19.04.2001
Elektroindustrie mit bester
Produktionsentwicklung seit
Jahren
Zweistellige Zuwachsraten bei Produktion sowie Aus- und
Einfuhren - 3,3 Prozent oder 2000 neue Arbeitsplätze mehr als im
Vorjahr
Wien. Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie
verzeichnete im Jahr 2000 sowohl bei Produktion als auch bei In-
und Export zweistellige Zuwachsraten. Der Produktionswert
konnte um 12,6 Prozent auf rund 138 Milliarden Schilling (10
Milliarden Euro) gesteigert werden, "das ist die beste
Produktionsentwicklung seit Jahren", sagte der Vorsteher des
Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), Albert
Hochleitner, heute bei der Jahrespressekonferenz seines
Verbandes.
Hat der Jahresproduktionswert im Jahr 1997 noch 107 Milliarden
Schilling betragen (plus 8,8 Prozent), so stieg er 1998 um 9,2
Prozent auf 117 Milliarden Schilling. Für 2001 sind die
Volumenserwartungen nach wie vor positiv und werden zwar unter
der Entwicklung des Vorjahres, jedoch über jener von 1999
eingeschätzt.
Die Exporte lagen 1997 bei 94 Milliarden Schilling (plus 23,4
Prozent) und 1998 bei 104 Milliarden Schilling (plus 10,8 Prozent).
Im Jahr 1999 gab es nur noch eine leichte Steigerung um 5,1
Prozent auf 109,5 Milliarden Schilling. Im Vorjahr wurde die gute
Konjunkturentwicklung hauptsächlich vom Export getragen, der um
21,7 Prozent auf rund 133,4 Milliarden Schilling zunahm. Fast alle
Sparten verzeichneten zweistellige Zuwachsraten. In den
EU-Raum (rund 55 Prozent der Gesamtexporte) erhöhten sich die
Ausfuhren um 16,4 Prozent. Deutlich zugelegt haben auch die
Exporte in die osteuropäischen Länder (plus 25,3 Prozent), aber
auch nach Asien (plus 39,3 Prozent) und Amerika (plus 37,7
Prozent).
Die Importe erhöhten sich um 15,5 Prozent auf 136 Milliarden
Schilling. Damit konnte, so Hochleitner, das Handelsbilanzdefizit
bei Elektro- und Elektronikprodukten im vergangenen Jahr
deutlich reduziert werden, nämlich um 68 Prozent auf 2,61
Milliarden Schilling.
Nach einem ständigen Abbau in den vergangenen Jahren hat sich
die Gesamtzahl der in der Elektro- und Elektronikindustrie
Beschäftigten im Jahr 2000 mit einem Plus von rund 2000 neuen
Arbeitsplätzen wieder positiv entwickelt, das sind 3,3 Prozent
mehr als im Jahr zuvor. (apa)
Elektroindustrie mit bester
Produktionsentwicklung seit
Jahren
Zweistellige Zuwachsraten bei Produktion sowie Aus- und
Einfuhren - 3,3 Prozent oder 2000 neue Arbeitsplätze mehr als im
Vorjahr
Wien. Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie
verzeichnete im Jahr 2000 sowohl bei Produktion als auch bei In-
und Export zweistellige Zuwachsraten. Der Produktionswert
konnte um 12,6 Prozent auf rund 138 Milliarden Schilling (10
Milliarden Euro) gesteigert werden, "das ist die beste
Produktionsentwicklung seit Jahren", sagte der Vorsteher des
Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), Albert
Hochleitner, heute bei der Jahrespressekonferenz seines
Verbandes.
Hat der Jahresproduktionswert im Jahr 1997 noch 107 Milliarden
Schilling betragen (plus 8,8 Prozent), so stieg er 1998 um 9,2
Prozent auf 117 Milliarden Schilling. Für 2001 sind die
Volumenserwartungen nach wie vor positiv und werden zwar unter
der Entwicklung des Vorjahres, jedoch über jener von 1999
eingeschätzt.
Die Exporte lagen 1997 bei 94 Milliarden Schilling (plus 23,4
Prozent) und 1998 bei 104 Milliarden Schilling (plus 10,8 Prozent).
Im Jahr 1999 gab es nur noch eine leichte Steigerung um 5,1
Prozent auf 109,5 Milliarden Schilling. Im Vorjahr wurde die gute
Konjunkturentwicklung hauptsächlich vom Export getragen, der um
21,7 Prozent auf rund 133,4 Milliarden Schilling zunahm. Fast alle
Sparten verzeichneten zweistellige Zuwachsraten. In den
EU-Raum (rund 55 Prozent der Gesamtexporte) erhöhten sich die
Ausfuhren um 16,4 Prozent. Deutlich zugelegt haben auch die
Exporte in die osteuropäischen Länder (plus 25,3 Prozent), aber
auch nach Asien (plus 39,3 Prozent) und Amerika (plus 37,7
Prozent).
Die Importe erhöhten sich um 15,5 Prozent auf 136 Milliarden
Schilling. Damit konnte, so Hochleitner, das Handelsbilanzdefizit
bei Elektro- und Elektronikprodukten im vergangenen Jahr
deutlich reduziert werden, nämlich um 68 Prozent auf 2,61
Milliarden Schilling.
Nach einem ständigen Abbau in den vergangenen Jahren hat sich
die Gesamtzahl der in der Elektro- und Elektronikindustrie
Beschäftigten im Jahr 2000 mit einem Plus von rund 2000 neuen
Arbeitsplätzen wieder positiv entwickelt, das sind 3,3 Prozent
mehr als im Jahr zuvor. (apa)