gehts aufwärts:
15.06.17, 13:04 | Von Bernd Lammert
Rohöl: Nächste Woche sollten sich die Preise erholen
Die Commerzbank geht davon aus, dass die Ölpreise im Laufe der nächsten Woche steigen werden. „Die OPEC und die Internationale Energieagentur dürften für die zweite Jahreshälfte ein massives Angebotsdefizit prognostizieren, so die Analysten.
WEashington/ London/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Rohöl hat sich diese Woche erneut stark verbilligt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ist sogar unter die Marke von 47 US-Dollar gerutscht - das entspricht dem Niveau vor der Einigung der OPEC-Länder auf eine Produktionskürzung Ende November vergangenen Jahres. Auslöser für die Preisschwäche sind immer wieder die US-Lagerbestände. Zudem bleiben die Zweifel am Erfolg der Kürzungsstrategie der OPEC hoch.
Gestern hatten neben den Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA (diese sind in der vergangenen Woche weniger als erwartet gefallen) der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) auf die Notierungen gedrückt. Dort hieß es, dass das Ölangebot außerhalb des Ölkartells OPEC im kommenden Jahr stärker steigen werde als die Ölnachfrage. „Das Minimalergebnis auf dem jüngsten OPEC-Treffen hat gezeigt, dass wichtige Produzenten nicht wirklich bereit sind, größere Marktanteilsverluste zwischenzeitlich in Kauf zu nehmen, um einer Marktbereinigung und damit wieder spürbar steigenden Preisen näher zu kommen", kommentiert die Helaba.
Die Commerzbank geht davon aus, dass sich die Ölpreise im Laufe der nächsten Woche erholen werden. „Die OPEC und die Internationale Energieagentur dürften für die zweite Jahreshälfte ein massives Angebotsdefizit prognostizieren, so die Analysten. / Quelle: Guidants News news.guidants.com