"Bayerns Knüppelkurs"
Null Punker-Chaos
Die befürchteten Chaostage in München haben sich als leere Drohungen der Punk-Szene entpuppt. Nur wenige Punks waren in der Stadt, die Lage blieb von Freitag bis Sonntag vollkommen ruhig, wie die Polizei mitteilte. Es habe weder Zusammenstöße zwischen Beamten und Punks noch Sachschäden gegeben. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein zeigte sich zufrieden, die so genannte bayerische Linie habe sich erneut hervorragend bewährt.
Punks blufften - Polizisten handelten
Im Internet hatten Punker angekündigt, München werde „in Schutt und Asche“ gelegt werden. 1.300 Polizisten aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz, um angekündigte Straßenkämpfe und Verwüstungen zu verhindern. Neun Personen wurden wegen Waffen- oder Drogenbesitzes, Beleidigung oder Diebstahls festgenommen, weitere 124 vorübergehend in Gewahrsam genommen. Mehr als 1.000 verdächtige Personen erhielten Platzverweis. Insgesamt kontrollierten die Polizisten aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen 1.900 Personen in der Münchner Innenstadt. An den Zufahrtswegen hinderten die Beamten 225 anreisende Punker an der Weiterfahrt.
Die angekündigten Krawalle hätten unter anderem dazu dienen sollen, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber politischen Schaden zuzufügen. Die Münchner Sicherheitsbehörden hatten am Freitag erklärt, sie erwarteten „zwischen null und 5.000“ Punker. Das Kreisverwaltungsreferat erließ eine Allgemeinverfügung gegen die Chaostage.
Becksteins harte Linie
Laut Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) wollte die Polizei bei Straftaten nicht lange fackeln. "Wir wollen den Leuten deutlich machen, dass bei uns Chaostage nicht schön sind." Das Problem sei, dass Punks kein lares politisches Ziel verfolgen und nicht organisiert sind.
Beckstein meinte weiter, die professionelle Arbeit der Polizeikräfte habe den einigen hundert Punks keine Spielräume gelassen. Dies sei eindeutig besser als „die krass falsche Schmusestrategie“ des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder bei den Chaostagen 1995 in Hannover. Die Münchner Grünen hielten dagegen, Beckstein habe für den Fall einer Eskalation einen „bayerischen Knüppelkurs“ geplant.
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Bravo Bayern, diesem Pack muss Einhalt geboten werden.
gruß,
Boersiator
Null Punker-Chaos
Die befürchteten Chaostage in München haben sich als leere Drohungen der Punk-Szene entpuppt. Nur wenige Punks waren in der Stadt, die Lage blieb von Freitag bis Sonntag vollkommen ruhig, wie die Polizei mitteilte. Es habe weder Zusammenstöße zwischen Beamten und Punks noch Sachschäden gegeben. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein zeigte sich zufrieden, die so genannte bayerische Linie habe sich erneut hervorragend bewährt.
Punks blufften - Polizisten handelten
Im Internet hatten Punker angekündigt, München werde „in Schutt und Asche“ gelegt werden. 1.300 Polizisten aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz, um angekündigte Straßenkämpfe und Verwüstungen zu verhindern. Neun Personen wurden wegen Waffen- oder Drogenbesitzes, Beleidigung oder Diebstahls festgenommen, weitere 124 vorübergehend in Gewahrsam genommen. Mehr als 1.000 verdächtige Personen erhielten Platzverweis. Insgesamt kontrollierten die Polizisten aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen 1.900 Personen in der Münchner Innenstadt. An den Zufahrtswegen hinderten die Beamten 225 anreisende Punker an der Weiterfahrt.
Die angekündigten Krawalle hätten unter anderem dazu dienen sollen, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber politischen Schaden zuzufügen. Die Münchner Sicherheitsbehörden hatten am Freitag erklärt, sie erwarteten „zwischen null und 5.000“ Punker. Das Kreisverwaltungsreferat erließ eine Allgemeinverfügung gegen die Chaostage.
Becksteins harte Linie
Laut Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) wollte die Polizei bei Straftaten nicht lange fackeln. "Wir wollen den Leuten deutlich machen, dass bei uns Chaostage nicht schön sind." Das Problem sei, dass Punks kein lares politisches Ziel verfolgen und nicht organisiert sind.
Beckstein meinte weiter, die professionelle Arbeit der Polizeikräfte habe den einigen hundert Punks keine Spielräume gelassen. Dies sei eindeutig besser als „die krass falsche Schmusestrategie“ des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder bei den Chaostagen 1995 in Hannover. Die Münchner Grünen hielten dagegen, Beckstein habe für den Fall einer Eskalation einen „bayerischen Knüppelkurs“ geplant.
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Bravo Bayern, diesem Pack muss Einhalt geboten werden.
gruß,
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