Bravo Bayern!


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Boersiator:

Bravo Bayern!

2
04.08.02 20:15
"Bayerns Knüppelkurs"
Null Punker-Chaos  

Die befürchteten Chaostage in München haben sich als leere Drohungen der Punk-Szene entpuppt. Nur wenige Punks waren in der Stadt, die Lage blieb von Freitag bis Sonntag vollkommen ruhig, wie die Polizei mitteilte. Es habe weder Zusammenstöße zwischen Beamten und Punks noch Sachschäden gegeben. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein zeigte sich zufrieden, die so genannte bayerische Linie habe sich erneut hervorragend bewährt.

Punks blufften - Polizisten handelten

Im Internet hatten Punker angekündigt, München werde „in Schutt und Asche“ gelegt werden. 1.300 Polizisten aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz, um angekündigte Straßenkämpfe und Verwüstungen zu verhindern. Neun Personen wurden wegen Waffen- oder Drogenbesitzes, Beleidigung oder Diebstahls festgenommen, weitere 124 vorübergehend in Gewahrsam genommen. Mehr als 1.000 verdächtige Personen erhielten Platzverweis. Insgesamt kontrollierten die Polizisten aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen 1.900 Personen in der Münchner Innenstadt. An den Zufahrtswegen hinderten die Beamten 225 anreisende Punker an der Weiterfahrt.

Die angekündigten Krawalle hätten unter anderem dazu dienen sollen, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber politischen Schaden zuzufügen. Die Münchner Sicherheitsbehörden hatten am Freitag erklärt, sie erwarteten „zwischen null und 5.000“ Punker. Das Kreisverwaltungsreferat erließ eine Allgemeinverfügung gegen die Chaostage.

Becksteins harte Linie

Laut Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) wollte die Polizei bei Straftaten nicht lange fackeln. "Wir wollen den Leuten deutlich machen, dass bei uns Chaostage nicht schön sind." Das Problem sei, dass Punks kein lares politisches Ziel verfolgen und nicht organisiert sind.

Beckstein meinte weiter, die professionelle Arbeit der Polizeikräfte habe den einigen hundert Punks keine Spielräume gelassen. Dies sei eindeutig besser als „die krass falsche Schmusestrategie“ des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder bei den Chaostagen 1995 in Hannover. Die Münchner Grünen hielten dagegen, Beckstein habe für den Fall einer Eskalation einen „bayerischen Knüppelkurs“ geplant.


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Bravo Bayern, diesem Pack muss Einhalt geboten werden.

gruß,
Boersiator
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Rexini:

Punks lol

 
04.08.02 20:22
was willst du mit denen.genauso unorganisiert wie ihre politischen gedanken ist ihre zusammengehörigkeit.
einfach lächerlich !für mich sind punks nur ein arbeits.- und wasserscheues gesindel.
meine meinung!
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ruhrpottzocker:

Besonders lustig finde ich die Einschätzung, dass

 
04.08.02 20:27

0 (in Worten: NULL) bis 5.000 Punker erwartet werden.

Beckstein im heldenhaften Einsatz gegen Null Punker !!

Ich lach mich kringelig. Schöne Dorfposse !!

Bravo Bayern! 741007
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ruhrpottzocker:

Nich, dass der Beckstein am Ende noch seinen

 
04.08.02 20:29

Stoiber mit DEM Punker verwechselt und dem auf die Rübe haut.

Mit ein bißchen lila inne Haare könnte der glatt Punker sein.

Bravo Bayern! 741008
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Boersiator:

@rexini: GMM! o.T.

 
04.08.02 20:39
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Schnorrer:

Der totale Krieg gegen den nicht existierenden

 
04.08.02 20:47
Feind kann nur gewonnen werden.


Helau, Becksteindrecksack.
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ruhrpottzocker:

Ach watt, Schnorrer !

 
04.08.02 20:53

Du siehst das zu ernst. Gönn ihm sein Spässken !

Ich wette,
beim Spaziergang schaut er sich selbst in den Schaufenstern an
und überprüft darin seinen Cowboygang,
und dann setzt er sich auf sein Pferd aus Holz
und ist wahnsinnig auf sich stolz.

Lass dem Kind sein Räppelchen !

Bravo Bayern! 741021
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Levke:

Punks ? gibt es nicht mehr.......

 
04.08.02 21:04
Sind vor 20 Jahren mit mir zusammen ausgestorben.....

buerger.metropolis.de/planetenpunker/hamburg.html


Aber boersiator:
Nicht gleich als Pack beleidigen......

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ruhrpottzocker:

Muss er aber, Levke !

 
04.08.02 21:07

Der Feind muss doch schrecklich sein.

Bin gespannt, wie die sich beim Aufmarsch der katholischen Landjugend verhalten !

Ob dann Panzer eingesetzt werden ? Vielleicht macht die CSU-Jugend auf der anderen Seite dann auch mit.

Bravo Bayern! 741035
Antworten
Boersiator:

na klar

 
04.08.02 21:18
bezeichne ich diese Schnorrer und Zecken so!
Sorry, aber mehr fällt mir zu diesen Typen mit Null-Bock-einstellung wirklich nicht ein.
Leute, die Gefallen an sinnloser Zerstörung und Verwüstung, völlige Planlosigkeit und Schnorrertum finden, können nicht wirklich ernst genommen werden.
Ich finde, gegen diese Leute wird noch viel zu harmlos vorgangen.
Gewalt? Steinewerfend und sich nachher beschweren, dass sie von den bööösen Polizisten was auf die Fresse bekommen. Ein Elend ...

Naja, nicht unbedingt ein Thema für einen so schönen Sonntag.

Gruß,
Boersiator
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MadChart:

@boersiator

 
04.08.02 22:07

abgesehen von der Wortwahl bin ich inhaltlich absolut Deiner Meinung. Wir haben in unserem Staat derzeit genug Probleme, da braucht man nicht noch aus Spass an der Freude "Chaostage" ausueben. Und was die Polizeipraesenz hier in Muenchen angeht: Die ist mir als Normalbuerger lieber als frei ihre Staatsbuergerrechte auslebenden planlosen Punk-Chaoten, die zur Selbstbefriedigung saufen und Sachschaden anrichten.


Gruesse

MadChart
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Boersiator:

@mad

 
04.08.02 22:14
Meine Wortwahl war die von denen, die ich zuvor kritisiert habe.
Asche über mein Haupt! ;-)

B.

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ruhrpottzocker:

Es kommt aber auf die Wortwahl an !

 
04.08.02 22:14

Mit Pack fängt es an. Mit Vergleichen aus der Tierwelt geht es weiter.

Gegen zerstörungswütige Banden bin ich auch. Allerdings bin ich auch gegen zerstörungswütige Banden, die ihr Unwesen vom Schreibtisch aus ausüben.

Je nach Grad der Tat bin ich dafür, die Gesetztesbrecher einzusperren. In diesem Fall würden Straßenchaoten sicher auf Chaoten aus bayerischen Landesregierungen treffen. Das wären dann Chaos-Tage in bayerischen Gefängnissen, die ich gerne sehen würde.

Bravo Bayern! 741057
Antworten
MadChart:

RPZ :)

 
04.08.02 22:24

wir sollten uns mal in Ruhe unterhalten, ich muss aber jetzt wegen meiner Holden weg vom PC.

Nur soviel: Ich bin in der Peripherie des Ruhrgebiets aufgewachsen und habe auch immer so gedacht wie Du. Aber ich lebe seit 20 Jahren in der Naehe von Muenchen und ich muss sagen: Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es auch nicht - rote Regierungen gibt, die gute Arbeit machen.


Bis demnaechst und alles Gute


MadChart
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ruhrpottzocker:

Bis demnächst, MadChart

 
04.08.02 22:43

Also rote Reegierungen hattet hier im Pott noch nich gegeben. So richtich rote, mein ich ! Wird Zeit !

Bravo Bayern! 741078
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Boersiator:

Rot nein danke,

 
04.08.02 23:05
außer wenn es sich um HANNOVER 96 handelt.
@RPZ: Das mit Rot ist doch nicht dein Ernst, oder?

Gruß,
Boersiator
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vega2000:

Rot nein danke,

 
04.08.02 23:50
außer wenn es sich um italienischen Wein handelt.
@RPZ: Das mit Rot ist doch nicht dein Ernst, oder?
Bravo Bayern! 741100
Antworten
Boersiator:

@Vega

 
05.08.02 00:04
1. Danke für grün und
2. Danke für die gigantische Einfüge-Aktion ;-)

Gute N8!

Boersiator
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Boersiator:

Chaos-Tage an den Welt-Finanzmärkten

 
06.08.02 14:11
Chaos-Tage an den Welt-Finanzmärkten

Dax bricht um vier Prozent ein - Nikkei auf Sechs-Jahres-Tief - Russische Börse am Boden

WELT-NACHRICHTENDIENST
Frankfurt/Main - Die russische Finanzkrise hat gestern einen neuen Höhepunkt erreicht und löste erneut Kursstürze an den Weltbörsen aus. Die Moskauer Zentralbank hatte den amtlichen Rubel-Handel wegen dramatischer Verluste der Landeswährung vorerst gänzlich stoppt.
Die Eskalation der Finanzkrise drückte den Deutschen Aktienindex Dax zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent oder 200 Punkte nah an die psychologisch wichtige 5000-Punkte-Marke.

Auch die meisten asiatischen Börsen setzten ihre Talfahrt fort. Die Kurse am Tokioter Aktienmarkt stürzten im Sog der Rubel-Krise und der wachsenden Sorge um Japans Bankensystem auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren. Der Nikkei-Index beendete den Handel mit einem deutlichen Verlust von 452,24 Punkten oder 3,04 Prozent bei 14413,79 Punkten. Sämtliche der 19 japanischen Großbanken mußten erneut teils schwere Verluste hinnehmen.

Frankfurter Händler sprachen von panikartigen Verkäufen. Ein Ende der Talfahrt sei nicht abzusehen. "Rußland liegt am Boden", kommentierte Conrad Mattern von der DG Bank. In Deutschland verloren vor allem die Banken-Titel wegen des starken Engagements der deutschen Finanzwirtschaft in Rußland. Analysten schlossen ein baldiges Unterschreiten der 5000-Punkte-Marke beim Dax nicht aus, rechneten aber damit, daß dann viele Anleger zu günstigen Kursen hinzukaufen dürften und somit bereits kurze Zeit später wieder eine Gegenbewegung beim deutschen Börsenbarometer einsetzen könnte.

Der Londoner FTSE-100-Index und der CAC-40-Index in Paris verloren zunächst rund 2,6 Prozent; am Nachmittag setzte wie beim Dax eine leichte Erholung ein, bevor die Kurse dann erneut nachgaben. Besonders stark betroffen waren die griechische Börse mit einem Rückgang um 7,7 Prozent, Österreich mit einem Minus von 8,5 Prozent und Polen mit minus 6,1 Prozent.

Die russische Börse stürzte auf den niedrigsten Stand ihrer Geschichte. Der Moskauer Index RTS sank bis zum Nachmittag um fast 13 Prozent auf einen Stand von nur noch 66,46 Punkten. Das bisherige Rekordtief war am 18. März 1996 mit 66,69 Punkten erreicht worden. Zu den Kursverlusten trugen außer dem drastischen Rubel-Verfall auch die Unsicherheit über die politische Zukunft und den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten Boris Jelzin bei.

Die rasende Talfahrt des Rubels hat den Moskauer Interbanken-Devisenhandel zusammenbrechen lassen. Die Zentralbank setzte den Devisen-Präsenzhandel aus, ohne einen Termin für die Wiederaufnahme zu nennen. Der Wechselkurs hatte zu Handelsbeginn mit 9,5 Rubel je Dollar die untere Grenze des Korridors erreicht, in dem der Rubel schwanken darf. Der Computerhandel wurde jedoch fortgesetzt. Dort wurde der Dollar für bis zu elf Rubel gehandelt.

Zuvor hatte der Internationale Währungsfonds harte Kritik am Umgang Rußlands mit seinen Staatsschulden geäußert. "Die Natur der internationalen Wirtschaft wird sich ändern, wenn so etwas einreißt", erklärte der stellvertretende IWF-Generaldirektor Stanley Fischer zur Zwangsumschuldung der Staatsanleihen. "Der IWF betrachtet die Tatsache, daß Rußland nicht in der Lage war, seine Verpflichtungen einzuhalten, und sie einseitig verändern mußte, als außerordentlich unglücklich."

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