nachrichten ?
das kann er gar nicht entschieden haben (bzw. wenn, dann nur als vorläufiges zwischenergebnis !!!), da die wahl offiziell / endgültig noch nicht entschieden ist.
immer noch läuft nachzählung (und zwar bis morgen abend ca. 24 uhr mez) und erst dann kann sicher gesagt werden WER wirklich gewonnen hat.
na letztem vorläufigen ergebnis führt bush in florida mit etwas mehr als 1700 stimmen.

grüße
st
Antworten
ezb1:

Interessante Diskussion !

 
08.11.00 20:12
Wie wäre es diese im Chat weiter zu führen ? Dann könnte man mal quasi online Argumente verfolgen :-) !

Take care

EZB
Antworten
Krisrena:

stiller Teilhaber

 
08.11.00 20:18
diese Meldung kam direkt von der ARD - Tagesschau. Und es wurde extra gesagt: den eigenen Angaben von Bush zufolge will er informiert sein , d´ß die Auszählung zu seinem Gunsten .......
Antworten
stiller teilhaber:

danke krisrena

 
08.11.00 20:30
für die info.
'den eigenen angaben zu folge will er (=bush) 'informiert' sein....'
schön für ihn. kann er offiziell trotzdem nicht.
bzw. möglicherweise muß man hier unterscheiden:
er hat die erste auszählung gewonnen und zwar um die og. knapp über 1700 stimmen. ABER wegen einer technikalität in den gesetzen floridas (die, siehe mein diesbezügl. posting), die bei einem unterschied von unter 1% einen automatischen re-count vorschreiben, gibt es (ungeachtet dessen, daß bush große aussichten hat, tatsächlich präsident zu werden !) derzeit KEIN offizielles diesbezügliches wahlergebnis. punkt!

grüße
stiller teilhaber

ps. wer mag und wen's interessiert, kann gerne im chat weiterdiskutieren
Antworten
Karlchen_I:

Das Übelste wäre.....

 
08.11.00 21:16
folgende Konstellation:

Das bisherige Ergebnis würde bestätigt, daß Bush 1800 Stimmen Vorsprung in Florida vor Gore hat. Zugleich würde aber festgestellt werden, daß in Florida 3000 falsche Wahlzettel ( die zu ungunsten von Gore verteilt worden sind) sich in den Urnen finden würden.

Hinzu kommt: Selbst wenn er Präsident werden würde, würde Bush angeschlagen sein. Denn er wäre nur Präsident, weil er die Mehrzahl der Wahlmänner ( -frauen) hinter sich hat, aber nicht die Mehrzahl der Wähler.
Antworten
mod:

Hans Dampf, ich bewundere Dich! Du bist ein so

 
09.11.00 00:11
profunder Kenner der US-Lebenswelt! Sicherlich hast Du schon lange dort gelebt!
Deine Vorurteile sind charakterisierend, wenn Du zum Besten gibst:
Originalton Hans Dampf:

"Krankenversicherungen sind Luxus einer Minderheit und und "

Woher hat die junge Generation bloss dieses Weltbild!
Es bestätigt mein Urteil!
Allerdings sind hier nicht alle gemeint!

Aber:
Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!


Antworten
Loepi:

Mod,

 
09.11.00 00:36
beschreibe doch mal Dein Weltbild und beziehe auch
Amerika mit ein,
so daß man eine bessere Vorstellung hat.

M.f.G. LoepiBUSH IS PRESIDENT !!! o.T. 211712smilecwm.tripod.com/net3/mischief.gif" style="max-width:560px" >  
Antworten
mod:

Hi Loepi, ganz einfach:

 
09.11.00 09:44
Toleranz gegenüber den Eigenheiten anderer Nationen, die im wesentlichen für uns nie nachvollziehbar sein können, weil wir dort nicht leben.

Nicht "am Deutschen Wesen" soll alles ........
- Wir haben in der Deutschen Geschichte zuviel Unheil angerichtet, deshalb wäre "modesty" angebracht.

Wenn z.B. Potti schreibt (siehe oben):


"es hat sich für mich heute bewahrheitet, die Amerikaner sind in der Masse
...
(setzt ein was Ihr wollt; will keine Diskussion über die Definition von dumm
hervorrufen !!)"

Die Frage an Euch: Warum hat wohl bei uns die BILD-Zeitung einen so großen Erfolg. Etwa weil wir Deutschen alle so intelligent sind?

Zur Rolle der USA: Hier müsste man historisch ausschweifen und käme zu Licht- und Schattenseiten.

Eine kleine Randbemerkung: Ein wichtiger (alter) Politberater der Demokraten sagte sinngemäß in Phönix: Beide Seiten (Dem. und Republ.) brauchen und erhalten viel Geld von den Reichen. Die Reichen bestimmen letztlich, wer Präsident wird, ob er nun Gore oder Bush heißen wird."
Das ist der springende Punkt!
Ich sehe viel CNBC und CNN und habe sehr viele gute Freunde drüben, mit denen ich täglich über das INET korrespondiere, alles sind erfolgreiche Deutsche und wollen nie mehr zurück.
Sie arbeiten dort hart, verdienen gut, aber reich sind sie nicht.
Alle haben Bush gewählt, obwohl zwischen 32 und 48 Jahre alt.
Warum wohl?
Viele Grüße

Antworten
Hans Dampf:

Die andere Seite von Amerika

 
09.11.00 10:11
"Wie Robinson so hat auch Nader jederzeit ein paar Zahlen parat, um zu belegen, dass die Jahre des
Booms an vielen Amerikanern vorbeigegangen seien. Laut Nader verdienen die meisten Arbeiter
heute weniger als 1979; mehr als ein Fünftel der Kinder wachse in Armut auf; nie zuvor seien
Verbraucher so hoch verschuldet gewesen wie heute; die Zahl der Bürger ohne
Krankenversicherung betrage mehr als 40 Millionen; und Bill Gates, der reichste Mann der Welt,
besitze alleine so viel wie die ärmsten 120 Millionen Amerikaner zusammen, sagt er. "

Zitat aus der SZ aus einem Artikel über den Präsidentschaftsbewerber Nader

Ohne Kommentar

Gruß Dampf
Antworten
tgk1:

HAHAHA

 
09.11.00 10:15
"Toleranz gegenüber den Eigenheiten anderer Nationen, die im wesentlichen für uns nie nachvollziehbar sein können, weil wir dort nicht leben."

Du sprichst wohl die völlig integrierten Minderheiten an, für die soziale Absicherung eine Utopie ist. Viel Spass mit 72 Jahren ohne Krankenversicherung...;-)

Ich kenne auch viele Amerikaner, vermutlich der selben Schicht angehörig, wie Du welche kennst. Jahreseinkommen: 30.000 $ bis 10 Mio $
Denen gefällts in den USA wirklich gut!

Dann lass mal am amerikanischen Wesen die ganze Welt genesen!

MFG
TGK
Antworten
mod:

TGK, ist es bei uns anders?

 
09.11.00 10:38
Du sagst:

"Dann lass mal am amerikanischen Wesen die ganze Welt genesen"

Wer fordert das?
Antworten
mod:

Ja, Hans Dampf, dann sollten wir schleunigst

 
09.11.00 10:44
wieder zum Kommunismus zurückkehren!

Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus:

"Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus!"

...und im Kommunismus?

"Da ist es gerade umgekehrt!"

Antworten
furby:

mod Du bist ja ganz schon polemisch drauf

 
09.11.00 11:18
sag bloß noch "mod" steht für modesty ? Du meinst modesty wäre angebracht, - ja natürlich immer, aber nicht mit der Radikalität mit der Du modesty auslebst. Will Dir aber eigentlich nicht zu nahe treten, sorry.

Noch so'n paar merkwürdige Gedanken, die ich nicht ganz nachvollziehe:

Du korrelierst die Verbreitung der Bild Zeitung mit der Durchschnittsintelligenz der Deutschen. Haben nicht die meisten Völker ein ebenso beliebtes Blatt wie Bild auf gleichem Niveau wie die Bild? Intelligenz würde ich überhaupt nicht in Abhängigkeit zu irgendeiner Volkszugehörigkeit der Erde darstellen wollen. Und andererseits mokierst Du Dich an angeblich vorurteilsbehaftete Statements anderer. Wie wär's wenn Du als erstes mal vor Deiner eigenen Türe kehrst...

Du kritisierst polemisch andere als doch so profunde US-Kenner. Selbst darauf angesprochen sprichst Du in einem Satz lapidar über Licht- und Schattenseiten der USA. Wohl wahr, aber das erahnten wir US-Laien auch schon so in etwa.

Ich will jetzt auch keine Diskussion über den Unterschied von Kapitalismus und Kommunismus lostreten, aber sehr weitergeholfen hat uns Dein Wortspiel hierzu auch nicht. In welcher Art von Tageszeitung kann man den soetwas fundiertes aufgreifen, mod?

Übrigens mod, wir freuen uns hier über jede kontroverse Diskussion, lieber sind mir jedoch die Diskussionen über die Sache und nicht die derzeit geführte über ID's und in welche Ecke man sie mittels Polemik stellen sollte. Ich bin mir sicher das Du uns auch auf sachlicher Ebene bereichern wirst...

Gruß furby
Antworten
Hans Dampf:

Tolle Argumentation, mod!

 
09.11.00 12:12
Früher gab es immer noch das Totschlargument  " Dann geh´ doch nach drüben!", wenn in irgendeiner Form Kritik am bestehenden politischen und Wirtschaftssystem geübt wurde.

Geht ja nun leider nicht mehr, sonst hättest Du diesen Spruch sicher auch noch angebracht.

Gruß Dampf
Antworten
Kopi:

Bush führt mit 1300 Stimmen

 
09.11.00 12:26

Der Vorsprung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten George W. Bush bei der neuen Auszählung in Florida schmilzt weiter dahin. Wie der Fernsehsender mitteilte, hat Al Gore nur noch rund 1.300 Stimmen weniger. Bisher ungeklärt sind mögliche Unregelmäßigkeiten im Wahlbezirk Palm Beach. Hier sollen 19.000 Stimmen ungültig sein. Neuwahlen in diesem Bezirk sind nicht ausgeschlossen.

MIAMI. Der demokratische Kongress-Politiker Robert Wexler sprach gegenüberCNN von «Fehlern bei der Stimmabgabe», die auch rechtliche Schritte nach sich ziehen könnten. Unterdessen mehrt sich die Kritik der Urnengänger in Palm Beach. «Ein Stimmzettel sollte kein Puzzle sein», sagte ein verärgerter Bürger gegenüber CNN . Die Wahlformulare waren in diesem Bezirk so unübersichtlich, dass offensichtlich Wähler ihre Stimme versehentlich dem Kandidaten der Reformpartei, Pat Buchanan, gaben. Jedenfalls ist sein Wahlerfolg in dem eher demokratischen Bezirk auffällig.
In 21 von 67 Wahlbezirken hat Al Gore mittlerweile 2.908.126 Stimmen, George W. Bush liegt bei 2.909.404. Das bedeutet einen Stimmengewinn von 642 für Gore und nur 144 für Bush.
Nach Angaben der Wahlkommission in Florida soll die neue Auszählung am Donnerstag bis um 23.00 Uhr MEZ abgeschlossen sein. Bei einem knappen Ausgang muss dann allerdings möglicherweise noch die Auszählung der Stimmen von Briefwählern aus dem Ausland abgewartet werden. Dies könnte sich bis zu zehn Tage hinziehen.

In seiner ersten öffentlichen Erklärung nach der langen Wahlnacht betonte Gore, die Angelegenheit müsse so schnell wie möglich, zugleich aber mit aller Sorgfalt gelöst werden. Der demokratische Politiker ging auch auf die Diskrepanz zwischen Wahlstimmen und Wahlmännern ein. Dies sei völlig konform mit der US-Verfassung und müsse respektiert werden, sagte er.

Gore bei Wahlmännern in Führung
Gore führt nach Auszählung der Wählerstimmen landesweit und hat auch mehr Wahlmänner auf seiner Seite, die den Präsidenten im Dezember wählen. Sollte jedoch der Republikaner George W. Bush in Florida gewinnen, hätte Gore zwar mehr Wählerstimmen. Bush würde jedoch über mehr Wahlmänner verfügen und weil das nach dem amerikanischen Wahlsystem ausschlaggebend ist, wäre er damit der 43. Präsident der USA.


Antworten
mod:

Hallo furby,

 
09.11.00 12:30
im Grunde genommen ist es mir persönlich egal, ob Gore oder Bush Präsident wird. Die Entscheidungen werden "anders" gefällt.

Was mich stört, ist die hier in vielen Threads geführte einseitige Meinungs-
verbreitung zugunsten Gores. Schließlich haben bald 50% der Wähler Bush ihre Stimme gegeben.
Bei einer so einhelligen Meinung wie hier, werde ich sehr hellhörig.
Diese Einseitigkeit kennt man zur Genüge aus der Geschichte der letzten 70 Jahre.
...und unselige Vorurteile findet man hier auch.

MfG
Antworten
mod:

furby, Du solltest alles lesen, dass mit der Bild-

 
09.11.00 12:37
zeitung war nur eine beispielhafte Antwort auf den Beitrag zuvor.
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen.
Du hast natürlich recht mit der Korrelation.......
Aber das wollte ich ja gerade ausdrücken.
Ich wiederhole von oben:


Wenn z.B. Potti schreibt (siehe oben):

"es hat sich für mich heute bewahrheitet, die Amerikaner sind in der Masse
...
(setzt ein was Ihr wollt; will keine Diskussion über die Definition von dumm
hervorrufen !!)"

Die Frage an Euch: Warum hat wohl bei uns die BILD-Zeitung einen so großen Erfolg. Etwa weil wir Deutschen alle so intelligent sind?
Antworten
Kopi:

Für die Wall Street ist Bush der neue Präsident

 
09.11.00 12:41

Das weiterhin offene Rennen um das Amt des US-Präsidenten hat am Mittwoch auch die amerikanischen Börsen in Atem gehalten. Dabei schienen die Märkte einen Wahlsieg des Republikaners George W. Bush vorwegzunehmen, denn die Technologiewerte gerieten mächtig unter Druck.

NEW YORK. Händlern zufolge hat das Wahlergebnis unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Marktsegmente. Die Vorherrschaft der Republikaner sowohl im Weißen Haus als auch im Kongress könnte sich positiv auf die Industriewerte auswirken. Für die Wachstumswerte sei eher de Demokrat Al Gore zuständig.

Der Nasdaq Composite Index schloss mit einem deutlichen Minus von 5,38 Prozent bei 3.415,79 Zählern. Der Dow-Jones-Index gab dagegen nur um 0,41 Prozent auf 10.907,06 Punkte nach.

Gewinnen konnten am gestrigen Mittwoch insbesondere die Ölwerte. Die Ölkonzerne würden von einer Niederlage Gores profitieren, weil der Demokrat schärfere Umweltbestimmungen zu seinem Programm gemacht habe, so die Meinung von Aktienhändlern.


Starker Druck auf Internet-Werte
Chip-, Computer- und Internetaktien seien nach der sich abzeichnenden Wahlniederlage des amtierenden Vizepräsidenten Al Gore besonders stark unter Druck geraten, sagte ein Händler. Der Kandidat gelte als Internet-freundlich.

Cisco Systems als Zugpferd des Hochtechnologie-Bereichs zogen am Mittwoch den Markt nach unten. First Allied Securities hatte Zweifel an den optimistischen Wachstumsprognosen des Netzwerk-Riesen geäußert und empfohlen die Aktien zu «verkaufen». Dadurch wurden neuerliche Sorgen über die Wachstums- und Ertragsperspektiven im gesamten Bereich laut. In den Sog von Cisco gerieten die Netzwerkausrüster: PMC-Sierra verloren 15,00 Prozent auf 108,69 Dollar und Ciena gaben 12,94 Prozent auf 89,94 Dollar ab.

Microsoft-Aktien mussten die Eröffnungsgewinne aus dem frühen Geschäft wieder abgeben. Am Ende blieb ein Minus von 1,50 Prozent auf 69,44 Dollar. Der weltgrößte Softwarekonzern hofft auf einen Wahlsieg von Bush. Dieser würde wahrscheinlich in der laufenden Kartellklage nicht so aggressiv gegen Microsoft vorgehen wie Gore, schätzen Experten. Gore dürfte an die harte Gangart Clintons anknüpfen.

Oracle setzten ihre Talfahrt ebenfalls fort, nachdem ein Analyst von Robertson Stephenson einen «vorsichtigen» Ausblick für die Aktien gab. Die Investmentbank sieht Risiken durch die stärkere Fokussierung auf den Markt für Anwendungssoftware (ASP). Oracle verloren 6,58 Prozent auf 24,81 Dollar.


Finanzaktien verloren
Die Aktien von Morgan Stanley Dean Witter standen nach negativen Analystenkommentaren von Bear Stearns unter Druck. Bear Stearns stufte seine Anlageempfehlung aufgrund von Ertragssorgen von «attraktiv» auf «neutral» zurück. Morgan Stanley verbilligten sich daraufhin um 4,80 Prozent auf 73,06 Dollar. Daneben fielen auch die Dividendenpapiere der Morgan-Konkurrenten: Goldman Sachs sanken um 0,60 Prozent auf 92,44 Dollar und Merrill Lynch um 2,31 Prozent auf 68,69 Dollar.

AT&T fielen um 1,68 Prozent auf 22 Dollar. Medienberichten zufolge will der Konzern einige Segmente, die nicht zum Kerngeschäft zählen, veräußern, um weiteren Herabstufungen der Kreditwürdigkeit durch Rating-Agenturen entgegenzuwirken.
Ein weiterer Gewinner waren General Motors (GM). Nachdem der angeschlagene südkoreanische Autobauer Daewoo am Mittwoch offiziell für zahlungsunfähig erklärt wurde, stiegen die Papiere des US-Konkurrenten um 1,32 Prozent auf 57,75 Dollar. Auf Druck der Gläubiger sollte durch die Erklärung eine mögliche Übernahme durch den US-Autobauer attraktiv gemacht werden. (nz/dpa)

Antworten
tgk1:

Sorry mod,

 
09.11.00 12:42
ich komme mit Deinen ambivalenten Diskussionsbeiträgen anscheinend nicht ganz klar und habe mich dazu hinreißen lassen, Deine Grundeinstellung zu den USA
in einem Satz festzuhalten. Damit eine gewisse Verbindung und Anlehnung an Deinen Kommentar von weiter oben besteht, habe ich das Kaiser-W-2-Zitat amerikanisiert. Jedoch hat sich erst später herauskristallisiert, das Du Dir den roten Stern vor die Stirn genagelt hast und ich folglich schreiben müßte:

"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!"

MFG
TGK
Antworten
stiller teilhaber:

@mod - sachlich bleiben

 
09.11.00 15:30
und ganz ruhig.
ob es nun wirklich egal sein kann, wer gewinnt... na ja... darüber ließe sich streiten.... einfluß haben wir sicher alle keinen drauf. aber diskutieren können / dürfen wir trotzdem drüber. und der eine ist halt mehr für bush, der andere mehr für gore (resp. republicans / democrats) und das ist ok, finde ich.
'Was mich stört, ist die hier in vielen Threads geführte einseitige Meinungsverbreitung zugunsten Gores. Schließlich haben bald 50% der Wähler Bush ihre Stimme gegeben.'
wenn du glaubst hier oder jemand würde hier zu sehr pro gore schreiben, dann stell doch einfach deine pro bush sicht dagegen ! (das ist doch kern und wesen einer guten und sachlich geführten diskussionen, oder nicht ? (wären wir alle pro bush oder alle pro gore gäbe es wohl kleine diskussion, bzw. sie wäre ziemlich, tödlich spiceless :-) ))
besides:
'Was mich stört, ist die hier in vielen Threads geführte einseitige Meinungsverbreitung zugunsten Gores. Schließlich haben bald 50% der Wähler Bush ihre Stimme gegeben. :-), jau
schließlich haben bald 50% der wähler gore ihre stimme gegeben (nämlich die anderen fast 50%; bzw. in der popular vote führt er sogar ?????)
und
by the way, in der electorial wahl steht bush nach bisherigem re-count (stand heute morgen 15 uhr mez) (nur) noch mit 900 stimmen vor gore.
also: immer schön cool, collected und sachlich bleiben @all

grüße
stiller teilhaber

+ zur vervollständigung des bildes: mitzuberücksichtigen zur wahlentscheidung sind auch noch div. ausstehende wahlunkorrektheitsverfahren (die sich überwiegend zugunsten der demokraten auswirken dürften, wenn sie durchkommen, bzw. evtl. sogar in einigen bereichen neuwahlen stattfinden sollten) + die immer noch ausstehenden briefwahlen (die sich der erfahrung der vergangenheit gemäß immer mehr pro republikaner ausgewirkt haben). (kann allerdings noch bis zu zehn tage dauern, bis alle eingetroffen und ausgewertet sind).

bis dahin gilt weiterhin: am ende der schlacht werden die toten gezählt !
Antworten
Kopi:

Bush führt mit 941 Stimmen

 
09.11.00 16:54
16:48 Uhr

Im Wahlbezirk Palm Beach/Florida sind 19.000 Stimmen ungültig. Das bestätigte die örtliche Wahlprüfungsbehörde. Justizministerin Janet Reno will alle Beschwerden prüfen, sieht jedoch im Moment noch keine Veranlassung, selbst tätig zu werden. Bürger und demokratische Politiker fordern Neuwahlen in diesem Bezirk. Drei Bürger haben bereits Klage eingereicht. Der demokratische Präsidentschaftkandidat Al Gore hat mittlerweile dramatisch aufgeholt. Bush liegt in Florida nur noch 941 Stimmen vor Gore

Antworten
Hans Dampf:

Bush führt jetzt nur noch mit 830 Stimmen.... o.T.

 
09.11.00 18:21
Antworten
Hunter:

Bush

 
09.11.00 19:04
das wahlergebnis ist doch noch gar nicht offizell?????!!!!!
ich finde bush nicht schlecht er ist gut fuer die boerse
Antworten
Hans Dampf:

795 Stimmen! nach Neuauszählung von 45 der 67

 
09.11.00 19:11
Stimmbezirke. Nun kommt es wohl doch auf die Auslandsstimmen an, d.h. noch eine weitere Woche Ungewissheit - von den Unregelmäßigkeiten in Palm Springs mal ganz abgesehen.

Schöne Sch... für alle Börsianer.

Gruß Dampf
Antworten
Hiob:

Ich hoffe, daß er am Ende ...

 
09.11.00 19:32
wegen drei Stimmen verliert, auch wenn mir ein Sieg von Al Gore erst mal Kursverluste bringen wird. Sei's drum. Denn das schlimmste, was passieren kann, wäre ein US-Präsident, der, wie bereits scherzhaft gesagt wurde, beim  IQ-Test selbst gegen eine Packung Fischstäbchen nur geringe Chancen hätte.
Antworten
potti:

@mod :das habe ich gemeint :

 
09.11.00 19:36
es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar,wenn ein Volk die Partei abwählt, die einen Riesenaufschwung für das Land gebracht hat !

Es stimmt, die Politik beider Parteien unterscheidet sich kaum. Was kann also der Grund sein Bush zu wählen ? Steuersenkungen ?

Steuersenkungen hatte schon sein Vater versprochen; bekanntlich kam es zu Steuererhöhungen !
für das Wort "dumm" möchte ich mich bei denen, die sich angesprochen fühlten entschuldugen ! (war aus der Enttäuschung heraus)

zu den Sozi-Empfängern gehöre ich übrigens auch nicht - bin aber froh, das wir uns vom amerikanischen System unterscheiden !

Ich finde es spricht für die Menschlichkeit in diesem Board, wenn so viele
Leute für Gore sind - ein Grund warum ich mich hier besonders wohl fühle...

Ich wüßte aber gerne einen guten Grund Bush zu wählen.

Tut mir Leid, daß ich nicht eher mein o.g. posting Kommentieren konnte;
war leider in anderen threads
Antworten
Kopi:

Bushs Vorsprung nur noch 362 Stimmen !

 
10.11.00 00:07
Die erneute Auszählung der Stimmen in Florida nähert sich ihrem Ende. Nach Auszählung von 64 der insgesamt 67 Wahlbezirke beträgt der Vorsprung von George Bush gegenüber Al Gore lediglich 362 Stimmen. Ob es nach Auszählung der Stimmen tatsächlich einen Präsidenten der USA geben wird, ist ungewiss. Den Ausschlag könnten nun die Briefwähler geben.

Antworten
Kopi:

Ergebnis in Florida erst nächste Woche

 
10.11.00 00:23
Die erneute Auszählung der Stimmen in Florida wird sich noch bis in die nächste Woche ziehen. Nach Auszählung von 53 der insgesamt 67 Wahlbezirke beträgt der Vorsprung von George Bush gegenüber Al Gore 1784 Stimmen. Den Ausschlag werden nun die Briefwähler geben, die nach Auskunft der Innenministerin von Florida, Katherine Harris, erst nächste Woche ausgezählt sein können.

Antworten
Idefix1:

Was nun ? 362 oder über 1700 ?

 
10.11.00 00:31
Welchen Vorsprung hat nun Mr. Wahlsieger Bush ?

Eigentlich ist es ja völlig wurscht - Al sollte auf jeden Fall auf eine Wiederholung in Florida dringen. Da waren denn doch zu viele Pannen und "Merkwürdigkeiten".

Diese Merkwürdigkeiten sollten Amerika auf jahre hinaus das Recht absprechen, Wahlergebnisse in anderen Staaten (ob Demokratien oder Bananenrepubliken) anzuzweifeln. Denn ich befürchte, daß die letzte Wahl gerade in der größten Bananenrepublik stattfand. Die Familie des alten Stammeshäuptling Bush sen. hat dabei viele Geschenke und Pöstchen vorab verteilt.
Antworten
Kopi:

@ idefix1

 
10.11.00 00:38
Quelle : www.netzeitung.de

1784 Stimmen beziehen  sich auf Auszählung von 53 der 67 Wahlbezirke

362 Stimmen beziehen sich auf Auszählung von 64 der 67 Wahlbezirke

Antworten
MOTORMAN:

Sind die Amerikaner blind, oder weshalb

 
10.11.00 07:37
sehen die Stimmzettel wie ein Sehtest aus? Also mal ehrlich, da habe ich die Amis zu früh vorverurteilt; aber nachdem ich die Stimmzettel gesehen habe kann ich verstehen, dass ein Teil der Bürger Probleme damit hatte. Das Land der unmöglichen Möglichkeiten.

schönen Tag noch
Motorman
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Karlchen_I:

Nun sind es 229 ( bei 66 von 67).

 
10.11.00 09:22
Und der 67. Bezirk wird per Hand ausgezählt, was bis Dienstag dauert. Dann kommen bis nächsten Freitag noch die Briefstimmen dazu. Und dann gibt es noch gerichtliche Auseinandersetzungen über die Wahlzettel in Palm Beach.

Und Clinton ist nur noch 70 Tage Präsident.

www.cnn.com/
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avantgarde:

Ich glaube nicht das es zu einer Gerichtlichen

 
10.11.00 09:36
Auseinandersetzung kommen wird. Gore könnte das Ergebnis zwar anfechten, jedoch würde dies der Amerikanischen Wirtschaft sicher hohen Schaden zufügen, und das kann sich Gore nicht leisten, vor allem nicht, weil ihm dann mit Sicherheit eine Teilschuld für diese Auseinandersetzung zugesprochen werden würde. Heftiger Gegenwind bei Amtsantritt wäre ihm somit sicher.

Mir ist mittlerweile egal wer es wird, hauptsache es wird überhaupt einer, denn ich habe gestern genug Geld verloren.

@Mod: Ich muß sagen das mit Deine Argumentation sehr gefallen hat, endlcih mal jemand, der sich wegen zweier kritischer Äußerungen nicht die Butter vom Brot nehmen läßt. Ich sehe die Zusammenhänge zwischen den nationen im Übrigen ähnlich, würde jedoch trotzdem eher für Gore votieren, da ich denke das auch Clinton seine Sache nicht schlecht gemacht hat. Never change a winning team.

Gruß

Avantgarde
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Karlchen_I:

Voranmarschierer: Was die gerichtliche....

 
10.11.00 09:40
Anfechtung anbelangt, hat Gore nicht die Zügel in der Hand. Einen Gerichtsentscheid kann jeder Wähler in dem besagten fordern, und den Nachrichten zufolge sind Wahlanfechtungen schon in der Mache.
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Kopi:

Wahl in drei weiteren US-Bundesstaaten strittig

 
10.11.00 10:04
Die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahl sind nach Auffassung der Republikaner außer in Florida auch in den Bundesstaaten Iowa, Wisconsin und New Mexico zweifelhaft. Auch dort müssten die Stimmen wahrscheinlich neu ausgezählt werden, sagte der Kampagnen-Chef des republikanischen Kandidaten George W. Bush, Don Evans.

AUSTIN/LOS ANGELES. Der Vorsprung des Demokraten Al Gore betrage in diesen Bundesstaaten jeweils nur wenige tausend Stimmen, teilte Evans am Donnerstagabend in Austin mit.  
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Karlchen_I:

Dann liegt der Cap gar nicht so falsch....

 
10.11.00 10:07
UN-Wahlbeobachter in die USA!!!!!!
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Hans Dampf:

Was mich etwas wundert

 
10.11.00 10:10
Ich habe eine Weile die Auszählung der einzelnen Stimmbezirke verfolgt. Seltsamerweise wurde sich anscheinend nicht ein mal zu Ungunsten Bushs verzählt. Bei jeder Aktualisierung war der Vorsprung Bushs weiter geschrumpft.
Verzählen kann sich jeder mal, aber alle Zählfehler zu Lasten eines Kandidaten?

Irgendwie ziemlich eigenartig.

P.S. Einige Farbige berichteten übrigens, dass sie nicht in die Wahllokale gelassen wurden, mit dem Hinweis "Die Wahl ist schon vorbei!" Man habe sie wieder nach Hause geschickt.



Gruß Dampf
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avantgarde:

@ Karlchen Nixon hat seinerzeit (1960) ebenfalls

 
10.11.00 10:21
einen Rechtsstreit umgangen, wodurch Kennedy ohne Umstände an die Macht kam, obwohl es ähnlich knapp war wie heuer und die Stimmauszählung ähnlich daneben ging.

Das jeder Bürger zunächst mal klagen kann ist klar, aber dann könnte man jede Wahl der Welt anfechten, weil es hier und dort zu unstimmigkeiten gekommen war.

Gestern war ein ziemlich guter Bericht über vergangene Wahlen und deren Ungenauigkeit. So hatte Clinton bei seiner Wiederwahl 92.000.000 Mio Stimmen auf seiner Seite. Nachdem jedoch alle Stimmen restlos gezählt waren erhöhte sich diese Summe eben mal auf ca. 96.000.000.  Bei einem derart kanppen Wahlausgang wie jetzt könnte man wahrscheinlich 30x neu zählen und jedesmal einen anderen Sieger verkünden.

Deshalb werden dei Klagen der Bürger wohl ebenfalls nichts bringen.

Bis denne
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Gordon_Gekko:

Banana Republic

 
10.11.00 11:36
bei derart knappen Wahlausgängen könnte man wahrscheinlich x-mal auszählen und jedesmal einen anderen Sieger verkünden?

ich glaube wir bedanken uns für die CARE-Pakete nach dem II. Weltkrieg und schicken dafür ein paar Taschenrechner zurück...

wo liegt eigentlich DAS Problem???


Gordon_Gekko
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avantgarde:

@gordon, wenn Du noch einen Smilie setzt, dann be-

 
10.11.00 11:40
kommst Du vielleicht einen 1x Witzig Stern.

(-:
(-;
(:
(/-:)

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DarkKnight:

@Gekko: das Problem ist, daß der Rest der Welt

 
10.11.00 11:43
eventuell das Sackgesicht G.W. Bush für die nächsten vier Jahre politisch und moralisch unterstützen muß, bei jeder vollzogenen Todesstrafe und beim nächsten Krieg, den Reps üblicherweise anzetteln (meine US-Kollegen, alles Bushfans, gehen davon zu 100% aus), weil er ja "eine demokratische Legitimation" hat. Das ist das Problem: mir sträuben sich die Haare bei dem Gedanken.
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Papa:

Wahlen

 
10.11.00 11:43
Nichts ist entschieden,wird bestimmt Neuwahlen geben.
Nasdaq minus 1..?
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