Börsenausblick: Turbulente Woche steht bevor


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Börsenausblick: Turbulente Woche steht bevor

 
02.02.03 18:14
DaimlerChrysler, Deutsche Bank und Commerzbank legen Zahlen vor. Doch der entscheidende Tag wird der Mittwoch sein, wenn der UN-Sicherheitsrat erneut zusammenkommt. Anleger diskutieren außerdem, wie die Wall Street auf den Columbia-Absturz reagiert.

Hamburg - Zum Wochenschluss hatte ein überraschend stark gestiegener Einkaufsmanager-Index aus Chicago für eine Erholung an den Börsen gesorgt. Der Dax, der noch am Freitag unter die 2600 Punkte zu fallen drohte, konnte mit Hilfe der US-Börsen wieder Richtung 2750 Punkte klettern. Auch an der Wall Street hat sich die Unsicherheit zuletzt gelegt. Jedoch bleibt offen, ob der Schock nach der Columbia-Tragödie auch auf die Börse übergreift.

Nach den jüngsten Konjunkturdaten steht in der neuen Woche wieder die Weltpolitik und das Thema Irak im Vordergrund. Alle warten auf die Sitzung des UN-Sicherheitsrates am kommenden Mittwoch.

US-Präsident George Bush hatte angekündigt, dass die USA am Mittwoch Beweise für die Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak vorlegen werden. Bis zur Wochenmitte rechnen Händler mit hoher Unsicherheit und schwankenden Märkten.

Falls die Informationen stichhaltig seien, "reduziere sich die Wahrscheinlichkeit eines Alleingangs der USA", meinen die Analysten der HypoVereinsbank. Andererseits würde damit auch das Kriegsszenario näher rücken, was in der Vergangenheit immer wieder für starke Kursrückgänge gesorgt hatte.

DaimlerChrysler, Commerzbank und Deutsche Bank berichten
   

Doch nicht nur die politische Entwicklung beschäftigt die Börsianer. Von den großen Standardwerten im Dax wird am Dienstag DaimlerChrysler  seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorlegen. Neben den Zahlen zum US-Geschäft - der wichtige Markt ist derzeit von einem gnadenlosen Preiskampf geprägt - dürfte Anleger vor allem die Höhe der Dividende für 2002 interessieren: Gerüchte, DaimlerChrysler wolle die Dividende auf zwei Euro verdoppeln, hatten die Aktie in der vergangenen Woche gestützt.

Commerzbank: Letzte Bilanz ohne Partner?

Am Mittwoch folgt die Commerzbank  mit ihren vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Jahr. Das wird für den Vorstand kein angenehmer Termin werden: Die Commerzbank zählt zu den großen Verlieren der Konjunkturflaute. Lediglich die stets wieder aufkommenden Gerüchte über eine Fusion mit der HypoVereinsbank konnten den Kurs in der Vergangenheit stützen.

Deutlich besser dürfte das aussehen, was der Erotikkonzern Beate Uhse  ebenfalls am Mittwoch veröffentlichen wird. Auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten verläuft das Geschäft mit Sex relativ stabil und dürfte dem Versandhandel aus Flensburg eine positive Bilanz beschert haben.

Deutsche Bank: Ackermann bekennt Farbe

Die Deutsche Bank  lädt am Freitag zur Pressekonferenz. Zum ersten Mal wird der neue Konzernchef Josef Ackermann, der mit großen Zielen gestartet war, die Jahresbilanz der größten europäischen Bank vorstellen. Doch auch hier dürfte die Konjunkturflaute tiefe Spuren hinterlassen haben.

Aber alles wird natürlich von einem Ereignis überschattet werden: Dem unerwarteten Wahlsieg der CDU bei den Landtagswahlen!  
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brudini:

Jetzt wird alles besser

 
02.02.03 18:31

Die Welt ist gerettet, die Krise ist überwunden dank KW!

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Idefix1:

Was soll besser werden ?

 
02.02.03 20:46
Und was war bei den Wahlen unerwartet ?

Falls es wirklich einen kleinen Impact positiver Art geben sollte, wird der innerhalb von Stunden vorbei sein. Die weltpolitische und weltkonjunkturelle Lage haben sich keinen Deut verbessert, auch nicht die Aussichten darauf...

Und der Krieg ist auch nicht vom Tisch..

Aber ich habe fast alle meiner Short Calls geschlossen. Man weiß ja nie. Leider aber die Puts noch im Depot: nach 20 Prozent Plus (unrealisiert) am Freitag morgen liege ich damit nun rund 15 Prozent hinten.
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