Sabena pleite - Ryan Air ins Musterdepot
Die belgische Airline Sabena ist pleite. 2 Mrd. Euro Schulden, Verluste im laufenden Geschäft und kein Investor in Sicht. 12.000 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe und überhaupt Belgiens Rolle im internationalen Luftverkehr.
Der Konkurs ist auf den ersten Blick eine Folge der Terroranschläge vom 11. September: Einbruch bei den Passagierzahlen, hohe Kosten, hohe Verluste. Als erste europäische Gesellschaft geht im Oktober in die Knie. Sie kann eine versprochene Kapitalspritze für die Sabena in Höhe von 136 Mio. Euro nicht mehr zahlen. Also wird auch Sabena zahlungsunfähig. So die aktuelle Kettenreaktion. Doch die Terroranschläge haben die Krise der Luftfahrtgesellschaften nicht verursacht, sondern nur verschärft. Sabena zum Beispiel hat seit ihrer Gründung im Jahre 1925 nur in zwei Jahren überhaupt Gewinn gemacht und wurde bis jetzt nur aus Gründen des Nationalprestiges am Leben gehalten. Aber auch große Airlines haben Probleme: Gerade meldet British Airways (WKN: 872391) einen dramatischen Gewinneinbruch, und Lufthansa (WKN: 823212) hat Flugzeuge stillgelegt. Ursache sind die hohen Kosten u.a. für Vielfliegerprogramme, aufwendige Buchungssysteme und Verpflegung an Bord.
Schlanke Konkurrenten machen etablierten Airlines vor, dass es auch anders geht: zum Beispiel die irische RyanAir (WKN: 907191) - ein spartanischer Billigerflieger, der selbst in der gegenwärtigen Terrorkrise ein Gewinnwachstum von 30% meldet. Die BörsenMan-Redaktion nimmt RyanAir deshalb ins Musterdepot auf - als spannende Alternative zu Lufthansa und Co.
Die belgische Airline Sabena ist pleite. 2 Mrd. Euro Schulden, Verluste im laufenden Geschäft und kein Investor in Sicht. 12.000 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe und überhaupt Belgiens Rolle im internationalen Luftverkehr.
Der Konkurs ist auf den ersten Blick eine Folge der Terroranschläge vom 11. September: Einbruch bei den Passagierzahlen, hohe Kosten, hohe Verluste. Als erste europäische Gesellschaft geht im Oktober in die Knie. Sie kann eine versprochene Kapitalspritze für die Sabena in Höhe von 136 Mio. Euro nicht mehr zahlen. Also wird auch Sabena zahlungsunfähig. So die aktuelle Kettenreaktion. Doch die Terroranschläge haben die Krise der Luftfahrtgesellschaften nicht verursacht, sondern nur verschärft. Sabena zum Beispiel hat seit ihrer Gründung im Jahre 1925 nur in zwei Jahren überhaupt Gewinn gemacht und wurde bis jetzt nur aus Gründen des Nationalprestiges am Leben gehalten. Aber auch große Airlines haben Probleme: Gerade meldet British Airways (WKN: 872391) einen dramatischen Gewinneinbruch, und Lufthansa (WKN: 823212) hat Flugzeuge stillgelegt. Ursache sind die hohen Kosten u.a. für Vielfliegerprogramme, aufwendige Buchungssysteme und Verpflegung an Bord.
Schlanke Konkurrenten machen etablierten Airlines vor, dass es auch anders geht: zum Beispiel die irische RyanAir (WKN: 907191) - ein spartanischer Billigerflieger, der selbst in der gegenwärtigen Terrorkrise ein Gewinnwachstum von 30% meldet. Die BörsenMan-Redaktion nimmt RyanAir deshalb ins Musterdepot auf - als spannende Alternative zu Lufthansa und Co.