Indizes/Indikatoren
Neutral ist derzeit die Aussage der Indikatoren für die vier Indizes.
Volatilität
Ebenfalls im neutralen Bereich befindet sich die implizite Volatilität an den Terminmärkten. Dementsprechend hilft uns dieses Analyse-Werkzeug im Moment auch nicht.
Marktstimmung
Einen relativ hohen Optimismus zeigen uns die Stimmungsumfragen von 'Investor's Intelligende' in den USA und 'cognitrend' in Deutschland. Insbesondere in Amerika ist die Kluft zwischen Bullen und Bären mit 27 % relativ hoch und ein Warnsignal. Eine Veränderung von einem Tag auf den anderen ist nicht zu erwarten, da andere kurzfristige Stimmungsindikatoren wie etwa die Put/Call-Ratio sich im neutralen Bereich befinden. Gibt es allerdings eine kleine Rallye zum Jahresende, so könnten die dann voll investierten Bullen im neuen Jahr gleich einmal die ersten Verluste erzielen.
Fazit
Die Stimmungsindikatoren mahnen (mittelfristig) zur Vorsicht. Kurzfristig könnte der Wunsch vieler Marktteilnehmer, per 31.12. hohe Kurse in den Büchern stehen zu haben, zu freundlicheren Kursen führen. Wir können uns dennoch vorstellen, dass wir im ersten Quartal 2003 das Oktober-Tief wieder antesten. Denn der große Optimismus, dass wir 'das' Tief an den Börsen hinter uns gelassen haben, die gefällt uns ganz und gar nicht. Auch die in der Dezember-Ausgabe von 'Performance' aufgezeigten unterschiedlichen Gewinne für den S&P-500-Index, sollten zu denken geben. Je nachdem ob man nun 'Pro forma'-Gewinne, US-GAAP-Gewinne oder die nun von Standard & Poors eingeführten 'Core Earnings' verwendet, kommt man für den Index auf 41,59, 26,74 bzw. 18,48 USD Jahregewinn. Bei einem aktuellen Index-Stand von rund 900 ergibt sich ein KGV von 22, 34 oder 49. 'Welche Methode ist nun die richtige?' fragt sich deshalb Claus Vogt, der von uns sehr geschätzte Research-Leiter der Berliner Effektenbank, und sieht weiteres Abwärtspotenzial. Eine strategische Barreserve könnte sich jedenfalls noch lohnen.
quelle: der spekulant
| DAX | Neuer Markt | Dow Jones | NASDAQ | |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell (12.12.02) | 3.112 | 448 | 8.538 | 1.400 |
| RSI | 45 | 38 | 47 | 49 |
| Stochastik | 47/57 | 41/52 | 43/55 | 44/58 |
Neutral ist derzeit die Aussage der Indikatoren für die vier Indizes.
Volatilität
| VDAX (DAX) | VIX (S&P-100) | VXN (NASDAQ-100) | |
|---|---|---|---|
| Aktuell (12.12.02) | 40 | 31 | 51 |
| H/T 12 Monate | 59/17 | 57/19 | 72/36 |
| 200-Tage-Durchschnitt | 36 | 32 | 52 |
Ebenfalls im neutralen Bereich befindet sich die implizite Volatilität an den Terminmärkten. Dementsprechend hilft uns dieses Analyse-Werkzeug im Moment auch nicht.
Marktstimmung
| DAX | USA | |
|---|---|---|
| Optimisten (Vorwoche) | 59% (55%) | 51% (51%) |
| Pessimisten (Vorwochen) | 16% (31%) | 25% (25%) |
Einen relativ hohen Optimismus zeigen uns die Stimmungsumfragen von 'Investor's Intelligende' in den USA und 'cognitrend' in Deutschland. Insbesondere in Amerika ist die Kluft zwischen Bullen und Bären mit 27 % relativ hoch und ein Warnsignal. Eine Veränderung von einem Tag auf den anderen ist nicht zu erwarten, da andere kurzfristige Stimmungsindikatoren wie etwa die Put/Call-Ratio sich im neutralen Bereich befinden. Gibt es allerdings eine kleine Rallye zum Jahresende, so könnten die dann voll investierten Bullen im neuen Jahr gleich einmal die ersten Verluste erzielen.
Fazit
Die Stimmungsindikatoren mahnen (mittelfristig) zur Vorsicht. Kurzfristig könnte der Wunsch vieler Marktteilnehmer, per 31.12. hohe Kurse in den Büchern stehen zu haben, zu freundlicheren Kursen führen. Wir können uns dennoch vorstellen, dass wir im ersten Quartal 2003 das Oktober-Tief wieder antesten. Denn der große Optimismus, dass wir 'das' Tief an den Börsen hinter uns gelassen haben, die gefällt uns ganz und gar nicht. Auch die in der Dezember-Ausgabe von 'Performance' aufgezeigten unterschiedlichen Gewinne für den S&P-500-Index, sollten zu denken geben. Je nachdem ob man nun 'Pro forma'-Gewinne, US-GAAP-Gewinne oder die nun von Standard & Poors eingeführten 'Core Earnings' verwendet, kommt man für den Index auf 41,59, 26,74 bzw. 18,48 USD Jahregewinn. Bei einem aktuellen Index-Stand von rund 900 ergibt sich ein KGV von 22, 34 oder 49. 'Welche Methode ist nun die richtige?' fragt sich deshalb Claus Vogt, der von uns sehr geschätzte Research-Leiter der Berliner Effektenbank, und sieht weiteres Abwärtspotenzial. Eine strategische Barreserve könnte sich jedenfalls noch lohnen.
quelle: der spekulant