Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet

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Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet

 
09.04.03 14:31
#1
Mittwoch, 9. April 2003 | 14:16 Uhr    

Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet  
National Statistics präsentierte in London die Veränderung der britischen Handelsbilanz für Februar 2003. Demnach wurde das Defizit im weltweiten Warenhandel auf 3,7 Mrd. Pfund ausgeweitet.

Analysten hatten durchschnittlich nur mit einem Defizitanstieg auf 3,3 Mrd. Pfund gerechnet, nach 3,2 Mrd. Pfund im vorangegangenen Monat. Ursache für den hohen Passivsaldo im Berichtsmonat sei ein Exporteinbruch beim Handel mit den die USA und Saudi-Arabien.

Im Einzelnen verringerten sich die gesamten Exporte um nahezu 5 Prozent, während die Importe um 1,5 Prozent zurück gingen.


w:o/shm Autor: , 14:16 09.04.03    
Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

Deutscher Auftragseingang geht zurück

 
09.04.03 14:33
#2
Mittwoch, 9. April 2003 | 13:57 Uhr    

Deutscher Auftragseingang geht zurück  
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gab eine vorläufige, preis- und saisonbereinigte Berechnung zum Auftragseingang in der Industrie für Februar bekannt. Auf Monatssicht fiel die industrielle Nachfrage um 0,6 Prozent, nachdem im Vormonat ein Anstieg um 4, Prozent gemeldet wurde.

In regionaler Betrachtung sanken die Bestellungen in den alten Ländern um 0,8 Prozent, gegenüber einem Plus von 4,1 Prozent im Januar. Die Auftragslage in den neuen Ländern verschlechterte sich um 0,2 Prozent, nach einem Auftragsanstieg um 3,9 Prozent im Januar.

Insbesondere die Binnennachfrage stieg um 2,1 Prozent zum Vormonat, nach 0,2 Prozent im Januar. Die Ordereingänge aus dem Ausland gingen um 3,7 Prozent zurück, gegenüber einem Anstieg um 8,7 Prozent im Vormonat.

Der Auftragseingang der Industrie ist ein wichtiger Frühindikator für die Konjunkturentwicklung, jedoch können die Daten von Monat zu Monat zum Beispiel aufgrund von Großaufträgen stark schwanken. Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Januar/Februar gegenüber November/ Dezember stiegen die Orders um 1,6 Prozent. Im Einzelnen verbuchte Westdeutschland ein Plus von 1,6 und Ostdeutschland von 2,5 Prozent

w:o/shm Autor: , 13:57 09.04.03      
Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

US-Doppeldefizit und SDRM im Fokus

 
09.04.03 14:39
#3
US-Doppeldefizit und SDRM im Fokus des IWF-Treffens

Frankfurt (vwd) - Die Lage der Weltwirtschaft sowie internationale Krisenprävention und Maßnahmen zur Krisenbewältigung werden im Zentrum der am Wochenende anstehenden Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank stehen. Grund für das verzögerte Wachstum der Weltwirtschaft seien makroökonomische Ungleichgewichte, darunter namentlich die hohen Leistungsbilanz- und Haushaltsdefizite der USA, die inzwischen ein extremes Ausmaß angenommen hätten, hieß es am Dienstag aus IWF-Kreisen. Neu sei nicht das Leistungsbilanzdefizit an sich, sondern dessen Größenordnung sowie die Rückkehr eines Doppeldefizits.

Angesichts des Ausmaßes der Defizite könnten die Märkte zu einer "Neueinschätzung" der Situation gelangen. Es bestehe hier das Problem einer unterschiedlichen Wachstumsdynamik und unterschiedlicher Strukturen. So müsse das Thema nicht nur an die USA addressiert werden, sondern auch an die Regionen, die nur schwach gewachsen sind. Die deutsche Seite sei aber besorgt, dass die Makropolitik der USA eher kurzfristig ausgerichtet sei, während man in Europa zu einer mittelfristigen Orientierung tendiere.

Deutschland will den Kreisen zufolge in Washington auf eine Fortsetzung der multilateralen Zusammenarbeit drängen. Es gehe darum, "Gruppendruck" zu erzeugen und zur Umsetzung von Maßnahmen zu gelangen. Das Interesse der USA an "multilateraler Disziplin" und Zusammenarbeit habe aber im Vergleich zu den Zeiten der Clinton-Administration "deutlich" nachgelassen. Differenzen zwischen den USA und Europa bestünden insbesondere bei der Ausarbeitung eines internationalen Insolvenzrechts. Vor allem die angepeilte Schaffung eines "Sovereign Debt Restructuring Mechanism" (SDRM) werde zu Kontroversen mit den USA führen, hieß es.

Für die USA scheine ein solcher Mechanismus keine politische Priorität zu haben, die US-Seite halte so genannte Collective Action Clauses (CAC) für ausreichend. Dabei sollen Klauseln in die Vertragsbedingungen von Anleihen aufgenommen werden, die Staaten nach ausländischem Recht begeben. Kernpunkt ist die Möglichkeit der Anleiheinhaber, die Zahlungsbedingungen im Insolvenzfall mit einer Mehrheit von maximal 75 Prozent des Ausleihkapitals ändern zu können, was dann auch für eine abweichende Minderheit von Gläubigern bindend wäre.

Die deutsche Position sei hingegen, die Schaffung eines SDRM als "ergänzenden Ansatz" neben den CAC zu begreifen. Während nämlich CAC auf einem vertragsrechtlichen Ansatz basierten, handele es sich beim SDRM um einen Verfahrensmechanismus auf völkerrechtlicher Grundlage. Dieser soll es erleichtern, im Fall einer schweren Finanzkrise eine als nicht tragbar eingeschätzte Verschuldung staatlicher Stellen auf ein tragfähiges Maßzurückzuführen. Eine Verständigung über Umschuldungsmaßnahmen kann dabei auch den Verzicht auf Forderungen bedeuten.

Gläubigern eines Schuldnerstaats soll zugleich ermöglicht werden, mit qualifizierter Mehrheit rechtsverbindliche Beschlüsse zu fassen. In den Kreisen hieß es dazu, die USA schienen sich "aus dieser Diskussion zu verabschieden". Die EU-Staaten verständigten sich allerdings darauf, ungeachtet der ablehnenden Haltung der USA auf eine Weiterverfolgung der Pläne für die Einführung einer internationalen Insolvenzordnung dringen. Bundesbankpräsident Ernst Welteke hatte bei einem Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure am vergangenen Wochenende gesagt, die EU wolle mit dieser Haltung in die Washingtoner Gespräche gehen.

Die deutsche Seite unterstütze zudem den Vorschlag des französischen Notenbankgouverneurs Jean-Claude Trichet, einen Wohlverhaltenskodex (Code of Conduct) für die Umstrukturierung von Staatsschulden einzuführen, war in den IWF-Kreisen weiter zu erfahren. Dieser zielt auf eine informelle und einvernehmliche Umschuldung. Aus deutscher Sicht solle dieser Kodex aber von den Marktteilnehmern selbst ausgehandelt werden, dabei sei nur in Grenzen institutionelle Hilfe angezeigt. Die von Deutschland wegen "konzeptioneller Schwäche" abgelehnte Contingent Credit Line (CCL) werde dagegen im Board des IWF voraussichtlich keine Mehrheit mehr finden und abgeschafft werden.
+++ Christian Vits
vwd/9.4.2003/cv/hab

09.04.2003, 08:00


Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

Deutschem Außenhandel drohen 2003 weiter erheblich

 
09.04.03 14:43
#4
BGA: Deutschem Außenhandel drohen 2003 weiter erhebliche Risiken

Berlin (vwd) - Dem deutsche Außenhandel drohen aus Sicht des Präsidenten des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton F. Börner, trotz der im Februar um 4,4 Prozent gestiegenen Ausfuhren im Jahresverlauf 2003 weiterhin enorme Risiken. Die konjunkturelle Situation in Europa und damit der wichtigsten Absatzregion sei "weiterhin prekär". "Bei unserem wichtigsten Handelspartner Frankreich wächst das Haushaltsdefizit und die Binnennachfrage könnte kippen", warnte Börner am Mittwoch in Berlin. Dies hätte spürbare Folgen auch für die deutschen Exporte.

Zudem seien die Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis zu den USA noch nicht ausgestanden. "Sie werden sich erst in den kommenden Monaten in der Statistik bemerkbar machen", zeigte sich der BGA-Präsident überzeugt. Bei den Importwerten mache sich der erheblich gestiegene Ölpreis bemerkbar. Allerdings sorgten niedrige Preise für Lebensmittel für eine gewisse Entspannung der Lage bei den Verbrauchern. Börner kritisierte, dass die eigentlichen Probleme für den deutschen Export nicht im Ausland lägen, sondern hausgemacht seien. Deutschland habe seine Rolle als Konjunkturlokomotive für Europa auf absehbare Zeit eingebüßt, sagte Börner.
+++ Beate Preuschoff
vwd/9.4.2003/bp/hab

Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet Levke
Levke:

hey

 
09.04.03 14:45
#5
willst Du Deine 3.000 Postings heute noch erreichen ?

Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet calexa
calexa:

@ levke

 
09.04.03 14:51
#6
Was macht Zapf?

So long,
Calexa
www.investorweb.de
Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet Levke
Levke:

läuft doch optimal - calexa o. T.

 
09.04.03 14:53
#7
Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

UBS: Gewinnerholungs-Szenario "wackelt"

 
09.04.03 15:02
#8
09.04. 14:49
UBS: Gewinnerholungs-Szenario "wackelt"
(©GodmodeTrader - www.godmode-trader.de)



Edward Kerschner, Investmentstratege bei der UBS Warburg, rechnet damit, dass der US-Standardindex S&P 500 im ersten Quartal die Gewinnprognosen von $11.55 erreichen kann. Jedoch wackle die Jahresprognose für $50 je Aktie, sollte die Wirtschaft nicht bald deutlich zu einer Aufwärtsbewegung anlaufen. Negative Überraschungen gebe es im ersten Quartal vornehmlich in den Sektoren Versorger, Transport, Maschinen, Hotels und Medien. Positive Überraschungen seien am wahrscheinlichsten in den Sektoren Energie, Hausbau, Immobilienfinanzierung, Finanzen, nicht-langlebige Konsumentenprodukte und den Gesundheitssektoren
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Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet tom68
tom68:

US: Industrie New York, schlechte Stimmung

 
15.04.03 14:57
#9

15.04. 14:39
US: Industrie New York, schlechte Stimmung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)

Die Stimmung in der produzierenden Industrie in New York hat sich im April weiter eingetrübt. Die Notenbank von New York berichtet, dass der Index zur so genannten „Empire State Manufacturing Survey“ von -2.8 auf -20.4 gefallen sei. Gleichzeitig ging die Auftragseingangskomponente fiel von -4.7 auf -15.9, während die Erwartungskomponente von 30.2 auf 37.9 anstieg. Werte unter 0 deuten darauf hin, dass die Mehrheit der befragten Unternehmer keine Besserung oder gar eine Verschlechterung erwartet.

15.04. 14:44
US: Einzelhandelsumsatz zuletzt "unter Plan"
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)
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Der aktuelle BTM-UBSW Bericht zum US-Einzelhandelsumsatz zeigt, dass ein besseres Wetter und das anstehende Osterfest die Aktivität im Einzelhandel in der vergangenen Woche erhöht hat, doch sei noch nicht von einer Erholung zu sprechen. Der US-Einzelhandelsumsatz wuchs in der vergangenen Woche um 1.3%, nachdem er in den vorigen zwei Wochen um 0.5% respektive 1.4% gefallen war. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Umsatz 1.7% im Plus. In einer Stellungnahme teilten die Berichterstatter mit, dass der Umsatz allgemein „unter Plan“ gewesen sei.
Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet 1007102

Britisches Handelsbilanzdefizit ausgeweitet calexa

Wow

 
#10
jetzt wird schon ein WOCHENvergleich gemacht...

So long,
Calexa
www.investorweb.de


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