Buffet kauft ein


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Nassie:

Buffet kauft ein

 
02.05.03 15:47
Die US-Einzelhandelskette Wal-Mart hat ihren Lebensmittelgroßhandel McLane Company an Berkshire Hathaway, das Unternehmen des bekannten Investors Warren Buffett, verkauft. Zudem wurde für $50 Millionen die Tochter Wal-Mart Merit Distribution Services, eine Tochter von McLane, an Swift Transportation, eine US-LKW-Frachtgesellschaft, verkauft. Der Erlös der beiden Verkäufe liege bei $1.5 Milliarden. Die Transaktion werde laut der Pressemeldung von Wal-Mart in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 einen verwässernden Effekt auf das EPS (Gewinn je Aktie) von einem respektive 2 Cents haben. Die Berkshire Hathaway Aktie fiel am Donnerstag um $15 auf $69,800
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Nassie:

Von Omaha nach Asien

 
05.05.03 11:20
Warren Buffett - Von Omaha nach Asien

Am vergangenen Wochenende war es wieder mal so weit, Berkshire Hathaway hielt die jährliche Hauptversammlung ab und Firmenchef Warren Buffett sprach zu den Anteilseignern. Eine Rekordzahl von 15.000 Aktionären war angereist, oder sollten wir sagen nach Omaha gepilgert, um den Weisheiten des Gurus zu lauschen. Für diejenigen, die nicht kommen konnten oder die sich die Aktie nicht leisten können (70.400 Dollar das Stück), hielt Buffett anschließend noch eine Pressekonferenz ab.

Dort wiederholte die Investmentlegende Vorwürfe, amerikanische Manager tendierten zu Gier, Pfusch und Größenwahn. Um den Bossen die Untugenden auszutreiben appellierte Buffett an die Großaktionäre, den CEOs Druck zu machen. "Großaktionäre sind für Manager so etwas wie ein 800-Pfund-Gorilla, den man nicht zornig erleben will", sagte Buffett. Die Anteilseigner sollten ihre Macht nutzen, um sinnvolle Führungsprinzipien in den Chefetagen durchzusetzen.

Wirtschaftsprüfer und Investmentbanker hätten im letzten Jahrzehnten genau das Gegenteil dessen getan, was eigentlich ihr Job sei, so der 72jährige: "Sie haben bei Verfehlungen nicht nur geschwiegen, sondern Konzerne sogar noch bei intransparenter Bilanzierung und Vertuschung beraten."

Buffetts Nachfolger schon gefunden

Warren Buffett hat keine Sorgen, dass bei Berkshire Hathaway einmal ähnliches passieren könnte. Gleich vier Nachfolger hält er für fähig, sein Amt zu besetzen, wenn er einmal nicht mehr in der Lage dazu ist. Allerdings denkt der zweitreichste Mann der Welt noch nicht ans aufhören.

Auf seiner unermüdlichen Suche nach unterbewerteten Unternehmen hat es das Orakel von Omaha jetzt bis nach Asien verschlagen. "Wir haben uns asiatische Unternehmen angesehen, schon gekauft und würden gerne weiter kaufen." PetroChina ist der größte Deal, den Berkshire bisher in Asien abgewickelt hat.

Buffett hat wegen der niedrigen Aktienkurse auch japanische Konzerne analysiert, war aber nicht wirklich begeistert. "Ich hatte gedacht, bei dem Kursniveau würde ich mehr Schnäppchen finden." Da ihm die Aussichten in der Region aber prinzipiell zusagen, ist Buffett gewillt, weiter nach Engagements Ausschau zu halten.

Zurück in der Heimat, gab der Selfmademan noch einen Kommentar zu den Steuerplänen des Präsidenten George Bush ab. Die Streichung der Besteuerung von Dividenden sei unfair, so Buffet, weil sie reichen Bürgern Vorteile verschaffe. Buffett muss es wissen, nach Bill Gates ist er der zweitreichste Mann der Welt.

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Nassie:

Buffett sucht Nachfolger

 
05.05.03 12:21
Warren Buffett sucht nach einem Nachfolger

Warren Buffett, der Vorstandschef und Gründer des Konglomerats Berkshire Hathaway, kündigte auf der Jahreshauptversammlung seines Unternehmens vier mögliche Kandidaten an, die seine Position bei Berkshire Hathaway antreten könnten. Buffett, der Vorstandschef von Berkshire für fast 40 Jahre war, plant jedoch nicht seinen Ruhestand, außer es würden körperliche oder psychische Faktoren einen solchen erzwingen. Die Wahl einer Nachfolge als CEO von Berkshire sei sehr wichtig, so Buffett, der selbst die Kandidaten namentlich nicht nannte. Situationsbetrauten Personen könnten es aber Ajit Jain, der Chef einer Rückversicherungstochter, Lou Simpson, der Chef des Automobilversicherers GEICO oder Rich Santulli, der Chef der Berkshire-Tochter NetJets sein.

Wär das nicht was für unseren Sieger oder Starikone?
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