www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...arz_1.741849.html
Der US-Multimilliardär und Grossinvestor Warren Buffett unterstützt die scharfe Kritik des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler an der Finanzindustrie. Es dürfe nicht sein, dass wegen Finanzwetten hunderttausende Jobs und kerngesunde Industriezweige vernichtet würden.
(sda/reuters) Der US-Multimilliardär und Grossinvestor Warren Buffett hat in die scharfe Kritik des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler an der Finanzindustrie eingestimmt.
In einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview des Magazins «Der Spiegel» kritisierte er den Derivatehandel, den er schon früher mit «Massenvernichtungswaffen» verglichen hatte.
«Es kann doch nicht sein, dass Hunderttausende Jobs vernichtet werden, dass ganze Industriezweige in der Realwirtschaft aufgrund von Finanzwetten zugrunde gehen, obwohl sie eigentlich kerngesund sind», klagte er.
Wirksame Kontrollmöglichkeiten für diese Finanzinstrumente sieht er kaum. «Das ist das Problem: Sie können so etwas nicht steuern, nicht mehr regulieren.»
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«Das hat sich verselbständigt. Den Geist bekommt man nicht zurück in die Flasche», folgerte der angeblich reichste Mann der Welt. Obwohl die US-Notenbank Fed, die US-Regierung einiges getan hätten, die heftigen Ausschläge an den Märkten zu verhindern, sei ihnen das nicht gelungen.
Hart griff Buffett die Bankmanager an, deren Häuser am heftigsten unter der aktuellen Krise leiden. «Sie brauten ein Giftgetränk und mussten es am Ende selbst trinken», sagte Buffett. «So etwas machen die Banker normalerweise ungern, sie verkaufen es lieber an andere», fügte er sarkastisch hinzu.
Bundespräsident Köhler hatte jüngst beklagt, dass das Weltfinanzsystem offenbar ausser Kontrolle geraten sei. Die Finanzmärkte hätten sich zu einem «Monster»..........................
Der US-Multimilliardär und Grossinvestor Warren Buffett unterstützt die scharfe Kritik des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler an der Finanzindustrie. Es dürfe nicht sein, dass wegen Finanzwetten hunderttausende Jobs und kerngesunde Industriezweige vernichtet würden.
(sda/reuters) Der US-Multimilliardär und Grossinvestor Warren Buffett hat in die scharfe Kritik des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler an der Finanzindustrie eingestimmt.
In einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview des Magazins «Der Spiegel» kritisierte er den Derivatehandel, den er schon früher mit «Massenvernichtungswaffen» verglichen hatte.
«Es kann doch nicht sein, dass Hunderttausende Jobs vernichtet werden, dass ganze Industriezweige in der Realwirtschaft aufgrund von Finanzwetten zugrunde gehen, obwohl sie eigentlich kerngesund sind», klagte er.
Wirksame Kontrollmöglichkeiten für diese Finanzinstrumente sieht er kaum. «Das ist das Problem: Sie können so etwas nicht steuern, nicht mehr regulieren.»
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«Das hat sich verselbständigt. Den Geist bekommt man nicht zurück in die Flasche», folgerte der angeblich reichste Mann der Welt. Obwohl die US-Notenbank Fed, die US-Regierung einiges getan hätten, die heftigen Ausschläge an den Märkten zu verhindern, sei ihnen das nicht gelungen.
Hart griff Buffett die Bankmanager an, deren Häuser am heftigsten unter der aktuellen Krise leiden. «Sie brauten ein Giftgetränk und mussten es am Ende selbst trinken», sagte Buffett. «So etwas machen die Banker normalerweise ungern, sie verkaufen es lieber an andere», fügte er sarkastisch hinzu.
Bundespräsident Köhler hatte jüngst beklagt, dass das Weltfinanzsystem offenbar ausser Kontrolle geraten sei. Die Finanzmärkte hätten sich zu einem «Monster»..........................